Von Rehen und Hundedamen

Scheinbar gibt es einen großen Unterschied für die Menschen zwischen Kaninchen und Rehen… Auch wenn er mir bis auf die Größe nicht einleuchtet.
Gestern durfte ich eine Stunde lang Kaninchenspuren verfolgen.
Als wir heute in Velbert im Wald ankamen und ich den Rehen nachlief wurde Frauchen nervös. Sie sagte was von Förster und jagenden Hunden. Ich glaube ja die Rehe haben sich gar nicht an mir gestört, so wie die immer wieder vor meiner Nase rumliefen. Nach wenigen Minuten ist Frauchen dann wieder zurück zum Auto gegangen und wir sind wieder nach Hause in unseren Wald gefahren.
Da gibt es keine Rehe.

Heute vormittag waren wir im Wolfsbachtal auf der gewohnten Runde als mir ein ungewohnter Geruch in die Nase stieg. Ich konnte gar nicht mehr klar denken und wusste nur: da muss ich hin. Dann erblickte ich die Quelle des Duftes, eine wunderschöne schwarze Mopsdame.
Deren Frauchen war gar nicht froh mich zu sehen und dann mussten wir beide an die Leine. Wir hatten uns doch nicht mal richtig kennengelernt!
Dann lief die Mopsdame noch die ganze Zeit vor mir her. Ich habe mit aller Kraft an meinem Geschirr gezogen aber Frauchen hat einfach nicht nachgegeben!
Als wir an ihnen vorbei gegangen waren war der Zauber vorbei. Hatte den Geruch beim nächsten Stöckchen wieder vergessen und durfte auch wieder das Geschirr ausziehen. Ich habe die Dame noch hinter mir gesehen, aber ohne Geruch war sie überhaupt nicht mehr wunderschön – nur schwarz war sie immer noch.

Daheim war ich dann froh wieder bei meiner Tigerdame zu sein – die ist sowieso viel hübscher als ein Moppelhund und mit der darf ich immer spielen.

Der “Kaninchenberg”

Vorhin war ich wieder mal mit meinen Menschen auf der Schurenbachhalde – ich persönlich fände ja den Namen Kaninchenberg passender. Wenn wir dort ankommen habe ich immer gleich so viel zu tun! Frauchen möchte natürlich dass ich auf den Wegen bleibe, aber die Kaninchen sind doch immer in den Büschen an den Hängen! Also verfolge ich die ganze Zeit spannende Spuren, die mich immer wieder in die Vegetation führen. Das merke ich aber immer erst wenn ich Frauchens Pfiff höre und wieder zurück auf den Weg zu ihr finden muss… Das ist gar nicht immer so leicht!
Gegen Ende unseres Spaziergangs sind wir dann nach ganz oben gegangen, da war ich noch nie zuvor. Ich war völlig aus den Häuschen als ich die riesige, weite Fläche sah auf der man super rennen konnte! Da haben mich nicht mal mehr die Kaninchendüfte interessiert.

Superdog

Heute habe ich meinen Superdog Umhang getragen – der kommt zum Einsatz wenn ich so nass bin, dass das Handtuch-rubbeln mein Fell nicht ganz trocken machen kann … Und das zeichnet mich schließlich als Superheld aus, wenn ich der Nässe trotze!

Aber wie wurde ich so nass? Gute Frage. *SeitenblickZuFrauchen
Ich war morgens auf der Hundewiese in Kettwig unterwegs und habe stundenlang Fangen mit meiner Freundin Kira gespielt, die genauso gerne rennt wie ich. Wir waren sogar bis zum Bauch in der Ruhr um uns abzukühlen. So wurde ich allerdings nicht Superhelden-nass.
Nachdem Kira nach Hause musste habe ich mich davon geschlichen und in feinen Sachen gewälzt, die hier nicht näher erwähnt werden sollen – Frauchen hat auch gerätselt was das wohl gewesen ist 😉
Als ich fertig war, war mein Rücken ganz dreckig und im Auto haben die Menschen nur durch den Mund geatmet weil sie meinen neuen Duft “bestialisch” fanden. Bestialisch klingt doch gut!
Zuhause musste ich dann in die Wanne zum abduschen. Frauchen hat auch noch so ein Zeug benutzt das hat Schaum auf mir gemacht. Hat mich nicht gestört. Danach war ich dann Superhelden-nass!

Wolfsbachtal

Auf unserem Spaziergang in Schuir habe ich meine Menschen davon überzeugt mal einen Blick in den Wald zu werfen. So gerne hätte ich an meinem Lieblingsbach gespielt wie früher, aber leider lagen überall Riesenstöckchen im Weg und Frauchen war der Meinung es sei zu gefährlich dort weiterzugehen. Ich habe natürlich versucht das Riesenstöckchen für Frauchen wegzuräumen, aber nach ausgiebiger Inspektion musste ich mir eingestehen dass es doch Stöckchen gibt die einfach zu groß für mich sind.
Frauchen sagt , dass ich dieses Jahr wohl nicht mehr dort am Bach spielen kann. Ich weiß zwar nicht was “dieses Jahr” bedeutet aber es klingt nicht gut.

Soll ich das etwa selbst aufräumen?

Heute vormittag war ich wieder allein bei Spielfreundin. Als Frauchen mich abholte war etwas komische Stimmung, Spielfreundin hat mich gekuschelt und gesagt dass wir uns erst in 2 Wochen nach dem Urlaub wiedersehen. Leider kann ich mit solchen Zeitangaben nichts anfangen, ich hoffe aber es bedeutet bald.

♥ Gute Reise, Spielfreundin! Bald sehen wir uns wieder! ♥

Snuggle Bag

Heute kam Herrchen nach Hause und hatte einen großen Plastiksack dabei… Äußerst interessant.
Bevor ich es selbst untersuchen konnte, hat Frauchen das Geheimnis schon enthüllt (kein Spass wird einem gegönnt hier):
in dem Sack war noch ein Sack! Aber kein doofer aus Plastik sondern ein ganz flauschig weicher! Ich muss gestehen, erst dachte ich es wäre ein Kissen zumdrauf rumlümmeln.
Dann kam der flauschige Sack ins Bett und ich durfte ihn gleich in Augenschein nehmen.
Frauchen sagte das sei ein Geschenk von Spielfreundin, damit ich das Frauchen nachts nicht jedes mal wecke wenn mir kalt wird und sie wieder einen Decken-Wrap gebildet hat. Dann kann ich darein schlüpfen, anstatt Frauchen zu wecken. Das werden wir aber erstmal sehen, ich denke ich wecke sie trotzdem weiterhin- und krabbel danach in meinen Sack 😉

Anmerkung vom Frauchen:
Erst einmal ein riesen großes “Dankeschön Mama!” für dieses besondere Geschenk an den Kleinen!

Zum Snuggle Bag – Der Kuschelsack ist eine Sonderanfertigung vom 4PfotenShop in Bochum… Die Buddy-SpecialEdition sozusagen 🙂