Kleine Hunde ♥ Große Freundschaft

Heute möchte ich euch Jemand ganz besonderes vorstellen:

meinen Freund Alfred 
Wir kennen uns schon ganz lange *grübel* da waren wir noch kleine Babyhunde *kicher* Alfred ist nämlich nicht mal eine Woche älter als ich und wir waren vom ersten Beschnüffeln an beste Freunde *strahl*

Gestern Morgen strahlte die Sonne für uns und das Frauchen überraschte mich mit einem Besuch bei der Dackelbande *yippie* *hops* Auch wenns kaum zu glauben ist *Frauchen ankniffel* bisher gab es nicht ein Foto von Alfred und mir, weil mein Zweibein nie die Knipse parat hatte *kopfschüttel* …. Darum gibts heute gleich mal ein paar mehr *hihi*

Platz da! Wir kommen! *flitz* *hihi*

Immer auf einer Wellenlänge ♥
[Buddyshots]
Und nicht zu vergessen: Alfreds “großer Bruder” Willi

Habt ihr auch so einen super tollen Freund zum Pferde Kekse stehlen?

*wuff* euer Buddy

Ich glaub mein Schwan pfeifft

…besser gesagt, er faucht wie eine wilde Katze!

Am Donnerstag waren wir im Naturschutzgebiet. Ich weiß ja nicht, ob es am NSG liegt oder einfach am guten Ruhrwasser *grübel* aber alle Vögel sind dort so viel größer als im Wald.

Wir waren also in den Ruhrauen auf Streife, meine Schleppleine und ich. Dort habe ich nicht eine andere Fellnase zu Gesicht bekommen, sondern musste mich mit den Federschnäbeln begnügen. Das ist bei Weitem nicht so spassig wie es klingt, denn die sind andauernd nur am Schnattern und aufscheuchen darf ich die dort auch nicht *motz*
– mal ganz abgesehen von dem frechen Bussard, der tatsächlich den Nerv besaß eine Weile über mir zu kreisen *grunz* bevor er dann einsah, dass ich weder eine Ratte noch ein Kaninchen bin *kopfschüttel* ….der hätte aber sein blaues schwarz-lohes Wunder erlebt! *hihi*

Und dann kamen die Schwäne…
So etwas habe ich ja noch nie erlebt! Also, dass die Federviecher im NSG tiefenentspannt sind und nicht gleich wegflattern, wenn ich daherstolziert komme, daran habe ich mich ja gewöhnt. Aber die Monsterschwäne wollten mich doch tatsächlich angreifen und fauchten wie Nachbars Katze! *staun* Dem Frauchen ist dann schon etwas bammelig geworden und hat die Knipse schnell dem Herrchen in die Pfote gedrückt, um mich sicher an diesen fauchenden Ungetümen vorbeizubugsieren *kicher* -ich war selbstverständlich bereit für die Auseinandersetzung…. und doch erleichtert, dass ich bei Fuss sicher an ihnen vorbeihuschen konnte das Frauchen bei Fuss sicher an ihnen vorbeigeleiten konnte *hihi*

Habt ihr auch schon so riesige Vögel getroffen, die euch ans Fell wollten?

*wuff* euer Buddy

Napfschau: Das Gute ins Mäulchen…

Wie ihr ja wisst barfen wir nun seit einigen Monaten und so langsam entwickle ich meine Vorlieben und *hust* -Abneigungen *hehe*
Denn ich musste lernen: nicht alles vom Beutetier ist fressenswert und einiges, was mein Frauchen mir vorsetzt, würde ich nicht mal entfernt als Beutetier bezeichnen *tztztztz*

Meine Leibspeise hatte ich schnell entdeckt: Hähnchenhälse *yummy* Auch wenn ich anfangs nicht so recht wusste, wie ich diesen seltsamen Dingern an den Kragen gehen soll *hihi* Frauchen musste die Hälse also mit einer gefährlichen Schere in mundmaulgerechte Happen zerteilen – da war mir dann alles klar und der Knusperspass konnte beginnen *sabber*

Außerdem futtere ich sehr gerne:

  • Pferde-,Lamm- und Entenmuskelfleisch
  • Hähnchenmägen und -herzen
  • grünen Pansen und Blättermagen
  • Lachsfilet
 Einmal hat mir das Frauchen etwas wirklich Seltsames andrehen wollen *kopfschüttel* – da guckten mich in meinem Napf doch tatsächlich ganze Fische an! *grunz* Widerlich die Viecher!
Aber weil Fräulein Naseweis nicht locker lassen wollte habe ich mal an ein oder zwei Fischchen geleckt *pfuibäh* … und so war das Thema mit den starrenden Meeresbewohnern zum Glück erstmal vom Tisch.
Noch so ein ekeliges Zeug ist übrigens Hähnchenleber *würg* wieso glibbert das nur so?!

Meine Abneigung vor Obst habe ich nicht abgelegt, da kann mein Zweibein noch so viele Sachen ineinander mischen -Banane, Apfel, Quark, Kokosraspeln- davon wirds auch nicht besser. Obst bleibt Obst…. das muss schon ganz schön fest am Fleisch haften damit ich es mitfuttere (auch wieder so ein Zweibeintrick) 
Beim anderen Grünzeug habe ich doch tatsächlich einige Favoriten ausmachen können
  • Möhrchen, möglichst süß *kicher*
  • Sellerie
  • Gurke
  • Salatherzen und Feldsalat
  • Kürbis, naja der ist ganz ok
  • Zucchini
Außerdem gibts noch immer etwas Öl dazu – am liebsten Lachsöl *yum*, manchmal etwas Hüttenkäse, Quark oder Mozzarella…. mit dem wird aber immer ganz schön rumgegeizt *motz*
Das Frauchen ist auf jeden Fall ganz zufrieden mit mir und meinem Appetit, sie meint “das mit dem Obst bekommen wir auch noch hin” – *pah* das wollen wir aber mal sehen *kicher*
Gab es bei euch auch schon mal was in den Napf, dass ihr so richtig eklig fandet?

*wuff* euer Buddy

Von DogBlogs und bloggenden Hunden

Die liebe Franziska von Feingemacht-Hundestyling hat gestern einen Artikel über Hundeblogs veröffentlicht der mich zum Grübeln brachte. Hier geht es um den Sinn und Unsinn von sprechenden Hunden, alltäglichen Geschichten und der Jagd nach Leserzahlen. Während sie bloggende Hunde komisch findet und alltägliche Geschichten oft nervig, bin ich doch der Meinung, dass gerade dies den DogBlog ausmacht.

Zeit für mich, sich einmal näher mit dem Gedanken hinter dem Hundeblog auseinanderzusetzen.

DogBlog – ein Blog vom Dog?
Wenn man die Definitión von “Blog” einmal genauer betrachtet, dann handelt es sich um ein “Weblog (Wortkreuzung aus engl. Web und Log für Logbuch)” was bedeutet “ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt.” (Wikipedia, 2015)
Desweiteren “Der Blogger steht als wesentlicher Autor über dem Inhalt, und häufig sind die Beiträge aus der Ich-Perspektive geschrieben.” (ebd.)
Soweit so gut. Also ist der Blog im klassischen Sinne ein persönliches Tagebuch, geführt vom Blogger. Das kennt man z. B: von Reiseblogs in welchen der Weltenbummler seine Fotos, Geschichten und Erlebnisse mit den Daheimgebliebenen und jedem Interessierten teilt.
Nun haben wir den Fall DogBlog.
Überträgt man diese ursprüngliche Definition des Blogs auf unseren Hundeblog könnte man also sagen:
Der DogBlog ist ein öffentlich einsehbares Journal, in dem der Blogger aus der Ich-Perspektive Gedanken teilt, Aufzeichnungen führt, usw. Darunter fallen also alltägliche tagebuchartige Einträge ebenso wie gesonderte Artikel, über Dinge, über die sich Blogger Gedanken macht.
Doch wer ist in unserem Fall der Blogger? Ist es der Mensch? Der Hund? Beide?
Ich behaupte mal: Ja.
Der Hund, der Mensch und alle Beide
Doch was bringt uns dazu unsere Hunde bloggen zu lassen?
Wenn gestandene Journalisten wie Maximilian Pisacane von Gassireport ihrem Hund eine Stimme verleihen, um, in diesem Fall, Doggen-Mix Rico höchstpersönlich aus dem Nähkästchen plaudern zu lassen oder Ricarda von Und dann kam Lilly…. vom aller ersten Tag an schon mehr als drei Jahre lang ihr Punktemädel zu Wort kommen lässt -dann muss da doch irgendwas dran sein…. an den bloggenden Hunden.
Ich glaube, die Wenigsten setzen sich hin und denken sich “ich schreibe nun mit niedlichen Worten aus Sicht meines Hundes über jeden Grashalm der am Wege wächst”
Wie eine Dogbloggerin kürzlich sagte, entschied sie sich ursprünglich aus Hundesicht zu berichten, damit sich Hundeneulinge besser in ihre Hunde hereinversetzten könnten und das Ganze nicht so belehrend wirke.
  Ich für meinen Teil habe das einfach so -ohne viel nachdenken- begonnen, da wir beim mailen mit Buddys Welpenfamilie auch gern mal aus der DogPerspektive berichteten und mir das Schreiben von verschiedenen Themen so leicht von der Hand ging, locker rüberkam und einfach gute Laune machte.
Gerade beim heranwachsenden Hund bemerke ich, wie sich auch der Schreibstil ganz beiläufig verändert, vom niedlichen kleinen Welpen zum jungen Erwachsenen der den Mädels hinterher guckt und gerne mal austestet was geht und was nicht *haha*
Und das führt mich zu einem wesentlichen Punkt der bloggenden Hunde:
Auf keine andere Weise, lassen sich die feinen Nuancen von Entwicklung, Beziehung und Alltäglichem ohne große Worttiraden und steife Beschreibungen transportieren, als aus der hündischen Ich-Perspektive. Direkt. Charmant. Prägnant.
Langweiliges Alltagsgewäsch?
Was den Inhalt anbelangt, so kann es nicht jeden Tag eine Topstory geben, doch auch in den kleinen Alltagsgeschichten verstecken sich so oft kleine feine Details, die jeden Beitrag lesenswert machen. Es kommt immer darauf an, was man für sich selbst mitnimmt.
Denn der Grashalm am Wegesrand kann den Frühling und die Zeckensaison ankündigen, an einer super Gassiroute liegen, gerade zum ersten Mal mit gehobenem Bein markiert worden sein (der Beginn einer neuen Ära *hehe*), traumhaft fotografiert worden sein- oder, oder, oder.
In jeder Alltagsgeschichte verstecken sich Informationen zu Hundehaltung, Mensch-Hund-Beziehung, Entwicklung und selbst zu Produkten.
Und was ist nun mein Fazit zu den DogBlogs und bloggenden Hunden?
Ich bin ein Fan von bloggenden Hunden. Und von alltäglichen Geschichten.
Was für mich einen guten DogBlog ausmacht, ist die richtige Mischung aus Alltagsgeschichten, Themenartikeln mit Denkanstoß, Informationen und persönlichen Erfahrungen. Auch Kooperationen und Produkttests lese ich gerne – wenn sie denn eine eigene Note haben und liebevoll ausgewählt wurden. 
Wie diese Beiträge verfasst werden, ob aus Hunde- oder Menschensicht, das ist für mich eher zweitrangig, es kommt vielmehr auf den Gesamtstil an. 
Wenn ich objektive Informationen brauche, dann ziehe ich auch objektive Quellen heran.
Was ich in den Hundeblogs suche, dass sind keine 08/15 Abhandlungen über Standardthemen oder Artikel die nur verfasst wurden, um zu provozieren.
Ich bin auf der Suche nach dem Persönlichen, den eigenen Erfahrungen, Geschichten die mich zum Schmunzeln bringen oder mir neue Ideen in den Kopf setzten. Ich schaue mir gerne tolle Fotos an, verfolge die Entwicklung der anderen Bloghunde und ihrer Menschen und lerne so immer wieder etwas dazu.
Und was bedeutet das DogBloggen für mich? Es ist vor allem ein Ausgleich und Abwechslung. Ausleben von Kreativität.
Das, was ich in den letzten Jahren geschrieben habe, sind in erster Linie trockene, rationale Essays, Seminararbeiten und Vortragsverschriftlichungen. Wenn ich nun Buddy aus seiner Sicht von den “*yummy* leckeren Hähnchenhälsen *sabber*” oder dem “*yippie* Flitzespass” berichten lasse bedeutet das für mich Entspannen. Abschalten. Und -vor allem- Erinnerungen schaffen.
 Alles Liebe,
Buddy’s Frauchen

Dieser Beitrag stellt einzig und allein meine persönliche Sichtweise dar.
Andere, von mir genannte oder zitierte, Personen stehen in keinerlei direktem Zusammenhang mit der hier von mir vertretenen Position.