[Blogferien.]

Wir nehmen uns ein paar Tage blogfrei und sind ab dem 4. April wieder mit neuen Artikeln und Geschichten für euch da.

Bis dahin, habt ein schönes & entspanntes Osterfest!

[Frühling auf Halde.]

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Jedes Jahr ist es doch irgendwie das Gleiche: Der Winter war mal wieder viel zu lang und man kann es gar nicht erwarten, dass die Natur endlich aus ihrem Tiefschlaf erwacht. Die Sonne kommt zwar schon immer öfter hervor, doch Nachtfrost verträgt sich einfach nicht gut mit jungen Knospen und zarten Blüten. Aber zum Glück wissen wir, wo man den Frühling mit sehr großer Wahrscheinlichkeit als Erstes antreffen kann *zwinker*

Das, was Haldenbesuche an heißen Sommertagen zur Tortur machen kann, weckt zum Ende des Winters hin nämlich für die ersten Frühlingsboten. Denn unsere heimischen Halden sind wahre Wärmespeicher und saugen die ersten Sonnenstrahlen förmlich auf. Und so kommt es, dass dort schon die ersten Bäumchen in Blüte stehen, während es in Wald und Flur noch winterlich trist ausschaut. Also machten wir uns an einem sonnigen Samstagmorgen auf den Weg nach Moers um dem Geleucht einen erneuten Besuch abzustatten.
Hätte Herr Zwerg nicht seinen Mantel an, dann würde man doch glatt meinen, der Sommer sei bereits ausgebrochen *lach* Doch tatsächlich hatten wir bei unserer Ankunft frische 1 Grad und knackigen Wind von allen Seiten.
Nun, so viel zu berichten gibt es eigentlich nicht. *zwinker* Außer uns waren nur wenige [Hunde]menschen unterwegs, es wurde ausgiebig geflitzt und noch mehr fotografiert. Keine Kaninchen, gut gelaunte Zweibeiner und ein noch viel besser gelaunter Zwerg – wie immer *haha*
Also lasse ich an dieser Stelle einfach mal unsere Fotos für sich sprechen [entschuldigt die Bilderflut *lach*] und empfehle all denen, die in der Nähe wohnen, unbedingt auch mal dem Geleucht einen Besuch abzustatten.
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[Bubbles in the air.]

Fotografie, Nikon D3200, Nikkor 18-55mm, Seifenblasen fotografieren, Kameraeinstellung
Wir haben uns an die sagenumwobenen Seifenblasen gewagt. Schon seit unserem Zingsturlaub im letzten Jahr bin ich stolzer Besitzer einer Flasche Pustefix *hörthört*. Ich hatte mir damals vorgenommen unbedingt Seifenblasenfotos beim Sonnenuntergang am Strand zu machen, doch dann war ich so begeistert von Zingst und dem Strand und dem Licht und und und, dass die Seifenblasengeschichte völlig unwichtig wurde.

Daheim wurde es Herbst und dann war plötzlich schon Winter [wie überraschend schnell das doch jedes Jahr immer geht *hehe*] und mittlerweile hatte ich ehrlich gesagt die kleine blaue Flasche völlig vergessen.  Doch dann stieß ich letzte Woche auf einen genialen Artikel über gefrorene Seifenblasen. [wer ihn lesen mag findet ihn hier im Smithsonian Magazine] Das fand ich richtig cool und nachdem ich mich durch diverse Fotoserien zu dem Thema geklickt hatte, wollte ich auch unbedingt diese winterlichen Blasen mit der Kamera einfangen. Und wie ihr merkt, gibt’s hier keine davon zu sehen. Und das liegt daran, dass es nicht geklappt hat *motz* Angeblich soll das Ganze schon bei +1 Grad funktioneren, aber selbst bei knackigen Minusgraden froren meine Seifenblasen nicht. Auch nachdem ich, dank Tipps aus dem Netz, Backpulver zur Stabilisierung hinzugefügt habe, reichte es nicht für eine einzige Frostblase. Man konnte beobachten, wie sie zäher werden und leicht milchig… und dann *peng* platzten sie jedes Mal. Soviel dazu. *augenroll*
Aber wenn ich die Flasche Pustefix schon mal angebrochen hatte, wollte ich wenigstens stinknormale Seifenblasenfotos machen. Und da ich endlich ein Erfolgserlebnis brauchte, ging es rein wieder rein in die Wohnung in unser kleines Heimstudio *zwinker*
Pinscher Buddy, Zwergpinscher, Rüde, Hundefotografie, Nikon D3200, Nikkor 18-55mm, Seifenblasen fotografieren, Kameraeinstellung
Die größte Schwierigkeit liegt hier wohl in der Logistik. Wenn man tatsächlich in der Luft schwebende Blasen ablichten möchte, empfehle ich dringend einen pustefreudigen Assistenten, denn gleichzeitig in eine ganz bestimmte Richtung pusten, dann schnell fokussieren und abdrücken artet schnell in Hektik aus *lach* Übrigens hatte ich bei diesem kleinen Projekt Herrn Zwerg gar nicht eingeplant, aber da er unsere kleine Fotoecke als sein Refugium betrachtet, war er schneller vor der Linse, als man gucken kann *schmunzel*
Da mir an diesem Tag die helfende Hand fehlte, bekommt ihr heute zum Großteil nur ruhende Seifenblasen zu sehen. Dennoch sind meine Einstellungen und Retuschen die gleichen, weswegen es zur Veranschaulichung nicht so tragisch ist.
Wer richtig toll abgesetzte Seifenblasen auf seinen Bildern haben möchte, sollte vielleicht nicht wie ich zu einem weißen Hintergrund greifen, sondern besser zu einem möglichst dunklen. [den Unterschied kann man ganz gut sehen, wenn die Blasen sich vor dem Zwerg befinden.] Ich mag den weißen, reinen Hintergrund im Moment aber sehr auf meinen Bildern, vor allem weil es so einen tollen, kontrastreichen Effekt bei Buddy hat. Kommen wir zu den Kameraeinstellungen. Für Indoorfotos benutze ich immer eine maximale Blendenverschlusszeit von 1/200sek, da die Fotos sonst zu dunkel werden. Für die langsamen Bewegungen der schwebenden Seifenblasen reichte das aber locker aus.
Die Blendenzahl habe ich, wie gehabt, so klein wie möglich gehalten. Kommen wir zum Licht. Denn damit man das Schillern und Glänzen auf der Oberfläche der Blase gut sehen kann, braucht man eine kräftige Lichtquelle. Ich habe mit meiner Softbox-Lampe gearbeitet und war damit ganz zufrieden. [Man kann sie in den Spieglungen sehr gut erkennen *zwinker*] Meine genauen Kameraeinstellungen findet ihr in der Fußnote.
Pinscher Buddy, Zwergpinscher, Rüde, Hundefotografie, Nikon D3200, Nikkor 18-55mm, Seifenblasen fotografieren, Kameraeinstellung
Bei der anschießenden Retusche habe ich meine Standardeinstellungen für Fotos vor weißem Hintergrund verwendet [hier habe ich das bei Bild drei etwas genauer erklärt]. Ergänzend öffne ich mittlerweile die Gradationskurve, die es in eigentlich jedem Bildbearbeitungsprogramm gibt, und klicke mit der Pipette auf meinen weißen Hintergrund. Manchmal ist der nämlich grauer als man mit bloßem Auge meint, was ich spätestens auf meinem weißen Bloghintergrund bemerke. [Auf einem den beiden Solo-Blasen-Fotos unten könnt ihr das ganz gut erkennen *zwinker*] In einigen Fotos gefällt mir das allerdings ganz gut und ich belasse es so wie es ist. Kommt immer auf das Foto an.
Abschließend habe ich mir noch den Bearbeitungspinsel zur Hand genommen und auf die Blase in jedem Bild etwas mehr Klarheit gepinselt. Das wäre vor einem dunkleren Hintergrund wahrscheinlich unnötig, vor dem weißen erreicht man so aber einen deutlicheren Detailreichtum.
Draußen unter natürlichen Bedingungen stelle ich mir gelungene Seifenblasenfotos allerdings viel schwieriger vor, denn man kann einfach nicht so genau vorhersehen, wohin der Wind sie trägt. Bestimmt werde ich das beizeiten aber noch ausprobieren, denn diese simplen Blasen aus Seifenlauge haben doch irgendwie etwas Wunderschönes an sich. Nicht umsonst werden sie in Fotos gerne künstlich hineingesetzt. Ein UV-Filter vor der Linse macht übrigens auf jeden Fall Sinn, denn ich mag mir nicht ausdenken, was für eine Sauerei entsteht, wenn eine Seifenblase versehentlich auf der nackten Linse landet. Da lässt sich so ein Filter doch viel leichter reinigen oder zur Not austauschen.
Falls ihr auch schon öfter mit dem Gedanken gespielt habt, Hund und Seifenblasen auf Fotos zu verewigen, dann schnappt euch einfach einen Pusteassistenten und legt los – Spaß macht es in jedem Fall. Ob es nun auf Anhieb gut gelingt oder nicht, es sieht in jedem Fall besser aus, als diese künstlichen Seifenblasenfilter *zwinker* Und falls jemandem von euch die verflixten, gefrorenen Seifenblasen gelingen sollten – sagt mir auf jeden Fall Bescheid!
Pinscher Buddy, Zwergpinscher, Rüde, Hundefotografie, Nikon D3200, Nikkor 18-55mm, Seifenblasen fotografieren, Kameraeinstellung
[Alle Fotos wurden mit dem Nikkor 18-55mm aufgenommen. Fotos mit Hund: 55mm, f/5.6, 1/200sek, ISO 800. Fotos ohne Hund: 55mm, f/5.6, 1/200sek, ISO 560.]

[LaPaDu.]

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Heute nehmen wir euch *schwuppdiwupp* mit in den Landschaftspark Duisburg Nord – ein wahres Paradies für Hunde und Fotografieverrückte und somit ein absolutes Muss für uns. Im letzten Jahr hatten wir den LaPaDu schon mal eher zufällig entdeckt, aber spätenstens als die liebe Katharina von Hoflove dann vor einiger Zeit von ihrem abendlichen Abstecher dorthin berichtete, landete er gleich auf unserer Ausflugsliste *zwinker*

Für alle die noch nicht selbst da waren, gibt’s erstmal eine kurze Lagebeschreibung. Der Landschaftspark Nord besteht zum größten Teil aus Wiesen, Brachflächen und Halde, wo die Fellnasen zumindest jetzt im Winterhalbjahr ordentlich Flitzen können. Auf der anderen Seite, genauer gesagt der anderen Straßenseite, liegt dann das eigentliche Industriegelände. Auch hier sind Hunde willkommen, wir haben es aber im Gegensatz zu anderen Besuchern vorgezogen, uns an die Leinenpflicht dort zu halten. Immerhin gibt es die ein oder andere Stelle, die für Hunde nicht ganz ungefährlich sein kann, zudem gibt’s dort auch einen Spielplatz und Klettergarten, in dem Vierbeiner wirklich nichts verloren haben. Sehen andere Hundehalter aber scheinbar anders.
Erstmal haben wir also eine richtig große Runde durch die Grünanlage gedreht [dort gibt es übrigens auch einen Lernbauernhof für Kinder] was sowohl uns Zweibeinern als auch dem Zwerg richtig gut gefallen hat. Glücklicherweise lief uns dort auch nicht ein einziges Kaninchen über den Weg, so dass alles absolut entspannt war. Okay, die Dame mit den drei dauerbellenden Königspudeln störte ein wenig die wunderschöne Ruhe, aber irgendwas ist ja immer *räusper* Unterhalb der Grünflächen befindet sich noch eine ruhige Trasse entlang der Alt-Emscher, die für wasserbegeisterte Hunde sicherlich einen Abstecher wert ist. Als Herr Zwerg sich dann langsam aber sicher müde geflitzt hatte, gingen wir zum Kulturprogramm über und erkundeten das alte Industriegelände.
Im Gegensatz zu Zollverein war dort wirklich tote Hose und wir konnten uns in aller Ruhe umschauen. Wer hier Fotografieren möchte, der sollte entweder einen halben Tag einplanen oder aber mehrere Besuche, denn es gibt so viele fanszinierende Ecken, dass man gar nicht weiß, wohin man zuerst schauen soll *lach* Für diesen Besuch haben wir uns für eine verwunschene Wasserstelle entschieden, die eingeschlossen von riesigen Mauern sogar ein gewisses Maß an Abgeschiedenheit bietet. Das Licht war wirklich großartig, selbst an so einem nebeligen, düsteren Tag wie diesem.
Wir werden auf jeden Fall wieder kommen.
Seid ihr schon im Landschaftspark Nord gewesen? Oder auf anderen Industriekulturanlagen?
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[Zen, Chi und Ommm.]

Pinscher Buddy, Zwergpinscher, Rüde, Hundeblog, Botanischer Garten, Bochum, Ruhruni, Ruhrgebiet
[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Sanftes Wasserplätschern, ruhige Farben, einfache Formen und ein bisschen Grün – klingt nach Entspannung pur, nicht wahr? Genau so sehen es wohl die meisten Zweibeiner, die den chinesischen Teil des Botanischen Gartens der Ruhruni besuchen. Schon oft hatte mir der Herzmann von diesem Fleckchen vorgeschwärmt. Und nachdem ich erfahren hatte, dass auch Hund in diesem kleinen Park willkommen ist, stand einem kleinen sonntäglichen Ausflug dorthin nichts mehr im Wege.

Ruckizucki waren wir dort, haben vorher noch eine große Runde durch das Lottental gedreht, damit Zwerg sich richtig ausflitzen kann und schon ging’s ab durch die Grünanlagen. Okay, zugegeben, so richtig grün war es dort nicht, aber es ist ja auch noch Winter und mit ein wenig Fantasie konnte man sich gut vorstellen, wie es denn im Sommer aussehen würde *zwinker* Nun hatten wir es vor allem auf den Chinesischen Garten abgesehen, der von weitem ein bissken so ausschaut, wie ein geschlossenes Gebäude -ist es aber nicht. Dennoch muss man durch diverse Türen gehen, recht schmale Passagen durchschreiten und sogar durch einen felsigen Durchgang, von dessen Wänden Wasser herab rinnt. Ich hatte mir ja gedacht, es wäre eine super Gelegenheit, hübsche Zwergenfotos vor netter Kulisse zu schießen, ganz in Ruhe und völlig entspannt *haha* Von wegen.

Ihr werdet sicherlich alle schon diese Momente erlebt haben, wenn eure Fellnasen euch so richtig überraschen. Sie benehmen sich in einer Situation vorbildlich, die sonst nie funktioniert. Sie apportieren perfekt ihren Dummy, was bisher nicht einmal geklappt hat. *räusper* Oder aber sie sind völlig verunsichert bei einer Gelegenheit, von der ihr es gar nicht erwartet habt. Und genau so war es im besagten Chinesischen Garten. Eigentlich ist Buddy wirklich eine beeindruckend coole Socke, wenn es um das Erkunden fremder Orte, neue Eindrücke und ungewohnte Situationen geht, solange er sich an seinen Zweibeinern orientieren kann. Vielleicht lag es einfach an der Tagesform, aber diesmal zögerte er schon, durch den Vorraum hindurch zu gehen. Ganz zu Schweigen von den engen Gängen und dem Wasser, dass von den Felswänden rinnt. *möp*

Also wurde natürlich nichts aus den hübschen Zwergenfotos und unser enspannter Sonntagsausflug mutierte zu einer Übungseinheit in Vertrauen und Über-sich-hinauswachsen. Unerwartet, ja, aber doch eine super Gelegenheit, die sich immer seltener im Alltag bietet, je erwachsener die Fellnase wird. Gerade deshalb finde ich es toll, wenn Parks und Gärten das Mitführen von Hunden gestatten und man quasi gleich vor der Haustür gemeinsam Neues erleben kann. Dieses Erlebnis hat mich auch wieder daran erinnert, dass wir mit dem Zwerg auf jeden Fall auch mal den ein oder anderen Zoo besuchen müssen.

Nehmt ihr eure Hunde auch mit in Parks und Zoos oder seid ihr immer nur in der Wildnis unterwegs? *zwinker*