[Barfshop Perleberg.]

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[Beitrag enthält Werbung] Wer seine Fellnase barfen möchte, der beschäftigt sich rasch mit der Frage, wo man am Besten sein Fleisch beziehen kann. Die Einen kaufen es frisch beim Schlachter, die Anderen nutzen lokale Barfläden und der Großteil der Frischfütterer nutzt einen der vielen Onlinehändler. Der große Vorteil bei Letzteren ist sicherlich, dass man die Produkte in Ruhe am heimischen PC auswählen kann und sie anschließend bequem bis an die Haustür geliefert werden. Doch die Zahl der Anbieter im Internet steigt stetig an und das macht es nicht gerade einfacher SEINEN Shop des Vertrauens zu finden. Wir haben in den letzten Wochen für euch das Barfangebot von Perleberg Frostfutter getestet und wollen euch heute ein wenig mehr davon berichten.

Beginnen wir ganz am Anfang und schauen uns an, wer Perleberg Frostfutter eigentlich ist. “Die K&K Petfood GmbH, ansässig in Perleberg, produziert seit 2011 Tierfutter verschiedenster Art. Die Herstellung erfolgt unter veterinärärztlicher Aufsicht und mit größter Sorgfalt. Verarbeitet werden ausschließlich Kühe und Rinder aus QS-zertifizierten Betrieben. Kurze Wege, frische Fleischprodukte aus dem eigenen Schlachtbetrieb sowie ein Höchstmaß an Know-how garantieren die gewünschte Premium-Qualität. Der firmeneigene Schlachthof, der seit mittlerweile 17 Jahren tagtäglich seine Kompetenz unter Beweis stellt, gilt als Spezialist seines Fachs.” – Das klang für uns absolut vielversprechend und so haben wir uns ein bunt gemischtes Testpaket zukommen lassen, um uns selbst einen Eindruck vom Produkt und der Qualität zu verschaffen.
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Wichtig bei Onlinebestellungen von Frostware sind definitiv die Lieferzeiten, damit die Kühlkette möglichst intakt bleibt und das bestellte Fleisch so wenig wie möglich antaut. Die K&K Petfood GmbH garantiert hier eine lückenlose Kühlkette innerhalb von 2-3 Tagen Versanddauer, indem die Ware eng gepackt samt Trockeneis in einer Styroporbox transportiert wird. Unser Paket erreichte uns innerhalb von 24 Stunden und somit war sämtliches Fleisch tadellos durchgefroren. An dieser Stelle ein Tipp für alle Kleinhundbesitzer: Bei Perleberg gibt es kein Mindestbestellgewicht, wenn auch empfohlen wird, nicht weniger als 5 kg zu ordern, damit die Kühlung optimal ist. Das finden wir top.

[UNSER TESTPAKET.]

+ Huhn
+ Huhn-Rind 
+ Powermix 
+ Rindermix 
+ Powermenü-mit Kartoffeln 
+ Huhn-Reis 
+ grüner Pansen 
+ Blättermagen

Ganze 12 kg Futter mussten nun erstmal im Tiefkühler verstaut werden -gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass Buddy selbst gerade mal gut die Hälfte unseres Pakets wiegt *lach* und man dementsprechend kühlungstechnisch ausgestattet ist. Aber Platz ist in der kleinsten Ecke und so kam alles sicher und frostig bei uns unter. Nach und nach portionierte ich nun die 1 kg Pakete in zwergengerechte Portionen und war schon sehr gespannt, wie es Buddy schmecken würde. 
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Wie ihr vielleicht bemerkt habt, haben wir keine extra Knochen wie Hühnerhälse geordert, da wir diese noch reichlich auf Vorrat hatten *zwinker* Ich teilte also die verschiedenen Sorten auf unsere Morgen- und Abendrationen auf, vorzugsweise Hühnchen morgens und Mixpakete abends.

[QUALITÄT UND GESCHMACK.]

Nachdem die Ware in einem einwandfreien Kühlzustand bei uns ankam, war ich natürlich schon gespannt auf die Beschaffenheit nach dem Auftauen. Denn erst dann lässt sich wirklich ein Urteil über die Qualität des Fleisches fällen. 
Während unsere Huhnpäckchen sehr sehr fein gewolft sind, haben die Mixpakete und die Innereien eine gröbere Struktur, die es einem ermöglicht, einzelne Komponenten klar zu identifizieren. Sowas gefällt mir immer sehr gut und auch Buddy hat gegen ein bisschen Biss im Napf nichts einzuwenden *schmunzel* Ich weiß, dass viele Hunde eher fein gewolftes Fleisch bevorzugen und andere gerne was zu kauen haben. Daher wird hier sicherlich jeder das Richtige für seine Fellnase finden, zumal die Fotos im Onlineshop absolut realitätsnah sind und ihr wirklich das bekommt, das ihr dort gesehen habt. Und, schmeckt’s auch?
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Nun ist allseits bekannt, dass Buddy ein wahrer Pingel ist, was das Fressen anbelangt *hust* ein nicht ganz püriertes Salatblatt reicht schon aus und *schwupp* bleibt der gesamte Napf stehen. Auch der Geruch spielt hier eine entscheidende Rolle, auch wenn Hund da andere Kriterien hat als Mensch *lach* Ich kann meinerseits sagen, dass alle von uns getesteten Fleischvarianten frisch und neutral gerochen haben [soweit man das bei Pansen behaupten kann *räusper*]. Der Zwerg schien vom Geruch auch sehr angetan zu sein, allerdings gefiel ihm das superfein gewolfte Hühnchen nicht ganz so gut von der Konsistenz, was wohl reine Geschmackssache ist. Die etwas gröberen Rind-Huhn- und Rinder-Mixe haben dem Zwerg aber vorzüglich gemundet und wurden stets bis auf den letzten Krümel verputzt. Das hat mich in der Tat positiv überrascht, denn nicht jede Mischung schmeckt Buddy, wie ich in der Vergangenheit feststellen musste.
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[GESAMTEINDRUCK.]

Die K&K Petfood GmbH alias Perleberg Frostfutter bietet ein sehr abwechslungsreiches und vielseitiges Sortiment an Barfartikeln [denn neben dem Fleisch gibt’s auch noch Kauartikel, Zusätze und einiges mehr im Angebot]. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut, die Versandkosten im normalen Bereich und die Lieferung erfolgte schnell und top verpackt. Nichts zu meckern.
Desweiteren legt das Unternehmen großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Schlachtvieh und setzt bei der Produktion des Hundefutters auf moderne Lebensmittelstandards, was ich persönlich beides sehr wichtig finde. Die Fleischqualität war absolut einwandfrei und hat sowohl mich als auch Herrn Zwerg überzeugen können.
Summa Summarum können wir euch Perleberg Frostfutter absolut weiterempfehlen, wenn ihr noch auf der Suche nach EUREM Barfshop seid oder einfach mal was Neues probieren wollt. 
Kleiner Tipp zum Schluss: Im Onlineshop findet ihr auch eine Auswahl verschiedener Probepakete zum ausprobieren.
***SPONSORED POST. Die hier vorgestellten Produkte wurden uns kosten- und bedingungslos von der K&K Petfood GmbH zur Verfügung gestellt.

[Unterwegs mit Bus & Bahn.]

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Im Alltag steht nicht immer das Pinschermobil bereit und so sind Herr Zwerg und ich desöfteren mit den Öffentlichen unterwegs. Ob Tram, Bus oder Zug, so langsam haben wir schon jedes Verkehrsmittel genutzt und wollen euch heute ein wenig mehr über unsere Erfahrungen berichten. Während Autofahren schon nach wenigen Wochen für Buddy kein Thema mehr war, ist jedes öffentliche Verkehrsmittel ein kleines Abenteuer für sich.

Die einen mag er mehr, die anderen weniger, aber in jedem Fall bedeutet eine Fahrt im Nahverkehr wesentlich mehr Aufregung für eine Fellnase, als das eigene Auto. Fremde Gerüche und Geräusche, die bei jeder Fahrt völlig anders sein können und die vielen unbekannten Menschen bringen Unruhe und Unbeständigkeit in die Fahrt. Türen öffnen und schließen sich, Menschen kommen und gehen, irgendwo ganz vorn ein weinendes Baby und hinten herumalbernde Halbstarke – alles kein Pappenstiel für einen Hund.

Das Beste, was man machen kann, ist seine Fellnase von klein auf an all diese Reize zu gewöhnen. Auch wenn man ein Auto vor der Tür stehen hat und man meint, dass man nicht auf Bus&Bahn angewiesen ist, darf man nicht vergessen wie lang ein Hundeleben ist und wie viele Veränderungen sich in dieser Zeit ergeben können. Die Erfahrungen, die ein Welpe in den ersten Monaten gesammelt hat, kann ihm keiner mehr nehmen und so sollte man diesen Zeitraum auch bestmöglich nutzen.

[TRAINING & GEWÖHNUNG.]

Sind wohl die Zauberwörter hier. Wir bekamen schon von Buddy’s Welpenfamilie den Rat auf den Weg, den Zwerg sobald wie möglich mit in Bus&Co zu nehmen, damit er sich daran gewöhnen kann. Nun war Buddy damals nicht nur ein Zwerg sondern richtig winzig klein *schmunzel* und hatte wirklich sehr große Angst vor allem und jedem. Dennoch wollte ich auch an dieser Baustelle gleich am Anfang arbeiten und keine Zeit verstreichen lassen. Also steckte ich mir den Zwerg mit in meine Jacke und stieg immer nur für eine Haltestelle in die Tram. Kleine Schritte. Dann fuhren wir mal zwei Haltestellen oder eine hin und eine wieder zurück. Auch wenn der kleine Tropf zitterte wie Espenlaub, versuchte ich ihn nicht zu betüddeln, sondern verhielt mich so normal wie möglich. Ein paar aufmunternde Worte oder ein Schnucki waren natürlich erlaubt *zwinker*
Als Buddy dann etwas größer war [was in diesem Alter ja ruckizucki geht] saß er dann statt in meiner Jacke auf meinem Schoss. Alles war gut soweit.
Irgendwann, ich glaube, da war Buddy etwa ein Jahr alt, stieg er schon selbstständig ein und ich war der Meinung, es sei an der Zeit, dass er von nun an auf dem Boden statt auf meinem Schoss sitzen solle. Er fand das doof. Und zwar so richtig doof. Er begann also damit, zu meckern und das hielt er auch die gesamte Fahrtzeit durch. Ich versuchte das immer so gut es ging zu ignorieren, aber ein wenig unangenehm konnte das schon sein, wenn der herzerweichend quengelnde Hund alle Blicke auf sich zieht. Außerdem tat Buddy sich sehr schwer damit, still zwischen meinen Füßen sitzen zu bleiben. Aber ich blieb eisern und mit der Zeit wurde der Protest weniger.
Mittlerweile klappt es soweit ganz gut und 20-30 Minuten Fahrt sind kein Problem, solange wir mit der S-Bahn oder der Tram unterwegs sind. Im Bus wird Buddy leider immer wieder übel, wenn die Fahrt zu lange dauert oder viele Kurven und Unebenheiten auf der Strecke liegen. Glücklichweise müssen wir nur sehr selten auf Busse zurückgreifen, denn an dieser Übelkeit lässt sich nicht viel machen. Und wenn es sich doch einmal nicht vermeiden lässt, habe ich eben immer eine Rolle Zewa dabei, falls er denn doch mal spucken muss.
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[UNSERE TIPPS FÜR FAHRANFÄNGER.]

[1.] Wenn möglich, sucht euch einen Sitzplatz. Optimal sind natürlich Vierer- oder Zweiersitze die man ganz für sich allein hat.
[2.] Nehmt die Fellnase an die kurze Leine. Wir hatten schon diverse Male an unserem Sitzplatz Besuch von anderen Hunden die an einer Flexileine oder gar frei durch die halbe S-Bahn liefen, was äußerst unangenehm sein kann.
[3.] Achtet auf die anderen Mitfahrenden, nehmt Rücksicht und vergesst nicht, dass es immer wieder Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben oder sich zumindest unwohl fühlen, wenn sie ihnen zu Nahe kommen
[4.] Bei Regenwetter oder Schnee habe ich immer ein Microfaserhandtuch dabei, um vor dem Einsteigen den gröbsten Schmuddel zu entfernen. Denn sobald man im Trockenen ist, wird Hund sich schütteln wollen *lach* und das kommt nicht gut an bei den anderen Fahrgästen. Bei einer längeren Fahrt lohnt es sich auch vielleicht ein Trockencape einzustecken.
[5.] Wird eurer Fellnase schnell während der Fahrt schlecht oder neigt sie zum Spucken, dann steckt vorsichtshalber etwas Haushaltsrolle ein.
[6.] Kann die Fellnase zwischen all den Menschen nicht abschalten oder neigt zur Unruhe, kann eine kleine Beschäftigung, wie Tricks oder Kommandos üben, wahre Wunder wirken.
[7.] Hat euer Hund die öffentlichen Verkehrsmittel nicht früh genug kennengelernt und tut sich nun schwer damit, sich daran zu gewöhnen, informiert euch mal bei eurem lokalen Verkehrsunternehmen über Trainingsmöglichkeiten. Die Evag bei uns in Essen bietet regelmäßig Übungskurse für Hund und Herrchen an.
Wie schaut es bei euch mit Bahn & Co aus? Sind eure Fellnasen routinierte Fahrgäste oder haben sie noch nie einen Bus von innen gesehen?

[Ein bisschen wie Meer.]

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Nach einem Aprilwetter-Wochenende, das wechselhafter nicht hätte sein können, kam Sonntagabend dann ganz urplötzlich die Sonne aus ihrem Wolkenversteck. Ja, so ein richtig schicker Sonnenuntergang wäre doch jetzt was Feines haben wir uns gedacht. Und wo sind Sonnenuntergänge am schönsten? -Genau, am Meer! Nun ist das nächste Meer aber ganze 3 Autostunden entfernt und so lange würde die Sonne sicher nicht mit dem Untergehen auf uns warten *zwinker* also musste flott eine Alternative her. Und tatsächlich gibt’s die keine 30 Minuten entfernt.

Also schnell die Fototasche gepackt, ins Pinschermobil gehüpft und im Handumdrehen waren wir da. Okay, nicht am Meer, aber dafür am Strand *schmunzel*
Unser Ziel waren die wunderschönen Rheinwiesen in Düsseldorf und alle die jetzt aufschreien, dass das doch gar nicht im Pott liegt *kopfeinzieh* – ja, genaugenommen stimmt das natürlich, aber dennoch ist es gleich um die Ecke *hust*
Unglaublicherweise waren wir an diesem wunderbaren Abend die einzigen Spaziergänger weit und breit und hatten alles für uns allein. Wiesen, alte knorrige Bäume, kleine Buchten und den Rhein im Abendlicht *strahl* Buddy war eine ganz kurze Millisekunde lang irritiert, wo wir denn hier wohl gelandet sind, aber schnell war die Verwunderung abgeschüttelt und wichtigere Dinge standen auf dem Programm: Herumschnüffeln, durch den Sand flitzen und das ein oder andere Treibholz herumschleppen *grins* Es gibt immer was zu tun.
Und natürlich musste ich Herrn Zwerg auch noch vor die Kamera bitten *räusper* denn wenn man schonmal bei so einem tollen Sonnenuntergang an so einem hübschen Fleckchen unterwegs ist, dann muss das einfach ausgenutzt werden *hehe* Geht gar nicht anders. Dank der selbstgebackenen Obst-Leberwurst-Kekse in meiner Tasche war auch Buddy mehr als einverstanden mit dem Arrangement und schnell waren ein paar Urlaubsfeeling-Fotos im Kasten.
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Anschließend drehten wir noch eine kleine Runde entlang des Rheins und ich muss zugeben, dass da schon ein wenig Neid aufkam *hust* denn wer hat denn schon einen echten Sandstrand mitten in der Stadt?! Also wir auf jeden Fall nicht. Aber sicher haben die Landeshauptstädter nichts dagegen, ihren Strand gelegentlich mit uns zu teilen… immer dann, wenn wir mal wieder ganz spontan Lust auf Meer bekommen *zwinker*

 

[Nur die Harten kommen in den Garten.]

– oder ins Wasser *zwinker* Klar, 15 Grad und Sonnenschein machen noch lange keinen Sommer – doch wenn Herrn Zwerg der Winter auch nur halb so lang vorkam, wie mir, kann ich es nur allzu gut verstehen, dass er beschlossen hat: jetzt ist Schluss mit lustig! *schmunzel* Und so kam es, dass Buddy in der letzten Woche die Badesaison 2016 offiziell für eröffnet erklärte.

Denn wie ihr alle wisst, ist Buddy dem Rasseprofil zum Trotze ein waschechter Wasserpinscher. Nun ist er weniger der große Schwimmer [es sei denn einer von uns Zweibeinern ist mit von der Partie] sondern mehr der Planscher, dennoch schlägt er schon damit ein wenig aus der Art *hehe*

Nun wie kam es zu dem Anbaden im April? Gerade kamen wir vom Feld, auf dem wir eine hitzige Runde Spiely gespielt hatten und wir Zweibeiner beschlossen, es sei eine gute Idee, noch einen kleinen Schlenker zur Ruhr einzulegen, damit Zwerg was trinken kann, bevor es wieder heimwärts geht. Gesagt – getan. Noch ein wenig aufgeputscht vom wilden Apport *lach* rannte Buddy dem Wasser entgegen und stand gleich mit allen vier Pfoten im kühlen Nass. Und während er da so stand und das frische Wasser süppelte, als kämen wir gerade von einer Wüstenwanderung zurück, sah man ihm die Flausen schon ins Gesicht geschrieben *grins*
Und *schwupp* stand er auch schon bis zum Bauch im Wasser. Als überfürsorgliche Hundemutti vom Dienst dachte ich natürlich gleich Mensch, nicht dass der Junge sich was weg holt da im kalten Wasser und lockte ihn zum Aufbruch *zwinker*
Wenige Tage später verschlug es uns dann wieder in ebendiese Bucht und was machte der Zwerg? -Er forderte seinen Ball. Und zwar sofort *hust* Aber mit mir spielen? -Nö. Er trabte gleich zielsicher Richtung Wasser und widmete sich seiner Lieblingsbeschäftigung: Den Ball unter Wasser vergraben *lach* Und zwar nicht einfach nur im Wasser. Nee, der Ball muss im Flussbett vergraben werden *prust* Wenn schon, denn schon.
Ungläubig befühlte ich mit der Hand die Wassertemperatur, die mir wahrlich bibberkalt erschien und wieder meldete sich die Überhundemutti im Kopf *räusper* Aber so gut ich den Zwerg auch beobachtete, ich konnte kein Anzeichen von Zittern oder Bibbern erkennen. Und wäre unser Ball nicht nach einiger Zeit von der Strömung davon getragen worden, dann hätte Buddy wohl gerne noch länger dem Badespass gefrönt *kopfschüttel*
Wieder Daheim habe ich erstmal bei der routinemäßigen Zeckenkontrolle sein Fell inspiziert, ob da nicht doch auf einmal eine dichte Unterwolle gewachsen ist *hust* aber scheinbar ist Buddy nicht mehr die kleine, zarte Bibberbacke, sondern ein echt harter Kerl geworden *zwinker*

[Het Leudal.]

[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] – Nein, wir sind nicht spontan ins Niederländische gewechselt *zwinker* aber wie ihr vielleicht ahnt, waren wir wieder auf Wanderung im wunderschönen Nachbarland und wollen euch heute ein wenig mehr über unsere Tour im Naturschutzgebiet Het Leudal berichten.

Wie auch die anderen Wanderwege der letzten Wochen gehört der Het Leudal zur Wasser.Wander.Welt am Niederrhein und -ja- wir haben uns noch lange nicht sattgewandert an diesem Fleckchen Erde. Denn auch wenn die letzte Route nicht ganz unserem Geschmack entsprach, ist uns die Gegend an der deutsch-niederländischen Grenze schnell ans Herz gewachsen und gerne würden wir nach und nach alle neun Premiumwege entdecken.

Het Leudal

Heute wollen wir euch aber erstmal mit auf den W7 nehmen, der gleich an dem kleinen Örtchen Haelen liegt und aus dem Pott in einer Stunde zu erreichen ist. Startpunkt ist der große Parkplatz am St. Elisabeth’s Hof, an dem wir das Pinschermobil abstellten und uns auf die Socken machten. Gleich am Beginn des Weges trifft man auf riesige Infotafeln und die obligatorische Wanderkarte. So langsam wird es auf unseren Wanderungen ja schon zu einem Runninggag, dass wir es jedes Mal schaffen unseren Weg auf den ersten hundert Metern zu verlieren und so sollte es auch dieses Mal sein *lach* – aber kein Problem, denn nach wenigen Minuten bereits altbekannter Verwirrung hatten wir unseren Pfad entdeckt und es konnte richtig los gehen.
Der erste Abschnitt des Wanderweges folgt dem Lauf der Maas und bietet eine Menge schöner Ausblicke und sogar die ein oder andere Bademöglichkeit für die Fellnasen [wenn sie denn nichts gegen ein bisschen Schmuddelwasser haben *zwinker*]. Während die einheimischen Hunde also jede Gelegenheit nutzten die Maas unsicher zu machen, zog Herr Zwerg es vor mit uns auf dem Weg zu bleiben, was ich insgeheim sehr begrüßte. An diesem Morgen begegneten wir übrigens fast ausschließlich Einheimischen und nur wenigen deutschen Wanderern.
Während der Bereich des Natuurreservaats Leudal sehr stark von Wald und Wasser gekennzeichnet ist, besteht der restliche Teil des Wanderweges überwiegend Auen- und Heidelandschaft. Da meine Kamera aber auf dem zweiten Teil der Strecke im Akkubereich schwächelte, gibt es heute ausschließlich Fotos vom ersten Teil zu sehen *zwinker* Wer sich dennoch einen Gesamteindruck von der Gegend verschaffen möchte, der sollte unbedingt bei Silvana vom Kalte Schnauze Blog vorbeischauen.
Besonders gut gefiel uns an dieser Strecke, dass nur wenige Radfahrer unseren Weg kreuzten, denn die sandigen Pfade sind definitiv eher für Füße als Räder geeignet. Neben der wunderbaren, urigen Natur bekommt man an einigen Stellen auch gut erhaltene, alte Mühlen zu sehen von denen eine sogar gerade in Betrieb war, als wir des Weges kamen.
Insgesamt hat uns der Premiumweg Het Leudal selbst bei tristem Wetter viel Freude bereitet und ich kann mir vorstellen, dass sich im Sommer zur Heideblüte auf jeden Fall ein zweiter Besuch lohnt. Laut Streckenbeschreibung soll dieser Wanderweg übrigens einige knackige Steigungen enthalten und ist daher als mittelschwer eingestuft worden – was ich so auf keinen Fall unterschreiben würde *räusper* Klar, es gibt ein paar Hügelchen zu besteigen, aber diese würde ich keinesfalls als schwierig oder anstrengend einstufen. Vielmehr haben wir alle drei die Strecke als äußerst angenehm empfunden… und das kommt nicht allzu häufig vor *lach*