Weihnachtsferien

Eine Woche noch, dann steht schon wieder das Weihnachtsfest vor der Tür und die letzten Tage des Jahres 2017 sind gezählt. Aus aktuellem Anlass verabschieden wir uns ein wenig früher in die Ferien als sonst. Warum, wieso, weshalb – das erfahrt ihr dann ganz gewiss im neuen Jahr.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei all unseren lieben und treuen Lesern, die uns durch dieses Jahr, all seine Erlebnisse und Abenteuer begleitet haben. Auch an unsere Partner geht ein großes Dankeschön für die vielen spannenden Kooperationen und Projekte, die wir mit euch in den letzten zwölf Monaten umsetzten durften ♥
Euch allen wünschen wir ein wunderschönes und besinnliches Fest, Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2018.
Habt es fein.

Lachs doch mal mit Tales&Tails

[Werbung] Heute wird es hier bei uns richtig lecker, knusprig und obendrein absolut gesund. Der Zwerg hat mal wieder fleißig probegeschlemmt und seine Vorbehalte gegen maritime Proteinlieferanten kurzerhand über Bord geworfen. Warum sich hinter den f[r]ischen Produkten von Tales&Tails aber nicht nur leckerer Fisch versteckt, sondern ein ganz besonderes kleines Label mit rundum liebevoll durchdachten Produkten, das wollen wir euch heute verraten.

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Funkel, Funkel – easy peasy Lichterkettenfotos

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Sag mal, wie machst du das mit den Lichtpunkten? – Eine Frage, die mich gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit desöfteren erreicht. Worauf es bei einem schönen Bokeh ankommt und wie easy man mit Lichterketten &Co leuchtende Highlights in seinen Fotohintergrund zaubern kann, das wollen wir euch heut ganz genau erzählen.

Das Stichwort um das es also heute geht lautet “Schärfentiefe”. Je nachdem, welches Objektiv man mit welcher Blendenöffnung benutzt und welche Entfernung man zu seinem Motiv hat, variiert nämlich der Bereich, der auf dem Foto scharf abgebildet wird und jener, welcher unscharf ist.
Ich bevorzuge, wie ganz gewiss die meisten von euch auch, bei Portraits ein möglichst scharf abgebildetes Objekt vor einem möglichst unscharfen Hintergrund. Und genau das ist auch der entscheidende Faktor für ein schönes weiches Bokeh.
Fangen wir also mit der Blendenöffnung an. Je weiter die Blende geöffnet ist [also je kleiner die Blendenzahl] desto geringer ist der Schärfebereich in eurem Foto. Aus diesem Grund bevorzugt man für Portraits oder Detailaufnahmen eher eine große Blendenöffnung wie f/1.8, f/2.0 oder f/2.8 und für eine Landschaftsaufnahme, auf der möglichst alles scharf sein soll, eine kleinere Blendenöffnung wie z. B. f/16.
Außerdem spielt die Entfernung zu eurem Motiv eine wichtige Rolle. Je näher ihr an dem Objekt dran seid, umso geringer ist die Schärfentiefe. Befindet sich also das Objekt einen Meter vor euch, dann beginnt der unscharfe Bereich viel näher hinter ihm, als wenn ihr fünf Meter entfernt seid. Der dritte entscheidende Faktor ist die Brennweite eures Objektivs. Je höher die Brennweite, umso geringer ist die Schärfentiefe. Das bedeutet, dass der scharf abgebildete Bereich bei einem Objektiv mit 50 mm Brennweite größer ist, als bei einem 200 mm Objektiv. Alles klar soweit? *zwinker*
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Damit die Lämpchen unserer Lichterkette nun nicht detailgenau und messerscharf zu sehen sind, sondern schön dekorativ unscharf werden, müssen wir nur die oben genannten Punkte miteinbeziehen. Je höher also die Brennweite meines Objektivs plus je geringer der Abstand zu meinem Objekt plus je weiter das Objekt wiederum von der Lichterkette entfernt ist, desto unschärfer werden unsere Leuchtpunkte.
Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten die perfekte Konstellation für sein favorisiertes Objektiv zu finden. Die Rechenfreudigen unter euch finden im Netz ganz bestimmt eine Formel zur Berechnung der Tiefenschärfe und die Appfans unter euch finden in Spielstore und Apfelshop ganz bestimmt eine entsprechende App. Ich hingegen löse diese Aufgabe meist durch die gute, alte Probieren-geht-über-Studieren-Methode *grins* Und so wird so weit wie möglich am Ende des Raums die Lichterkette platziert, der Zwerg mittig davor und ich samt Kamera dann eben nur so weit von ihm entfernt, wie nötig, damit ich alles von ihm im Bild habe, was rein soll.
Ich stelle eine möglichst kleine Blendenzahl ein und bevorzuge hier das 105 mm Objektiv vor dem 50 mm Objektiv, da, wie vorhin erklärt, eine kleine Blendenzahl in Kombination mit einer großen Brennweite den Schärfebereich verringern. Gerade in Innenräumen ist das natürlich nicht immer so leicht mit einer großen Brennweite. Aber auch mit einem 50 mm Objektiv kann man, wenn man entsprechend näher an das Objekt geht bzw. die Blende weiter öffnet, auch ein schönes Lichterbokeh bekommen. Einfach ausprobieren!
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Bei den Fotos hier im Beitrag habe ich den Zwerg beispielsweise etwa eineinhalb Meter vor der Lichterkette platziert und mich selbst, je nachdem wie viel von ihm aufs Bild sollte, einen bis zwei Meter von ihm entfernt mit dem 105 mm auf der Kamera auf den Boden gelegt. Man sieht gleich, je näher ich dran war, desto unschärfer und schöner sehen die Lichtpunkte aus. Die Kabel der Lichterkette werden bei genügend Hintergrundunschärfe einfach unsichtbar.

Übrigens ist der Schärfenbereich hinter dem Objekt immer größer, als vor dem Objekt. Wieviel, das hängt wieder von Abstand, Blendenzahl und Brennweite ab *zwinker* So kann man aber auch ziemlich tolle Effekte erzielen, indem man die Lichterkette geschickt zwischen seiner Kamera und dem Objekt platziert.

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Ich hoffe, wir konnten euch mit diesen Tipps und Fotos vielleicht ein wenig weiterhelfen, wie man mit nur wenigen Infos im Hinterkopf ganz einfach schöne Lichterkettenfotos zaubern kann. Natürlich gelten auch die gleichen Regeln für Fotos mit natürlichem Licht, das z. B. durch Baumkronen blinzelt oder jegliche andere Lichtquellen. Und auch dann, wenn man nicht immer die Hintergrundunschärfe erreicht, die man gerne hätte, hilft es wie oben beschrieben auf die Brennweite und Blendenöffnung zu achten, sowie die Abstände zwischen Objekt und Hintergrund sowie Kamera und Objekt.

Let it Snow

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Der erste Schnee des Winters *yippie* Das ist doch jedes mal etwas ganz besonderes! Vor allem dann, wenn er nicht bis ins neue Jahr auf sich warten lässt und genau genommen sogar noch im Herbst fällt… nunja, zumindest im meteorologischen *zwinker*
Als der Wetterfrosch also alle Zeichen auf Schnee stellte, da waren wir zugegeben erstmal noch ein wenig ungläubig, um nicht zu sagen äußerst kritisch. Schnee? Anfang Dezember? Hier bei uns? Neeee… *hüstel* und doch war dann eines morgens plötzlich da *strahl*


Der Zwerg ahnte an diesem Samstagmorgen erstmal nix. Und umso mehr wunderte er sich, wieso wir das gemütliche Wochenendfrühstück auf eine highspeedmäßig geschlürfte Tasse Kaffee beschränkten und uns so beeilten in die warmen Klamotten zu hüpfen. Und dass ich dann auch noch den dicken Wintermantel für ihn rausholte, das fand er dann so gar nicht witzig *schmunzel* 
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Natürlich wollten wir, wie bei jedem allerersten Schnee des Winters, raus zu unserer Lieblingswiese fahren. Unberührte Weiten, eine fluffig weiße Schneedecke und jede Menge Platz zum Schneeflitzen – so war es zumindest gedacht. Doch dann wurde der Schnee mit jedem Meter Entfernung vom Hause Zwerg weniger und weniger bis dann wirklich nur noch einige Krümmelchen auf den Feldern zu sehen waren *motz* Also in Windeseile das Pinschermobil gewendet und Richtung Lieblingswälder gedüst.
Und da war er noch. Der Schnee.
Schon bei den ersten Hüpfern vom Auto in den Wald hinein war die muffelige Wintermantel-Laune vom Zwerg verflogen und die kleine Nase pflügte durch das kühle Weiß *hehe* Unter den Zweibeinerschuhen knirschte es ganz wunderbar während wir gemütlich den Weg entlang spazierten oder zumindest das, was wir für den Weg hielten.
Jetzt war Buddy derjenige, der es eilig hatte und flitzte so wild und fröhlich durch die gerade mal deckende Schneeschicht, als wären es mindestens zwanzig Zentimeter. Schnee ist eben Schnee – ganz gleich wie wenig *grins*
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Als hätte der Zwerg schon zu recht befürchtet, dass noch am gleichen Abend alles Weiß wieder verschwunden sein würde, wollte er am liebsten auf dem Rückweg einfach am Pinschermobil vorbeistapfen, um Runde Nummer zwei zu drehen. Doch seine roten Eisöhrchen und die halbgefrorene Nasenspitzen bei den Zweibeinern riefen schon lautstark nach dem muckelig warmen Zuhause – wie sagt man noch…? Man soll gehen, wenn es am schönsten ist *zwinker* [totaler Quatsch, sagt der Zwerg *hust*] Und so ging der erste Schneespaziergang des Winters auch schon wieder zuende.
Und jetzt, jetzt hoffen wir auf ganz viele Wiederholungen, noch viel mehr Schnee [bitte an den Wochenenden] und am besten weiße Weihnachten *hüstel* oder zumindest eins davon.
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Hallo Sigma 105mm

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[Werbung | Werbelinks]  Anfang September war es soweit: unser Wunschobjektiv von Sigma durfte bei uns einziehen. Mittlerweile sind nun einige Monate verstrichen, vom Sommer ging es durch den Herbst, von der Heimat ans Meer und wieder zurück. Und während die Zeit so dahinflog begleitete uns unser neues Schätzchen überall hin. Höchste Eisenbahn also, euch mit unseren Erfahrungen nicht länger auf die Folter zu spannen *zwinker*
Wie wir euch ja bereits in unserem Bericht über das Tamron 70-300mm verrieten, stand schon vor über einem Jahr das Sigma MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM* ganz weit oben auf unserem Wunschzettel. Umso größer war die Aufregung, als ich es endlich in den Händen hielt und es zum ersten Mal an meine Nikon andockte *strahl* In erster Linie sollte es für Bewegungsfotos a la Actionzwerg zum Einsatz kommen, aber auch die butterweiche Hintergrundunschärfe bei Portraits hatte es mir angetan.
Der allererste Eindruck? – Es ist definitiv kein Fliegengewicht *lach* Um genau zu sein, ist es mit seinen 725 Gramm knapp vier mal so schwer wie mein heißgeliebtes Nikkor 50 mm*, was eine ganz schöne Umstellung bedeutete. Aber wozu hat man eine zweite Hand zum Abstützen und durch den Optischen Stabilisator werden kleine Wackler schließlich einfach ausgeglichen *zwinker*
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Besonders reizvoll für Bewegungsfotos macht das Sigma 105mm der HSM [= Hyper Sonic Motor], ein super leiser Motor, der ein besonders schnelles Fokossieren ermöglicht. Und dafür bot sich in unserem Urlaub im September auch jede Menge Gelegenheit zum Ausprobieren, denn wo lässt sich schon so ausgelassen flitzen wie am Strand! Schon nach den ersten Actionaufnahmen war ich absolut begeistert von der Trefferquote, dem schnellen Fokus und der Brennweite, die sich Outdoor als perfekt für den Zwerg und mich entpuppte.  Kleiner Tipp am Rande: Das Sigmaobjektv hat einen Schalter, mit dem man den Schärfebereich eingrenzen kann, einmal für den Nahbereich bis 45 cm und einmal von 45 cm bis unendlich. Dadurch kann man das Fokussieren im Idealfall zusätzlich beschleunigen.
Die Freistellung ist bei einer Blendenöffnung von F/2.8 – F/3 in Kombination mit der Festbrennweite von 105 mm wirklich knackig scharf und absolut nach meinem Geschmack.
Das wiederum macht das Sigma 105mm, neben Bewegungsaufnahmen, natürlich auch für Portraits sehr interessant. Sowohl die Farben als auch die Objektschärfe plus Hintergrundunschärfe gefallen mir ungemein gut. So gut, dass das Sigma seit seinem Einzug meinem lieben Nikkor 50mm glatt ein wenig den Rang abläuft *hüstel* zumindest dann, wenn es die Lichtstärke zulässt.
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Selbst bei Indooraufnahmen mit Aufsteckblitz – ob Produktfotos oder Zwergenportraits – bleibt mittlerweile oft das Sigma auf der Kamera, auch wenn das aufgrund der höheren Brennweite in manchen Räumen durch den Platzmangel nicht ganz so einfach ist *schmunzel* Auch die Bildbearbeitung bereitet mir beim Sigma 105 nicht viel Mühe, Chromatische Aberrationen müssen im Gegensatz zum Nikkor 50mm [sicherlich auch aufgrund der geringeren Lichtstärke] nicht manuell korrigiert werden, Kontrast und Farbsättigung gefallen mir meist out-of-Camera schon richtig gut und nachschärfen muss ich auch nicht oft.
Ja, gibt es denn etwa gar nichts zu meckern? – Tja, nicht so wirklich *zwinker*
Klar, man hat doch einiges an Gewicht mehr mit sich herum zu schleppen und wenn man die mitgelieferte Gegenlichtblende auf dem Objektiv hat, passt die Kamera nicht mehr *schwuppdiwupp* in die Standardtasche. Tatsächlich habe ich die Gegenlichtblende aber sowieso bisher eher selten benutzt. Was ich persönlich im Vergleich zum Nikkor 50mm ein wenig tricky finde, ist – je nach Abstand zum Motiv – den Fokuspunkt exakt zu setzten, da der Schärfebereich wirklich gering sein kann. Dadurch habe ich mir angewöhnt auch bei Portraits lieber 2-3 Fotos in Serie aufzunehmen.
Die Lichtstärke reicht übrigens tatsächlich für unseren Gebrauch meistens aus und so muss ich nur zu meinem Nikkor 50mm 1.8 greifen, wenn wir beispielsweise im dichten Wald oder vor dem Sonnenaufgang fotografieren.
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Insgesamt bin ich mit meiner Wahl aber mehr als zufrieden und wurde tatsächlich trotz meiner nicht gerade niedrig angesetzten Erwartungen *hust* sogar noch positiv überrascht. Statt einem Objektiv für Bewegungsfotos wurde das Sigma MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM* für mich zum wahren Allrounder. Es gibt wirklich nur wenige Motive, die ich mit ihm nicht umsetzten kann und es macht immer wieder Spaß neue Ideen auszuprobieren.


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