Wild Hazel und die perfekte Gassitasche

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Werbung | Es ist ein Thema was so ziemlich jeden Hundemenschen bewegt: Die Suche nach der richtigen Gassitasche. Wenn man sich mal umhört, dann ist das tatsächlich nicht nur bei uns Mädels in der typischen Gruppe von 15-35 Jahren so, sondern auch bei Schwiegermamas und sogar den sonst eher weniger taschenaffinen Herrchen allen Alters. Wir haben in den letzten Jahren so ziemlich alles an Aufbewährungsmöglichkeiten durch Wald und Flur geschleppt, was die Läden hergeben – meist mit mehr oder weniger unzufriedenstellenden Ergebnissen. Doch gibt es sie überhaupt, die perfekte Gassitasche?

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Von Idylle und Kuriositäten im Deilbachtal

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[Werbung, da Orts- und/oder Markennennung] An einem schwülwarmen Sonntagabend machten wir uns auf um neue Wege und Wasserstellen zu erkunden. Weit wollten wir nicht fahren und so landeten wir schließlich im Deilbachtal in Essen-Kupferdreh. Ja ganz recht, hier waren wir schon einmal kurz im vorletzten Winter. Allerdings sollte diesmal einiges ganz anders sein, als wir es in Erinnerung hatten – im Guten wie im, sagen wir mal, Seltsamen *zwinker* “Von Idylle und Kuriositäten im Deilbachtal” weiterlesen

Kirschblüte

[Werbung, da Orts- und/oder Markennennung] Die Kirschblüte ist jedes Jahr auf’s Neue das Ereignis schlechthin wenn es um die ersten Frühlingsfotos geht. Also haben wir uns auch diesmal auf die Suche gemacht und wurden gleich in unserer Heimat mehr als fündig. Und da dieses Mal so viele schöne Fotos zusammengekommen sind und ich mir sowieso unlängst groß auf’s Memo geschrieben habe wieder mehr Alltagsbloggerei zu betreiben, nehmen wir euch heute hier und jetzt mit in den zuckersüßen rosa Farbrausch *zwinker*

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Angewandert – Durch die Haard zum Teufelsstein

[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Das erste richtige Frühlingswochenende stand ins Haus und wir wollten endlich mal wieder auf Entdeckungstour gehen. Zum Einstieg sollte es für uns wintermüde Gemütlichwanderer eine angenehm kurze, aber sehenswerte Runde werden. Fündig wurden wir diesmal in der Haard.

Ganze 16 Grad sollten es an diesem Samstag werden und so schmissen wir uns zum ersten mal in diesem Jahr in leichtere Garderobe, packten Bütterchen und Schleppleine in den Rucksack und machten uns im Pinschermobil auf den Weg Richtung Münsterland. Mittlerweile doch so langsam mit der neuen Wanderapp auf Du, hatte ich uns dort eine schöne kleine Runde zusammengestellt, die uns über den Stimberg, mit gut 150m die höchste Erhebung der Haard, hin zu den sogenannten Teufelssteinen führen sollte.
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Der Parkplatz Stimbergpark war schnell gefunden und nach einem kurzen Blick auf die Karte auch der richtige Weg. Es stellte sich heraus, dass meine selbstgebastelte Route zu einem großen Teil mit dem dort verlaufenden A7 übereinstimmte und so fiel die Orientierung noch leichter als gedacht. Schon die ersten Meter über einen schmalen Trampelpfad stetig bergan machte richtig gute Laune. Die Sonnenstrahlen und die Wärme taten ihr übrigens *strahl*
Bald erreichten wir die erste Ebene und stellten fest, dass auch hier der letzte Sturm ordentlich gewütet hatte und zahlreiche Bäume auf den Weg gekippt hatte. Fleißige Füße hatten allerdings in den letzten Wochen bereits Umgehungspfade eingetrampelt und so machten uns die Hindernisse nicht zu schaffen.
Während bald unser A7 eine Kurve nahm und eben weiterlief, folgten wir dem ansteigenden Weg geradeheraus auf den Sendeturm zu, denn wir wollten unsere Frühstückspause gerne oben auf dem Plateau des Stimbergs einlegen. Eine wirklich gute Entscheidung, denn die offenen sandigen Grasflächen waren eine willkommene Abwechslung zum dichten Wald. Ein schönes Rastplätzchen war schnell gefunden und das erste Leberwurstbütterchen des Jahres im Freien schmeckte gleich doppelt und dreifach gut *yum*
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Nach der kleinen Stärkung machten wir uns zügig weiter, denn das Highlight unserer kleinen Wanderung wartete ja noch auf uns: Der Teufelsstein. Dank meiner Wanderapp hatte ich den auch schnell ganz in der Nähe lokalisiert und so stiegen wir über einen recht steilen Pfad wieder eine Ebene hinab wo wir zu unserer Überraschung auch gleich wieder auf den A7 stießen. Es ging nun einige Meter um den höchsten Punkt herum und *tatatada* nach einer scharfen Biegung standen wir unmittelbar vor dem Teufelsstein. Warum wir den so viel interessanter fanden als die vorbeiführende Fährte, das konnte der Zwerg nicht ganz nachvollziehen. Zu einem obligatorischen Erinnerungsfoto ließ er sich aber trotzdem überreden – Keks inklusive versteht sich *schmunzel*
Allen Wissbegierigen sei noch gesagt, dass es sich bei dem Teufelsstein um nicht viel mehr als einen, zugegebenermaßen beeindruckenden, Quarzitblock handelt, der aus dem selben verkieselten Sandstein besteht wie der gesamte Stimberg. Seine exponierte Lage macht ihn aber natürlich zu einem viel mystischeren Hingucker als die kleinen schwarzen knubbeligen Strukturen, die hier und da am Wegesrand hervorlugen *zwinker*
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Bevor sich nun die nächsten schaulustigen Wanderer heranpirschten machten wir uns wieder auf den Weg. Für die restliche Runde zurück zum Pinschermobil entschieden wir uns kurzerhand einfach weiter dem A7 zu folgen, wenn er uns denn schon wieder begegnet war. So umrundeten wir auf relativ breitem Waldweg weiter den Stimberggipfel um uns dann endlich wieder auf stetig bergablaufende kleinen Pfade zu begeben. Hier waren es dann weniger die Spuren von Wild als die Reifenabdrücke der Mountainbiker die mich die Entscheidung zur Schleppleine begrüßen ließen. Glücklicherweise begegneten wir an diesem Samstagvormittag aber weder Wild noch Wilden *hehe* und so konnten wir Zweibeiner uns ganz darauf konzentrieren zwischen urigem Wurzelweg und Steinen nicht ins Stolpern zu geraten. Von Buddy erntet man übrigens für solche Tempoveringerungen immer nur verständnislose Blicke *lach* – der hat ja schließlich auch leicht Reden mit seinem geländesicheren Vierbeinantrieb *hüstel*
Bald schon kam dann am Ende des Abstiegs der asphaltierte Haardgrenzweg in Sicht und von dort aus trennten uns nur noch wenige Meter vom Parkplatz. Eine rundum schöne kleine Wandertour die ihren Zweck als Einstiegsrunde perfekt erfüllt hat… jetzt haben wir nämlich wieder richtig Lust auf mehr *zwinker*
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Entlang alter Steine und neuer Natur

[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Das Wochenende vor der Tür und die Sonne am Himmel entschieden wir uns Freitagmittag spontan dazu, einem der in der Wanderapp entdeckten Highlights eine zweite Chance zu geben. Bei unserem ersten Versuch hatte uns nämlich nicht nur das Wetter, sondern auch unser Orientierungssinn einen Strich durch die Rechnung gemacht und uns letztlich bei nasskaltem Schneeregen beinahe mitten in einen aktiven Steinbruch hineingeführt *hüstel* Diesmal sollte aber alles passen und einer schönen kleinen Tour auf dem Eignerbach Rundweg stand nichts mehr im Wege.

Sicherheitshalber hatte ich im Vorfeld noch einmal eine Wanderkarte im guten alten pdf-Format studiert und konnte gar nicht glauben, wie wir die Nummer beim letzten Mal so in den Sand setzten konnten *räusper* denn eine klarere Wegführung konnte es eigentlich kaum geben. Und als wir dann vor Ort das Pinschermobil auf den bereits wohlbekannten Parkplatz lenkten, sprang uns auch gleich das wegweisende Schild ins Auge… ganz klar, beim letzten Mal musste der dichte Schneeregen für Verwirrung gesorgt haben *zwinker*
Guten Mutes machten wir uns also auf den Weg, vorbei am Lokal Kleine Schweiz und dem Ziegengehege [in das Buddy am liebsten der Nase nach einbiegen wollte *grins*] und liefen schnurstracks auf das erste große Highlight des Rundweges zu: eine solide Brücke führt über einen kleinen feinen Bilderbuchwasserfall an dessen unteren Ende der weite Blick auf den dortigen Steinbruch freiliegt. Wir gönnten uns also einen Moment zum Gucken und Staunen, bevor wir die Brücke hinter uns ließen und uns auf die erste lange Gerade begaben. Gesäumt von jungem Baumbestand führte uns der Weg angenehm eben zügig voran und dank der laublosen Winterzeit konnte man auch hier noch viele Blicke auf den tieferliegenden Steinbruch erhaschen. Buddy hopste gut gelaunt am Wegesrand entlang, schnüffelte mal hier, mal dort und freute sich an den Sonnenstrahlen.
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Am Ende des schnurgeraden Weges wartete dann eine Überraschung auf mich Steigungsmuffel – weiter ging es in engen Serpentinen samt zwanzig Prozent Steigung steil bergan. Soviel also zur easy peasy ebenen Strecke also *hust* Dezent aus der Puste kamen wir irgendwann ganz oben an. Vor uns lag nun eine Art Plateau, auf dem der Wanderweg, wie auch schon während des Aufstiegs, feinsäuberlich mit Stacheldraht gesäumt worden war. In meinen Augen ein absolutes Unding auf öffentlich ausgewiesenen Wegen die schließlich auch von eher unvorsichtigen Kindern, Hunden& Co genutzt werden. Schon mal jemanden gesehen der in so einen Zaun hineingestolpert ist? Nicht nur unschön, sondern echt gefährlich kann ich euch sagen.
Nun aber zurück zu unserem Weg, der nämlich endlich wieder eben verläuft *yippie* zumindest für eine Weile. Man merkt beim Umschauen recht schnell, dass es sich hier um eine künstliche Landschaft handelt mit der sehr jungen Natur, den schnurgeraden Wegen und nicht zuletzt mit den noch aktiv genutzten, stets hinter prangernden Verbotsschildern liegenden, Wirtschaftswegen der Wülfrather Kalksteinbrüche. Ein wenig erinnert mich diese Renaturierung an unsere Ruhrpotthalden.
Nachdem es hoch ging, musste es auch irgendwann wieder runter gehen und so führte unser Weg uns bald wieder hinab, diesmal aber wesentlich moderater, und hielt eine weitere, schier endlos wirkende, Gerade für uns bereit. In regelmäßigen Abständen finden sich hier Schutzhütten und Bänke, die uns ein wenig an kleine Bushaltestellen erinnern – auf einen fahrbaren Untersatz wartet man hier aber ganz bestimmt vergeblich also machten wir uns weiter und genossen den gut ausgebauten und nett anzuschauenden ewiggeraden Weg mit der tieferliegenden Rützkausener Straße zu unserer Linken und einem dammartigen, baumbewachsenen Wall zu unserer Rechten. Hin und wieder begegneten wir kleinen Grüppchen Walkern oder einsamen Joggern, ansonsten blieb es an diesem Freitagmittag angenehm verlassen.
Nachdem wir einen weiteren Wirtschaftsweg, sicher abgesperrt und mit Schilderwald versehen natürlich *zwinker*,  gekreuzt hatten, begann der Wanderweg etwas schmaler zu werden und kleine Schlenker zu machen. Bald wurde eine große Wiese mit dahinterliegender Wohnsiedlung sichtbar und die ersten kleinen Wasserflächen erschienen am Wegesrand.
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Kurz darauf nahmen wir Kurs auf die Schlammteiche. Hier wurde eine wirklich schöne Aussichtsplattform samt Sitzgelegenheit angelegt, die es einem ermöglicht einen Blick auf den Kernbereich der Renaturierungszone zu werfen – betreten werden darf die nämlich nicht. Wir legten ein wohlverdientes Päuschen ein, auf halber Strecke sozusagen, genossen die Sonnenstrahlen, den Ausblick und die ein oder andere zwergische Kuscheleinheit.
Schon vorab hatten wir entschieden, nicht den gesamten Rundweg zu gehen, sondern lieber die eine, für uns attraktivere, Hälfte hin und zurück zu wandern. Auf diese Weise blieben wir nämlich angenehm fern der Wohnsiedlung und Asphaltanteile, was sowohl dem Zwerg als auch uns doch wesentlich mehr zusagt *zwinker* Und so machten wir uns nach unserer Pause an den Rückweg, zurück über die langen Geraden, steil herauf und noch steiler herab -hallo Höhenangst *hüstel* – und letztlich wieder Richtung Wasserfall.
Hier hatte sich übrigens mittlerweile ein Gewirr von Kameras und Hunden angesammelt und wir waren froh unser Pinschermobil zu erreichen, bevor die tollen Impressionen durch zu viele Mitentdecker einen faden Beigeschmack bekommen konnten.
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Letztlich hat uns der Eignerbach Rundwanderweg, zumindest auf der Hälfte die wir begangen haben, wirklich gut gefallen. Es gibt an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken und ich finde es immer schön zu sehen, wie die Natur sich ihre Heimat zurückerobern darf. Auch der Zwerg hat die Tour sichtlich genossen und ist an der langen Leine fröhlich von Stein zu Stock gehopst. Bis auf meine Abneigung gegen den massiven Einsatz von Stacheldraht, sind die Wege schön und praktisch gestaltet und es wurden ausreichend Gelegenheiten zum Sitzen und Pausieren eingerichtet.
Dennoch würde ich den Weg mit seinen ausgewiesenen zehn Kilometern Gesamtstrecke aufgrund der Länge und der zu überwindenden, knackigen Steigung nicht als super einfach und absolut geeignet für Ungeübte einstufen, so wie es die ein oder andere Broschüre tut. Ich kenne zumindest den ein oder anderen “Ungeübten” der schon bei der ersten Steigung umgedreht hätte *zwinker*