Und, was macht der Rücken?

Ziemlich genau ein halbes Jahr ist es her, dass wir beim Tierarzt von Buddy’s Problembandscheibe erfuhren. Damals waren wir regelrecht geschockt darüber, dass unser topfitter Zwerg ein gesundheitliches Problem haben und von nun an nicht mehr fröhlich ungebremst durch die Welt hopsen sollte. Wie wir uns mit diesem Handicap arrangiert haben und ob Buddy nun tatsächlich ein weniger wildes Leben führt, davon wollen wir euch heute erzählen. “Und, was macht der Rücken?” weiterlesen

Ziehen, Drehen, Hebeln – Weg mit der Zecke

Pinscher Buddy, Hundeblog, Dogblog, Ruhrgebiet, Zecken, Zeckensaison, Zeckenentfernung, Werkzeug, Zeckenschlinge, sicher, einfach, kleine Zecken, Nymphen, Drehen, Zeckenhaken, Zeckenzange, Erfahrungen

[enthält Werbelinks] Ganz gleich welche Vorsorgemaßnahmen man zur Zeckenabwehr ergreift, einen hundertprozentigen Schutz gibt es einfach nie. Ob nun mit chemischen Mitteln oder natürlichen Helfern hatten wir in jedem Jahr mindestens einen angedockten Blutsauger, in der Regel aber doch mehrere. Die Frage, wie man die Biester am schnellsten und sichersten wieder los wird hat mich in den letzten Jahren zugegebenerweise mehr beschäftigt als mir lieb ist, da ich gerade bei winzig kleinen Exemplaren oder aber toten Zecken immer wieder Probleme bei der Entfernung habe. Welche Tools und Techniken wir schon ausprobiert haben und womit wir mehr oder weniger Erfolg hatten, davon wollen wir euch heute berichten. “Ziehen, Drehen, Hebeln – Weg mit der Zecke” weiterlesen

Alle Jahre wieder – Zeckenzeit

Ich selbst mag es kaum glauben, dass ich diesen Post diesmal bereits im April schreibe, statt im Juni oder Juli, aber es lässt sich nicht schönreden: Die Zecken sind schon unterwegs.
Wie sich vielleicht der ein oder andere fleißige Leser von euch noch erinnert, haben wir letztes Jahr im Frühsommer unser Leid geklagt, dass die fiesen Blutsauger in ungeahnt großer Zahl unterwegs waren und uns bisweilen ratlos machten. Nun, dieses Jahr scheint es noch schlimmer zu werden.

“Alle Jahre wieder – Zeckenzeit” weiterlesen

Natürliche Wurmkur mit Kokos & Kontrolle

In den letzten Wochen war das Thema Wurmkur wieder sehr präsent in den Sozialen Medien und immer mehr scheinen auf natürliche Anwendungen und regelmäßige Kontrollen zu setzten, statt einfach dem lange vorherrschenden Standard der regelmäßigen chemischen Entwurmung zu folgen. Wie wir die Sache mit der Wurmkur halten und welche Erfahrungen wir bisher gemacht haben, das wollen wir euch heute verraten.

Als Buddy bei uns einzog haben wir im ersten Jahr unserem Tierarzt folgend alle drei Monate eine Wurmkurtablette verabreicht. Nach jeder abendlichen Gabe war Buddy übel, er hatte Bauchweh und manchmal in den darauf folgenden Tagen Durchfall. Sowohl andere Hundebesitzer als auch unser damaliger Arzt sagten dazu nur, dass das schon mal so seien könnte und nicht besorgniserregend sei. Aber eine kleine laute Stimme in meinem Kopf fand das doch absolut besorgniserregend. Also begann ich mich über alternative Möglichkeiten zu informieren, zeitlich relativ parallel zu unserem Umstieg auf’s Barfen, und stieß im Netz immer öfter auf die Vorgehensweise nur dann zu chemischen Entwurmungsmitteln zu greifen, wenn tatsächlich ein positiver Befund vorlag. Statt regelmäßig auf gut dünken Buddy eine Chemiekeule zu futtern zu geben, die ihm sichtbar Probleme bereitete, freundete ich mich mit der Möglichkeit an regelmäßig Kotproben zu sammeln und untersuchen zu lassen.
Von einer Tierheilpraktikerin hörte ich dann ganz zufällig beim Gassigespräch zum ersten Mal von natürlicher Entwurmung die, im Gegensatz zu der chemischen Variante, keinen schädlichen Einfluss auf den Hundekörper haben und zudem auch noch vorbeugend wirken solle. Und das beste daran war, dass der wesentliche Bestandteil dieser Kur sowieso schon auf Buddy’s Speiseplan stand: Kokosöl.
Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Gesundheit, Barf, Tipp, Erfahrungen, natürliche Wurmkur, präventiv, vorbeugend, natives Kokosöl, Bio Kokosraspeln, Laurinsäure, Parasiten, gesund, Barfen
Wie sich vielleicht der ein oder andere von euch erinnert, nutzen wir Kokosöl und Produkte mit Kokosölauszügen schon längere Zeit als Zeckenschutz. Die darin enthaltenen Wirkstoffe Laurin- und Caprinsäure sollen auf Parasiten wie Zecken abschreckend wirken. Ob es daran liegt oder an der öligen Textur auf dem Fell – wir haben relativ gute Erfahrungen damit gemacht.
Nun soll die Laurinsäure innerlich angewendet ebenso gut Darmparasiten wie Würmer und Giardien abwehren, außerdem soll das auf den Darmwänden abgelagerte Kokosöl wohl ein festsetzten der Eindringlinge verhindern. Ob es nun wirklich so funktioniert, das kann ich euch natürlich nicht mit Gewissheit sagen. Aber ich fand nach unseren guten Erfahrungen im Bereich Zeckenabwehr lohnte sich der Versuch auf jeden Fall.

Kokoskur und Kotkontrolle

Mittlerweile halten wir es so, dass wir Kokosöl nicht einfach nur hin und wieder dazufüttern, sondern regelmäßig, etwa alle drei Monate, eine intensivere Kurphase machen. In diesen rund 14 Tagen gibt es dann jeden Tag einen halben Teelöffel Bio-Kokosöl in den Napf. Zusätzlich füttern wir in dieser Zeit 1-2 mal die Woche einen Teelöffel Bio-Kokosraspeln hinzu, die ebenso Laurinsäure enthalten und durch ihre ballaststoffreiche Beschaffenheit zusätzlich abwehrend gegen Darmparasiten wirken sollen. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Produkte naturbelassen sind, damit die Wirkstoffe in entsprechender Konzentration erhalten bleiben.
Bis zu vier mal im Jahr geben wir dann eine Kotprobe beim Tierarzt ab, die über drei Tage gesammelt wird, um kontrollieren zu lassen ob ein Wurmbefall vorliegt. In unserer Tierarztpraxis kostet der einfache Test rund zwanzig Euro. Diese Handhabung ist natürlich aufwendiger und teurer als einfach alle drei Monate eine Wurmkurtablette zu verabreichen, für uns aber definitiv den Aufwand wert. Bisher waren *toitoitoi* alle Ergebnisse negativ und genau das ist für mich eine Bestätigung für unser Vorgehen. Jede in den letzten drei Jahren regulär verabreichte chemische Entwurmung wäre nämlich überflüssig gewesen. Sollte allerdings tatsächlich mal ein Befall vorliegen, würden wir natürlich eine chemische Wurmkur verabreichen falls nötig – keine Frage.
Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Gesundheit, Barf, Tipp, Erfahrungen, natürliche Wurmkur, präventiv, vorbeugend, natives Kokosöl, Bio Kokosraspeln, Laurinsäure, Parasiten, gesund, Barfen
Letztlich muss jeder selbst entscheiden, wie er mit dem Thema Wurmkur umgeht. Buddy hat wenig Kontakt mit fremden Hunden oder anderen Tieren, frisst weder Kot, Aas noch Beutetiere in freier Wildbahn und ist weitestgehend körperlich gesund. Er gehört also nicht zu den Risikogruppen für Parasiteninfektionen. Wäre die Ausgangssituation anders, dann würden wir es vielleicht auch anders handhaben. So wie die Lage aktuell ausschaut sind wir aber absolut glücklich eine Alternativmethode zu der regelmäßigen chemischen Wurmkurtablette gefunden zu haben die für uns funktioniert – ob es nun an der Laurinsäure, an öligen Rückständen oder einfach nur am Kokoskarma liegt *zwinker*

Rampe, Kissen, Tragesack – Ein neuer Alltag

Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Gesundheit, Tierarzt, Bandscheibenproblematik, Krankheit, Röntgen, Untersuchung, Rückenschmerzen, Erfahrungen, Rampe, Hunderampe, springen, abbremsen, Ballspielen, Veränderungen
[enthält Werbelinks] Nach der Diagnose Bandscheibenproblematik stand in unseren Köpfen erst einmal ein großes Fragezeichen. Wie sollten wir es schaffen, dass sich Wirbelwind Buddy nach vier Jahren höher-schneller-weiter umgewöhnt und sich an einen rückenschonenden Alltag hält…? Tatsächlich stellte sich heraus, dass wir Zweibeiner manches Mal länger brauchten, als der Zwerg *zwinker* Was sich alles im Hause Zwerg geändert hat und wie wir das Tag für Tag umsetzten, dass wollen wir euch heute verraten.
Während der Behandlung gegen die akuten Schmerzen hieß es so oder so erstmal: Schonen. Nun könnt ihr euch sicherlich vorstellen, dass Buddy, durch die Schmerzmittel beschwerdefrei, ganz und gar nicht verstand, was zum Kuckuck wir eigentlich von ihm wollen. Kein Toben, kein Springen, keine Treppen gehen hieß die Devise. In den ersten Tagen waren wir gefühlt nur noch dabei Nein zu rufen *hüstel* Die Schlafzimmertür blieb zu, damit der Zwerg nicht unbemerkt aufs Bett hüpfte, wenn keiner hinsah, die Couch wurde an allen Zugängen meterhoch mit Kissen und Decken blockiert, so dass wir Zweibeiner das ein oder andere Klettermanöver unternehmen mussten und zum Auto ging es nur noch an der Leine, damit er nicht beim Türöffnen gewohnt von alleine in seine Box hopst. Anstrengend für beide Seiten. Draußen lief Buddy eine Woche lang sowieso immer angeleint, damit er nicht fröhlich durch die Hänge turnt oder womöglich mit anderen Hunden tobt. Und auch Zuhause sah es mit Beschäftigung eher mau aus. Kein Zergeln, kein Werfen und Fangen und keine Tricks die den Rücken anstrengen *puh*

Neue Zeiten im Hause Zwerg

Als sich die Woche zum Ende neigte besprachen wir mit unserer Tierärztin, welche Veränderungen dauerhaft in unseren Alltag einziehen müssten und welche nur während der der Schonzeit nötig waren. Treppenlaufen war definitiv tabu, ebenso Sprünge von der Couch herunter, aus dem Auto, vom Bett oder vom Schoss – quasi alles was Buddy’s eigene Körperhöhe überstieg musste vermieden werden. Typisches Ballspielen mit starken Abbremsmanövern sollten wir dringend vermeiden. Außerdem natürlich, dass ihm andere Hunde in den Rücken springen oder aber größere Artgenossen mit der Pfote drauflangen, was leider sehr beliebt ist *räusper* Und last but not least sollten wir darauf achten, dass die Rückenmuskulatur immer schön warm und weich ist, also bei kaltem und nassem Wetter schon etwas früher zu Mantel &Co greifen. Tja – wo fängt man da am besten an? *hust*
Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Gesundheit, Tierarzt, Bandscheibenproblematik, Krankheit, Röntgen, Untersuchung, Rückenschmerzen, Erfahrungen, Rampe, Hunderampe, springen, abbremsen, Ballspielen, Veränderungen
Das Gute an der ganzen Sache war, dass Buddy sich schon während der ersten Tage Schonzeit fabelhaft anpasste. Ruckzuck hatte er verstanden, dass er nicht mehr von der Couch springen sollte und machte sich bemerkbar, wenn er runtergehoben werden wollte. Zusätzlich zog dann ein dickes Bodenkissen ein, welches die Couchhöhe halbierte und Buddy so ermöglichte, darüber allein herunterzusteigen, ohne seinen Rücken stark zu belasten. Auch ins Auto hinnein und wieder heraus ließ er sich schnell freiwillig heben.
Die Sache mit dem Bett war da schon etwas schwieriger. Wir entschieden uns recht schnell, dass wir eine stabile Rampe* anbringen wollten, damit Buddy darüber bequem rein und raus laufen kann, auch wenn er beispielsweise nachts mal was trinken geht und wieder zurückkommt. Zwei Tage Übung und eine Menge Kekse waren nötig, damit Buddy die Unsicherheit und Scheu vor der Rampe verlor. Eine weitere Woche, bis er verinnerlicht hatte, das dies der neue, einzige [!] Weg ins Bett und wieder heraus war *schmunzel*
Klar, hin und wieder siegt der Übermut und der ein oder andere Sprung von Couch oder Bett ist passiert – aber das wird immer seltener. Vier Jahre Gewöhnung sind eben auch nicht von heute auf morgen auszulöschen.
Am einfachsten lässt sich für uns immer noch das Thema Hundekontakt umsetzten, denn den schätzt der Zwerg ohnehin bei den meisten Artgenossen eher weniger. Von allein macht er meistens gemeinsam mit mir einen Bogen um andere tobende Vierbeiner unterwegs und bei direkten Begegnungen wird eben noch ein bisschen öfter angeleint, damit dem Gegenüber ersichtlich wird, dass wir keinen Kontakt möchten. Leider klappt das natürlich nicht immer, die alte Leier, aber der Zwerg bleibt nah bei mir und verlässt sich darauf, dass die den Artgenossen an seinem Hintern wieder loswerde, ohne dass er selbst tätig werden muss. Ein riiiiesen Erfolg für uns als Team – by the way *strahl* Aber natürlich soll das nun nicht so klingen, als dürfte Buddy mit niemandem mehr in Kontakt treten. Bei entspannten Gesellen die wir kennen oder Hunden, die die gleiche Gewichtsklasse haben, darf der Zwerg selbstverständlich gerne vorbeischauen wenn er denn mag *zwinker*
Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Gesundheit, Tierarzt, Bandscheibenproblematik, Krankheit, Röntgen, Untersuchung, Rückenschmerzen, Erfahrungen, Rampe, Hunderampe, springen, abbremsen, Ballspielen, Veränderungen
Bleibt noch das Treppensteigen – und mit dieser Umstellung tut sich der Zwerg um einiges leichter als ich *lach* Denn während er sich liebend gerne Etage um Etage tragen lässt, hat bei mir nach einer Woche der eigene Rücken gestreikt *hüstel* Der hat nämlich seine ganz eigenen Problemchen. Die zwei Treppen zu uns hoch sind dabei gar nicht allzu heikel, aber wenn es denn mal mehr sind, können acht Kilo sich schnell mal wie achzig anfühlen *schnauf* Also zog vor kurzem bei uns nach einigem Hadern ein gepolstertes Tragetuch von 4 LazyLegs* ein und das macht die Sache sooo viel angenehmer für beide Seiten *highfive* Tatsächlich finde ich es gar nicht mal unpraktisch so einen Tragesack zu besitzen [wenn man erstmal das Sparschwein geschröpft hat *hust*] und ich könnte mir gut vorstellen, ihn auf Wanderungen und anderen Abenteuern im Gepäck zu haben. Die sind nämlich im übrigen ganz und gar nicht verboten, sondern absolut erwünscht! Immerhin soll Buddy seine kräftige Muskulatur aufrecht erhalten und schön fit bleiben.
Letztlich muss ich sagen, dass die Umstellung eigentlich gar nicht so dramatisch war, wie wir es anfangs dachten. Und nun wollen wir hoffen, dass wir so dem Zwergenrücken auf lange Zeit tatsächlich etwas Gutes tun können.


*Affiliate-Link | Mit dem Kauf eines Produktes über diesen Link bekommen wir eine kleine Provision – selbstverständlich ohne Mehrkosten für euch. Bei dem Klick auf einen dieser Links setzt Amazon Cookies ein, um nachvollziehen zu können, dass ihr unseren Link geklickt habt und unserer Empfehlung folgt. Wenn ihr nicht möchtet, dass Amazon diese Cookies setzt, klickt nicht die mit * markierten Links, sondern sucht z. B. selbst nach dem empfohlenen Produkt. Mehr Informationen zu den Amazon Partnerprogramm Cookies findet ihr hier.