Wir packen unseren Kamerarucksack

Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Hundefotografie, Nikon D3200, Objektive, Bewegungsfotos, Portraits, Sigma 105mm 2.8, Nikkor 50mm 1.8, Nikkor 35mm 1.8, Tamron 70-300mm

Werbung*| Bald schon geht es für uns in den großen Spätsommerurlaub und wie in den letzten Jahren üblich wollen wir euch heute auch wieder ein bisschen mehr über unser Reisegepäck verraten. Da das aber kaum variiert werden wir uns diesmal zur Abwechslung mal ganz auf unser Kameraequipment konzentrieren und euch unsere verschiedenen Objektive in einem Rutsch vorstellen.

“Wir packen unseren Kamerarucksack” weiterlesen

Fotoprint zum Schnäppchenpreis

Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Werbung, Kooperation, Fotoprint, Alu Dibond, ZOR, preiswert, günstig, Hundefotografie, Fotografie, Nikon D3200

Werbung* | Wer wie ich viel und gerne fotografiert kommt sicherlich früher oder später auf die Idee mit einem seiner Motive die heimischen vier Wände zu schmücken. Leider sind solche Fotoprints, gerade in größeren Formaten, oft nicht gerade günstig. Wir durften nun einen Alu Dibond Print des belgischen Unternehmens ZOR testen, dass sagenhafte Schnäppchenpreise anbietet. Dementsprechend gespannt war ich auf das Ergebnis. “Fotoprint zum Schnäppchenpreis” weiterlesen

Funkel, Funkel – easy peasy Lichterkettenfotos

Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Fotografie, Sigma 105 mm, Bokeh, Lichterkette, Weihnachtsfotos, Lichterbokeh, Lichtpunkte, Hintergrundunschärfe, Tiefenschärfe, Portraitfotos, Weihnachtsstimmung, Tipps, Erfahrungen, Blendenzahl, Blendenöffnung, Brennweite, Entfernung, Abstand
Sag mal, wie machst du das mit den Lichtpunkten? – Eine Frage, die mich gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit desöfteren erreicht. Worauf es bei einem schönen Bokeh ankommt und wie easy man mit Lichterketten &Co leuchtende Highlights in seinen Fotohintergrund zaubern kann, das wollen wir euch heut ganz genau erzählen.

Das Stichwort um das es also heute geht lautet “Schärfentiefe”. Je nachdem, welches Objektiv man mit welcher Blendenöffnung benutzt und welche Entfernung man zu seinem Motiv hat, variiert nämlich der Bereich, der auf dem Foto scharf abgebildet wird und jener, welcher unscharf ist.
Ich bevorzuge, wie ganz gewiss die meisten von euch auch, bei Portraits ein möglichst scharf abgebildetes Objekt vor einem möglichst unscharfen Hintergrund. Und genau das ist auch der entscheidende Faktor für ein schönes weiches Bokeh.
Fangen wir also mit der Blendenöffnung an. Je weiter die Blende geöffnet ist [also je kleiner die Blendenzahl] desto geringer ist der Schärfebereich in eurem Foto. Aus diesem Grund bevorzugt man für Portraits oder Detailaufnahmen eher eine große Blendenöffnung wie f/1.8, f/2.0 oder f/2.8 und für eine Landschaftsaufnahme, auf der möglichst alles scharf sein soll, eine kleinere Blendenöffnung wie z. B. f/16.
Außerdem spielt die Entfernung zu eurem Motiv eine wichtige Rolle. Je näher ihr an dem Objekt dran seid, umso geringer ist die Schärfentiefe. Befindet sich also das Objekt einen Meter vor euch, dann beginnt der unscharfe Bereich viel näher hinter ihm, als wenn ihr fünf Meter entfernt seid. Der dritte entscheidende Faktor ist die Brennweite eures Objektivs. Je höher die Brennweite, umso geringer ist die Schärfentiefe. Das bedeutet, dass der scharf abgebildete Bereich bei einem Objektiv mit 50 mm Brennweite größer ist, als bei einem 200 mm Objektiv. Alles klar soweit? *zwinker*
Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Fotografie, Sigma 105 mm, Bokeh, Lichterkette, Weihnachtsfotos, Lichterbokeh, Lichtpunkte, Hintergrundunschärfe, Tiefenschärfe, Portraitfotos, Weihnachtsstimmung, Tipps, Erfahrungen, Blendenzahl, Blendenöffnung, Brennweite, Entfernung, Abstand
Damit die Lämpchen unserer Lichterkette nun nicht detailgenau und messerscharf zu sehen sind, sondern schön dekorativ unscharf werden, müssen wir nur die oben genannten Punkte miteinbeziehen. Je höher also die Brennweite meines Objektivs plus je geringer der Abstand zu meinem Objekt plus je weiter das Objekt wiederum von der Lichterkette entfernt ist, desto unschärfer werden unsere Leuchtpunkte.
Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten die perfekte Konstellation für sein favorisiertes Objektiv zu finden. Die Rechenfreudigen unter euch finden im Netz ganz bestimmt eine Formel zur Berechnung der Tiefenschärfe und die Appfans unter euch finden in Spielstore und Apfelshop ganz bestimmt eine entsprechende App. Ich hingegen löse diese Aufgabe meist durch die gute, alte Probieren-geht-über-Studieren-Methode *grins* Und so wird so weit wie möglich am Ende des Raums die Lichterkette platziert, der Zwerg mittig davor und ich samt Kamera dann eben nur so weit von ihm entfernt, wie nötig, damit ich alles von ihm im Bild habe, was rein soll.
Ich stelle eine möglichst kleine Blendenzahl ein und bevorzuge hier das 105 mm Objektiv vor dem 50 mm Objektiv, da, wie vorhin erklärt, eine kleine Blendenzahl in Kombination mit einer großen Brennweite den Schärfebereich verringern. Gerade in Innenräumen ist das natürlich nicht immer so leicht mit einer großen Brennweite. Aber auch mit einem 50 mm Objektiv kann man, wenn man entsprechend näher an das Objekt geht bzw. die Blende weiter öffnet, auch ein schönes Lichterbokeh bekommen. Einfach ausprobieren!
Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Fotografie, Sigma 105 mm, Bokeh, Lichterkette, Weihnachtsfotos, Lichterbokeh, Lichtpunkte, Hintergrundunschärfe, Tiefenschärfe, Portraitfotos, Weihnachtsstimmung, Tipps, Erfahrungen, Blendenzahl, Blendenöffnung, Brennweite, Entfernung, Abstand
Bei den Fotos hier im Beitrag habe ich den Zwerg beispielsweise etwa eineinhalb Meter vor der Lichterkette platziert und mich selbst, je nachdem wie viel von ihm aufs Bild sollte, einen bis zwei Meter von ihm entfernt mit dem 105 mm auf der Kamera auf den Boden gelegt. Man sieht gleich, je näher ich dran war, desto unschärfer und schöner sehen die Lichtpunkte aus. Die Kabel der Lichterkette werden bei genügend Hintergrundunschärfe einfach unsichtbar.

Übrigens ist der Schärfenbereich hinter dem Objekt immer größer, als vor dem Objekt. Wieviel, das hängt wieder von Abstand, Blendenzahl und Brennweite ab *zwinker* So kann man aber auch ziemlich tolle Effekte erzielen, indem man die Lichterkette geschickt zwischen seiner Kamera und dem Objekt platziert.

 Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Fotografie, Sigma 105 mm, Bokeh, Lichterkette, Weihnachtsfotos, Lichterbokeh, Lichtpunkte, Hintergrundunschärfe, Tiefenschärfe, Portraitfotos, Weihnachtsstimmung, Tipps, Erfahrungen, Blendenzahl, Blendenöffnung, Brennweite, Entfernung, Abstand

Ich hoffe, wir konnten euch mit diesen Tipps und Fotos vielleicht ein wenig weiterhelfen, wie man mit nur wenigen Infos im Hinterkopf ganz einfach schöne Lichterkettenfotos zaubern kann. Natürlich gelten auch die gleichen Regeln für Fotos mit natürlichem Licht, das z. B. durch Baumkronen blinzelt oder jegliche andere Lichtquellen. Und auch dann, wenn man nicht immer die Hintergrundunschärfe erreicht, die man gerne hätte, hilft es wie oben beschrieben auf die Brennweite und Blendenöffnung zu achten, sowie die Abstände zwischen Objekt und Hintergrund sowie Kamera und Objekt.

Hallo Sigma 105mm

Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Test, Testbericht, Fotografie, Sigma MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM für Nikon
[Werbung | Werbelinks]  Anfang September war es soweit: unser Wunschobjektiv von Sigma durfte bei uns einziehen. Mittlerweile sind nun einige Monate verstrichen, vom Sommer ging es durch den Herbst, von der Heimat ans Meer und wieder zurück. Und während die Zeit so dahinflog begleitete uns unser neues Schätzchen überall hin. Höchste Eisenbahn also, euch mit unseren Erfahrungen nicht länger auf die Folter zu spannen *zwinker*
Wie wir euch ja bereits in unserem Bericht über das Tamron 70-300mm verrieten, stand schon vor über einem Jahr das Sigma MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM* ganz weit oben auf unserem Wunschzettel. Umso größer war die Aufregung, als ich es endlich in den Händen hielt und es zum ersten Mal an meine Nikon andockte *strahl* In erster Linie sollte es für Bewegungsfotos a la Actionzwerg zum Einsatz kommen, aber auch die butterweiche Hintergrundunschärfe bei Portraits hatte es mir angetan.
Der allererste Eindruck? – Es ist definitiv kein Fliegengewicht *lach* Um genau zu sein, ist es mit seinen 725 Gramm knapp vier mal so schwer wie mein heißgeliebtes Nikkor 50 mm*, was eine ganz schöne Umstellung bedeutete. Aber wozu hat man eine zweite Hand zum Abstützen und durch den Optischen Stabilisator werden kleine Wackler schließlich einfach ausgeglichen *zwinker*
Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Test, Testbericht, Fotografie, Sigma MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM für Nikon
Besonders reizvoll für Bewegungsfotos macht das Sigma 105mm der HSM [= Hyper Sonic Motor], ein super leiser Motor, der ein besonders schnelles Fokossieren ermöglicht. Und dafür bot sich in unserem Urlaub im September auch jede Menge Gelegenheit zum Ausprobieren, denn wo lässt sich schon so ausgelassen flitzen wie am Strand! Schon nach den ersten Actionaufnahmen war ich absolut begeistert von der Trefferquote, dem schnellen Fokus und der Brennweite, die sich Outdoor als perfekt für den Zwerg und mich entpuppte.  Kleiner Tipp am Rande: Das Sigmaobjektv hat einen Schalter, mit dem man den Schärfebereich eingrenzen kann, einmal für den Nahbereich bis 45 cm und einmal von 45 cm bis unendlich. Dadurch kann man das Fokussieren im Idealfall zusätzlich beschleunigen.
Die Freistellung ist bei einer Blendenöffnung von F/2.8 – F/3 in Kombination mit der Festbrennweite von 105 mm wirklich knackig scharf und absolut nach meinem Geschmack.
Das wiederum macht das Sigma 105mm, neben Bewegungsaufnahmen, natürlich auch für Portraits sehr interessant. Sowohl die Farben als auch die Objektschärfe plus Hintergrundunschärfe gefallen mir ungemein gut. So gut, dass das Sigma seit seinem Einzug meinem lieben Nikkor 50mm glatt ein wenig den Rang abläuft *hüstel* zumindest dann, wenn es die Lichtstärke zulässt.
 Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Test, Testbericht, Fotografie, Sigma MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM für Nikon

Selbst bei Indooraufnahmen mit Aufsteckblitz – ob Produktfotos oder Zwergenportraits – bleibt mittlerweile oft das Sigma auf der Kamera, auch wenn das aufgrund der höheren Brennweite in manchen Räumen durch den Platzmangel nicht ganz so einfach ist *schmunzel* Auch die Bildbearbeitung bereitet mir beim Sigma 105 nicht viel Mühe, Chromatische Aberrationen müssen im Gegensatz zum Nikkor 50mm [sicherlich auch aufgrund der geringeren Lichtstärke] nicht manuell korrigiert werden, Kontrast und Farbsättigung gefallen mir meist out-of-Camera schon richtig gut und nachschärfen muss ich auch nicht oft.
Ja, gibt es denn etwa gar nichts zu meckern? – Tja, nicht so wirklich *zwinker*
Klar, man hat doch einiges an Gewicht mehr mit sich herum zu schleppen und wenn man die mitgelieferte Gegenlichtblende auf dem Objektiv hat, passt die Kamera nicht mehr *schwuppdiwupp* in die Standardtasche. Tatsächlich habe ich die Gegenlichtblende aber sowieso bisher eher selten benutzt. Was ich persönlich im Vergleich zum Nikkor 50mm ein wenig tricky finde, ist – je nach Abstand zum Motiv – den Fokuspunkt exakt zu setzten, da der Schärfebereich wirklich gering sein kann. Dadurch habe ich mir angewöhnt auch bei Portraits lieber 2-3 Fotos in Serie aufzunehmen.
Die Lichtstärke reicht übrigens tatsächlich für unseren Gebrauch meistens aus und so muss ich nur zu meinem Nikkor 50mm 1.8 greifen, wenn wir beispielsweise im dichten Wald oder vor dem Sonnenaufgang fotografieren.
Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Test, Testbericht, Fotografie, Sigma MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM für Nikon
Insgesamt bin ich mit meiner Wahl aber mehr als zufrieden und wurde tatsächlich trotz meiner nicht gerade niedrig angesetzten Erwartungen *hust* sogar noch positiv überrascht. Statt einem Objektiv für Bewegungsfotos wurde das Sigma MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM* für mich zum wahren Allrounder. Es gibt wirklich nur wenige Motive, die ich mit ihm nicht umsetzten kann und es macht immer wieder Spaß neue Ideen auszuprobieren.


*Affiliate-Link | Mit dem Kauf eines Produktes über diesen Link bekommen wir eine kleine Provision – selbstverständlich ohne Mehrkosten für euch. Bei dem Klick auf einen dieser Links setzt Amazon Cookies ein, um nachvollziehen zu können, dass ihr unseren Link geklickt habt und unserer Empfehlung folgt. Wenn ihr nicht möchtet, dass Amazon diese Cookies setzt, klickt nicht die mit * markierten Links, sondern sucht z. B. selbst nach dem empfohlenen Produkt. Mehr Informationen zu den Amazon Partnerprogramm Cookies findet ihr hier.