[Let it snow.]

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Vor einer Woche war er da, der magische Moment, wenn man morgens aus dem Fenster schaut und die Welt in unter einer Puderzuckerhaube verschwindet.❤ Schon am Vorabend hatte ich beim Zubettgehen so einen leisen Verdacht, dass es wohl endlich klappen könnte mit dem Schneespaziergang gleich vor der Haustür *leiserieseltderschnee* 

Sobald das erste Tageslicht am Horizont auftauchte schmiss ich also Herrn Zwerg und den Herzmann aus den Federn, um so viel wie möglich von der weißen Pracht zu erwischen, bevor alle anderen Ruhrpottler auf die gleiche Idee kämen *räusper* Und tatsächlich, außer ein paar Rehen war noch niemand vor uns über die frisch gepuderten Wiesen und Felder gelaufen *Freudensprung mach* Während also die Sonne langsam über die Ruhrhöhen kletterte, machten wir unseren ersten Winterspaziergang des Jahres in der Heimat. Buddy freute sich -im wahrsten Sinne des Wortes- wie ein Schneekönig und flitze als schwarzer Kugelblitz zwischen dem Herrchen und mir hin und her. Bevor es so richtig hell wurde machten wir uns dann in aller Stille auch schon wieder auf den Heimweg, bevor der Rest der Welt erwachte.
Bleibt nur noch eins zu Wünschen: Noch mehr Schnee und Winterzauber!
[W I L L K O M M E N   IM  W I N T E R W U N D E R L A N D]
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[F L U G H U N D  +  K U G E L B L I T Z]
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[S C H N E E Z A U B E R]
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[DIY] Wendehalstuch für den Winter

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Heute haben wir die Anleitung zu unserem kuschelig warmen Halstuch für euch zum Selbernähen. Halstücher nähe ich immer besonders gern, da sie wirklich einfach und schnell zu machen sind und so viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Unser Winterhalstuch hat neben einer fröhlich gepunkteten Baumwollseite noch eine Rückseite aus wärmendem Fleece die den Hundehals bei frostigen Spaziergängen schützt. ❤

[DAS BRAUCHT IHR]
  • einen Baumwoll- und einen Fleecestoff
  • Schere
  • Maßband
  • Nähmaschine
  • Stecknadeln
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[Schritt 1]
Als erstes müsst ihr ermitteln, welche Grundlänge euer Halstuch haben soll. Wenn ihr das Tuch später so wie wir zuknoten möchtet, solltet ihr erfahrungsgemäß 15-20cm zu dem gemessenen Halsumfang hinzuaddieren. [Beispiel: Buddy hat ein Halsbandmaß von 32cm, die Halstuch-Grundlänge schneide ich immer auf ca. 50cm zu!]
Habt ihr euer Maß gefunden, schneidet ihr aus beiden Stoffen die Dreiecke mit der entsprechenden Länge zu. Wie lang ihr euer Latz macht bleibt euch überlassen, ich habe es bei diesem Halstuch etwas länger gemacht, da es ja etwas wärmen soll. Wichtig ist, dass der Fleecestoff ca. 2cm mehr Seitenlänge bekommt, als der Baumwollstoff, damit ihr ihn nachher umschlagen könnt.
[Schritt 2]
Als nächstes legt ihr die beiden Dreiecke mit den Außenseiten aufeinander und steckt zumindest die Spitze und die Seiten ab, damit nichts verrutscht. Nun näht ihr einmal an den kurzen Seiten entlang, überschüssigen Stoff könnt ihr ggf. anschließend etwas kürzen.
[Schritt 3]
Jetzt wird das Halstuch von Links auf Rechts gedreht und die Kanten schön glatt gestrichen. Sieht doch schon fast fertig aus! *zwinker*
[Schritt 4]
Im letzten Schritt schlagt ihr nun die überstehende Fleecekante über den Baumwollstoff und steckt den Rand ab. Alles nochmal schön glatt ziehen und dann könnt ihr in einem Schritt die Zierkante festnähen und das Halstuch absteppen, indem ihr mit einem Abstand von circa 1 cm einmal rundherum am Rand entlang näht. Fertig!
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War doch ganz easy, oder? Das Halstuch kann nun von beiden Seiten getragen werden und bringt ein wenig Farbe in die dunkle Jahreszeit. Wer bisher noch nicht viel Erfahrung im Nähen hat oder schon immer mal etwas für die Fellnase selbstmachen wollte, der kann bei einem Hundehalstuch eigentlich nicht viel verkehrt machen *zwinker* Auch ich habe damals meine ersten Versuche mit Halstüchern gemacht und kann euch nur empfehlen, es einfach mal auszuprobieren!

[Die Ersten.]

Wie ihr ja wisst ist Ende letzten Jahres endlich eine Nikon bei mir eingezogen -um genau zu sein die D3200. Nun waren in unseren letzten Beiträgen mal Fotos von der alten Kamera, mal von der neuen zu sehen und natürlich habe ich nichts gekennzeichnet *hust* Daher wollte ich allen, die so neugierig auf die neuen Fotos sind, heute unsere allerersten Bilder zeigen, die wir mit der Nikon gemacht haben.

Mit der Nikon D3200 benutzte ich im Moment das Standardobjektiv 18-55mm f3.5-5.6. Natürlich möchte ich später ein Objektiv mit kleinerer Blendenzahl ergänzen, aber nun wird erstmal fleißig das Kit-Objektiv ausgekostet *zwinker* 
Die ersten Fotos, die wir als Testaufnahmen gemacht haben sind recht spät abends in der Wohnung entstanden. Zum Glück konnte ich dabei zusätzlich zur Raumbeleuchtung meine Fotolampe einschalten, wodurch nicht nur wesentlich hellere Ergebnisse erreicht werden, sondern auch recht natürliche Lichtverhältnisse. Buddy findet die Geräusche der DSLR übrigens immer noch sehr fanszinierend *lach* -ob nun das typische klick-klick beim Verschluss oder die Autofokussierung, er schaut sofort sehr aufmerksam Richtung Linse [was natürlich sehr praktisch ist]
Am nächsten Nachmittag hatten wir glücklichweise strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel, so dass wir auch direkt die ersten Freiluftfotos schießen konnten. Die habe ich, wie auch die Fotos am Vorabend, im manuellen A-Modus gemacht, bei der man die Blende möglichst klein einstellen kann, Verschlusszeit und ISO aber automatisch gewählt werden. So war ich erstmal auf der sicheren Seite *zwinker*

Die Bildentwicklung mache ich übrigens weiterhin -wie auch schon bei der Bridgekamera- in Lightroom 5 und nutze anschließend Photoshop CS6 für Kleinigkeiten wie das Einfügen des Wasserzeichens [denn das plaziere ich gerne individuell, statt wie in LR automatisch]
So, das waren sie also, die ersten Versuche mit der Neuen. Auch wenn ich mittlerweile immer mehr den Dreh herausbekomme, war ich mit den Erstaufnahmen schon ganz zufrieden *zwinker*
Was meint ihr?

[Ein Wintermärchen.]

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Als in der ersten Januarwoche alle vom Schnee verwöhnt wurden, gingen wir im Pott natürlich mal wieder leer aus. Doch irgendwie wollten wir das dieses Mal nicht einfach so hinnehmen *hust* Wenn der Schnee nicht zu uns kommt, dann müssen wir eben zum Schnee – und wo kann man sich wohl besser auf die Suche machen, als im vielversprechend klingenden Örtchen Winterberg *zwinker*
Ganz früh morgens machten wir uns also mit dem Pinschermobil auf den Weg Richtung Sauerland. Herr Zwerg war so gar nicht angetan vom frühen Vogel und verbrachte die zweistündige Autofahrt mit der Fortsetzung seiner Nachtruhe. Wir Zweibeiner hingegen genossen die Fahrt durch die wundervolle Landschaft, auch wenn der Herzmann bis kurz vor dem Ziel noch arge Zweifel am Schneevorkommen hatte *kopfschüttel* Tatsächlich mussten wir rauf auf 800m bis wir die weiße Pracht entdeckten.
Auf der Hochheide angekommen war der Zwerg dann plötzlich hellwach und konnte seinen Pfötchen nicht trauen! Es wurde gerannt, durch den Schnee gewälzt und *schwupp* verschwand das Pinscherköpfchen in der erstbesten Schneewehe *schmunzel* Nachdem der erste Freudentrubel abgeklungen war, machten wir uns warm eingemummelt auf den Weg durch den dichten Nebel. Selbstverständlich hatte ich am Vorabend eine genaue Wanderroute herausgesucht um die Heide einmal zu umrunden, doch nach kurzer Zeit verwarfen wir unsere Planungen um uns einfach so durch die Winterlandschaft treiben zu lassen.
Pinscher Buddy, Hochheide, Winterberg, 2016, Winter, Schnee, Wanderung mit Hund, Winterwanderung, NRW
Trotz der Schulferien war kam eine Menschenseele unterwegs, ganz selten erschien ein einsamer Wanderer aus dem Nebel und verschwand wieder, ehe man ihn richtig wahrgenommen hatte. Während ich mir vor unserer Tour Gedanken machte, ob eine Winterwanderung für Buddy nicht zu kalt werden würde, war er derjenige, der nach zweistündigem Spaziergang noch gar nicht zurück zum Auto wollte, während wir Zweibeiner dann doch so langsam schlapp machten und uns nach warmen Speis’ und Trank sehnten *lach*
Auch wenn das Sauerland nicht gleich um die Ecke liegt war unser Ausflug die längere Anfahrt auf jeden Fall wert. Nun warten wir aber auf unseren eigenen Schnee -und bis dahin bleiben die Erinnerungen an unser erstes Wintermärchen 2016 ❤
War der Schnee in diesem Jahr schon bei euch oder habt ihr ihm vielleicht auch einen Besuch abgestattet?
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[360°]

Eine Bekannte aus dem ländlichen Brandenburg, die zum Studium ins Ruhrgebiet kam, sagte mal, es sei schrecklich, denn egal wo man sich hier in der Natur aufhalte, wenn man sich einmal um die eigene Achse drehe, sehe man immer irgendwo Gebäude. “Quatsch” hab ich gesagt …und seitdem immer wieder den Selbsttest gemacht *lach* Und ja, ich muss zugeben, in den meisten Fällen hat sie Recht *zwinker* Doch wenn man hier aufgewachsen ist, nimmt man einzelne Schlote am Horizont oder süße Bauernhäuser nicht gerade als negativ wahr -wenn man sie denn überhaupt bewusst bemerkt.

Auf unseren Fotos halte ich meistens den Bildausschnitt so klein, dass man davon nichts zu sehen bekommt und auch bei weiter Landschaft im Hintergrund ist eigentlich selten ein Gebäude zu sehen. Absicht? Ich glaube nicht. Vielleicht ist es eher eine unbewusste Szenenwahrnehmung, die unsere Fotos bestimmt *schmunzel* Nun, wie komme ich auf all das? Als wir neulich an einem wunderschönen, sonnig-frostigen Morgen im heimischen Wald unterwegs waren, hat mein Auge für die Gesamtszene ein wenig versagt *hust* und so musste ich bei der Durchsicht der Bilder feststellen, dass ich das wundervolle Panorama der Altenresidenz im 60er Jahre Plattenbaustil im Hintergrund meiner Waldidylle eingefangen hatte *räusper* -und nein, nicht nur in einem Foto. Tiefenunschärfe sei Dank war es dann nicht ganz so unansehnlich monströs, wie in Wirklichkeit und *hey* so ist das nunmal hier im Pott! Und Buddy? Dem ist das ziemlich schnurz, ob der Wald nun alle paar hundert Meter an Wohnsiedlungen grenzt oder wir, um größere Runden zu drehen, kleine Straßen überqueren müssen. Hauptsache Wald.
Aber wie schaut es bei euch aus, wenn man die 360° Drehung macht? Probiert es mal aus! Wir sind gespannt.