[Monthly.]

Heute haben wir unsere Februarschnappschüsse für euch zusammengestellt und nachdem wir tatsächlich unseren Januar völlig vergessen hatten *ups* haben wir vielleicht noch ein oder zwei aus dem Vormonat dazugemogelt *zwinker*
Wenn wir unseren Februar mit wenigen Worten zusammenfassen müssten, dann würde ich wohl sagen: viel auf Achse, ganz viele tolle neue Sachen und richtig viel …Regen *lach*

Fangen wir also beim Schlechtesten an und arbeiten uns dann zu den guten Dingen vor. Wir sind zwar nicht aus Zucker und bei jedem Wetter draußen unterwegs, aber der letzte Monat bescherte uns ganze drei regenfreie Tage… drei! *motz* das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir an 26 Tagen des Monats mindestens auf einem Gassigang nass wurden. Und das finde dann selbst ich ein bisschen bäh. Immerhin muss man die Klamotten ja auch irgendwie wieder trocken kriegen bevor es wieder raus geht *augenroll* Nun aber genug gemeckert.
Denn es gab ja auch Positives im Februar und das in Hülle und Fülle. Dem Wetter zum Trotze waren wir richtig viel unterwegs, haben die altbekannte Heimat unsicher gemacht und neue Orte entdeckt. Da das Herrchen so richtig viel um die Ohren hatte in den letzten Wochen und ich dafür etwas mehr Zeit, waren Herr Zwerg und ich häufig allein unterwegs und haben unsere S-Bahn-Fahrten optimiert *lach* Die Wartezeit, die der Zwerg so gerne mit lautstarker Meckerei im Zug verbringt, nutzen wir nun für kleine Übungen und Tricks -denn wer keine Zeit hat darüber nachzudenken, wie doof er Zugfahren findet, der meckert auch nicht rum *zwinker*
Daheim warteten dann so regelmäßig wundervolle Päckchen auf Herrn Zwerg, dass er richtig irritiert war, wenn der Paketmann mal nichts für ihn brachte, sondern für die lieben Nachbarn *schmunzel* Ende Januar erreichte uns eine super tolle Überraschung von Carina und Socke vom Blog Wundertüte Hund, die wir über Instagram kennenlernten. Die handgemachte Paracordleine, die für den agilen Socke einfach zu zart war, ist dafür wie gemacht für den Zwerg und seitdem unser häufiger Begleiter. Welch ein glücklicher Zufall! *freudighops* 
Natürlich bekamen wir auch wieder den ein oder anderen schönen Hundeartikel zugesandt, von denen wir euch zum Teil schon berichtet haben und euch zum anderen Teil noch ein wenig auf die Folter spannen *hehe* Außerdem überraschte uns die liebe Rebecca mit ihrer Molly vom vermopst* Blog mit einen supersüßen Dankeschön-Päckchen, über das wir uns so gefreut haben, dass wir es einfach hier erwähnen müssen.
Die ein oder andere Regenperiode habe ich genutzt, um mich an die Nähmaschine zu schwingen und die neue Sachen für den Zwergenhaushalt anzufertigen [wie ihr an unseren DIYs bestimmt bemerkt habt]. Aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und so habe ich auch mal das ein oder andere gute Stück ein wenig zu klein geschneidert *lach* wovon Herr Zwerg doch eher mäßig begeistert war *hust* Aber ohne Anprobe kann man sich schließlich nicht sicher sein, oder? *zwinker* Ganz besonders gefreut haben wir uns übrigens, als wir vor wenigen Tagen auf Instagram am Hals von Lucy Dunkelbunterhund die ersten Näherfolge von Frauchen entdeckten, die unsere Idee für das Winterhalstuch superschick umgesetzt hat. [Wollt ihr auch gerne sehen? klick!]

Nun sind wir gespannt, was der März uns bringt und hoffen auf wanderfreundliches Wetter für viele weitere Wochenendtouren.

[Pottkultur.]

[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] So lange stand es schon auf unserer To-Do-Liste und irgendwie kamen wir bisher nie dazu: Herr Zwergs erster Besuch auf Zollverein. Jetz’ aber! habe ich mir gedacht, als wieder mal ein verregnetes Winterwochenende bevor stand und im Kalender ein großes Loch klaffte. Und so machte Buddy seine erste Erkundungstour auf unserem Weltkulturerbe in tristem grau und Sprühregen. Was muss, das muss eben *zwinker*

Samstagmorgen, irgendwo zwischen Niesel, Nebel und Nasskälte, machten Herr Zwerg und ich uns also auf, ein bisschen Kulturluft zu schnuppern. Nun, wie das eben so mit hochgelobten und oft prämierten Orten der Geschichte so ist, gibt es eigentlich keinen Tag im Jahr, an dem man Zollverein für sich allein hat. Bei diesem Gruselwetter hoffte ich allerdings insgeheim doch auf ein kleines Wunder, als wir aus dem Auto hopsten und erstmal einen Abstecher in den Skulpturenwald machten. Nennt mich einen Kunstbanausen, aber mit den dortigen Objekten kann ich wahrlich nicht viel anfangen *lach* viel reizvoller finde ich aber die weitläufige Brachfläche, die den Skulpturen ein Zuhause bietet. Schnell trafen wir dort auch andere Hunde an, die ihre morgendliche Runde zwischen verwilderten Gleisen und randvollen Tümpeln drehten. Das aneinander-vorbei-Gehusche kam mir diesmal sehr entgegen, legt der Zwerg doch in letzter Zeit nicht viel Wert auf Kontakt mit Artgenossen *räusper* [darüber ein andermal mehr].
Im Schatten der verbotenen Stadt, die Zollverein einst war, spielten wir noch rasch eine Runde mit dem Ball auf geschichtsträchtigem, pechschwarzem Boden, bevor wir ihr uns dann von der Rückseite langsam annäherten. Von einer kleinen Anhöhe aus erspähte ich dann das, was ich eigentlich gar nicht sehen wollte: Reisebusse. Viele Reisebusse. *möp* Soviel zu dem Gruselwetter bei dem jawohl keiner Lust auf Sightseeing hat. Nach einer schnellen Situationseinschätzung ließen wir die Kokerei also links liegen und bewegten uns lieber Richtung Schacht XII, in der Hoffnung so einen gewissen Vorsprung zu den Tourigruppen aufzubauen *zwinker* Und tatsächlich schien mein Plan vorläufig aufzugehen.
Für Fotografen aus aller Welt ist Zollverein ein architektonischer Hotspot. So viele Strukturen, Oberflächen und außergewöhnliche Blickwinkel, dass man auch beim hundertsten Besuch niemals alles einfangen kann. Ich persönlich finde Zollverein, wie auch andere Zechengelände, allerdings in den Sommermonaten wesentlich reizvoller, wenn die wilde Natur sich zwischen alten Gleisen und Betonböden ihren Weg bahnt. Aber an diesem Tag haben auch mich die klaren geometrischen Formen und einfachen Farben in ihren Bann gezogen -zumindest ein kleines bisschen *zwinker*
Und dann war er plötzlich dahin, unser Vorsprung vor den Touristen. Als der Zwerg gerade artig in der menschenleeren Gasse posierte überfielen sie uns rücklinks von hinten *zwinker* Und während ich da in gewohnter Position am nassen Boden kauerte um die zwergsche Augenhöhe aufrecht zu erhalten, hatte Buddy sie schon im Blick… und sie uns. Glücklicherweise ließ Herr Zwerg sich nicht mal von den mitgeführten Hunden aus der Ruhe bringen und so zögerte ich die Konfrontation mit noch ein paar weiteren Aufnahmen hinaus. Was ich nicht sehe ist auch nicht da sozusagen *höhö* Doch sie waren äußerst geduldig *lach* Etwas Smalltalk über unsere Fotos und einige nette Worte später überließen wir die wissenshungrige Gruppe dann erleichtert ihrem Kulturspaziergang und traten allmählich den Rückzug an.
Sehr gerne würde ich im Frühjahr, wenn die Natur erwacht, noch einmal wieder kommen, jedoch kann ich mir kaum vorstellen, dann die wunderbare Kulisse in Ruhe und Zweisamkeit mit dem Zwerg genießen zu können. Denn nicht mal das ekeligste Novemberwetter im Februar nimmt Zollverein seine Anziehungskraft für die Menschen. Und davor ziehen wir unseren Hut.

 

[Heimatpott.]

[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Allzugern zeigen wir euch hier immer wieder die obligatorischen Pott-Fotos mit Zechenliebe und Haldenkult, nicht einfach nur weil das eben dazu gehört, sondern tatsächlich, weil es mich sehr fasziniert. Vielleicht wäre das nicht so, wenn all das schon immer Alltag für mich gewesen wäre. In der Realität schaut es nämlich so aus, dass ich erst im Alter von 16 Jahren zum ersten Mal auf Zollverein war – und das als gebürtige Essenerin *hust* Damals machten wir eine Exkursion mit unserem Kunstkurs dorthin und ich erinnere mich noch ganz genau an meine ersten Eindrücke *schmunzel* Und erst als ich ein weiteres Jahr später den Herzensmann kennenlernte, setzte ich meine Entdeckungstour durch die Welt der Zechen und Halden weiter fort.

Heimat ist für mich ganz klar das Ruhrgebiet im Gesamtpaket doch im speziellen ist es dann doch eher der Essener Süden, der meine Kindheitserinnerungen prägt und Zuhause ist. Und spätestens jetzt fragt ihr euch, wo wohl diese Plauder-Reise hingeht, wa? *lach* Über all das habe ich kürzlich nachgedacht, als ich an einem wunderschönen Bilderbuch-Winter-Morgen mit Herrn Zwerg durch die Heimat unterwegs war. [und so wird ein Schuh draus, aus meiner Geschichte *hehe*]
Während wir am Wochenende gerne hier und da und überall unterwegs sind, drehe ich mit dem Zwerg unter der Woche doch eher Heimrunden vor der Haustür. An diesem Morgen ging es von der Heimlichen Liebe, über die Ruine Isenburg mit Blick auf die Villa Hügel hinab zum Baldeneysee. An dessen Ufer angekommen schlenderten wir am Schloss Baldeney vorbei, machten Späßchen auf der Regattatribüne und stiegen an der Haltestelle Hügel wieder in die S-Bahn heimwärts. Und wenn ich sage, es war ein Bilderbuch-Morgen, dann meine ich das auch so *zwinker* die Sonne lachte vom strahlend blauen Himmel, der Nebel zog vom See über die Fischlakener Hügellandschaft und das türkise Wasser glitzerte nur so dahin *schwärm*
Und während wir gut gelaunt so dahinwandelten fiel mir auf, dass wir innerhalb weniger Kilometer so ziemlich alle Wahrzeichen des Essener Südens mitnahmen. Während ich bei unseren Wochenendausflügen immerzu denke oh da ist die Zeche XY und ahhh, man kann bis nach XXX schauen [so richtig tourimäßig eben *räusper*]  nimmt man all die fantastischen Sachen vor der Haustür mehr oder weniger als selbstverständlich wahr. Stand ja schließlich auch schon immer da, die Villa Hügel *hust* Und wenn dann diese kleinen geführten Touristengruppen an einem vorbeiziehen oder die Fotokollegen aus dem fernen Osten so sehr um die Wette knipsen, so dass man glaubt das Motiv sei gleich abgenutzt *lach* kommt einem das immer so seltsam vor. Dass die Menschen von nah und fern wissbegierig mit leuchtenden Augen hier in die Heimat kommen um zu staunen und zu schwärmen über all das Selbstverständliche.
An jedem Morgen nahm ich all das also absichtlich mal ganz bewusst war. Machte nicht nur Zwergenfotos, sondern auch ganz fern-ost-mäßig welche vom See. Und den Hügeln mit Nebel. Und dem Schlossdach in der Sonne. Und den Zwerg positionierte ich obligatorisch auf der Regattatribüne.
Und soll ich euch was verraten? Als wir in der S-Bahn die zwei Haltestellen nach Hause zurücklegten, hatte ich das zufriedene Gefühl richtig was erlebt zu haben *lach*
Wie schaut es bei euch denn aus mit dem Bewusstsein für die Heimat? Alles selbstverständlich oder immer wieder besonders?

[Premiumwanderpremiere.]

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Einen regenfreien Tag wissen wir nach den letzten Wochen wahrlich zu schätzen und so zog es uns vorletztes Wochenende natürlich nach draußen. Aber nicht irgendwo hin, nein, wir hatten uns vorgenommen unseren ersten Premiumwanderweg zu beschreiten. Nachdem wir damals für unseren Ostseeurlaub wunderbare Wandertipps auf dem Kalteschnauze Blog von Silvana und Cabo fanden, schaue ich regelmäßig dort nach Inspirationen. Auch für diesen besagten Tag fanden wir dort unsere Tour: den Premiumwanderweg Galgenvenn.

Moore und Heiden finde ich unheimlich faszinierend und so freute ich mich schon sehr auf diese Wanderung. Da der Herzmann eher auf Kurzstrecke zu Höchstform aufläuft *hust* schien dieser Rundweg mit knapp 12 Kilometern in Rahmen des Machbaren zu liegen *zwinker* und mit einer Stunde Anreise auch völlig okay für einen Wochenendausflug.
Das Galgenvenn liegt an der deutsch-niederländischen Grenze und besteht aus verschiedenen Naturschutzgebieten die man mal auf deutscher, mal auf niederländischer Seite durchwandert. Wälder mit Mammutbäumen, kleine Seen, Heidelandschaft und Moore versprechen jede Menge Abwechslung und die überwiegend schmalen Pfade sind wunderbar idyllisch.
Den Parkplatz hatten wir mehr oder weniger rasch gefunden, nachdem uns unser Navi zu einer kleinen Ortsbesichtigung von Kaldenkirchen genötigt hatte *räusper* und erfreulicherweise waren außer uns nur zwei andere Autos dort. Nun ist auf der Website der Wasser.Wander.Welt die Tour im Uhrzeigersinn beschrieben, wir entschlossen uns allerdings für die andere Richtung [ein bisschen Individualtourismus muss auch mal sein *lach*] Dass dies vielleicht nicht unbedingt die cleverste Idee an diesem Morgen war, stellten wir schon nach wenigen Hundert Metern fest *öhm* wo war noch gleich unser Weg? Tatsächlich hatten wir es geschafft schon innerhalb der ersten 20 Minuten unseren Wanderweg zu verlieren. Selbstverständlich war die Beschilderung schuld *hust*
Wir übergingen unsere Verwirrtheit indem wir erst einmal den wunderbaren Ausblick von einem extra angelegten Sightseeing-Steg genossen und ein paar obligatorische Fotos schossen. Nun, uns war klar, es musste weiter gehen und nachdem wir nochmals versucht hatten aus der Beschilderung schlau zu werden und wertvolle Zeit mit vor und zurücklaufen vergurkten, machte ich mir die Technik des smarten Telefons zunutze [wozu hat man schießlich eine Wanderapp] und *tadaa* wir fanden nach einer kleinen Abkürzung über einen Reitweg unseren Premiumweg wieder *lach* [An dieser Stelle sei schonmal gesagt, dass wir noch einige Male an dem Geisteszustand Desjenigen, der die Wanderweg-Plaketten an die Bäume tackert, zweifelten, wenn beispielsweise an einer Kreuzung ganze vier Schilder angebracht sind -in jede Richtung also *stirnrunzel*]
Unser Missmut verflog schnell, als sich der Wald lichtete und wir auf einem schmalen, sandigen Pfad durch die offene Landschaft spazierten. Hier trafen wir auf die sogenannten Traumsofas, von denen ihr ein paar schöne Fotos auf dem Kalteschnauze Blog bewundern könnt. Wir zogen es hingegen vor, statt zu knipsen, lieber die Sitzgelegenheit zu nutzen, um unser Frühstück in traumhafter Landschaft zu verputzen. Zwei Käsebrötchen später machten wir uns dann wieder auf den Weg und überquerten bald die niederländische Grenze an einem kleinen Gasthof. Nun müsst ihr euch das Ganze nicht so vorstellen, dass dort ein typisches Grenzübergangsschild prangert. Die gelben Autokennzeichen auf dem Parkplatz und das Hinweisschild für “Fietser” dürften allerdings eindeutig genug sein *lach*
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Es ging wieder in den Wald hinein und eher untypisch für den Niederrhein wurde es ganz schön hügelig. Wir überquerten auf den nächsten Kilometern immer wieder kleine Wasserläufe und kletterten die recht rutschigen Steigungen hinauf um sie gleich wieder auf der anderen Seite hinunterzuschlittern *lach* – Landschaftlich wahrlich schön, allerdings im Winter mitunter etwas beschwerlich *hust*
Bald näherten wir uns der Schlucht. Hier teilt sich der Wanderweg und man kann entweder relaxt unten hindurch spazieren oder aber oben auf dem Hang entlang marschieren. Wir haben uns völlig unbewusst für Zweiteres entschieden [ja, zugegeben, wir haben die Abzweigung verpasst *räusper*] und liefen, für einen Höhenphobiker wie mich mitunter gefährlich nahe am Abgrund, auf einem 50 Zentimeterpfad entlang der Schlucht. Selbstverständlich wurden wir genau dort regelmäßig von Mountainbikern überholt *schnappatmung* Der Ausblick entschädigte allerdings für die ein oder andere Panikattacke *zwinker* und so kann ich euch diesen Weg auf jeden Fall ans Herz legen.
Nun nahmen wir durch die immer heidiger werdende Landschaft Kurs auf die Kiesgrube und stellten ganz nebenbei fest, dass wir wieder auf deutschem Boden waren [ich sag nur: Betreten-Verboten-Schilder]. Dieser letzte Abschnitt unserer Wanderung war von einem Mix aus Heide und Moor geprägt und gefiel mir mit Abstand am Besten. Leider standen die Wege an diesem feuchten Fleckchen Erde extrem unter Wasser und nicht immer gab es einen Ausweichtrampelpfad. Man hatte also die Wahl zwischen knöcheltiefem Morast auf dem Weg und tiefschwarzem Moor daneben und so balancierte einer von uns Zweibeinern galant und trockenen Fußes über die Grenze von Weg und Moor… und der andere lief fortan mit einer Portion Schlamm in Schuh und Hosenbein daher *lach* Mehr verrate ich an dieser Stelle mal lieber nicht *zwinker*
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Die letzten Kilometer waren bald geschafft und wir kamen nach gut drei Stunden wieder an unserem Ausgangspunkt an.
Tatsächlich sind wir laut GPS-Track 15 Kilometer statt der angegebenen zwölf gelaufen, was sicherlich an unserem zwischenzeitlichen Herumgeirre lag *lach* Herr Zwerg hat die Tour trotz niedriger Temperaturen und Leinenpflicht sichtlich gefallen und hat ihn den restlichen Tag wie ein Stein verschlafen lassen *schmunzel* Ganz bestimmt werden wir im Frühjahr oder Sommer noch einmal wiederkommen, dann aber eventuell dem Herzmann zuliebe eine kürzere Strecke laufen *zwinker* denn alternative Rundwege gibt es dort zur Genüge. Wer also nicht allzu weit vom Niederrhein entfernt wohnt, dem können wir die Wasser.Wander.Welt wärmstens empfehlen, zu der auch noch eine Menge anderer Routen gehören. Das Galgenvenn ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
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[Norddeutschland im Pott.]

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Ja, ihr habt ganz richtig gelesen, sowas gibt’s hier tatsächlich. Und das in Form einer Halde *zwinker* Die haben wir vor kurzem besucht und nehmen euch heute mit nach Norddeutschland im Pott. Wer unser Sommerhaldenhopping verfolgt hat, der weiß schon einiges über unsere pöttischen Halden -große, begrünte Abraumberge auf denen in der Regel mindestens eine Landmarke als Highlight wartet. Nun, manche Halden gefallen uns besser, andere weniger [vielleicht habt ihr neulich unseren Bericht über Haniel gelesen *grins*] …in welche Schublade die heutige Halde gehört? Wir werden sehen.

Ein bisschen abseits des Ruhrpotts gelegen befindet sich die Halde Norddeutschland an der Grenze zu Moers in Neukirchen-Vluyn. Aber da bei uns hier bekanntlich alles eng und zusammengedrängt ist *hust* konnten wir dieses Abseits schon binnen einer guten halben Stunde Fahrtzeit erreichen. Erster Eindruck: groß. Richtig groß. Gleich zu Beginn hat mir die Lage der Halde besonders gut gefallen, war der gut ausgebaute Parkplatz zwar gleich in Hörweite der Autobahn [und somit gut erreichbar] gelegen, dafür aber eingebettet in Rapsfelder und weite Wiesenlandschaft. Wir machten uns also schon positiv voreingenommen an den Aufstieg und entschieden uns nach der ersten atemraubenden Treppe fortan über die Serpentinen nach oben zu steigen *lach* jaja, die liebe Kondition.

Obwohl der Parkplatz gut gefüllt war begegneten wir auf unserem Weg nur wenigen Menschen.
Das Plateau der Halde Norddeutschland ist nicht so flach wie bei vielen anderen Halden und besteht vielmehr aus einer hügeligen Wiesenfläche. Den Zwerg freute es *schmunzel* doch bevor so richtig losgeflitzt wurde, stand erstmal Sightseeing auf dem Programm. Die hiesige Landmarke ist das sogenannte Hallenhaus und wer einen Blick auf die Bilder wirft, dem sollte sich der Name von selbst erklären *zwinker* Nachdem wir die Aussicht ausgiebig genossen haben, erkundeten wir die Hügellandschaft und ich muss sagen, dass allein das Haldentop schon einen Spaziergang wert ist. Nachdem es dann doch zunehmend voller wurde, denn es ging auf Sonntagmittag zu und das ist schließlich obligatorische Ausflugszeit *grins*, suchten wir uns einen hübschen, stillen Weg nach unten.
Leider fanden nicht nur wir diesen Schleichweg attraktiv, sondern auch gefühlte Millionen von Kaninchen *augenroll* und nachdem Buddy dann doch irgendwann seinem Löffelträger-Faible nicht mehr Herr wurde, musste er für den Rest der Strecke eben an die Leine. Nach gut 2 Stunden erreichten wir dann wieder unser Pinschermobil und machten uns gemächlich auf den Heimweg. Ist ja schließlich Wochenende. Dabei entdeckte ich dann nebenbei übrigens am Streckenrand eine ganz wunderbare Windmühle, die auf jeden Fall beim nächsten Mal näher ins Auge gefasst werden muss *zwinker*
Die Halde Norddeutschland hat uns allen richtig gut gefallen und es gibt noch so viele Wege, die man erkunden kann, dass wir sicherlich nicht nur einmal mehr dort hinfahren werden. Bis auf die haldentypische Kaninchenproblematik ein wunderbares Ausflugsziel mit Hund, bei dem auch das nähere Umland in jedem Fall sehenswert ist.
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