Eifeltour | Vogelsang

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Weiter geht’s auf unserer Tour durch die Eifel. Nachdem wir dem Geisterdorf ein wenig schwermütig den Rücken gekehrt haben, geht es nun Richtung Ordensburg Vogelsang. Und während unsere erste Wegetappe äußerst angenehm und kurz war, wartete nun der Wildnis-Trail auf uns *zwinker*

Von breiten Wegen mit seichten Steigungen ging es nun auf schmalen, urigen Pfaden weiter durch den Nationalpark. Und während wir uns am stetigen Abstieg erfreuten, erhaschten wir immer wieder einen Blick auf die Festung hoch oben auf dem Hang… es würde also nicht immer so gemütlich bergab gehen. Doch bevor wir uns an den Aufstieg wagten, machten wir erst einmal Rast um den mitgebrachten Proviant zu reduzieren -ist schließlich nur unnötiges Gewicht *zwinker*- und dabei einen traumhaften Ausblick über die herbstlichen Wälder zu genießen.
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Gestärkt und frohen Mutes ging es dann weiter über ausgewaschene Trampelpfade durchs Tal und stetig bergan. Als uns langsam die Puste ausging, lichtete sich wie auf Kommando der Wald und wir standen am Fuße der Ordensburg Vogelsang -ein äußerst geschichtsträchtiger Ort, über den ihr hier mehr erfahren könnt klick! 
Im Gegensatz zum Geisterdorf wird das Kasernengelände nicht vom Nationalpark betreut, sondern ist eigenständig. Alle Gebäude sind äußerst gut erhalten, so dass man verlockt ist, an jeder Tür zu rappeln, ob nicht doch eine zu öffnen ist -was wir natürlich hin und wieder getan haben *lach* Zuvor hatte ich mir keine Vorstellung davon gemacht, wie riesig die gesamte Anlage Vogelsang ist. Während die meisten Besucher, die mittlerweile in kleinen Gruppen einströmten, gleich vor Ort geparkt hatten, nahmen wir uns nicht ganz so viel Zeit für unsere Entdeckungstour. Langsam zogen nämlich dicke Regenwolken auf und wir hatten schließlich noch den Rückweg zum Pinschermobil vor uns.
Einen kleinen Abstecher zum Aussichtspunkt ließen wir uns dennoch nicht entgehen und so konnten wir zum ersten Mal während unserer Tour einen Blick auf die Talsperre werfen, an der wir uns die ganze Zeit entlang bewegt hatten… nur eben mitten im Wald *zwinker*

Letztlich schafften wir es tatsächlich, trockenen Hauptes zurück am Parkplatz zu sein und uns samt müdem Herrn Zwerg auf den Heimweg Richtung Pott zu machen. Unser Ausflug zum Geisterdorf hat sich als eine tolle Halbtagswanderung entpuppt, die gerade im herbstlichen Nebel sehr eindrucksvoll war. Dafür hat sich die Anfahrt wirklich gelohnt!

Alles Liebe,
Melody & Buddy
[UNTERWEGS NACH VOGELSANG]
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[so düster die Atmosphäre, so strahlend Herr Zwerg]
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[Weitblick über das Urfttal]
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[müde Wanderer ❤]
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Eifeltour | Geisterdorf Wollseifen

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Nebel, einsame Landschaften und verlassene Orte – eine perfekte Tour um ein wenig in Halloween-Grusel-Stimmung zu kommen! Am letzten Wochenende waren wir dazu in der Eifel unterwegs, genauer gesagt führte uns unser Weg zum Geisterdorf Wollseifen und zur ehemaligen Ordensburg Vogelsang.

Schon lange hatten wir einen gemeinsamen Ausflug in die Eifel geplant, ursprünglich eher Richtung Vulkansteig, konnten uns dann allerdings doch nie richtig aufraffen die knapp zweistündige Anfahrt auf uns zu nehmen. Nachdem ich aber die Fotos von Lizzy und Emmely im Geisterdorf sah, war unser Wochenendplan plötzlich doch schneller in trockenen Tüchern als erwartet *zwinker*

Wir starteten schon früh morgens im Pinschermobil gen Nationalpark, um tunlichst vor den Besucherströmen dort anzukommen. Vom kleinen Parkplatz aus machten wir uns dann auf den Fußweg durch die Eifel um schon nach knapp zwei Kilometern auf die ersten Spuren des verlassenen Dorfes zu stoßen. Wer mag kann die genaue Hintergrundgeschichte hier nachlesen klick!
Die meisten Gebäude des Geisterdorfes wurden dem Verfall überlassen und erzeugen eine schaurig-schöne Atmosphäre. Die Kirche hingegen steht zwar leer, ist aber soweit erhalten, dass sie begangen werden darf. Während sich also der Herzmann ins Innere des düsteren Gotteshauses wagte, machten Herr Zwerg und ich uns auf Entdeckungstour durchs Dorf. Die absolute Stille an diesem Ort, mitten in die wilde Natur gebettet, tut zum Gänsehautgefühl ihr übriges, so dass man wirklich bedächtig und vorsichtig umherschleicht -man möchte ja bloß keine Geister wecken *zwinker*
Von dort aus machten wir uns dann auf den Weg zur Ordensburg Vogelsang, von der wir euch beim nächsten Mal berichten.
Alles Liebe,
Melody & Buddy
[GEISTERSTIMMUNG]
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[Eine winzige Kapelle am Wegesrand ist die erste Spur menschlicher Zivilisation]
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[Zerfall und Einsamkeit]
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[und Stille]
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[Was bleibt, wenn der Mensch fort ist]
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[bereit der Geisterstadt den Rücken zu kehren]
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SommerHaldenHopping: Halde Haniel

Der DogBlog mit PinscherPerspektive

[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Der Sommer geht zur Neige und Ende nächster Woche machen wir uns auf in den Urlaub.

Darum schließen wir heute unser Sommer-Halden-Hopping mit dem letzten Teil und einem -wie ich finde- sehr passenden, wenn auch untypischen, Aufstieg.

Letzte Woche entschieden wir uns spontan zu einem Haldentrip der besonderen Art. Während wir bisher immer morgens unterwegs waren, machten wir uns diesmal erst am späten Nachmittag auf, um unsere letzte Halde für diesen Sommer in der Dämmerung zu erkunden.
Lange habe ich gegrübelt, mit welcher Halde ich unsere Reihe abschließen möchte.
Tetraeder in Bottrop? – zu plakativ. Wolfsberg? -zu klein. Himmelstreppe? -kenne ich schon zu gut.

Halde Haniel

Groß und bedeutend sollte unsere letzte Halde sein.
Und nach einigem Stöbern in unserem “Gipfelstürmen“-Heft stand fest: Die Halde Haniel muss es sein!
Sie ist mit 185 m die höchste begehbare Ruhrgebietshalde mit gleich vier Attraktionen. Hier befindet sich der Kreuzweg, der in 15 Stationen die Leiden Christi darstellt und an einem von Papst Johannes Paul II. geweihten Kreuz endet. Außerdem findet sich am höchsten Punkt eine Reihe von 100 Totempfählen, die den Himmelsrand zieren.
Und als wäre all dies nicht genug, gibt es auch noch die Bergarena, in der 800 Menschen Platz haben, um Opern &Co zu lauschen.
(Und für alle die fleißig mitgelesen haben -ja, ich habe schon bei der Halde Hoheward behauptet, sie sei die höchste Halde, tatsächlich ist sie aber flächenmäßig die Größte *zwinker*)

Wir waren also bereit unseren letzten Aufstieg zu wagen und fuhren gut gelaunt samt dem Herzmann mit dem Pinschermobil Richtung Kirchhellen. Schon oft waren wir dort auf dem Weg zur Kirchheller Heide an dem kleinen Parkplatz mit dem Schild “Halde Haniel” vorbei gefahren.
Konnte also nichts schiefgehen…
Als wir ankamen zogen bereits Wolken auf, doch laut Wetterbericht hatten wir ein Zeitfenster von drei Stunden zur Verfügung, bevor es anfangen sollte zu regnen. Genug Zeit also, gemütlich hinaufzulaufen, den Kreuzweg zu erkunden, den Sonnenuntergang auf dem Plateau zu genießen und trockenen Fusses & trockener Pfote wieder zum Pinschermobil zurückzukehren.
Der Plan war jedenfalls gut *lach*

 

unser Abenteuer Haniel

Gleich am Parkplatz fanden wir auch einen Wegweiser mit “Kreuzweg” sowie einige Karten vor. *pappalapapp* dachte ich mir, und schenkte den Karten keine weitere Beachtung. Immerhin ist bergauf der richtige Weg und mehr muss man ja gar nicht wissen *hahaha*
Schon nach den ersten Höhenmetern wunderte ich mich ein wenig, wie denn bitte die jährliche Osterprozession oder sogar der Papst höchstpersönlich auf diesem unterspülten, schmalen Weg nach oben marschiert sind. Die Wege wurden immer schmaler, steiler, ausgewaschener…
Irgendwann begann ich mich dann auch zu fragen, wann denn wohl endlich mal die erste Station des Kreuzweges auftaucht. Der Herzmann äußerte an dieser Stelle schon die Vermutung, wir seien auf der falschen Halde gelandet *kopfschüttel* -konnte ja nicht sein, immerhin war doch unten das Schild gewesen.
Irgendwann hatten wir dann nur noch die Wahl zwischen eben verlaufenden Trampelpfaden und richtig steilen Abfahrten der Mountainbiker inklusive selbstgebauter Sprungschanzen.

An diesem Punkt waren wir uns dann einig, dass wir irgendwann irgendwas falsch gemacht haben *lach*
Aber aufgeben gibt’s nicht! Also kraxelten wir samt Herrn Zwerg -der das ganze Abenteuer übrigens absolut toll fand- die steilen Pfade hoch und hofften einfach mal keinem Crossbiker in die Quere zu kommen.

Und dann tatsächlich, nach fast einer Stunde lichtete sich das Dickicht und wir konnten bei einem ersten grandiosen Ausblick durchschaufen. Jetzt standen wir auch wieder auf einem breiten, prozessionswürdigem Weg. Wo der auf einmal her kam, war mir in dem Moment völlig egal *hehe* Nun hatten wir auch freien Blick nach oben und unser Ziel wieder vor Augen.

Bald hatten wir auch schon das Plateau erreicht, es tauchten wieder Wegweiser und andere Menschen auf. Zurück in der Zivilisation.
Und schon tat sich bei mir die nächste Frage auf: Wo ist denn nun dieses Kreuz und wo ist die riesige Bergarena?
Das einzige was wir sehen konnten, waren die Totempfähle auf dem Haldenkamm und ein Regenwassersee mitten auf dem Haldendach. Aber mittlerweile war ich einfach nur noch k.o., meine Beine taten weh und ich war so durstig, dass ich mir Buddy’s Wasserflasche mit ihm teilte *lach*
Also genossen wir noch ein wenig den Ausblick und den Sonnenuntergang, den wir mittlerweile fast verpasst hatten, um uns dann wieder auf den Weg nach unten zu machen.
Hätten wir uns aufgerafft und wären zu den Totems heraufgestiegen…. dann wäre uns einiges klar geworden. Haben wir aber nicht.

Der DogBlog mit PinscherPerspektive

Also ging es wieder nach unten, dieses Mal versuchten wir einen Hauptweg auszumachen, was uns nur mittelprächtig gelang und so gingen wir die letzten Meter auf den gleichen verschlungenen Pfaden wie auf dem Hinweg.
Nun war ich allerdings froh über die Dichte Vegetation, denn es hatte –natürlich– angefangen zu regnen.

Wieder daheim ließen wir uns alle nur noch aufs Sofa fallen.
Erst am nächsten Tag sollte ich unser “Gipfelstürmen”-Heftchen nochmal hervorkramen, um dann festzustellen, dass wir auf der falschen Seite der Halde geparkt haben, dann den falschen Weg genommen haben und dass auf der anderen Seite des Haldenkamms, nur ein paar Schritte weiter, die Bergarena und das Kreuz samt phänomenalem Ausblick gewartet hätten. Hätten….

Das war’s dann also…

Ein wenig unbefriedigend ist dieser Abschluss unseres SommerHaldenHoppings also schon. Ich kann euch nicht viel über die Sehenswürdigkeiten oder die Hundetauglichkeit der Hauptwege berichten. Oder ob es überhaupt Hauptwege gibt *lach*
Das Plateau und der Ausblick waren jedenfalls atemberaubend, auf der einen Seite der Pott auf der anderen die, bis an den Horizont reichenden, Wälder der Haard.
Auch wenn Buddy unser Offroadabenteuer sehr gut gefallen hat und er daheim geschlafen hat, wie ein Murmeltier, würde ich euch raten, den Hauptparkplatz zu benutzen, damit ihr euch gar nicht erst so verirren könnt wie wir.
Und vielleicht berichtet ja mal einer von euch von dem, was uns entgangen ist *zwinker*

Alles Liebe,
Melody und Buddy
Der DogBlog mit PinscherPerspektive

 

Der DogBlog mit PinscherPerspektive
Der DogBlog mit PinscherPerspektive
Der DogBlog mit PinscherPerspektive

 

Der DogBlog mit PinscherPerspektive

Die anderen Teile des Sommer-Halden-Hoppings findet ihr hier:

Halde Rheinpreußen
Halde Hoheward
Tippelsberg
Schurenbachhalde

 

Tipp:

Benutzt den Parkplatz an der Fernewaldstr., 46215 Bottrop

SommerHaldenHopping: Heimspiel auf der Schurenbachhalde

 

[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Am letzten Wochenende stand eine ganz besondere Halde auf unserem Plan, denn sie ist die einzige, die in unserer Heimatstadt Essen liegt.

Die Rede ist natürlich von der Schurenbachhalde in Altenessen. Hier waren wir schon oft mit unserem Herrn Zwerg unterwegs und auch die Labbibande ist hier regelmäßig anzutreffen. Aber wir wollen natürlich nicht voreingenommen sein *räupser* und daher haben wir uns am letzten Sonntag nochmal ganz objektiv gesinnt zum vierten Teil unseres SommerHaldenHoppings auf den Weg gemacht.

Schurenbachhalde Altenessen

Die Schurenbachhalde ist unmittelbar am Rhein-Herne-Kanal gelegen und bietet mit ihren 86 m Höhe einen wunderbaren Panoramablick über das Ruhrgebiet. Während die Hänge der als Tafelberg angelegten Halde dicht bewachsen und mit Tümpeln übersäht sind, findet man auf ihrem Dach eine dunkle Mondlandschaft vor, die minimalistisch von nichts anderem als der Bramme geziert wird.
Die Bramme ist eigentlich nichts anderes, als eine riesige Metallplatte, 15 m hoch und 70 Tonnen schwer. Doch gerade ihre Einfachheit passt perfekt an diesen Ort.
Wir machten uns also an diesem Sonntagmorgen auf, die Halde zu stürmen.
Und so einfach ist dieses Unterfangen momentan nicht, denn rund um die Schurenbachhalde finden z. Zt. weitläufige Bauarbeiten statt, so dass man die Halde über den Haupzugang nicht begehen kann.
Nun kommt uns also doch unser voreingenommenes Ortswissen zu Gute, denn wir umgehen die riesige Baustelle um den Aufstieg über die Rückseite zu beginnen.
Knapp 50 Höhenmeter liegen nun zwischen uns und dem Plateau.
Das Wegenetz der Schurenbachhalde bietet für jeden Geschmack das Richtige, man kann zwischen dem breiten, befestigten Hauptweg, mittelgroßen Waldwegen und kleinen Trampelpfaden wählen… solange es bergauf geht ist man auf dem richtigen Weg.
Unser Spaziergang führt uns vorbei nun vorbei an kleinen und großen Tümpeln voller Seerosen, durch junge Wäldchen und die haldentypischen Graslandschaften. Warum kann ich euch gar nicht genau sagen, aber ich empfinde den Aufstieg auf dieser Halde immer als vergleichsweise anstrengend. Kleine Fotopausen kommen also immer sehr gelegen *zwinker*

 

 

Irgendwann dann lichtet sich abrupt die Vegetation und schon steht man auf dem Dach der Halde.
Dieser Kontrast zwischen dem grünen Aufstieg und der plötzlich auftauchenden, flachen Mondlandschaft fansziniert mich immer wieder aufs Neue. Ein bisschen so, als würde man einen Schalter umlegen und *schwupp* ist man an einem ganz anderen Ort.
Auf unseren Herrn Zwerg hat diese Wandlung der Umgebung einen ähnlich starken Effekt. Gerade noch müde vor sich hin trottend, sprintet er im nächsten Moment freudig über die riesige Freifläche, als wäre er gerade erst aus dem Pinschermobil gehüpft.
Nachdem man nun den anstrengenden Teil hinter sich hat, kann man in aller Ruhe den tollen Panoramablick genießen und eine gemütliche Runde über das Haldenplateau drehen.
Anschließend kann man sich entscheiden, langsam über die vielen Wege herunter zu steigen oder aber den schnellen Weg über die Treppe zu nehmen.
Wir wählen die Treppe, müssen allerdings auf den letzten Metern wieder unseren kleinen Umweg nehmen, um die Baustelle zu umgehen. Und so kommen wir nochmal an einem ganz zauberhaften kleinen Teich voller Libellen vorbei, den wir zuvor noch nie gesehen haben.

Die Schurenbachhalde ist für uns -ganz unvoreingenommen, versteht sich- eine ganz besondere Halde im Ruhrgebiet. Mit ihren zwei Gesichtern bietet sie einen spannendes Ausflugsziel und der Ausblick ist absolut sehenswert. Für Hunde ist die Halde sicherlich ein kleines Paradies, mit ihren Tümpeln, Wäldchen und Flitzeflächen. Wem das nicht reicht, der findet an ihrem Fuß auch noch eine extra ausgewiesene Hundewiese. Hier ist man allerdings selten allein unterwegs und man muss sich stets auf Hundebegegnungen einstellen. Außerdem sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Halde von Kaninchen nur so wimmelt, vor allem in der Dämmerung. Hat man also einen Niederwildjäger wie unseren Herrn Zwerg dabei, sollte man aufpassen, sonst verschwindet die Fellnase andauernd in den waldigen Hängen.
Nichtsdestotrotz sind wir hier immer gern unterwegs und ich kann jedem einen Besuch auf der Halde der Kontraste wärmstens empfehlen.

Schurenbachhalde Essen
Schurenbachhalde EssenSchurenbachhalde Essen Zeche Zollverein
Schurenbachhalde Essen

 

Schurenbachhalde Essen Bramme

 

Schurenbachhalde Essen Bramme

SommerHaldenHopping: Halde Rheinpreussen

[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Wir waren weiter auf Haldenmission im Pott unterwegs und nehmen euch heute mit auf jene Halde, die ihr schon in unserem Beitrag zum Waldsee aus der Ferne bestaunen konntet.

Als Sinnbild für Kohle, Wärme und Energie thront die 30 Meter hohe, rote Grubenlampe auf der Halde Rheinpreußen und bietet denjenigen, die hinaufsteigen, einen fantastischen Rundumblick über den Ruhrpott. Bei Einbruch der Dämmerung erstrahlt das Geleucht dann in warmem Rot und wirft ein glühendes Licht auf die gesamte Umgebung.
Und an dieser Stelle muss ich euch sagen: wir waren weder oben auf der Aussichtsplattform, noch haben wir das zwielichtige Glühen mit eigenen Augen gesehen. Wer früh morgens auf die Halde steigt ist selbst schuld *lach* denn die Besichtigungszeiten für das Geleucht beschränken sich auf wenige Stunden am Nachmittag und geleuchtet wird eben nur im Dunklen.
Ich finde allerdings, diese Landmarke ist auch so schon beeindruckend genug. ganz ohne Schnickschnack und Höhenangst meinerseits *zwinker*

Die Halde Rheinpreußen

In Moers, nicht weit von Duisburg gelegen ist die Halde Rheinpreußen definitiv einen Ausflug wert. Wenn man einmal von der charakteristischen Landmarke absieht, bietet diese Halde eine wirklich schöne Vegetation, sowie weite Gras- und Wiesenflächen für bewegungsfreudige Fellnasen.

 

 

 

Wie ihr ja bereits wisst, ziehen wir Halden gerade an den Tagen vor, an denen das Wetter nicht ganz so sommerlich und warm ist. Zum einen hat man dann weniger andere Besucher um sich herum, zum anderen sind unsere Halden wahre Wärmespeicher und gerade die asphaltierten Wege sind für Hundepfoten bei sommerlichen Temperaturen nicht gerade angenehm.
An diesem Tag hatten wir also diesig-frühherbstliches Wetter, welches einen Nebelschleier um die Halde legte. Während der Herzmann über die schlechte Aussicht meckerte, fand ich gerade diese in Wolken gehüllte Landschaft fanzinierend -so hat eben jeder seinen eigenen Geschmack *schmunzel*
Eine positive Überraschung war die Anfahrt, denn die Straße zur Halde hinauf ist bis zur Hälfte mit dem Auto befahrbar und bietet einige Parkplätze.
Demnach war der Aufstieg weniger anstrengend als gedacht und wir hatten oben angekommen noch genug Energie geladen, um die weiten Graslandschaften ausgiebig zu erkunden. Wem das nicht ausreicht, der findet in den bewaldeten Hängen ausreichend Pfade für ausgedehnte Spaziergänge, wer mag kann von hier aus sogar bis zum Waldsee hinabsteigen. Wir haben uns allein eine Stunde lang nur oben rund ums Geleucht aufgehalten, Ball gespielt, die Aussicht genossen und fotografiert ohne zu merken wie die Zeit verstreicht.
Herr Zwerg hat unsere Gassitour mit viel freier Flitzefläche und Leinenfreiheit jedenfalls sehr gut gefallen
– hätte er den Kaninchen nachjagen dürfen vielleicht sogar noch ein kleines bisschen besser *zwinker*
Gerade als Ausflugsziel mit Hund kann ich die Halde Rheinpreußen nur wärmstens empfehlen. Wer also in der Nähe wohnt oder mal bei Moers vorbeikommt, sollte ihr unbedingt einen Besuch abstatten.

 

 

 

 

SommerHaldenHopping: Der Tippelsberg

[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Wir waren wieder unterwegs, diesmal um in Bochum den Tippelsberg zu besteigen.

Und ja, einen Berg besteigen stellt man sich wahrlich anders vor, denn der Aufstieg auf den Tippelsberg macht seinem Namen alle Ehre und kann als gemütliches Tippeln bezeichnet werden *lach*
Warum der Tippelsberg bei unserem Sommerhaldenhopping mit von der Partie ist, obwohl er doch eigentlich natürlichen Ursprungs ist, liegt daran, dass diese Naturerhebung als Halde genutzt und so zusätzlich mit Abraum ausstaffiert wurde…. und das macht ihn eindeutig zur Ruhrgebietshalde.

Der Tippelsberg

Im Vergleich zu unserer letzten Halde in Herten ist der Tippelsberg ein Winzling. Selbst wenn man die vielen Trampelpfade ausnutzt, kann ich mir nicht vorstellen, dass man auf eine Stunde Gassizeit kommt… außer man genießt zwischendurch immer wieder ballspielenderweise die grandiose Aussicht, so wie wir *lach*
Lustigerweise hatten wir von oben einen tollen Blick auf die Halde Hoheward, die wir ja beim letzten Mal besucht haben -und so kann ich sie euch heute auch noch mal aus der Ferne zeigen *zwinker*

 

 

Auch wenn der Tippelsberg nicht gerade besonders groß ist oder besonders hoch und auch keine schicke Landmarke sein Eigen nennt finde ich doch, dass er einen Besuch wert ist.
Denn die Natur auf diesem Hügel ist wirklich schön zu sehen und prima zu durchstreifen -ob auf gut ausgebauten Spazierwegen oder aber den bereits genannten Trampelpfaden. Herrn Zwerg hat es jedenfalls gefallen -zumal meine Mutter auch dabei war *schmunzel* – denn es gab eine Menge zu Schnüffeln und zu Flitzen.
Außerdem hatte ich den Eindruck, dass man den Gassigang gut auf den umliegenden Feldwegen verlängern kann -wenn man denn mag.

 


Unsere anderen Beiträge zum SommerHaldenHopping findet ihr hier