[Bubbles in the air.]

Fotografie, Nikon D3200, Nikkor 18-55mm, Seifenblasen fotografieren, Kameraeinstellung
Wir haben uns an die sagenumwobenen Seifenblasen gewagt. Schon seit unserem Zingsturlaub im letzten Jahr bin ich stolzer Besitzer einer Flasche Pustefix *hörthört*. Ich hatte mir damals vorgenommen unbedingt Seifenblasenfotos beim Sonnenuntergang am Strand zu machen, doch dann war ich so begeistert von Zingst und dem Strand und dem Licht und und und, dass die Seifenblasengeschichte völlig unwichtig wurde.

Daheim wurde es Herbst und dann war plötzlich schon Winter [wie überraschend schnell das doch jedes Jahr immer geht *hehe*] und mittlerweile hatte ich ehrlich gesagt die kleine blaue Flasche völlig vergessen.  Doch dann stieß ich letzte Woche auf einen genialen Artikel über gefrorene Seifenblasen. [wer ihn lesen mag findet ihn hier im Smithsonian Magazine] Das fand ich richtig cool und nachdem ich mich durch diverse Fotoserien zu dem Thema geklickt hatte, wollte ich auch unbedingt diese winterlichen Blasen mit der Kamera einfangen. Und wie ihr merkt, gibt’s hier keine davon zu sehen. Und das liegt daran, dass es nicht geklappt hat *motz* Angeblich soll das Ganze schon bei +1 Grad funktioneren, aber selbst bei knackigen Minusgraden froren meine Seifenblasen nicht. Auch nachdem ich, dank Tipps aus dem Netz, Backpulver zur Stabilisierung hinzugefügt habe, reichte es nicht für eine einzige Frostblase. Man konnte beobachten, wie sie zäher werden und leicht milchig… und dann *peng* platzten sie jedes Mal. Soviel dazu. *augenroll*
Aber wenn ich die Flasche Pustefix schon mal angebrochen hatte, wollte ich wenigstens stinknormale Seifenblasenfotos machen. Und da ich endlich ein Erfolgserlebnis brauchte, ging es rein wieder rein in die Wohnung in unser kleines Heimstudio *zwinker*
Pinscher Buddy, Zwergpinscher, Rüde, Hundefotografie, Nikon D3200, Nikkor 18-55mm, Seifenblasen fotografieren, Kameraeinstellung
Die größte Schwierigkeit liegt hier wohl in der Logistik. Wenn man tatsächlich in der Luft schwebende Blasen ablichten möchte, empfehle ich dringend einen pustefreudigen Assistenten, denn gleichzeitig in eine ganz bestimmte Richtung pusten, dann schnell fokussieren und abdrücken artet schnell in Hektik aus *lach* Übrigens hatte ich bei diesem kleinen Projekt Herrn Zwerg gar nicht eingeplant, aber da er unsere kleine Fotoecke als sein Refugium betrachtet, war er schneller vor der Linse, als man gucken kann *schmunzel*
Da mir an diesem Tag die helfende Hand fehlte, bekommt ihr heute zum Großteil nur ruhende Seifenblasen zu sehen. Dennoch sind meine Einstellungen und Retuschen die gleichen, weswegen es zur Veranschaulichung nicht so tragisch ist.
Wer richtig toll abgesetzte Seifenblasen auf seinen Bildern haben möchte, sollte vielleicht nicht wie ich zu einem weißen Hintergrund greifen, sondern besser zu einem möglichst dunklen. [den Unterschied kann man ganz gut sehen, wenn die Blasen sich vor dem Zwerg befinden.] Ich mag den weißen, reinen Hintergrund im Moment aber sehr auf meinen Bildern, vor allem weil es so einen tollen, kontrastreichen Effekt bei Buddy hat. Kommen wir zu den Kameraeinstellungen. Für Indoorfotos benutze ich immer eine maximale Blendenverschlusszeit von 1/200sek, da die Fotos sonst zu dunkel werden. Für die langsamen Bewegungen der schwebenden Seifenblasen reichte das aber locker aus.
Die Blendenzahl habe ich, wie gehabt, so klein wie möglich gehalten. Kommen wir zum Licht. Denn damit man das Schillern und Glänzen auf der Oberfläche der Blase gut sehen kann, braucht man eine kräftige Lichtquelle. Ich habe mit meiner Softbox-Lampe gearbeitet und war damit ganz zufrieden. [Man kann sie in den Spieglungen sehr gut erkennen *zwinker*] Meine genauen Kameraeinstellungen findet ihr in der Fußnote.
Pinscher Buddy, Zwergpinscher, Rüde, Hundefotografie, Nikon D3200, Nikkor 18-55mm, Seifenblasen fotografieren, Kameraeinstellung
Bei der anschießenden Retusche habe ich meine Standardeinstellungen für Fotos vor weißem Hintergrund verwendet [hier habe ich das bei Bild drei etwas genauer erklärt]. Ergänzend öffne ich mittlerweile die Gradationskurve, die es in eigentlich jedem Bildbearbeitungsprogramm gibt, und klicke mit der Pipette auf meinen weißen Hintergrund. Manchmal ist der nämlich grauer als man mit bloßem Auge meint, was ich spätestens auf meinem weißen Bloghintergrund bemerke. [Auf einem den beiden Solo-Blasen-Fotos unten könnt ihr das ganz gut erkennen *zwinker*] In einigen Fotos gefällt mir das allerdings ganz gut und ich belasse es so wie es ist. Kommt immer auf das Foto an.
Abschließend habe ich mir noch den Bearbeitungspinsel zur Hand genommen und auf die Blase in jedem Bild etwas mehr Klarheit gepinselt. Das wäre vor einem dunkleren Hintergrund wahrscheinlich unnötig, vor dem weißen erreicht man so aber einen deutlicheren Detailreichtum.
Draußen unter natürlichen Bedingungen stelle ich mir gelungene Seifenblasenfotos allerdings viel schwieriger vor, denn man kann einfach nicht so genau vorhersehen, wohin der Wind sie trägt. Bestimmt werde ich das beizeiten aber noch ausprobieren, denn diese simplen Blasen aus Seifenlauge haben doch irgendwie etwas Wunderschönes an sich. Nicht umsonst werden sie in Fotos gerne künstlich hineingesetzt. Ein UV-Filter vor der Linse macht übrigens auf jeden Fall Sinn, denn ich mag mir nicht ausdenken, was für eine Sauerei entsteht, wenn eine Seifenblase versehentlich auf der nackten Linse landet. Da lässt sich so ein Filter doch viel leichter reinigen oder zur Not austauschen.
Falls ihr auch schon öfter mit dem Gedanken gespielt habt, Hund und Seifenblasen auf Fotos zu verewigen, dann schnappt euch einfach einen Pusteassistenten und legt los – Spaß macht es in jedem Fall. Ob es nun auf Anhieb gut gelingt oder nicht, es sieht in jedem Fall besser aus, als diese künstlichen Seifenblasenfilter *zwinker* Und falls jemandem von euch die verflixten, gefrorenen Seifenblasen gelingen sollten – sagt mir auf jeden Fall Bescheid!
Pinscher Buddy, Zwergpinscher, Rüde, Hundefotografie, Nikon D3200, Nikkor 18-55mm, Seifenblasen fotografieren, Kameraeinstellung
[Alle Fotos wurden mit dem Nikkor 18-55mm aufgenommen. Fotos mit Hund: 55mm, f/5.6, 1/200sek, ISO 800. Fotos ohne Hund: 55mm, f/5.6, 1/200sek, ISO 560.]

[Die nackte Wahrheit.]

Strahlend weißer Hintergrund, glänzende Augen und satte Farben – so möchte man sein Foto gerne haben. Natürlich kommt kein Bild so aus der Kamera, ob bei Profi oder Hobbyfotograf. Das Zauberwort ist Bildbearbeitung. Nun bieten die gängigen Softwares schier unendliche Möglichkeiten wenn es darum geht seine Schnappschüsse aufzuwerten. Doch schnell landet man bei einem Ergebnis, dass so fern ab der Realität ist, dass man sich fragt: Will man das?

Ich für meinen Teil bearbeite meine Fotos mittlerweile so wenig wie möglich. Dank einer guten Kamera und einem immer besseren Gefühl für die Aufnahmeeinstellungen kann ich schon mit wenigen Optimierungen das Ergebnis erreichen, dass ich haben möchte. Doch ganz auf die Bildbearbeitung verzichten möchte ich auf keinen Fall. Ich finde es ist bei jeder Fotoreihe erneut ein schmaler Grad zwischen Optimieren und Verfälschen. Heute möchte ich euch daher mal ein paar Beispiele zeigen, wie meine Fotos Out-of-Camera ausschauen und wie das Endergebnis letztlich erreicht wird. Die nackte Wahrheit eben *höhö*
Ich habe bei der Bildbearbeitung so meine Routinen je nachdem, ob es ein Zwergenfoto ist oder eine Landschaftsaufnahme, ob ein Produkt vorgestellt werden soll oder Buddy fröhlich durch die Gegend flitzt. Bis vor kurzem habe ich in den Entwicklungseinstellungen immer den Auto-Tonwert benutzt, worauf ich mittlerweile aber lieber verzichte. Meist reichen nämlich kleine, manuelle Änderungen aus. Kommen wir zum ersten Beispiel, dann lässt’s sich leichter erklären *zwinker*
Hier haben wir eine typische Landschaftsaufnahme. Und ich sage euch gleich: Landschaften sind irgendwie nicht mein Ding *lach* Eigentlich war ich mit dem Foto Out-of-Camera schon sehr zufrieden. Was habe ich verändert? Ich habe als erstes die Dynamik erhöht, um etwas mehr Farbe ins Foto zu bringen. Anschließend war mir der Baum rechts im Vordergrund ein wenig zu bunt und offensiv, schließlich soll er nur einen Rahmen bilden. Also habe ich den Kontrast minimal verstärkt und gleichzeitig die Tiefen etwas runtergesetzt [also dunkler gemacht]. Dies hatte den Nebeneffekt, dass auch die Baumreihen in der Landschaft etwas satter zum Vorschein kamen. *schwupp* Fertig ist das Motiv.
Kommen wir zum Zwerg. Für Aufnahmen mit Buddy als Hauptmotiv habe ich bestimmte Voreinstellungen angelegt, denn die Erfahrung zeigt, dass ich sie in fast jedem Bild gerne nutzte. Hier kam meine Voreinstellung “+Dynamik | + Klarheit” zum Einsatz. Durch die leichte Anhebung der Dynamik wird das Bild etwas satter an Farben, aber nicht so bunt wie bei der Erhöhung von Sättigung. Entscheidender ist aber die Klarheit. Sie bewirkt, dass Konturen schärfer werden, man Details klarer erkennt und Licht&Schatten stärker von einander abgesetzt werden. An meinem Beispielbild kann man das ganz gut beobachten. Nun muss ich sagen, dass ich beide Werte standardmäßig nur um +10 [von möglichen +100] anhebe, manchmal auch weniger.  Zum Schluss gab es dann noch eine leichte Vignettierung, um den Zwerg etwas mehr in den Fokus zu rücken. *voila* fertig.
Mit Beispiel Nummer Drei wird die Sache noch etwas interessanter *zwinker* Hier haben wir ein typisches Heimstudio-Foto, dass ich vor weißem Hintergrund und mit Einsatz der Studioleuchte aufgenommen habe. Im Originalbild könnt ihr erkennen, dass unser Ausgangsfoto klar unterbelichtet war. Nun hätte ich das natürlich schon mit der Blendenverschlusszeit während der Aufnahme korrigieren können. Habe ich aber nicht *hehe* das hat den einfachen Grund, dass ich bei Innenaufnahmen gerne mindestens eine Verschlusszeit von 1/160 Sek. benutze, da sonst die leiseste Bewegung vom Zwerg zu einem unklaren Motiv führt. Daher regle ich die Belichtung lieber nachträglich. 
Nun habe ich für dieses Beispiel extra mal den Auto-Tonwert in Anspruch genommen, um euch zu verdeutlichen, wie viele Veränderungen dadurch am Bild gemacht werden. Mit dem automatischen Wert war ich allerdings nicht ganz zufrieden, denn Buddy war nicht satt genug abgebildet. Also kam wieder mein “+Dynamik|+Klarheit” Filter zum Einsatz [diesmal sogar etwas stärker *räusper*] Dann habe ich die Belichtung etwas nach unten korrigiert, denn die Automatik war mir hier viel zu hell. Durch die bessere Belichtung könnt ihr gleich sehen, dass der ehemals graue Hintergrund wieder strahlend weiß ist, wie auch in Wirklichkeit. Außerdem kommt der Glanz von Buddy’s Fell, sowie das strahlen der Augen durch die Kombination +Belichtung | + Klarheit viel mehr zur Geltung. Um das Glänzen nicht zu übertreiben, habe ich die Lichter ein wenig heruntergeregelt.
Kommen wir zu einer weiteren Standard-Voreinstellung die ich sehr seeehr häufig nutze: die Farbverteilung. Oft habe ich in dem schwarzen Fell einen unerwünschten Blaustich. Nun kann man entweder den Weißabgleich wärmer machen oder aber -so wie in meiner Voreinstellung- die Blautöne um -50 verringern. Befinden sich aber blaue Objekte im Bild muss man natürlich aufpassen, damit man diese nicht völlig entsättigt *zwinker* Aber meine Farbvoreinstellung macht noch etwas anderes. Sie erhöht die Sättigung von Gelb- und Orangetönen minimal, damit das Farbschema des Zwergenfells besser zur Geltung kommt. Außerdem betont diese Veränderung oft auch Buddy’s Augenfarbe, die dadurch etwas strahlender wird. *tadaaa* unser Foto ist druckreif.
Jetzt denkt vielleicht der ein oder andere, dass dies ganz schön viele Optimierungen sind *hust* Aber tatsächlich könnte man viel, viel und noch viel mehr machen. Ich könnte zum Beispiel den Kontrast noch weiter erhöhen und die Klarheit gleich mit, damit Buddy förmlich aus dem Bild springt *lach* und dann könnte ich, wenn ich schon mal dabei bin, die Augen mit einem Pinselstrich noch leuchtender machen [eine Sache von keiner Minute]. Nun könnte ich auch noch hingehen, und die schattige Stelle an seinem rechten Ohr ein wenig abwedeln, damit sie genauso gut ausgeleuchtet ist, wie der Rest des Gesichts. Alles machbar. Mal sehen… ah ja, zu guter letzt könnte ich noch den Schmodder an seinem Augenwinkel mit dem Retuschierpinsel *schwuppdiwupp* verschwinden lassen. Und schon hätten wir ein super schickes Foto, bereit für das nächste Hochglanzmagazin *höhö*
Ich für meinen Teil möchte am Ende ein Foto haben, dass so aussieht, wie ich die Wirklichkeit sehe. Denn mir geht es nicht darum, Buddy’s Narbe am Ohr verschwinden zu lassen, sein goldiges Fell eher rot zu tönen oder seine Augen noch mehr strahlen zu lassen. Ich möchte am Ende des Tages ein Bild haben, dass den Zwerg genau so zeigt wie er ist: mit Schmodder im Augenwinkel und Fledderohr. Denn genau so ist er echt und das ist auch gut so.
Ich hoffe, euch hat mein kleiner Ausflug in die Bildbearbeitung nicht gelangweilt und es war vielleicht tatsächlich an der ein oder anderen Stelle interessant *lach*
Wer sich für die Bearbeitung von Hundebildern interessiert, der sollte auf jeden Fall auch auf dem Blog von Sheltie Bailey vorbeischauen und den tollen Artikel von Jasmin zu diesem Thema lesen klick! 
Falls ihr noch Fragen habt oder Anmerkungen, dann immer her damit *zwinker* 

[Rötkäppchen Wolf.]

Heute haben wir wieder ein paar Fotos vor schwarzem Hintergrund für euch -dieses Mal im Rotkäppchenstil *zwinker* Und gleich an dieser Stelle sei gesagt, dass diese Bilder rein gar nichts mit Karneval und Kostümierung zu tun haben *räusper* denn damit haben wir nicht viel am Hut. Genau genommen schlummerte unser Rotkäppchen nun schon einige Wochen auf der Festplatte und hat nur auf die rechte Gelegenheit gewartet um ins Licht zu treten [Achtung Überleitung *grins*] Und das richtige Licht ist heute unser Stichwort.

Bei unserem letzten Beitrag zur Fotografie habe ich auf meine semiprofessionelle Art *hust* versucht euch zu erklären, wie wir unsere Fotos vor dunklem Hintergrund aufgenommen haben. Daraufhin haben wir jede Menge positives Feedback bekommen [worüber wir uns riesig gefreut haben] aber eben auch die ein oder anderen verzweifelten Fragen. Gleichwertiges Kameramodell, gleiche Einstellungen – kein Hund zu sehen auf dem Foto. *ups* Nach längerer Fehlersuche glaube ich nun, dass die Beleuchtung der Knackpunkt ist.

40mm f/5.0 1/200sek ISO800
Diejenigen, die unseren Artikel aufmerksam gelesen haben, werden nun vielleicht sagen “Moment mal, die hat doch auch da schon von der Fotolampe geredet”  und ja, das stimmt. Allerdings habe ich das eher so beiläufig am Rande angeführt, ohne zu ahnen, dass es ohne eventuell nicht funktionieren würde. Also habe ich den Test gemacht und festgestellt: Ohne Lampe kein Hund. Zumindest auf dem Foto *zwinker*
Nun ist es bei uns in der Wohnung auch bei schönstem Wetter immer recht dunkel, weswegen ich mir auch die Studiolampe zugelegt habe. Und tatsächlich ist es so, dass die Wirkung einer solchen Lampe nicht mit einer Stehlampe, dem Deckenlicht oder Blitz erreicht werden kann [mal abgesehen davon, dass ich dem Zwerg niemals ins Gesicht blitzen würde]. Einfache Studioleuchten, mit Softbox oder Schirm, bekommt man schon recht preiswert bei den gängigen Onlinehändlern geboten und ich kann jedem, der gerne auch mal drinnen fotografiert und kein lichtdurchflutetes Künstleratelier besitzt zu so einer Lampe raten. Oder besser gleich zwei. *zwinker* Der große Vorteil dieser Lampen ist übrigens die Tageslichtqualität, sprich eine natürliche Lichtfarbe.
Hat jemand von euch schon jemand probiert es ohne Studiolampe mit dem schwarzen Hintergrund aufzunehmen? Ich bin neugierig, ob es auch ohne klappen kann.
35mm f/5.0 1/200sek ISO800

40mm f/5.3 1/200sek ISO800

[Alle Fotos wurden mit dem Nikkor 18-55mm f/3.5-5.6 aufgenommen]

[Black is Beautiful.]

Pinscher Buddy, Zwergpinscher, Rüde, schwarz, dunkel, Hundefotografie, Tipps, Nikon D3200, 18-55mm f3.5-5.6
40mm f/5.3 1/125sek ISO 800
Heute haben wir die Fotos von unserem “schwarzer Hund auf dunklem Grund”-Shootings für euch, die der ein oder andere vielleicht schon in den Sozialen Netzwerken gesehen hat *zwinker* Ich habe schon oft die Fotos verschiedener Fotografen bewundert, die mit dunklen Hintergründen ganz fantastische Facetten hervorbringen -gerade bei schwarzen Hunden. Also war klar, dass ich das auch auf jeden Fall ausprobieren möchte. Doch zum einen fehlte bis vor kurzem eine Kamera, die lichtempfindlich genug ist, zum anderen habe ich wirklich lange über DEN schwarzen Hintergrund gegrübelt *lach*

Da die Kamera zum Glück kein Problem mehr war [denn die D3200 liefert wirklich gute Ergebnisse bei wenig Licht] musste nur noch die Frage nach dem Hintergrund geklärt werden -und das war gar nicht so einfach wie nun vielleicht einige gerade glauben *räusper* Natürlich gibt es extra Fotohintergründe -ob aus Baumwolle oder Vinyl- die man kaufen kann, allerdings fand ich diese Investition für “erstmal ausprobieren” doch etwas übertrieben… zumal man diesen 3×4 Meter Hintergrund dann auch noch irgendwo in der Wohnung lagern müsste, wenn er nicht benutzt wird. Also dachte ich über simple Baumwollstoffe in schwarz nach, erfuhr aber bei meiner Recherche, dass die dann besonders dicht gewebt sein müssten, damit das Licht nicht durchleuchtet [ich wollte ja meine Fotolampe benutzten]. Lange Rede. Letztlich habe ich mich einfach für einen simplen Fleecestoff in tiefschwarz entschieden, der schön matt ausschaut und kaum dazu neigt Licht zu reflektieren.
Pinscher Buddy, Zwergpinscher, Rüde, schwarz, dunkel, Hundefotografie, Tipps, Nikon D3200, 18-55mm f3.5-5.6
55mm f/5.6 1/160sek ISO800
Jetzt konnte es also endlich losgehen *yippie* Was nun entscheidend ist, sind die Einstellungen der Kamera. Ich habe die Fotos an einem sehr düsteren Tag drinnen aufgenommen und nur die Fotolampe eingeschaltet. Würde man nun die Kamera im Automatikprogramm laufen lassen, dann würde sie extrem lange Belichtungszeiten auswählen, um möglichst viel Licht ins Bild zu bringen. Gute Sache, aber an dieser Stelle nicht gewünscht. Also habe ich die Blendenzahl und Belichtungszeit manuell eingestellt und [ihr wisst ich bin kein Profi *zwinker*] einfach ausprobiert, wie kurz ich die Belichtungszeit bei kleinster Blendenzahl halten kann, damit sich Buddy’s Konturen und das Gesicht ausreichend abzeichnen. Es kann auch hilfreich sein, die Belichtungswerte mit dem +/-Regler etwas anzupassen.
Tatsächlich war ich mit den Ergebnissen out-of-Camera schon sehr zufrieden *strahl* und musste bei der anschließenden Entwicklung in LR kaum etwas nachregulieren. Ein wenig den Hintergrund nachdunkeln, Lichter und Kontrast etwas erhöhen und -was ich eigentlich immer mache- die Blautöne runterregeln. et voila!
Pinscher Buddy, Zwergpinscher, Rüde, schwarz, dunkel, Hundefotografie, Tipps, Nikon D3200, 18-55mm f3.5-5.6
18mm f/4 1/125sek ISO800  |  40mm f/5.3 1/125sek ISO800
Pinscher Buddy, Zwergpinscher, Rüde, schwarz, dunkel, Hundefotografie, Tipps, Nikon D3200, 18-55mm f3.5-5.6
46mm f/5.3 1/15sek ISO800

Vielleicht hat nun der ein oder andere von euch auch Lust bekommen, seine Fellnase Ton-in-Ton abzulichten, ich kann es euch wirklich nur empfehlen ❤

[Alle Fotos wurden mit dem Nikkor 18-55mm f/3.5-5.6 aufgenommen.]

[Die Ersten.]

Wie ihr ja wisst ist Ende letzten Jahres endlich eine Nikon bei mir eingezogen -um genau zu sein die D3200. Nun waren in unseren letzten Beiträgen mal Fotos von der alten Kamera, mal von der neuen zu sehen und natürlich habe ich nichts gekennzeichnet *hust* Daher wollte ich allen, die so neugierig auf die neuen Fotos sind, heute unsere allerersten Bilder zeigen, die wir mit der Nikon gemacht haben.

Mit der Nikon D3200 benutzte ich im Moment das Standardobjektiv 18-55mm f3.5-5.6. Natürlich möchte ich später ein Objektiv mit kleinerer Blendenzahl ergänzen, aber nun wird erstmal fleißig das Kit-Objektiv ausgekostet *zwinker* 
Die ersten Fotos, die wir als Testaufnahmen gemacht haben sind recht spät abends in der Wohnung entstanden. Zum Glück konnte ich dabei zusätzlich zur Raumbeleuchtung meine Fotolampe einschalten, wodurch nicht nur wesentlich hellere Ergebnisse erreicht werden, sondern auch recht natürliche Lichtverhältnisse. Buddy findet die Geräusche der DSLR übrigens immer noch sehr fanszinierend *lach* -ob nun das typische klick-klick beim Verschluss oder die Autofokussierung, er schaut sofort sehr aufmerksam Richtung Linse [was natürlich sehr praktisch ist]
Am nächsten Nachmittag hatten wir glücklichweise strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel, so dass wir auch direkt die ersten Freiluftfotos schießen konnten. Die habe ich, wie auch die Fotos am Vorabend, im manuellen A-Modus gemacht, bei der man die Blende möglichst klein einstellen kann, Verschlusszeit und ISO aber automatisch gewählt werden. So war ich erstmal auf der sicheren Seite *zwinker*

Die Bildentwicklung mache ich übrigens weiterhin -wie auch schon bei der Bridgekamera- in Lightroom 5 und nutze anschließend Photoshop CS6 für Kleinigkeiten wie das Einfügen des Wasserzeichens [denn das plaziere ich gerne individuell, statt wie in LR automatisch]
So, das waren sie also, die ersten Versuche mit der Neuen. Auch wenn ich mittlerweile immer mehr den Dreh herausbekomme, war ich mit den Erstaufnahmen schon ganz zufrieden *zwinker*
Was meint ihr?