[Blick in den Geldbeutel.]

Nachdem wir euch von unseren Tricks zu Portionieren berichtet haben, erzählt haben wie wir barfen und was alles im Moment in den Napf kommt haben wir diesmal einen Blick auf die Kosten geworfen. Wir werden immer wieder gefragt, ob es nicht viel teurer ist zu Barfen, als herkömmliches Nass- oder Trockenfutter zu füttern. Dazu sage ich immer “nö, nicht unbedingt”. Aber da das ja jeder sagen könnte *hust* haben wir einfach mal unsere letzte Rechnung vom Barfeinkauf mit einigen gängigen Alleinfuttermarken verglichen [die wir auch alle schon gefüttert haben]


Für unsere Barf-Rechnung habe ich einfach die tatsächlichen Preise verrechnet, die wir beim letzten Mal bezahlt haben, Gemüse und Obst habe ich überschlagen, da wir es einmal die Woche beikaufen und die Preise variieren. Und warum steht bei Obst/Gemüse und Öl “extra” dahinter? Das liegt daran, dass ich nur das aufgelistet habe, was wir extra beikaufen, denn Obst, Gemüse und Öl wird ja auch von uns Zweibeinern verzehrt und so kaufe ich beispielsweise nicht eine extra Flasche Nussöl für den Zwerg, wenn wir sie sowieso im Kühlschrank stehen haben *zwinker*
BARF für 30 Tage
Fleisch &Innereien
12.50 €
fleischige Knochen
10.90 €
Obst/Gemüse extra
 12.00 €
Öl extra
5.00 €
  40.40 €
Nun könnt ihr natürlich alle schon grob überschlagen, was das in etwa für euren Hund kosten würde. Vergesst dabei aber bitte nicht, dass keine Fütterung so individuell ist, wie das Barfen und selbst ein anderer Zwergpinscher vielleicht einen ganz anderen Speiseplan und somit eine völlig andere Einkaufsliste hätte. Wir haben nun ein paar Gegenbeispiele aufgerechnet. Dafür haben wir aktuelle Preise einiger Futterhersteller herausgefischt und das Ganze auf unseren Zwerg für einen Monat hochgerechnet. Dazu muss man nun noch sagen, dass ich die Dosen wirklich grammgenau verrechnet habe, was bedeutet, dass man regelmäßig z. B. 100g über Nacht im Kühlschrank für den nächsten Tag aufbewahrt.
Alternativbeispiele für 30 Tage
Wolfsblut Trofu [130g/Tag | 2 kg Beutel/21€]
42.00 €
Terra Canis [300g/Tag | 400g Dose/2.80€]
63.00 €
Rinti [300g/Tag | 400g Dose/1.10€ ohne Obst/Gemüsezugabe!]
24.75 €

Wie ihr an diesem Beispiel seht, ist Barfen nicht zwangsläufig teurer, als Fertigfutter zu füttern. Natürlich ist unsere Rechnung nur eine grobe Veranschaulichung. Da es sich bei unseren Einkäufen zum Barfen um frische Lebensmittel handelt, gibt es wie bei allen anderen Produkten auch Preisschwankungen, zudem kaufen wir nicht jeden Monat genau das Gleiche *zwinker* Wenn ich allerdings die letzten Monate so überschaue, muss ich sagen, dass die 40 Euro schon einen guten Durchschnittswert bilden. 
Wer nach unseren letzten Artikeln immer noch Fragen rund ums Barfen hat, der kann uns natürlich nach wie vor gerne eine Mail schicken.

[Das kommt in den Napf.]

Nachdem wir euch beim letzten Mal ausführlich davon berichtet haben, wie wir barfen, wollen wir heute doch mal einen genaueren Blick in die Tiefkühltruhe werfen und schauen, was so alles im Zwergennapf landet [der übrigens gar nicht so zwergenhaft klein ist *schmunzel*]

Während des Jahres wechselt natürlich das Menü, je nach saisonalem Obst und Gemüse, dem Fleischangebot und nicht zuletzt Buddy’s Vorlieben, die gerne mal eine Kehrtwendung machen *augenroll* Die Futterkomponenten lassen sich bei uns aber immer in die Kategorien Fleisch [Muskel, Innereien], fleischige Knochen, Obst und Gemüse sowie Öle unterteilen. Die pflanzlichen Komponenten sind dabei wohl am Stärksten von der Jahreszeit abhängig, während die Fleischauswahl immer von Vorliebe, Verträglichkeit und dem lokalen Angebot abhängt. Grundsätzlich bestellen wir unser Fleisch nämlich nicht Online, sondern kaufen es alle 3-4 Wochen in einem nahegelegenen Barfladen. Die Einkaufsliste? mit Anmerkungen? Kommt sofort!
[FLEISCH]
• Pferdemuskelfleisch gewolft 
• Entenmuskelfleisch gewolft 
• Hühnerherzen und -mägen
• Lamm-Mix [Muskel, Herz, Magen, Leber] gewolft 
Besonders gern füttern wir Pferd, Geflügel und Lamm, denn es wird gern gegessen und vor allem auch gut vertragen. Pferdefleisch [ja, ich weiß, es ist nicht Jedermanns Sache] kommt bei uns in Form von Muskelfleisch in den Napf, während von Lamm und Geflügel sowohl Muskel als auch Innereien gefüttert werden. Grundsätzlich füttern wir alles Fleisch fein gewolft, denn so lässt sich der gern verschmähte Gemüsebrei wesentlich besser untermischen *lach* Wenn möglich kaufe ich Muskel und Innereien getrennt, damit ich flexibler bei der Fütterung bin. Die Lamminnereien gibt’s bei unserem Händler allerdings nur als Mix, was auch nicht weiter schlimm ist *zwinker*
Zu Weihnachten gab’s übrigens auch mal als besonderes Schmankerl Hirschfleisch *yum*
[FLEISCHIGE KNOCHEN]
• Hühnerkarkasse
• Hühnerhälse
• Entenhälse
• Putenhälse
Wer unseren letzten Beitrag zum Barfen gelesen hat, weiß, dass wir abends immer fleischige Knochen füttern. Knochen haben eine längere Verdauungszeit als reines Fleisch, wodurch sich eine abendliche Fütterung einfach anbietet. Im letzten Jahr haben wir sehr viele Knochen und Knorpel ausgetestet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Buddy definitiv lieber zügig wegknuspert, als den ganzen Abend an einem großen Knochen herumzunagen. Auch wenn manch einer nun vielleicht sagt “wenn er Hunger hat, nimmt er auch den großen Knochen” bin ich nicht der Typ, der darauf besteht, wenn es doch Alternativen gibt die alle zufrieden stellen *zwinker* Hin und wieder gibt es also Lammrippen oder -bollen, meist füttern wir jedoch Geflügelknochen.
[OBST, GEMÜSE UND ÖLE]
• Äpfel
• Bananen
• Möhren
• Sellerie
• Kürbis
• Fenchel
• Rote Beete [gedünstet]
• Pastinaken 
• Lachsöl
• Nussöl
• Rapsöl
Während wir die meisten Öle auch im Barfgeschäft kaufen, werden Obst und Gemüse einfach in der Gemüseabteilung beim regulären Zweibeineinkauf 1x pro Woche besorgt. Zum Obst gibt’s dann hin und wieder ein Löffelchen Quark oder Hüttenkäse dazu, je nachdem, was gerade so vorrätig ist.

Und für alle, die sich [und uns] immer wieder fragen “und was kostet das alles?!” gibt’s beim nächsten Mal einen Blick in den Geldbeutel *zwinker*

[einfach Barfen.]

Buddy and Me, Barfen, Online-Shop, TK-Futter, Hund, Rohfütterung, kleine Rassen

[Beitrag enthält Werbung] Nachdem wir euch in letzter Zeit einen kleinen Einblick in unsere Tipps&Tricks zum Barfen gegeben haben, wollen wir euch heute ein Produkt vorstellen, welches die Frischfütterung vor allem für kleine Rassen noch unkomplizierter und schneller macht. Wir haben 10 Tage lang die Barf StarterSets von  Pets Deli getestet und zeigen euch heute, was wirklich drin ist.

Als wir anfingen zu Barfen, fütterten wir in den ersten Wochen fertige Barfmischungen, in denen grammgenau alles enthalten war, was Hund braucht. Zum einen gab mir dieser Einstieg ins Barfen ein wenig Sicherheit, alles richtig zu machen, auf der anderen Seite wollte ich erstmal ausprobieren, wie Buddy die neue Fütterung annimmt. Das große Manko an unseren damaligen Mischungen waren vor allem die starr vorgegebenen Mischungen und die großen Packungen von mindestens 500g.
Das Unternehmen Pets Deli bietet hingegen neben wesentlich kleineren Portionsgrößen den tollen Service, eure Wunschmischungen frisch für euch zusammenzustellen statt schnöde Fertigprodukte zu versenden. Auf diese Weise könnt ihr nicht nur die Vorlieben eurer Fellnase berücksichtigen lassen sondern ebenfalls Fleischsorten, Gemüse, Obst und Kohlenhydrate nach Unverträglichkeiten ausschließen lassen. Alle Rohstoffe haben Lebensmittelqualität und werden schonend verarbeitet.

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Wir haben uns für eine bunte Mischung aus der Produktpalette von Pets Deli entschieden und lediglich Rind und Fisch ausgeschlossen. Innerhalb von 24 Stunden nach Bestellung traf unser Paket im Hause Zwerg ein. Die Dosen wurden möglichst eng aneinander gepackt in einem fest verschlossenen Isolierbeutel im Paket verstaut und waren optimal durchgeforen. Außerdem enthielt unser Päckchen ein Schreiben, in dem nochmals alle verwendeten Sorten aufgeführt waren und mit den Daten der Person versehen waren, die unsere Bestellung frisch für uns zusammengestellt hat.

[UNSERE TEST-SORTEN]
❤ Känguru, pürierte Karotte, optional gekochte und pürierte Kartoffel
❤ Huhn, pürierte Karotte, optional gekochte und pürierte Kartoffel
❤ Pute, pürierter Brokkoli, optional pürierte Mango, gekochter Reis
❤ Wild, pürierter Apfel, pürierter Kürbis, optional gekochte und pürierte Kartoffel
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Um euch einen besseren Einblick in unsere Testreihe geben zu können, haben wir jeden Tag ein Foto von Buddy’s Napf [vor der Fütterung *zwinker*] gemacht. Die Konsistenz und Verarbeitung der Futtermischung hat mich wirklich positiv überrascht. Die einzelnen Komponenten waren immer deutlich zu erkennen und der Geruch war absolut angenehm. Buddy haben alle Sorten sehr gut geschmeckt, vor allem die Wildvariante hatte es ihm besonders angetan. Der einzige Nachteil ist für uns persönlich, dass Pets Deli nur reines Muskelfleisch und ausgewählte Innereien in den Starter Sets anbietet. Für manchen wird das kein Problem sein, da wir allerdings auf die Fütterung von Knochen nicht verzichten wollten, habe ich abends Buddy’s Portion einfach durch zwei Hühnerhälse ergänzt.

Insgesamt hat mich die Qualität und der Service von Pets Deli absolut überzeugt. Gerade für Barf-Anfänger und als praktische Alternative für Urlaub&Co kann ich die StarterSets* wärmstens empfehlen. Die schonende Verarbeitung, hohe Ansprüche an die Rohstoffe und die frische Zubereitung kommen dem Endprodukt zu Gute -und das sieht man in jeder Dose.
Wer nun neugierig auf die Barf StarterSets oder die vielen anderen Produkte von Pets Deli geworden ist, der sollte sich einfach mal in Ruhe in ihrem Shop umsehen und sich ein eigenes Bild machen.
Alles Liebe,
Melody & Buddy
*** die mit * gekennzeichneten Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos von Pets Deli zur Verfügung gestellt

[So barfen wir.]

Vor einiger Zeit habe ich in einem Kommentar auf Sali’s Blog von dem individuellen Charakter der Frisch-Fütterung gesprochen. Denn nicht nur das “Wissen was drin ist” wird von den meisten Barfern geschätzt, sondern auch die einfache Tatsache, dass man den täglichen Napf ganz wunderbar auf den eigenen Hund zuschneiden kann. Menge, Verhältnisse, Fleisch- und Gemüsesorten und die Auswahl an Knochen kann perfekt an die Bedürfnisse der Fellnase angepasst werden. Nachdem wir in unserem letzten Beitrag über’s Barfen vor allem auf die Portionierung bei kleinen Rassen eingegangen sind, wollen wir euch heute ein wenig mehr davon berichten, was und wieviel wovon bei uns im Zwergennapf landet.


Die Grundrechnung des Barfens ist vermutlich den Meisten von euch geläufig. In der Regel füttert man 2-3% des Körpergewichts und unterteilt diese Menge nach der 70/30-Formel in Muskelfleisch&Innereien, Fleischige Knochen und Obst/Gemüse. 
In der Realität füttern manche mehr Gemüse, andere weniger und wieder andere ergänzen ihre Hundemahlzeiten mit Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln. Oder sie haben einen Hund der besonders aktiv ist, vielleicht weil er Hundesport betreibt oder im Job gefordert wird und kommen mit 3% des Körpergewichts als Tagesbedarf nicht aus.
[WENN 2-3% NICHT AUSREICHEN]
Natürlich haben wir, als wir anfingen zu Barfen, all diese Regelwerte feinsäuberlich eingehalten. Jedes Gramm Fleisch wurde sorgfältig abgewogen und wir fütterten jeden Tag immer alles was Hund braucht, sprich Muskel, Knochen, etwas Innereien, Gemüse und einen Klecks Öl. Wir starteten damals mit 2,5% von Buddy’s Körpergewicht und stellten schnell fest, dass er abnahm, statt zuzunehmen. Da wir gerade erst den jährlichen Gesundheitscheck & Impfen absolviert hatten, wusste ich, dass Herr Zwerg kerngesund war, also erhöhten wir in 0,5%-Schritten alle paar Wochen die Tagesration und landeten letztlich bei stolzen 4,5%.
Sicherlich könnt ihr euch vorstellen, dass ich über diese Zahl, die dann doch eindeutig fern von 2-3% lag, ein wenig verunsichert war *lach* Ich hakte also im Netz nach, fragte in unserem Barfladen und beim Tierarzt und erfuhr, dass es scheinbar gerade bei kleinen, aktiven und jungen Hunden häufiger notwendig ist einen höheren Prozentsatz täglich zu füttern. Gut zu wissen.
Mittlerweile hat Buddy sein ideales Gewicht erreicht und wir kommen mit 4% des Körpergewichts aus.

[VON HERZEN ZUM FRÜHSTÜCK UND DEM PANSENTAG]
Mit der Zeit habe ich natürlich die ein oder andere Lektüre zum Thema Barf verschlungen und kann vor allem die bekannte Broschüre BARF von Swanie Simon sowie das -bereits etwas ältere Buch- B.A.R.F von Schäfer/Messika empfehlen.
Schnell lernte ich, dass es nicht darauf ankommt, jeden Tag von Allem etwas zu Füttern, sondern vielmehr im Wochenplan zu denken. Einen Tag morgens und abends nur grünen Pansen oder Blättermagen, einen anderen Hühnerherzen plus Obst statt dem üblichen Napf zum Frühstück erleichtert die Fütterung und Portionierung gerade bei kleinen Hunden enorm.
[ZAHLEN, DATEN, FLEISCH]
Kommen wir nun zu dem, was täglich bei uns im Napf landet. 
Buddy wiegt aktuell 6,8kg was bei den bereits erwähnten 4% vom Körpergewicht eine 272g Tagesration ergibt. Wir füttern davon 70% Fleisch (190g) und 30% Obst/Gemüse (82g). Die Fleischportion wird abermals nach dem 70/30-Prinzip in fleischige Knochen und Muskelfleisch unterteilt, ergibt rein rechnerisch 133g fleischige Knochen und 60g Muskelfleisch. Praktisch und einfachheitshalber geben wir aber circa 125g Knochen und 70g Muskel, sowie 80g Obst & Gemüse. Etwas anschaulicher wird’s hier:
Abends gibt es bei uns immer die Portion fleischige Knochen, da diese eine längere Verdauungszeit haben, als reines Muskelfleisch. Morgens wandern dann das Muskelfleisch und ein Großteil der Obst- bzw. Gemüsemischung in den Napf, so dass wir in etwa zwei gleichgroße Portionen füttern können. An einem Tag in der Woche ersetzten wir beide Mahlzeiten vorzugsweise durch grünen Pansen *yummy* und an mindestens einem Tag gibt es statt dem “normalen” Muskelfleisch Innereien zum Frühstück. Obst füttern wir nur an 1-2 Tagen in der Woche, da Buddy von den meisten Sorten sowieso kein Fan ist *hust* und geben an den anderen Tagen lieber saisonales Gemüse. Hin und wieder fügen wir der Mahlzeit ein Löffelchen Hüttenkäse, etwas Quark oder ein paar gehackte Nüsse bei. In jedem Fall gibt es zu jeder Mahlzeit ein wenig Öl (gerne nehmen wir hier Lachsöl, Leinöl oder Olivenöl), damit die Nährstoffe besser aufgenommen werden können.
Am liebsten würde ich auch noch einen “Fisch-Tag” etablieren, doch bisher war Herr Zwerg von Sardine&Co eher mäßig begeistert *räusper* so dass der Fisch-Tag eher zum Fastentag wurde *zwinker*
Welche Fleisch, Gemüse und Obstsorten bei uns besonders gern gefuttert werden, davon berichten wir euch beim nächsten Mal.
Alles Liebe,
Melody

[Zwergenportion.]

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Heute möchten wir mal wieder etwas aus dem Nähkästchen -oder besser gesagt der Tiefkühltruhe- plaudern. Mittlerweile barfen wir seit knapp einem Jahr, haben einige Erfahrungen gesammelt und die ein oder anderen Tricks & Kniffe entwickelt, um die Zwergenfütterung so einfach wie möglich zu gestalten.
[KLEINE RASSEN BARFEN, GEHT DAS?]
Immer öfter erhalten wir Nachrichten, in denen wir nach Buddy’s Futter gefragt werden und ob sich die Barf-Fütterung bei kleinen Hunden überhaupt auf Dauer realisieren lässt. Unserer Erfahrung nach ist das überhaupt kein Problem, auch wenn es vielleicht ein wenig mehr Vorarbeit erfordert als bei einer größeren Fellnase. 
In den meisten Shops kann man zwischen 500g und 1000g Packungen Fleisch&Co. wählen, doch auch eine 500g Portion ist natürlich wesentlich mehr, als man in 1-2 Tagen an einen Zwerg verfüttert.
Außerdem sind unserer Meinung nach nicht alle Knochen zwergentauglich, tragende Rinderknochen beispielsweise sind schlicht und einfach zu groß und hart für eine kleines Gebiß.

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[KNOCHENWAHL AM ABEND]
Bei uns stehen vor allem Geflügelknochen aller Art hoch im Kurs. Von der Hähnchenkarkasse, über Enten- und Hühnerhälse bis hin zu einem zerteilten Putenhals wird im Hause Zwerg alles sehr gern geknurpselt. 
Auch Stücke Kalbsbrustbein, Lammrippen und Rinderknorpel kommen hin und wieder in den Napf und werden schnell zur abendfüllenden Beschäftigung. In der Regel werden diese etwas kräftigeren Knochen und Knorpel vom Zwerg -im Gegensatz zum Geflügel- nicht ganz aufgefressen, da es ihm früher oder später zu mühselig wird.
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 [VORPORTIONIEREN IST DIE HALBE MIETE]

Inzwischen haben wir uns für die verschiedenen Futterkomponenten simple Methoden zur Vorportionierung angewöhnt. Anfangs haben wir es wie Rebecca von vermopst* gemacht, und das gesamte Fleisch in Tagesportionen unterteilt, so dass man jeden Abend einfach nur zwei Dosen aus dem Tiefkühler holen muss. Da wir die Knochen aber in der Regel ungewolft, also am Stück füttern, ist das Unterbringen in Dosen etwas schwieriger. In unserem Barfladen gibt es glücklicherweise extra Zipbeutel für Kleinhundbesitzer, in denen 500g gewolftes Muskelfleisch, Pansen oder Blättermagen gestückelt statt am Stück gefroren wurden, so dass man jeden Tag einfach und sauber die passende Menge entnehmen kann. Buddy’s Leibspeise, Hühnerherzen, sowie die meisten Knochen, gibt es allerdings nur in normalen 500g/1000g Packungen. 
Wenn also die neue Ware für die nächsten 3-4 Wochen bei uns eintrifft, lasse ich diese Pakete ersteinmal im Kühlschrank kurz antauen. Sobald man sie mit einem scharfen Messer zerteilen kann, werden die gewolften Fleischsorten geviertelt, gesechselt usw. (je nach Packungsgröße) und mit ein wenig Luft dazwischen in Dosen gelegt. Auf diese Weise kann ich einfach am Vorabend ein Stück aus der Dose entnehmen und brauche nicht für jede Tagesportion eine eigene Verpackung.
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Hühnerhälse&Co. lege ich einzelnd flach nebeneinander in einen Zipbeutel, drücke die Luft ein wenig heraus und plaziere die Beutel waagerecht im Tiefkühlschrank. Auch wenn die Knochen später an einzelnen Stellen wieder aneinandergefroren sind, lassen sie sich doch absolut problemlos einzelnd für den nächsten Tag entnehmen.
[UND WAS IST MIT DEN MÖHRCHEN?]
Jeden Tag eine frische Portion Gemüse anzufertigen finde ich bei 80g etwas umständlich und mache es daher nur selten. Wir kaufen einmal die Woche frische Zutaten und verarbeiten die gesamte Gemüseration auf einen Streich. Obst hingegen nehme ich dann doch eher reif und frisch, denn ein Viertel Apfel plus ein Stück Banane lässt sich leicht unterteilen und der Rest wandert einfach ins Zweibeinfrühstück *zwinker*
Nun aber zu den Möhrchen. Manche Gemüsesorten dünste/gare ich vorher (z.B. rote Beete) der Rest wandert roh in die Pürierschüssel. Wenn die Ration für eine Woche fertig ist, verteile ich sie in mehrere Gefrierdosen und friere sie ein, so dass ich immer Portionen für 1 bis max. 2 Tage parat habe. Bisher konnte ich durch diese Variante keinerlei Qualitätseinbußen feststellen und es ist definitiv praktischer als eine halbe Möhre, eine Pastinake und ein Stückchen rote Beete jeden Morgen zu verarbeiten.
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Wie ihr seht, ist es also kein Problem, kleine Hunde frisch zu ernähren auch wenn es vielleicht ein wenig mehr Vorarbeit verlangt, als bei Labrador& Co. Die meisten Barfshops sind inzwischen aber gut auf Zwerge eingestellt und bieten von kleinen Verpackungsgrößen bis zu einzelnd entnehmbaren Fleischstücken zahlreiche Möglichkeiten, die Fütterung einfach und unkompliziert zu gestalten.
Alles Liebe,
Melody