[DIY | kunterbunte Tauleine]

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[Beitrag enthält Werbung] Heute haben wir ein ganz besonderes DIY für euch, denn dieses kleine Projekt wollten wir schon so lange einmal ausprobieren ❤️ Am letzten Wochenende war es dann endlich so weit und es wurde mächtig bunt im Hause Zwerg *zwinker* Wie auch ihr die populären Tauleinen mit Farbverlauf ganz einfach Zuhause basteln könnt, das verraten wir euch Schritt für Schritt.

Seit ein oder zwei Jahren sieht man diese Leinen immer öfter und ich finde sie absolut fabelhaft. Natürlich hätten wir uns bei einem der zahlreichen kleinen Labels auf dem Markt so eine Multicolor-Leine bestellen können, aber ich dachte mir gleich, dass dies eigentlich ein schönes, kleines Heimprojekt für regnerische Tage sein könnte.
Gedacht, getan. Und wenn auch ihr Lust habt, die grauen Wintertage ein wenig bunter zu machen, dann ran an die Textilfarbe und los geht’s.

Multicolor Tauleine

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[DAS BRAUCHT IHR]
• gedrehtes Baumwollseil, z. B. in 8mm Stärke* oder 10mm Stärke

• Takelgarn, Lederschnur oder ähnliches

• O-Ring* für Retrieverleine [Karabiner für eine normale Leine]

• Textilfarbe zum Schüsselfärben, z. B. Simplicol Expert*
• Schüsseln oder Eimer
• Klebeband
• Alleskleber [der auch heißem Wasser stand hält]
• Schere
• Handschuhe
• Brieföffner oder ähnlichen Gegenstand

[SO WIRD’S GEMACHT]
SCHRITT 1: Als allererstes müsst ihr euer Tau auf die richtige Länge bringen. Unsere Leine sollte später einen guten Meter lang sein, also habe ich das Seil auf eine Länge von 1,50m geschnitten. Je nachdem, welche Leinenendlänge ihr also bevorzugt, solltet ihr mindestens plus 50cm addieren, wenn es eine Retrieverleine werden soll.
SCHRITT 2: Spleißen ist das Zauberwort, dass euch aber nicht gleich abschrecken sollte. Mit dieser Technik kann man nämlich die Enden der Leine hübsch und vor allem absolut haltbar befestigen, um die Handschlaufe zu bilden oder Ringe einzubinden.
Als erstes trennt ihr ein Ende eures Seils etwa 10cm weit auf und bindet ein Band herum, damit es sich nicht weiter auftrennt. Es ist außerdem hilfreich, die Seilenden am Schluss mit etwas Klebeband zu umwickeln. Dann nehmt ihr euren Brieföffner [oder ähnliches] zur Hand und schiebt ihn an der Stelle unter einen Strang des Seils, an der eure Handschlaufe enden soll. Durch diese Öffnung schiebt ihr nun das erste Ende eurer drei Seilstränge und zieht es bis zum Anschlag durch. Dieser Vorgang wird mit den anderen beiden Seilenden wiederholt, indem ihr den Brieföffner jeweils durch den darunter folgenden Seilstrang schiebt und das Ende wieder hindurchführt.
Habt ihr alle drei Enden durch das Seil geführt, schön festziehen. Dann könnt ihr euer Band entfernen, denn es kann sich nichts mehr aufribbeln. Im nächsten Schritt nehmt ihr wieder Seilende Nummer eins zur Hand. Dieses wird nun über den nächsten Seilstrang hinüber und unter dem darauffolgenden hindurch geschoben. Genauso verfahrt ihr mit Seilende zwei und drei, bis alle Enden in etwa auf der gleichen Höhe zu 1-2cm aus dem Seil schauen.
Genau auf die gleiche Weise könnt ihr dann am anderen Seilende euren O-Ring für die Retrieverleine einbinden [bzw. einen Karabiner für eine normale Leine]
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Und wer jetzt nur noch Bahnhof versteht, der sollte nicht gleich das Handtuch werfen *zwinker* Ich selbst habe mir auch einige YouTube-Videos angeschaut, um die Technik zu durchschauen, z. B. dieses hier. Aber ich kann euch versprechen, sobald man es einmal durchschaut hat, ist es genauso einfach wie Flechten und hält jedem Zug stand.
SCHRITT 3: Für eine Retrieverleine macht ihr nun einen lockeren Knoten 30-40cm entfernt vom O-Ring in die Leine und zieht anschließend den Ring vorsichtig aber bestimmt über die Handschlaufe samt gespleißtem Ende Richtung Knoten. Der Knoten kann später beliebig verschoben werden und bildet den Zugstopp. Nun sollte euer Tau schon ein wenig wie eine Leine ausschauen. Die überstehenden Enden, die jetzt noch abstehen, könnt ihr einfach abschneiden und mit einem Alleskleber gründlich fixieren. Kleber trocknen lassen.
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SCHRITT 4: Jetzt kommt der Moment, auf den man schon gewartet hat: es wird bunt!
Wir haben gleich zwei Leinen in einem Durchgang gefärbt, denn so lohnt sich das anmischen der Farben gleich doppelt. Wenn ihr eine einfarbige Dip-Dye-Leine machen wollt, dann braucht ihr natürlich nur eine Textilfarbe. Für Multicolorleinen sollten es aber mindestens zwei unterschiedliche Farben sein.
DIP-DYE-TECHNIK: Möchtet ihr eine einfarbige Leine mit Farbverlauf färben, mischt ihr als erstes eure Textilfarbe nach Anleitung an. Dann hängt ihr die Leine bis auf 15-20cm in eure Farbe und zieht nach etwa 10 Sekunden die ersten 20 cm heraus und lasst sie über den Rand baumeln. Dieses Prozedere wiederholt ihr alle 15 Minuten. Das Endstück der Leine sollte insgesamt eine Stunde im Farbbad planschen dürfen *zwinker*
MULTICOLOR-TECHNIK: Soll es eine kunterbunte Leine werden, dann braucht ihr natürlich mehr als nur eine Textilfarbe. Als erstes solltet ihr die gesamte Leine im hellsten eurer Farbtöne nach Anleitung einfärben. Danach mischt ihr die anderen Farben eurer Wahl an und hängt je nach Lust und Laune die Enden der vorgefärbten Leine in die Farbeimer. Indem ihr die Leine nun alle 10-15 Minuten ein Stück weit von einem Eimer in den anderen zieht erhaltet ihr einen schönen, sanften Farbverlauf. Die Enden der Leinen sollten insgesamt etwa eine Stunde in der Farbe baden.
Um die Metallelemente wie Ring oder Karabiner müsst ihr euch übrigens keine Gedanken machen, denn die Farbe wird von ihnen nicht angenommen – genauso wenig wie von euren Schüsseln oder Eimern.
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Sind eure Leinen fertig gefärbt, könnt ihr sie je nach Textilfarbhersteller noch Fixieren. Bei unserer Simplicolfarbe musste man dazu die Leinen einmal gründlich mit warmen Wasser auswaschen und anschließend für 15 Minuten in ein Fixierbad legen.
SCHRITT 5:
Nun heißt es warten *zwinker* denn eure Leinen müssen etwa 24 Stunden lang trocknen. Am besten sollten sie dafür nicht unmittelbar einer Wärmequelle ausgesetzt sein, wie beispielsweise der Sonne oder einer Heizung. Wenn ihr die Leinen im Haus trocknet, vergesst nicht einen Eimer drunter zu stellen, denn sie werden ein wenig tropfen.
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SCHRITT 6: Fast geschafft. Nachdem eure Leinen sich nun ein wenig Ruhe gegönnt haben, kann es passieren, dass sie etwas steif und vielleicht auch ein bisschen kürzer sind. Kein Problem, denn nach ein wenig kneten und ziehen sind sie *schwuppdiwupp* wieder in Form.
Als letztes I-Tüpfelchen nehmt ihr nun euer Takelgarn zur Hand und umwickelt damit die Enden, an denen ihr den Kleber eingesetzt habt. Für die Funktionalität ist das zwar nicht nötig, aber da der Kleber in der Regel die Textilfarbe nicht annimmt, sieht es so doch etwas schicker aus. Habt ihr das Garn schön fest um die Leine gewickelt, einfach an einer versteckten Stelle zuknoten und *tatatada* eure selbstgemachte kunterbunte Tauleine ist bereit für die nächste Gassitour.
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Wir hoffen, auch ihr habt nun Lust bekommen, eure ganz eigenen kunterbunten Taue zu kreieren. Auch wenn es ein wenig Zeit in Anspruch nimmt, lohnt es sich in jedem Fall wie wir finden. Es macht eine Menge Spaß und preislich liegen die Leinen gerade mal bei einem Bruchteil der gekauften Variante. Und gerade als Weihnachtsgeschenk ist etwas Selbstgemachtes doch ganz besonders schön!
Und falls ihr es selbst probiert würden wir uns riesig freuen, eure Ergebnisse auf Instagram und Facebook unter dem Hashtag #kunterbuntwiebuddy bewundern zu können.
Viel Spaß beim Spleißen, Färben und Ausführen eurer Leinen!


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[Schmuckes Band]

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[Beitrag enthält Werbung] Wie ihr wisst nutzen wir unheimlich gerne Retrieverleinen auf unseren Gassitouren, denn sie sind leichter und praktischer als normale Halsband-Leinen-Kombis. Außerdem mag ich Outdoorfotos mit dem Nackiglook beim Zwerg *zwinker* Der große Nachteil ist allerdings, dass man so keine Marke am Hund hat und das macht mich immer etwas nervös. Also suchte ich nach einer quasi unsichtbaren Möglichkeit, eine unserer Hundemarken befestigen zu können. Gibt’s nicht? Doch gibt’s! Die liebe Nadine vom Blog Chaostrickser hatte schon eine elegante Lösung gefunden: ein Schmuckband aus Leder passend zur Fellfarbe. Und heute zeigen wir euch, wie einfach man es selbst machen kann.

Das braucht ihr:
  • ein schönes Lederband in der Fellfarbe deines Hundes, z. B. hier*
  • Takelgarn oder ein ähnliches festes Garn in passender Farbe [oder alternativ einen passenden Verschluss zum Lederband mitbestellen, falls das Band zum Anziehen geöffnet werden soll]
  • Nadel
  • Hundemarke [z. B. von Houndstars]

Die Länge des Lederbandes richtet sich natürlich nach dem Halsumfang des Hundes. Für Buddy habe ich eine Länge von 50 cm gewählt und habe diese auch bis auf zwei Zentimeter benötigt. Das fertige Schmuckband misst noch in etwa 34 cm.

So funktioniert’s:
1. Als erstes zieht ihr die gewünschte Marke auf das Band und lasst sie genau in der Mitte baumeln. Links und rechts von der Marke macht ihr dann jeweils einen Knoten. So kann die Marke später nicht mehr verrutschen und ihr habt ein kleines, optisches Highlight.
2. Anschließend legt ihr das Band testweise nochmal um den Hundehals, um die endgültige Länge festzustellen.
Variante A
3. Habt ihr euch für einen Verschluss zum Öffnen entschieden, müsst ihr nun das Band auf die passende Länge kürzen und den Verschluss nach beiliegender Anleitung anbringen. Fertig.
Variante B
3.  Wollt ihr das Schmuckband später einfach nur über den Kopf ziehen, so wie wir, solltet ihr das Band nicht nur um den Hals legen, sondern an der stärksten Stelle des Kopfes noch einmal Maß anlegen, damit es dort später nicht eng wird *zwinker* Anschließend kürzt ihr das Band so, dass ihr auf jeder Seite circa 3 cm Überschuss habt.
4. Nun legt ihr die Überschussenden übereinander und nehmt Nadel und Garn zur Hand. Zuerst werden die beiden Bänder nun aufeinandergetakelt, sprich ihr führt die Nadel einige Male von oben nach unten und wieder nach oben durch beide Bandenden hindurch. Danach schön festziehen und die übereinanderliegenden Enden komplett mit dem Garn umwickeln. Ist von den doppelten Enden nichts mehr zu sehen, webt ihr mit der Nadel von vorn nach hinten durch die Umwickelung und schließt alles fest mit einem kleinen Knoten ab.
Ein bisschen anschaulicher wird es auf dieser Bild-Anleitung unserer ehemaligen Bloggerkollegin Ricarda, die ich im Netz entdeckt habe.
Und schon ist euer Schmuckband fertig.
Übrigens, wenn ihr die Marke, so wie wir, an dem dazugehörigen Ring auf das Lederband zieht, habt ihr später die Möglichkeit, jederzeit die Adressmarke gegen eine andere auszutauschen – ganz nach Lust und Laune.
Wir finden diese leichte und dezente Lösung ist auf jeden Fall eine praktische Alternative zum klassischen Halsband, wenn man es denn nur als Markenträger nutzt.
Und schick ausschauen tut’s auch *zwinker*
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