Morgenrunde zu den “Pacas”

Die letzten Tage habe ich mich ganz schlecht gefühlt und auch nachts konnte ich nicht schlafen. Also konnte Frauchen auch nicht schlafen. Ich bekomme auch wieder 3x am Tag Leberwurstbällchen zu essen, Frauchen tut da immer heimlich was rein, aber weil sie sich so eine Mühe gibt tue ich immer so, als wüsste von nix.

Heute morgen bin ich aufgewacht und ich merkte gleich, dass ich mich wieder besser fühle. Nachts musste ich auch gar nicht aufstehen und röcheln+würgen. Frauen hat sich gefreut. Und da die Sonne schien hat sie auf unsere Morgenrunde ihre Kamera mitgenommen, damit ich euch etwas zu zeigen habe.
Als erstes möchte ich euch unbedingt meine Nachbarn vorstellen, die ein Stück die Straße runter wohnen.

Ein bisschen sehen sie aus wie Stinkeschafe, aber stinken tun die Pacpacs gar nicht und sie sind auch viel netter als Schafe. Die starren einen nicht immer so gruselig an. Ich freue mich auf jeden Fall immer wenn wir bei ihnen vorbeigehen.

Den Weg hinter der Weide konnten wir jetzt sehr lange Zeit nicht mehr gehen, weil überall Riesenstöckchen im Weg lagen. Das war Frauchen dann zu gefährlich. Sie hat oft Angst vor Stöckchen glaube ich. Vor allem wenn ich mit denen durch die Gegend renne.

In den letzten Tagen musste ich immer an der Leine bleiben und mit anderen Hunden durfte ich auch nicht toben. Aber dazu war ich eh viel zu schlapp. Heute hieß es dann wieder “Leinen los” also wollte ich Frauchen gleich zum Wettrennen auffordern…
Gerannt bin ich dann alleine – hat trotzdem Spass gemacht.

Die Rennerei war dann doch anstrengender als gedacht, also haben wir eine kleine Pause eingelegt . Hier konnte ich dann in Ruhe rumstöbern und schnüffeln. Ein wirklich besonders schönes Fleckchen und meist haben Frauchen und ich es ganz für uns allein.

Dann wurde es aber auch Zeit für den Heimweg, zugegeben habe ich es nicht, aber ich habe mich dann doch richtig auf meinen Napf und meine Kuscheldecke gefreut. Ganz fit bin ich dann doch noch nicht.

Mein Wald, mein Bach

Heute möchte ich euch einen meiner Lieblingsorte vorstellen.
Es ist ein besonders schöner Fleck in meinem Wald, wo mein Bach sich an einer kleinen Wiesenfläche langschlängelt.
Das ist die einzige Stelle in meinem Wald wo Gras wächst und es ist immer ganz besonders saftig! Frauchen setzt sich hier gern auf die Mauer damit ich in Ruhe herumschnüffeln kann. Ich vermute ja dass hier auch andere Hunde herkommen, ich kann immer ihre Botschaften riechen… Aber dass ist schon OK.
Meist ist es hier schön ruhig, heute ist nur der Holländer vorbeigekommen. Von dem habe ich ja schon mal berichtet.

Heute morgen habe ich meinen Kumpel Creon, den Boxer, an der Ruhr getroffen, sonst sehe ich den immer nur in meinem Wald. Unsere Frauchen haben sich total gefreut und gleich angefangen zu quasseln. Creon hat die ganze Zeit Riesenstöckchen mitten aus dem Fluss geholt, ich habe da lieber am Ufer auf ihn gewartet. Mein Frauchen sagt, sie sei froh, dass ich nicht durch den Fluss schwimme, da hätte sie zuviel Angst dass ich von der Strömung mitgerissen werde. Das möchte ich auch nicht (auch wenn ich nicht sicher bin was “Strömung” bedeutet). Ich bleibe lieber in der Bucht – und lasse mir von Creon die Stöckchen ans Ufer liefern.

Einsam auf der Hundewiese

Heut war niemand zum spielen da! Vermutlich sind es meine Menschen schuld, weil wir erst so spät ankamen.
Naja, ich bin dann allein rumgewieselt habe Treibholz gekaut und mit Herrchen gespielt. Auf den Feldern habe ich wieder leckeres zum wälzen gefunden, leider hat es nur mein Halsband erwischt, dass hat Frauchen daheim einfach abgewaschen… Aber auch wenn sie denkt es sei sauber, ich rieche das gute Aroma trotzdem noch 🙂

Der “Kaninchenberg”

Vorhin war ich wieder mal mit meinen Menschen auf der Schurenbachhalde – ich persönlich fände ja den Namen Kaninchenberg passender. Wenn wir dort ankommen habe ich immer gleich so viel zu tun! Frauchen möchte natürlich dass ich auf den Wegen bleibe, aber die Kaninchen sind doch immer in den Büschen an den Hängen! Also verfolge ich die ganze Zeit spannende Spuren, die mich immer wieder in die Vegetation führen. Das merke ich aber immer erst wenn ich Frauchens Pfiff höre und wieder zurück auf den Weg zu ihr finden muss… Das ist gar nicht immer so leicht!
Gegen Ende unseres Spaziergangs sind wir dann nach ganz oben gegangen, da war ich noch nie zuvor. Ich war völlig aus den Häuschen als ich die riesige, weite Fläche sah auf der man super rennen konnte! Da haben mich nicht mal mehr die Kaninchendüfte interessiert.

Wolfsbachtal

Auf unserem Spaziergang in Schuir habe ich meine Menschen davon überzeugt mal einen Blick in den Wald zu werfen. So gerne hätte ich an meinem Lieblingsbach gespielt wie früher, aber leider lagen überall Riesenstöckchen im Weg und Frauchen war der Meinung es sei zu gefährlich dort weiterzugehen. Ich habe natürlich versucht das Riesenstöckchen für Frauchen wegzuräumen, aber nach ausgiebiger Inspektion musste ich mir eingestehen dass es doch Stöckchen gibt die einfach zu groß für mich sind.
Frauchen sagt , dass ich dieses Jahr wohl nicht mehr dort am Bach spielen kann. Ich weiß zwar nicht was “dieses Jahr” bedeutet aber es klingt nicht gut.

Soll ich das etwa selbst aufräumen?

Heute vormittag war ich wieder allein bei Spielfreundin. Als Frauchen mich abholte war etwas komische Stimmung, Spielfreundin hat mich gekuschelt und gesagt dass wir uns erst in 2 Wochen nach dem Urlaub wiedersehen. Leider kann ich mit solchen Zeitangaben nichts anfangen, ich hoffe aber es bedeutet bald.

♥ Gute Reise, Spielfreundin! Bald sehen wir uns wieder! ♥

Häcksel-Baum

Auf unserem Spaziergang habe ich heute etwas großartiges entdeckt! Riesenstöckchen (Bäume) gibt es auch gehäckselt!

So wird aus einem großen Baum ein Abenteuer-Spielplatz für Hunde, ich hätte hier Stunden verbringen können mit schnüffeln, buddeln und Rinde kauen. Aber die Menschen zogen es vor ihre Runde fortzusetzen, also entschied ich mich sie zu begleiten – ich hätte sie ja nicht allein den Gefahren des Waldes überlassen können.