Entlang alter Steine und neuer Natur

[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Das Wochenende vor der Tür und die Sonne am Himmel entschieden wir uns Freitagmittag spontan dazu, einem der in der Wanderapp entdeckten Highlights eine zweite Chance zu geben. Bei unserem ersten Versuch hatte uns nämlich nicht nur das Wetter, sondern auch unser Orientierungssinn einen Strich durch die Rechnung gemacht und uns letztlich bei nasskaltem Schneeregen beinahe mitten in einen aktiven Steinbruch hineingeführt *hüstel* Diesmal sollte aber alles passen und einer schönen kleinen Tour auf dem Eignerbach Rundweg stand nichts mehr im Wege.

Sicherheitshalber hatte ich im Vorfeld noch einmal eine Wanderkarte im guten alten pdf-Format studiert und konnte gar nicht glauben, wie wir die Nummer beim letzten Mal so in den Sand setzten konnten *räusper* denn eine klarere Wegführung konnte es eigentlich kaum geben. Und als wir dann vor Ort das Pinschermobil auf den bereits wohlbekannten Parkplatz lenkten, sprang uns auch gleich das wegweisende Schild ins Auge… ganz klar, beim letzten Mal musste der dichte Schneeregen für Verwirrung gesorgt haben *zwinker*
Guten Mutes machten wir uns also auf den Weg, vorbei am Lokal Kleine Schweiz und dem Ziegengehege [in das Buddy am liebsten der Nase nach einbiegen wollte *grins*] und liefen schnurstracks auf das erste große Highlight des Rundweges zu: eine solide Brücke führt über einen kleinen feinen Bilderbuchwasserfall an dessen unteren Ende der weite Blick auf den dortigen Steinbruch freiliegt. Wir gönnten uns also einen Moment zum Gucken und Staunen, bevor wir die Brücke hinter uns ließen und uns auf die erste lange Gerade begaben. Gesäumt von jungem Baumbestand führte uns der Weg angenehm eben zügig voran und dank der laublosen Winterzeit konnte man auch hier noch viele Blicke auf den tieferliegenden Steinbruch erhaschen. Buddy hopste gut gelaunt am Wegesrand entlang, schnüffelte mal hier, mal dort und freute sich an den Sonnenstrahlen.
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Am Ende des schnurgeraden Weges wartete dann eine Überraschung auf mich Steigungsmuffel – weiter ging es in engen Serpentinen samt zwanzig Prozent Steigung steil bergan. Soviel also zur easy peasy ebenen Strecke also *hust* Dezent aus der Puste kamen wir irgendwann ganz oben an. Vor uns lag nun eine Art Plateau, auf dem der Wanderweg, wie auch schon während des Aufstiegs, feinsäuberlich mit Stacheldraht gesäumt worden war. In meinen Augen ein absolutes Unding auf öffentlich ausgewiesenen Wegen die schließlich auch von eher unvorsichtigen Kindern, Hunden& Co genutzt werden. Schon mal jemanden gesehen der in so einen Zaun hineingestolpert ist? Nicht nur unschön, sondern echt gefährlich kann ich euch sagen.
Nun aber zurück zu unserem Weg, der nämlich endlich wieder eben verläuft *yippie* zumindest für eine Weile. Man merkt beim Umschauen recht schnell, dass es sich hier um eine künstliche Landschaft handelt mit der sehr jungen Natur, den schnurgeraden Wegen und nicht zuletzt mit den noch aktiv genutzten, stets hinter prangernden Verbotsschildern liegenden, Wirtschaftswegen der Wülfrather Kalksteinbrüche. Ein wenig erinnert mich diese Renaturierung an unsere Ruhrpotthalden.
Nachdem es hoch ging, musste es auch irgendwann wieder runter gehen und so führte unser Weg uns bald wieder hinab, diesmal aber wesentlich moderater, und hielt eine weitere, schier endlos wirkende, Gerade für uns bereit. In regelmäßigen Abständen finden sich hier Schutzhütten und Bänke, die uns ein wenig an kleine Bushaltestellen erinnern – auf einen fahrbaren Untersatz wartet man hier aber ganz bestimmt vergeblich also machten wir uns weiter und genossen den gut ausgebauten und nett anzuschauenden ewiggeraden Weg mit der tieferliegenden Rützkausener Straße zu unserer Linken und einem dammartigen, baumbewachsenen Wall zu unserer Rechten. Hin und wieder begegneten wir kleinen Grüppchen Walkern oder einsamen Joggern, ansonsten blieb es an diesem Freitagmittag angenehm verlassen.
Nachdem wir einen weiteren Wirtschaftsweg, sicher abgesperrt und mit Schilderwald versehen natürlich *zwinker*,  gekreuzt hatten, begann der Wanderweg etwas schmaler zu werden und kleine Schlenker zu machen. Bald wurde eine große Wiese mit dahinterliegender Wohnsiedlung sichtbar und die ersten kleinen Wasserflächen erschienen am Wegesrand.
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Kurz darauf nahmen wir Kurs auf die Schlammteiche. Hier wurde eine wirklich schöne Aussichtsplattform samt Sitzgelegenheit angelegt, die es einem ermöglicht einen Blick auf den Kernbereich der Renaturierungszone zu werfen – betreten werden darf die nämlich nicht. Wir legten ein wohlverdientes Päuschen ein, auf halber Strecke sozusagen, genossen die Sonnenstrahlen, den Ausblick und die ein oder andere zwergische Kuscheleinheit.
Schon vorab hatten wir entschieden, nicht den gesamten Rundweg zu gehen, sondern lieber die eine, für uns attraktivere, Hälfte hin und zurück zu wandern. Auf diese Weise blieben wir nämlich angenehm fern der Wohnsiedlung und Asphaltanteile, was sowohl dem Zwerg als auch uns doch wesentlich mehr zusagt *zwinker* Und so machten wir uns nach unserer Pause an den Rückweg, zurück über die langen Geraden, steil herauf und noch steiler herab -hallo Höhenangst *hüstel* – und letztlich wieder Richtung Wasserfall.
Hier hatte sich übrigens mittlerweile ein Gewirr von Kameras und Hunden angesammelt und wir waren froh unser Pinschermobil zu erreichen, bevor die tollen Impressionen durch zu viele Mitentdecker einen faden Beigeschmack bekommen konnten.
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Letztlich hat uns der Eignerbach Rundwanderweg, zumindest auf der Hälfte die wir begangen haben, wirklich gut gefallen. Es gibt an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken und ich finde es immer schön zu sehen, wie die Natur sich ihre Heimat zurückerobern darf. Auch der Zwerg hat die Tour sichtlich genossen und ist an der langen Leine fröhlich von Stein zu Stock gehopst. Bis auf meine Abneigung gegen den massiven Einsatz von Stacheldraht, sind die Wege schön und praktisch gestaltet und es wurden ausreichend Gelegenheiten zum Sitzen und Pausieren eingerichtet.
Dennoch würde ich den Weg mit seinen ausgewiesenen zehn Kilometern Gesamtstrecke aufgrund der Länge und der zu überwindenden, knackigen Steigung nicht als super einfach und absolut geeignet für Ungeübte einstufen, so wie es die ein oder andere Broschüre tut. Ich kenne zumindest den ein oder anderen “Ungeübten” der schon bei der ersten Steigung umgedreht hätte *zwinker*

Vom Finden und Entdecken per App

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Wie ihr wisst lieben wir es neue Ecken zu entdecken, neue Wege auszuprobieren und kleine feine Abenteuer zu erleben. Wenn man das aber erstmal ein paar Jahre macht, dann findet man gar nicht mehr so leicht neue Ziele in der Heimat. Bisher habe ich viele Abende mühseliger Recherche und Stöberns in Karten, Fotos und Blogs verbracht, um neue Ideen für unsere Gassitouren zu finden. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? *hust* Immerhin gibt’s auch dafür heutzutage eine App.Ach was, eine Wanderapp, die brauchen wir doch nicht. Immerhin laufen wir keine riesigen Tagestouren, hätten keine coolen Routen zu teilen und überhaupt sind wir doch eher Spaziergänger als Wanderer… das dachte ich zumindest. Aber dass man solche Apps auch einfach zum Aufstöbern neuer Orte, geheimer Parkmöglichkeiten oder versteckter Wege nutzen könnte, tja, daran hatte ich so gar nicht gedacht. Dabei geht das ganz fantastisch.
Nachdem ich also Komoot auf mein Handy geladen hatte und an nur einem Abend gleich mehr als zwanzig spannende Ziele in der näheren Umgebung entdeckt hatte, mussten wir das natürlich gleich mal ausprobieren. Am besten erstmal in einer Gegend, die uns zumindest nicht ganz unbekannt ist. Sicher ist sicher.

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Unser Weg führte uns an diesem Sonntagvormittag also gen Ratingener Wälder, denn die haben wir ja schon an einigen Stellen erkundet und für uns entdeckt. Nun sollte es aber eine andere Stelle sein, mit einer super Parkmöglichkeit, einsamen Pfaden und einer gemütlichen Runde von knapp fünf Kilometern. Die Stelle, an der der Parkplatz sein sollte, wurde im Navi des Pinschermobils markiert, wir kamen näher und näher… und *schwupp* waren wir dran vorbeigerauscht *hüstel* Gar nicht so einfach einen kleinen Waldweg ohne Hinweisschild auf einer Landstraße ohne Geschwindigkeitslimit anzusteuern, während man von hinten schon geschoben wird. Also an der nächsten Möglichkeit gewendet, mit gedrosselter Geschwindigkeit den ganzen Verkehr ausgebremst und dann per Schleuderwende in den Waldweg rein *puh* geschafft. Der superduper geheime Parkplatz war also wirklich nicht ganz leicht zu finden, tatsächlich war es eigentlich nur eine etwas breitere Stelle des Waldweges, die scheinbar gerne zum Parken genutzt wird. Haben wir dann auch gemacht.
Noch ein kurzer Blick in die App, Aufzeichnungsbutton gedrückt, damit wir uns nicht noch verirrten *räusper* und los ging das Abenteuer. Der erste Eindruck war toll. Ein wirklich schöner Weg führte in den uns unbekannten Teil des Waldes, Buddy flitze los und hatte einiges zu Schnuffeln… aber ganz so einsam und geheim war es hier dann doch nicht.
Schon auf den ersten fünfhundert Metern trafen wir auf zwei Hund-Mensch-Gespanne, allerdings von der netten Sorte, und ein älteres Ehepaar dass sich samt Walkingstöckchen tapfer offroad durch das Unterholz kämpfte. Nichtsdestotrotz fanden wir es immer noch ganz lohnenswert – bis wir um die nächste Biegung bogen. Jogger mit Hund, Jogger ohne Hund, einsame Radfahrer, radelnde Gruppen und jede Menge Gassigänger. Sie kamen uns entgegen, liefen auf Parallelwegen, hinter oder vor uns… Das lässt sich nicht schönreden, hier kam langsam Stadtparkfeeling auf *motz*
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Aber so schnell wollten wir nicht aufgeben und immerhin waren wir ja sowieso schon einmal hier. Also folgten wir weiter dem in der App vorgeschlagenen Weg und tatsächlich wurde es mit der Zeit ein bisschen weniger überlaufen, auch wenn bei weitem nicht einsam *räusper* Um nicht die letzten Kilometer permanent hinter einem anderen semiangeleinten Hund an einer Flexileine herlatschen zu müssen, was nämlich für den neugierigen Zwerg ebenfalls Leinenzwang bedeutet hätte, änderten wir die Runde kurzerhand ab und gingen einen anderen Waldweg zurück zum Knotenpunkt, der nun etwas weniger voll war und traten ein wenig enttäuscht den Rückweg an.
Nun. Wie schaut unser Fazit zu unserem ersten Komoot Geheimtipp aus…? Nein, es war definitiv nicht alles mies und schlecht. Die Gegend war nämlich wirklich schön und abwechslungsreich, von dichtem Nadelwald bis hin zu großen sandigen Freiflächen hat uns diese neue Ecke des bekannten Waldes sehr gut gefallen. Aber geheim war an diesem Tipp nun wirklich nichts. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass es daran liegt, dass nicht nur wir diese App benutzten und auch viele andere dem gleichen Tipp gefolgt sind wie wir. Aber das glaube ich noch nicht mal, viel eher hatte ich den Eindruck, dass hier sehr viele Anwohner des nahegelegenen Stadtkerns unterwegs waren – und das ist eben so gar nicht nach unserem Geschmack.
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Die nächsten zwei Anläufe, an tollen Highlights der App spazieren zu gehen fielen übrigens gleich komplett ins Wasser – bei Geheimtipp Nummero zwei war der Parkplatz schon so überlaufen, dass wir gleich wieder abdrehten und bei Tipp Nummer zwei haben wir uns trotz Karte und GPS schon auf den ersten Metern für den verkehrten Weg entschieden und sind ganz woanders gelandet, als wir eigentlich angepeilt hatten.
Nichtsdestotrotz wollen wir die App nicht gleich vom Handy verbannen und zum Teufel jagen, denn nach diesen Anlaufschwierigkeiten hoch drei kann ja eigentlich nur alles besser werden *zwinker*

Meerweh – Ab in die Hügel

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Einige Wochen nach unserem Urlaub überkam uns, wie es jedes Mal so ist, das altbekannte Meerweh. Nun könnte man natürlich, um dieses zu besänftigen, einfach anfangen den nächsten Küstentrip zu planen… oder aber man macht genau das Gegenteil *zwinker* Und so keimte in uns der Gedanke, das Weh nach Meer mit Lust auf Berg auszugleichen – ist doch logisch oder etwa nicht? *grins* Naja, und da so richtige Berge dann doch wieder schwer mit einem Tagesausflug zu erreichen sind, beschlossen wir, dass es auch die hügelige Eifel tun würde. Gleich am nächsten Wochenende machten wir uns also auf den Weg.
Wie sich der ein oder andere von euch vielleicht noch erinnern mag, ist die Eifel samt Nationalpark kein unbekanntes Terrain für uns, waren wir doch schon das ein oder andere Mal auf Tour zwischen Geisterdorf, Höhlen, Schluchten und Talsperre. Und genau das wollten wir zu unserem Vorteil nutzen. Keine bösen Überraschungen, kein Verfahren, kein Verlaufen und keine Enttäuschungen was das Ziel angeht, ja ganz recht, Abenteuer hin oder her, Altbekanntes kann schließlich auch richtig schön sein. Und so machten wir uns an jenem letzten spätsommerlich warmen Wochenende auf den Weg gen Schleiden um das Geisterdorf Wollseifen und die Ordensburg Vogelsang zu besuchen. Genau wie zwei Jahre zuvor, nur besser *zwinker* Und mit besser meine ich, diesmal nicht versehentlich einen Teil des Wildnistrails samt 16% Steigung in unsere Route einzubauen, sondern schön gemütlich a la Sonntagsausflug durch die Natur zu schlendern.
Sagen wir mal, der Plan war gut *lach*
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Alles begann damit, dass ich an diesem Tag wieder schlauer war als das Navi *räusper* Nun muss man allerdings dazu sagen, dass unser Navi tatsächlich bisweilen auf die seltsamsten Ideen kommt, uns gerne stundenlang quer durch Innenstädte schickt, statt ein kleines Stück über die Autobahn zu fahren [jetzt kennen wir zumindest einige Ecken von Rostock *hust*], gerne wählt es auch mal eine doppelt so lange Strecke, weil die doch schneller sei – ihr wisst worauf ich hinaus will. Nun, lange Rede… an diesem Tag hatte das Navi doch ausnahmsweise einen guten Tag, ich hingegen merkte erst, dass wir am Kreuz der falschen Autobahn gefolgt waren, als wir auf ein Stauende auffuhren. Und statt wie geplant 20 Minuten später am Ziel unserer Reise anzukommen, standen wir nun erstmal eine glatte Stunde irgendwo im nirgendwo um *trommelwirbel* wenden zu können, um diesmal die richtige Autobahn zu nehmen. Selbst der Zwerg war genervt. Und der ist der entspannteste Hund der Welt auf Autofahrten. Mehr muss ich gar nicht sagen, oder? *hüstel*

Zwischen Geisterdorf und Ordensburg

Nun denn irgendwann kamen wir dann an, nicht wie geplant am frühen Vormittag sondern zur Ausflugsprimetime mittags. Selbstverständlich war also der Wanderparkplatz voll und wir mussten in den sauren Apfel beißen und auf den kostenpflichtigen fahren. Aber genug geärgert, die Sonne lachte, und die Hänge erstrahlten in den wunderbarsten bunten Farben.
Wir machten uns als erstes auf den kurzen, zweieinhalb Kilometer langen, Weg zum Geisterdorf, damit Buddy sich nach der doch etwas längeren Autofahrt *augenroll* erstmal richtig austoben konnte. Dass es voller sein würde, als vor zwei Jahren, bei nasskaltem Nebelwetter, das hatten wir uns natürlich gedacht. Aber dass das Geisterdorf Wollseifen so voll sein würde, wie wochenends im Zoo und man selbst auf der Wiese kaum einen schattigen Rastplatz fand… nun das war nicht ganz das, was wir uns vorgestellt hatten. Sagen wir mal so: schaurig unheimlich war es dieses Mal definitiv nicht. Gruselig aber schon *zwinker*
Aber jetzt schon die Laune verderben lassen? – Nö, nicht mit uns. Wir beschlossen also nach einem kleinen Rundgang Wollseifen den Rücken zu kehren und unser Glück an der Ordensburg zu versuchen.

 

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Der Plan war nun den gleichen Weg wieder zurück bis zum Auto zu gehen und dann von dort aus ganz gemütlich bis zur Ordensburg zu schlendern. Wir waren so erleichtert, dass der Wanderweg im Gegensatz zum Geisterdorf nahezu menschenleer war, dass wir erst nach ein, zwei Kilometern merkten, dass dies nicht der Weg war, auf dem wir gekommen waren. Hallo Wildnistrail! *prust* Soviel zur Planung.
Also ging es, wie es kommen musste, steil bergab, über den Bach und wieder steil bergan. Und tatsächlich war es gar nicht so schlimm wie bei unserer ersten Tour. Trotzdem erreichten wir dank des unglaublich warmen Wetters ein wenig schnaufend und befeuchtet die unterste Ebene der Ordensburg Vogelsang. Jetzt erstmal eine Pause im Schatten.

 

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Und während ganz allmählich die Lebensgeister wieder zurück kamen und deutlich bessere Laune im Gepäck hatten, konnten wir zum ersten Mal diesen wundervollen Tag so richtig genießen. Die Aussicht ist wirklich unglaublich schön und beeindruckend. Und wenn man nicht ganz easy peasy eben und ohne Steigung vom Parkplatz hierher laufen könnte, würde ich glatt sagen, dass sich dafür die Anstrengung und die Ärgernisse lohnen *lach*
Der Zwerg kann so einer Aussicht natürlich rein gar nichts abgewinnen und nach einer regenerativen Pause von gefühlten zwei Sekunden, die ausreichte um ihn wieder fit wie einen Turnschuh zu machen *zwinker* meckerte es am anderen Ende der Leine gewaltig. Zeit weiterzugehen. Wir arbeiteten uns also die einzelnen Ebenen hinauf, entdeckten in der Ferne immer wieder neues, und freuten uns darüber, dass es tatsächlich nicht so voll war, wie es hätte sein können.
Ein wenig schauten wir uns noch um, genossen die Sonnenstrahlen, die jetzt, ohne Wildnistrail und Steigung, gleich viel angenehmer waren, und machten uns allmählich auf den Rückweg zum Pinschermobil. Nun könnte ich natürlich noch erzählen, welch anarchische Zustände ein defekter Parkscheinautomat zwischen gerade noch tiefenenspannten Mamis, coolen Papis und freundlichen Senioren auslösen kann… aber nein. Wir bleiben bei Ende-gut-alles-gut *zwinker*
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Letztlich fuhren wir in die Eifel um unser Meerweh zu vergessen. Und dank all der ungeplanten Änderungen im gut geplanten Sonntagsausflug hat das auf jeden Fall perfekt geklappt *schmunzel*

Schwalmbruch | Auf in Runde Fünf

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Nach unserer Premiumwanderpremiere kamen wir im letzten Jahr auf insgesamt vier wundervolle Touren in der Wasser.Wander.Welt im Naturpark Schwalm-Nette. Doch was sind schon vier, wenn man auch fünf haben kann *zwinker* Und so kam es, dass wir uns, nach einem ziemlich verlockenden Teaser seitens Silvana vom Kalteschnauze Blog, an einem grauen Sonntagmorgen auf den Weg gen Niederrhein machten.

Nach etwa einer knappen Stunde neigte sich die Anfahrt im Pinschermobil dem Ende zu und wir erreichten über eine kleine Brücke irgendwann den ersehnten Parkplatz Tackenbenden. Dieser war trotz verdächtig grauem Himmel proppevoll, so dass wir tatsächlich nur noch eine freie Lücke fanden. Aber hey, eine reicht uns ja auch aus, nicht wahr? *schmunzel* Also Rucksack aufgeladen, Zwerg angeleint und ab ins Abenteuer.
Der W1 Schwalmbruch der Wasser.Wander.Welt beginnt nur wenige Meter vom Parkplatz Tackenbenden entfernt. Der Premiumweg verläuft mit seinen knapp 16 Kilometern zum Teil auf deutscher und zum Teil auf niederländischer Seite. Wir hatten uns allerdings entschieden nur den Teil auf deutscher Seite zu laufen und die Runde so auf ein einsteigerfreundliches Maß zu reduzieren.
Dazu mussten wir gleich auf den ersten Metern einen Querweg erwischen, der sich allerdings ganz problemlos lokalisieren ließ [einfach vom Parkplatz geradewegs durch] und so kam es, dass wir uns unglaublicherweise einmal nicht verliefen auf einer Wanderung *lach*
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Während uns nun auf den ersten Metern neben verstreuten Radlern auch eine riesige Hundeausflugsgruppe begleitete, verloren sich zu unserer Freude die Mitwanderer innerhalb kurzer Zeit und nach etwa zwanzig Minuten waren wir mehr oder weniger allein unterwegs. Super angenehm für einen Sonntag.
Am Ende des Querweges stießen wir dann, wie geplant *yippie*, wieder auf den W1 und konnten von nun an ganz gemütlich der sehr klaren und üppigen Beschilderung folgen. Vom Feldweg geht es dann in den Wald wo wir rasch auf die Schwalm treffen, die uns nun einige Meterchen begleiten wird. Auf deutscher Seite begradigt, fließt sie also ein wenig semiwild gleich neben dem Wanderweg entlang und bietet so nicht nur einen hübschen Anblick sondern auch Abkühlung und Erfrischung für wanderfreudige Fellnasen *plitschplatsch*
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Da das Sonntagsfrühstück zugunsten eines zeitigen Starts auf der Strecke blieb, nutzten wir schon einige Meter vor der Halbzeit eine fabelhafte Picknickmöglichkeiten am Wegesrand, gleich am Ufer der Schwalm, um erst einmal in Ruhe etwas zu futtern. Muss schließlich auch sein *nomnomnom* In dieser Zeit zogen mehr und mehr Fahrräder an uns vorbei und so langsam machte sich eben doch bemerkbar, dass Wochenende war.
Gut gestärkt machten wir drei uns also wieder auf den Weg, bevor es noch voller werden würde. Die Schwalm zu unserer Linken, tauchten rechter Hand immer ausgedehntere Nassflächen des Elmpter Bruchs auf die an diesem nicht ganz so freundlichen Tag doch ein wenig schaurig wirkten. Gefiel uns richtig gut.
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Nach und nach wurde der Wald immer lichter und die Landschaft wandelte sich mehr und mehr zur Heide. Und während der Herzmann die reichlich öde findet, kann ich von dieser kargen unwirklichen Landschaft einfach nicht genug bekommen. Gut also, dass sie uns fortan eine ganze Weile begleiten würde *zwinker*
Großes Highlight ist auf diesem Teil der Strecke wohl der Aussichtsturm, der ein wenig ab vom eigentlichen Wanderweg in der Heide thront. Steigt man hinauf, hat man einen schönen Panoramablick über die Bruchlandschaft – habe ich zumindest so gehört *hüstel* hinaufgestiegen bin ich Höhenschissbux natürlich nicht. Macht aber nix, denn auch auf sicherem Boden ist die Heidelandschaft wunderschön.
Zurück auf unserem Wanderweg wird es langsam immer voller und so sind wir nicht allzu traurig, als wir die Viehweiden der ersten Meter aus der Ferne entdecken und schon bald wieder zurück am Pinschermobil sind.
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Während ich auf unserem ersten Premiumweg noch den Ehrgeiz hatte, die gesamte Strecke zu laufen, finde ich es mittlerweile gar nicht mehr allzu übel, nur einen Teil zu gehen. Immerhin macht die Wanderei ja auch keinen Spaß, wenn Zwei liebend gern Stunde um Stunde gehen und der Dritte im Bunde nach spätestens acht Kilometern einfach keine Lust mehr hat. So oder so, auch auf unserer verkürzten Runde haben wir eine Menge gesehen, von Landwirtschaft, über Wald und Bruch bis zur Heide wird Abwechslung auf dem W1 ganz groß geschrieben. Für meinen Geschmack dürften die Wege gerne schmaler und einsamer sein, insgesamt ein wenig uriger, so wie wir es beispielsweise auf dem W2 Galgenvenn erlebt haben. Trotzdem bekommt der Schwalmbruch eine klare Empfehlung von uns, denn wie alle Premiumwege der Wasser.Wander.Welt hat jeder seinen ganz eigenen Charme.
Fünf wären also geschafft. Bleiben noch vier weitere, die es zu Entdecken gilt *zwinker*

Schlupkothen | Gassi mit Ausblick

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] In diesem Sommer haben wir uns fest vorgenommen das benachbarte Neanderland ein bisschen näher zu erkundschaften. Natürlich sind wir öfter mal im Kreis Mettmann und Umgebung unterwegs, doch gerade die besonders feinen Plätzchen entdeckt man meist eben erst beim zweiten Hinsehen. Oder beim Dritten… Den Ort, zu dem wir euch heute mitnehmen, wollten wir eigentlich schon im letzten Jahr erobern, doch wie es gerade uns so manches mal ergeht, sind wir damals schlicht und einfach dran vorbeigelatscht *hust* Diesmal wusste ich aber ganz genau, wo es lang gehen sollte [man lernt ja dazu] und so stand unserem Besuch des alten Steinbruchs Schlupkothen nichts mehr im Wege.

Wir lenkten also unser Pinschermobil auf den altbekannten Parkplatz und machten uns von dort auf den Weg zum Steinbruch. Den findet man wie ich heute weiß übrigens am besten an der Straße entlang und nicht gemütlich über die Hundewiese *zwinker*
Hat man den Anfang des Rundwegs einmal entdeckt, dann kann auch eigentlich nichts mehr schiefgehen, denn es gibt eigentlich keine nennenswerten Abzweigungen unterwegs. Gleich am Anfang trafen wir auf zwei andere Hund-Mensch-Gespanne, danach wurde es dann einsamer. So einsam, dass wir tatsächlich gar niemandem mehr begegneten während unserer dreiviertelstündigen Entdeckungstour.
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Auch wenn der Steinbruch rundherum umzäunt ist, blieb Buddy lieber an der Schleppleine, denn zum einen gibt es immer wieder unterbuddelte Stellen, die zumindest für Zwerge locker Durchlass bieten, außerdem wird der Unkapputbarzaun nach etwa der Hälfte des Weges durch einen Stacheldraht ersetzt, was ich so nah am Wanderweg nicht gerade prickelnd finde *räusper*
Nun denn. Wir machten uns also neugierig an die Umrundung des Steinbruchs und reckten immer wieder gespannt unsere Köpfe. Ja wo ist denn nun das tolle, türkise Wasser??? Ein bisschen Geduld braucht man im Sommer schon, denn gerade am Anfang des Weges gibt es nur wenig Ausblicke. Je weiter man kommt, desto häufiger gibt das dichte Grün aber dann doch den Blick frei und es wird Zeit für die Ohs und Ahs *grins* Auch wenn bei unserem Besuch aufgrund der dicken Wolkendecke das Wasser nicht ganz so farbenprächtig schillerte, wie auf den Bildern im Netz, so war die Aussicht doch an jeder Stelle immer wieder neu fanszinierend schön. Und das schien auch der Zwerg zu merken, versuchte er doch irgendwann ebenfalls einen Blick auf das zu erhaschen, was die Zweibeiner da so anstarrten *lach* Ich bin mir sicher, nachvollziehen kann er es bis heute nicht.
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Neben den natürlich auftretenden Aussichtspunkten gibt es auch noch eine extra Plattform, die laut dem Lieblingszweibeiner sagenhaft genial sein soll *hüstel* ich mit meiner Höhenangst lasse das einfach mal so stehen *zwinker*
Ansonsten gibt es neben dem Ausblick viel Wald, überwiegend angenehme Wege und eine arglistige Treppe, die es zu überwinden gilt *schnauf* Für Buddy ein Abenteuer ganz nach seinem Geschmack. Und auch wir Zweibeiner haben es nicht bereut, einen zweiten Versuch in Sache Schlupkothen unternommen zu haben, denn der Rundweg ist auf seinen wenigen Kilometern wirklich sehenswert. Gerade als wir die Runde beendet hatten setzte dann ein leichter Nieselregen ein der innerhalb weniger Minuten zum ausgewachsenen Platzregen mutierte – da saßen wir dann aber schon sicher und wohlbehalten im Pinschermobil auf dem Weg gen Heimat. Manchmal darf man eben auch mal Glück haben.
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Über Stock und Stein und Dickelsbach

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Da der erste Mai bei uns in der Heimat ins Wasser fiel entschlossen wir uns spontan am Sonntag unsere kleine Maiwanderung vorzuziehen. Gute Idee eigentlich. Nur schade, dass nicht nur wir mit diesem Gedanken in den Tag starteten *räusper* Sonnenschein und bis zu achtzehn Grad lockten so ziemlich jeden Zwei- und Vierbeiner raus in die Natur – verübeln kann man das natürlich nicht, auch wenn unsere Vormaiwanderung so zu scheitern drohte *motz* und nachdem selbst der kleine Waldparkplatz vor unserer Tür um zehn Uhr morgens zum Bersten gefüllt war, beschlossen wir es noch einmal am Abend zu versuchen. Immerhin sollten ja dann alle anderen wieder daheim sein *zwinker*

Also vormittags nur *huschhusch* eine kleine Leinenrunde gedreht und alles auf die spätere Stunde gesetzt – zu Recht *aufatme* Denn als wir gegen neunzehn Uhr den kleinen Wanderparkplatz Am Trockenen Stiefel in unserer Nachbarstadt Ratingen ansteuerten [sicher ist sicher] war weit und breit kein Wanderer mehr zu sehen. Schon einige Male hatte uns dieses wunderschöne Fleckchen Wald gehörig aus der Patsche geholfen, wenn es wochenends überall in den großstädtischen Gefilden schlicht und einfach zu voll für unseren Geschmack war. Kaum zu glauben, denn der Ratinger Stadtwald mit seinen hübschen Bachtälern, Laub- und Nadelbäumen sowie nahezu steigungsfreien Wanderwegen ist wie geschaffen für eine ausgedehnte Runde durch die Natur.
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Dieses Mal entschieden wir uns für eine ausgiebige Runde entlang des Dickelsbachs und über eine Mischung aus A5 und A6 – ganz frei Schnauze nach Lust und Laune *hehe* Kann man ja auch gut machen, wenn man den ganzen Wald zur freien Verfügung hat.
Gleich nachdem wir den ersten Teil des Hauptweges hinter uns gelassen hatten, konnte man förmlich zusehen, wie sich der Zwerg entspannte, fern von Markierungen und Wettpinkeln, und relaxt fröhlich gemeinsam mit uns den Pfad erkundete. Ein paar raschelnde Mäuschen hier suchen, ein paar hopsende Vögel dort aufscheuchen und zwischendurch die Pfoten in den kühlen Bach halten – ganz nach Buddy’s Geschmack. Ja und wenn dann noch das Spiely regelmäßig ausgepackt wird, wer braucht da noch Duftspuren anderer Fellnasen zur Beschäftigung *hüstel*
Nach eineinhalb Stunden Durchschnaufen und Seelebaumelnlassen bei sommerlichen Temperaturen, warmgoldenen Sonnenstrahlen und duftenden Nadelbäumen kehrten wir alle drei glücklich und zufrieden wieder zum Pinschermobil zurück. Und in der Zwischenzeit war auch in unserer großstädtischen Heimat wieder Ruhe eingekehrt, so dass wir den Tag gemütlich und tiefenentspannt ausklingen lassen konnten. Am Ende wird eben doch oft alles gut *zwinker*
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Asbach neu

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Heute nehmen wir euch mit auf Entdeckungstour in einem Teil unserer Heimat, den wir schon so lange erkunden wollten und stets an geeigneten Start- und Parkmöglichkeiten scheiterten: Das Asbachtal. Dieses Fleckchen Erde bietet mitten im Ruhrgebiet eine sagenhafte Idylle und wenn man es nicht besser wüsste, würde man meinen mitten auf dem Land zu sein. Da wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, der Nachbar mit dem Trecker vorbei kommt und vor dem ein oder anderen Haus eine Anbindemöglichkeit für’s Pferd statt einem Parkplatz zu finden ist [ja, wirklich!] *zwinker*

Nun liegt dieses hübsche Tal sogar gleich um die Ecke, per Pinschermobil nur etwa 15 Minuten entfernt vom Hause Zwerg an der Grenze zu Velbert und doch sind unsere bisherigen Gassiversuche immer kläglich gescheitert. Das Asbachtal gehört nämlich trotz all der gut beschilderten Wanderwege zu einem recht versteckten Plätzchen, an dem man vergeblich nach Wanderparkplätzen oder gar einem Seitenstreifen als Abstellort für den fahrbaren Untersatz sucht. Ein bisschen wie eine Insel ohne Anlegeplatz.
Dann stießen wir aber glücklicherweise vorletzte Woche auf einen ganz heißen Tipp, wo man denn doch seine Tour beginnen sollte und nach kurzer Rücksprache mit meiner Kartenapp schien dort tatsächlich Platz zum Parken zu sein *highfive* Keine Frage, gleich am nächsten Tag sollte es also ab ins Asbachtal gehen.
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Gleich vorab können wir euch schon verraten, dass sich all das Warten, Schimpfen und Kartenwälzen gelohnt hat – dieses schmucke Tal mit seinem gurgelnden Bächlein, dem urigen Wald und den satten Wiesen und leuchtenden Feldern ist wirklich absolut sehenswert. Und so stiefelten wir zwei Stunden und knappe zehn Kilometer bergauf und bergab durch’s Asbachtal um mit dem Gefühl heimzufahren nicht einmal die Hälfte gesehen zu haben. Und das bedeutet wiederum, dass wir ganz sicher viele Male wiederkommen werden. Jetzt wo wir wissen wie *zwinker*
Trotz Wochenende, Sonnenschein und glatten dreiundzwanzig Grad war es einsam und wunderbar ruhig auf den schmalen Wegen. Sicherlich ist das ein klarer Vorteil von fehlenden Wanderparkplätzen *hehe* außerdem muss man natürlich einräumen, dass die Wege mitunter nicht leicht zu begehen sind und eher steil und stellenweise rutschig daher kommen. Dennoch finde ich -und ihr wisst ich bin ein absoluter Steigungsmuffel- dass sich die Anstrengungen in jedem Falle lohnen. Und darum gibt’s für alle Neugierigen und Wanderfreunde abschließend noch unseren heißen Tipp zum Startpunkt eurer Entdeckungsreise durch das Asbachtal – da wo die Welt noch in Ordnung ist *schmunzel* Vielleicht ja genau das Richtige für das bevorstehende Wochenende.
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