Wenn das Abenteuer ruft – Camping mit Hund

Ja, wir haben Nägel mit Köpfen gemacht und sind fest entschlossen unter die Campingfreunde zu gehen *zwinker* Nun, wenn man sich nach mehr als zehn Jahren plötzlich entschließt Zelten zu gehen, dann führt einen der erste Weg zum Shoppen. Equipment Shoppen. Das kleine, muffige Zelt von damals haben wir gar nicht erst ausgegraben, denn für Buddy’s erste Campingerfahrung soll es schon ein bisschen komfortabler sein. Also wurden Listen angelegt, lange Listen, die immer länger und länger wurden, denn Camping mit Hund ist ja schon was anderes als damals. Nun, da sich der Flur so langsam mit Körben voller Kram, Zelt und Schlafsäcken füllt muss ich aber zugeben – so konkret für den Zwerg ist dann doch sehr wenig dabei *lach* Aber gut, von einem schönen großen Zelt und bequemen Luftmatratzen profitieren wir doch schließlich alle *hüstel*

Buddy packt sein Camping-Köfferchen

Was für Buddy unbedingt mit sollte, das hatte ich recht schnell notiert. Tatsächlich mussten wir davon nur weniges neu anschaffen, denn wie ich (zumindest beim Durchdenken) feststellen musste sind die Anforderungen gar nicht so anders wie in einem ganz normalen Ferienwohnungsurlaub. Einen Rückzugsort in Form seiner Reisebox soll er dabei haben, was zu Futtern und zu Knuspern, was zum Anziehen, zum Spielen und natürlich die üblichen Verdächtigen wie Heimtierausweis, Medikamente, erste Hilfe Set & Co. Neu gekauft haben wir nur einen Erdanker, damit Buddy auf unserem Zeltplatz sicher an der Leine verwahrt ist. Für nachts soll er meinen alten, für mich viel zu warmen, Schlafsack bekommen, den er daheim beim ersten Kennenlernen auch schon gleich adoptiert hat *grins*

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Strom oder kein Strom – das ist hier die Frage

Die Liste für die Zweibeiner dagegen wuchs rasch und stetig an. Ein neues Zelt sollte her, außerdem neue Schlafsäcke und Luftmatratzen, auf denen wir zu Dritt gemütlich liegen können. Dann mussten wir uns mit der Frage beschäftigen, ob wir unsere Ausrüstung wohl eher auf die Versorgung mit Strom oder doch ohne konzentrieren sollten. Nach einigem rechnen, diskutieren und recherchieren entschieden wir uns für den Anfang dafür, möglichst stromunabhängig zu sein. Ein Gaskocher samt einfachem Geschirr musste also her, ebenso zwei Powerbanks für Handy &Co. und eine Campingleuchte mit Batteriebetrieb. Momentan erscheint uns das alles zumindest für ein langes Wochenende gut zu funktionieren. Ob sich das bewahrheitet wird sich bald zeigen *grins* Das größte Manko ohne Strom ist sicherlich die fehlende Kühlbox, die man bequem in die Steckdose steckt. Auf der anderen Seite glaube ich, dass man auf die bei ein paar Tagen auch ganz gut verzichten kann bzw. andere Möglichkeiten finden könnte Lebensmittel über kurze Zeit kühl zu halten. Was Buddy’s Futter angeht war für mich recht schnell klar, dass ich wie immer im Urlaub auf Dosen zurückgreifen wollte. Damit wir hier auch ohne Kühlung zurecht kommen landeten einfach kleinere Futterdosen im Einkaufskorb, die man mehr oder weniger bei einer Mahlzeit aufbrauchen kann.

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So, und nun heißt es für uns: ausprobieren. Ein Campingplatz an der niederländischen Küste ist für zwei Tage gebucht und wir sind schon sehr gespannt ob unsere Planung aufgeht – und was wir alles zu viel oder zu wenig bedacht haben *zwinker* In erster Linie freuen wir uns aber und hoffen, dass alles glatt läuft. Wir werden euch berichten.

4 Antworten auf „Wenn das Abenteuer ruft – Camping mit Hund“

  1. Ich bin wirklich sehr gespannt, was ihr berichten werdet!
    Was ich bei vielen Amis gesehen habe und irgendwie cool finde, ist, dass die einen LED-Lichtschlauch dabei haben, den sie um den Zelteingang hängen. So hat man am Ein- und Ausgang Licht und es sieht auch noch schick aus 😉
    Viele Grüße
    Maike

    1. Ja, sowas finde ich auch total toll, aaaber dafür bräuchten wir natürlich Strom 😉 ich nehme aber zumindest eine kleine funzelige Lichterkette mit die mit Batterie läuft ♥

  2. Oh, wie aufregend! Wir campen dieses Jahr auch zum ersten Mal mit unserem Hund, für uns gehts nach Skandinavien. Das Strom-Problem werden wir mit einer Solarzelle lösen, aber eine Kühlbox ist bei uns auch nicht eingeplant. Ich denke auch, ein Mix aus Trockenfutter, kleinen Dosen, Leckerchen und dem, was wir auch essen, wird es für die Zeit auch tun. Ich bin gespannt, was ihr noch so zu berichten habt, wenn es dann losgeht 🙂

    Viele Grüße

    Christina

    1. Wow, direkt beim ersten Campen in Skandinavien starten ist ja mutig 🙂 wir probieren uns ja erstmal in der näheren Umgebung aus – sicher ist sicher *lach* das mit der Solarzelle finde ich sehr cool. Sowas könnte ich mir auch gut vorstellen.

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