Auf geht’s, Frühling!

Werbung // Seit nunmehr einem Monat warten wir sehnsüchtigst auf den Frühling, doch der scheint es in diesem Jahr ganz besonders langsam angehen lassen zu wollen *motz* Um Petrus endlich in die richtige Richtung zu stupsen haben wir uns schon mal ins Frühlingsoutfit geschmissen und das kommt nicht von irgendwo daher, sondern von einem unserer allerliebsten Labels.

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Beim zweiten Hund wird alles anders

[Werbung] Na, wer von euch hat bei der Überschrift große Augen bekommen? Nein, bei uns ist definitiv kein zweiter Hund in Planung *zwinker* Was allerdings bei uns einziehen durfte war ein Buch mit eben jenem Titel. Worum es in Meike Dinklages “Beim zweiten Hund wird alles anders” neben dem ganz Offensichtlichen noch alles geht und wie uns das Buch letztlich gefallen hat, davon wollen wir euch heute berichten.

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Schleppi vs. Flexi

Schleppleine oder doch lieber Flexileine…? Glaubt man der breiten Masse gehört die eine zu den unverzichtbaren Must-Haves der Hundeerziehung, während der anderen zerstörerische Kräfte auf die Leinenführigkeit nachgesagt werden. Nun, wir haben von Anfang an beides benutzt. Wofür, warum und wieso überhaupt das wollen wir euch heute verraten.

Gleich zu Anfang sei gesagt, dass keine der Beiden bei uns jemals als Ersatz für eine normale Leine zum Zuge kam. Vielmehr sehe ich [nicht zu vergessen als Nicht-Profi im Hundetraining] sowohl die Flexileine als auch die Schleppleine als eine Absicherung im Freilauf – ein Freilauf mit Notbremse sozusagen *zwinker* Vor allem während Buddy’s Pubertät war die Schleppleine unser ständiger, absolut notwendiger Begleiter ohne den der Zwerg wohl so einige Male einfach der neugierigen Nase nach stiften gegangen wäre. Ohne diese Form des simulierten Freilaufs hätten wir auch nie einen passablen Rückruf etablieren können, den angemessenen Bewegungsradius oder den regelmäßigen Blickkontakt und und und.

 

Auch wenn heute Schlepp- und Flexileine bei uns ziemlich analog zum Einsatz kommen, wäre damals die Flexi keine Alternative gewesen. Denn im Gegensatz zur Schleppleine, bei der man immer die Wahl zwischen schleifen lassen und in der Hand halten hat, muss die Flexi immer festgehalten werden, was bedeutet, dass Hund am Ende der Schnur immer automatisch und unvermittelt abgebremst wird. Dadurch ist aus meiner Sicht das Gefühl angeleint zu sein viel stärker präsent und das Abstoppen nicht so indirekt durch’s auf-die-Leine-treten lösbar. Wenn es also um Üben und Trainieren geht, dann würde ich immer ganz klar zur Schleppleine greifen.
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In unserem Alltag nutzen wir heute beide Leinentypen vor allem bei Touren durch neue Gebiete, die ich noch nicht einschätzen kann, sowie in Arealen mit Leinenpflicht oder aber Wäldern, in denen potentiell riskante Situationen durch Begegnungen mit Bahngleisen, Wild oder Mountainbikern lauern. Gerade bei längeren Ausflügen in die Natur finde ich es schöner für Zwei- und Vierbeiner, wenn man nicht nur zur kurzen Leine greift, denn an der soll der Zwerg schließlich im Idealfall artig neben mir her tapsen, sondern etwas mehr Spielraum zum freien Bewegen und Schnüffeln einplant. Ich weiß, das ist Geschmackssache *zwinker* Aber da Buddy und ich doch recht unterschiedliche Tempi als bequem befinden und er meist etwas vor, selten hinterher läuft, länger mal stehen bleibt, während ich nicht aus dem Tritt kommen will und so weiter und so fort, ist es für uns beide gerade bei längeren Touren weit weniger ermüdend ein bisschen mehr Spielraum als eineinhalb Meter zu haben. Punkt.
Bei diesen Gassitouren begleitet uns also entweder die 5 Meter Schleppleine oder eben die Flexi-Variante. Doch wonach entscheide ich nun wer in den Rucksack hüpft?
– Im Großen und Ganzen nach Bauchgefühl. Gehe ich davon aus, dass wir die Absicherung nur selten benötigen werden, dann wird es ganz sicher die Schleppleine sein, die der Zwerg hinter sich auf dem Boden herzieht und wenig Umstände macht. Okay, Buddy würde hier vielleicht widersprechen, denn aus irgendeinem Grund nervt ihn die schleifende Leine beizeiten gewaltig *lach* ihm ist es lieber wenn einer der Zweibeiner sie in der Hand hält. Auch am Strand würde ich immer zur Schleppleine greifen, denn die ist einfach wesentlich widerstandsfähiger und pflegeleichter wenn Sand, Wasser und ein vor Freude platzender Zwerg ins Spiel kommen *schmunzel* Man kann sie auch eben mal loslassen ohne dass sie dem Hund um die Ohren fliegt und auch ein Spielchen mit anderen Fellnasen ist mit schleifender Leine möglich, was ich bei einer Flexileine niemals zulassen würde.
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Aber wozu nun überhaupt die Flexileine, wenn mit der Schleppi doch alles in Butter ist? Nun, jeder, der mal eine Schleppleine außerhalb des Hochsommers benutzt hat weiß, dass die eine wirklich schmuddelige Angelegenheit ist. Wer mich kennt der weiß auch, dass ich weit entfernt von pingelig bin, aber eine Schleppleine, die eine Stunde lang durch eiskalten Matsch im besten Fall und im schlechtesten durch die zahlreichen Hinterlassenschaften anderer Hunde *würg* gezogen wurde und dann zwischendurch aufgenommen, verkürzt und aufgewickelt werden muss, ist dann manches Mal selbst für mich ein wenig grenzwertig. Auch der Zwerg möchte dann lieber nicht mit der Dreckschleuder in Berührung kommen. An dieser Stelle sei gesagt, dass Biothane zwar super zu reinigen ist, aber alles aufgenommene auch bei jeder erstbesten Gelegenheit liebend gern an Mensch und Hund weiter gibt *grins*
Die angenehmere Wahl ist hier also die Flexileine, gerade dann, wenn man gleich im Anschluss des Spaziergangs nicht nach Hause fährt, sondern irgendwo zu Besuch ist oder vielleicht sogar in ein Geschäft oder ein Lokal gehen will.

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Ein weiterer Vorteil der Flexileine ist in meinen Augen, dass man die Leine wesentlich schneller und ohne großes Gewurschtel verkürzen kann, wenn man beispielsweise andere Hunde oder Fahrräder passiert. Daher benutze ich sie z. B. sehr gerne wenn die Route über eine Radtrasse führt und man bei plötzlich heranpreschenden Radlern schnell reagieren muss. Große Nachteile der Flexileine sind für mich allerdings das unbequeme Handteil, dass man die ganze Zeit festhalten muss und die Verletzungsgefahr, wenn man nicht vorausschauend mit ihr umgeht. Gerade Begegnungen mit anderen Hunden können mit einer sich verwickelnden Flexileine schnell gefährlich werden, wenn einer der beiden eingeschnürt wird und entsprechend panisch reagiert. Ich selbst kann aus Erfahrung sagen, dass die Gurtvariante hier ebenso schmerzhaft ist wie die Schnur – einmal ums Bein gewickelt, zu- und angezogen kommt man immer mit einer verbrennungsartigen Schürfwunde davon *autsch* nicht auszudenken, wenn sich so eine Leine um ein dünnes Hundebein oder gar den Hals wickelt. Daher gehört für mich zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Flexileine, dass man die Hunde niemals daran angeleint Spielen lässt. Selbst das Umkreisen beim netten Beschnüffeln kann schnell mal schief gehen. Im Klartext heißt das für uns, dass ich Buddy bei Hundebegegnungen heranrufe und an komplett eingefahrener Flexi dran vorbeigehe oder aber, sollte alles passen, den Zwerg für ein Spielchen ableine.

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Übrigens habe ich neben Flexi- oder Schleppleine immer noch eine normale Leine dabei, denn in all den Situationen, in denen ich Buddy abgesehen von Naturschutzgebiet, Wild & Co. an der Leine führen würde, kommt auch diese dran. So ist es auch für ihn ein klares Signal, dass der “Freilauf” unterbrochen ist. Außerdem – man sollte es gar nicht sagen müssen – gehören Schlepp- und Flexileine natürlich immer nur ans Geschirr und nicht ans Halsband. Die Halswirbelsäule und Luftröhre eurer Fellnase werden es euch danken.
Letztlich möchte ich keine der beiden Leinen missen, auch wenn ich gerade zu der Flexileine eine gewisse Hassliebe pflege *lach* Gerade bei kleineren Hunden bietet die aber gewisse bequeme Vorteile, weshalb ich eine grundsätzliche Verteufelung für großen Unfug halte. Die Wahl zwischen Schleppleine und Flexileine ist definitiv Geschmackssache und ich glaube, vernünftig eingesetzt, leistet jede für sich gute Dienste wenn es um viel Bewegungsfreiheit mit Absicherung geht.

Angewandert – Durch die Haard zum Teufelsstein

[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Das erste richtige Frühlingswochenende stand ins Haus und wir wollten endlich mal wieder auf Entdeckungstour gehen. Zum Einstieg sollte es für uns wintermüde Gemütlichwanderer eine angenehm kurze, aber sehenswerte Runde werden. Fündig wurden wir diesmal in der Haard.

Ganze 16 Grad sollten es an diesem Samstag werden und so schmissen wir uns zum ersten mal in diesem Jahr in leichtere Garderobe, packten Bütterchen und Schleppleine in den Rucksack und machten uns im Pinschermobil auf den Weg Richtung Münsterland. Mittlerweile doch so langsam mit der neuen Wanderapp auf Du, hatte ich uns dort eine schöne kleine Runde zusammengestellt, die uns über den Stimberg, mit gut 150m die höchste Erhebung der Haard, hin zu den sogenannten Teufelssteinen führen sollte.
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Der Parkplatz Stimbergpark war schnell gefunden und nach einem kurzen Blick auf die Karte auch der richtige Weg. Es stellte sich heraus, dass meine selbstgebastelte Route zu einem großen Teil mit dem dort verlaufenden A7 übereinstimmte und so fiel die Orientierung noch leichter als gedacht. Schon die ersten Meter über einen schmalen Trampelpfad stetig bergan machte richtig gute Laune. Die Sonnenstrahlen und die Wärme taten ihr übrigens *strahl*
Bald erreichten wir die erste Ebene und stellten fest, dass auch hier der letzte Sturm ordentlich gewütet hatte und zahlreiche Bäume auf den Weg gekippt hatte. Fleißige Füße hatten allerdings in den letzten Wochen bereits Umgehungspfade eingetrampelt und so machten uns die Hindernisse nicht zu schaffen.
Während bald unser A7 eine Kurve nahm und eben weiterlief, folgten wir dem ansteigenden Weg geradeheraus auf den Sendeturm zu, denn wir wollten unsere Frühstückspause gerne oben auf dem Plateau des Stimbergs einlegen. Eine wirklich gute Entscheidung, denn die offenen sandigen Grasflächen waren eine willkommene Abwechslung zum dichten Wald. Ein schönes Rastplätzchen war schnell gefunden und das erste Leberwurstbütterchen des Jahres im Freien schmeckte gleich doppelt und dreifach gut *yum*
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Nach der kleinen Stärkung machten wir uns zügig weiter, denn das Highlight unserer kleinen Wanderung wartete ja noch auf uns: Der Teufelsstein. Dank meiner Wanderapp hatte ich den auch schnell ganz in der Nähe lokalisiert und so stiegen wir über einen recht steilen Pfad wieder eine Ebene hinab wo wir zu unserer Überraschung auch gleich wieder auf den A7 stießen. Es ging nun einige Meter um den höchsten Punkt herum und *tatatada* nach einer scharfen Biegung standen wir unmittelbar vor dem Teufelsstein. Warum wir den so viel interessanter fanden als die vorbeiführende Fährte, das konnte der Zwerg nicht ganz nachvollziehen. Zu einem obligatorischen Erinnerungsfoto ließ er sich aber trotzdem überreden – Keks inklusive versteht sich *schmunzel*
Allen Wissbegierigen sei noch gesagt, dass es sich bei dem Teufelsstein um nicht viel mehr als einen, zugegebenermaßen beeindruckenden, Quarzitblock handelt, der aus dem selben verkieselten Sandstein besteht wie der gesamte Stimberg. Seine exponierte Lage macht ihn aber natürlich zu einem viel mystischeren Hingucker als die kleinen schwarzen knubbeligen Strukturen, die hier und da am Wegesrand hervorlugen *zwinker*
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Bevor sich nun die nächsten schaulustigen Wanderer heranpirschten machten wir uns wieder auf den Weg. Für die restliche Runde zurück zum Pinschermobil entschieden wir uns kurzerhand einfach weiter dem A7 zu folgen, wenn er uns denn schon wieder begegnet war. So umrundeten wir auf relativ breitem Waldweg weiter den Stimberggipfel um uns dann endlich wieder auf stetig bergablaufende kleinen Pfade zu begeben. Hier waren es dann weniger die Spuren von Wild als die Reifenabdrücke der Mountainbiker die mich die Entscheidung zur Schleppleine begrüßen ließen. Glücklicherweise begegneten wir an diesem Samstagvormittag aber weder Wild noch Wilden *hehe* und so konnten wir Zweibeiner uns ganz darauf konzentrieren zwischen urigem Wurzelweg und Steinen nicht ins Stolpern zu geraten. Von Buddy erntet man übrigens für solche Tempoveringerungen immer nur verständnislose Blicke *lach* – der hat ja schließlich auch leicht Reden mit seinem geländesicheren Vierbeinantrieb *hüstel*
Bald schon kam dann am Ende des Abstiegs der asphaltierte Haardgrenzweg in Sicht und von dort aus trennten uns nur noch wenige Meter vom Parkplatz. Eine rundum schöne kleine Wandertour die ihren Zweck als Einstiegsrunde perfekt erfüllt hat… jetzt haben wir nämlich wieder richtig Lust auf mehr *zwinker*
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Natürliche Wurmkur mit Kokos & Kontrolle

In den letzten Wochen war das Thema Wurmkur wieder sehr präsent in den Sozialen Medien und immer mehr scheinen auf natürliche Anwendungen und regelmäßige Kontrollen zu setzten, statt einfach dem lange vorherrschenden Standard der regelmäßigen chemischen Entwurmung zu folgen. Wie wir die Sache mit der Wurmkur halten und welche Erfahrungen wir bisher gemacht haben, das wollen wir euch heute verraten.

Als Buddy bei uns einzog haben wir im ersten Jahr unserem Tierarzt folgend alle drei Monate eine Wurmkurtablette verabreicht. Nach jeder abendlichen Gabe war Buddy übel, er hatte Bauchweh und manchmal in den darauf folgenden Tagen Durchfall. Sowohl andere Hundebesitzer als auch unser damaliger Arzt sagten dazu nur, dass das schon mal so seien könnte und nicht besorgniserregend sei. Aber eine kleine laute Stimme in meinem Kopf fand das doch absolut besorgniserregend. Also begann ich mich über alternative Möglichkeiten zu informieren, zeitlich relativ parallel zu unserem Umstieg auf’s Barfen, und stieß im Netz immer öfter auf die Vorgehensweise nur dann zu chemischen Entwurmungsmitteln zu greifen, wenn tatsächlich ein positiver Befund vorlag. Statt regelmäßig auf gut dünken Buddy eine Chemiekeule zu futtern zu geben, die ihm sichtbar Probleme bereitete, freundete ich mich mit der Möglichkeit an regelmäßig Kotproben zu sammeln und untersuchen zu lassen.
Von einer Tierheilpraktikerin hörte ich dann ganz zufällig beim Gassigespräch zum ersten Mal von natürlicher Entwurmung die, im Gegensatz zu der chemischen Variante, keinen schädlichen Einfluss auf den Hundekörper haben und zudem auch noch vorbeugend wirken solle. Und das beste daran war, dass der wesentliche Bestandteil dieser Kur sowieso schon auf Buddy’s Speiseplan stand: Kokosöl.
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Wie sich vielleicht der ein oder andere von euch erinnert, nutzen wir Kokosöl und Produkte mit Kokosölauszügen schon längere Zeit als Zeckenschutz. Die darin enthaltenen Wirkstoffe Laurin- und Caprinsäure sollen auf Parasiten wie Zecken abschreckend wirken. Ob es daran liegt oder an der öligen Textur auf dem Fell – wir haben relativ gute Erfahrungen damit gemacht.
Nun soll die Laurinsäure innerlich angewendet ebenso gut Darmparasiten wie Würmer und Giardien abwehren, außerdem soll das auf den Darmwänden abgelagerte Kokosöl wohl ein festsetzten der Eindringlinge verhindern. Ob es nun wirklich so funktioniert, das kann ich euch natürlich nicht mit Gewissheit sagen. Aber ich fand nach unseren guten Erfahrungen im Bereich Zeckenabwehr lohnte sich der Versuch auf jeden Fall.

Kokoskur und Kotkontrolle

Mittlerweile halten wir es so, dass wir Kokosöl nicht einfach nur hin und wieder dazufüttern, sondern regelmäßig, etwa alle drei Monate, eine intensivere Kurphase machen. In diesen rund 14 Tagen gibt es dann jeden Tag einen halben Teelöffel Bio-Kokosöl in den Napf. Zusätzlich füttern wir in dieser Zeit 1-2 mal die Woche einen Teelöffel Bio-Kokosraspeln hinzu, die ebenso Laurinsäure enthalten und durch ihre ballaststoffreiche Beschaffenheit zusätzlich abwehrend gegen Darmparasiten wirken sollen. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Produkte naturbelassen sind, damit die Wirkstoffe in entsprechender Konzentration erhalten bleiben.
Bis zu vier mal im Jahr geben wir dann eine Kotprobe beim Tierarzt ab, die über drei Tage gesammelt wird, um kontrollieren zu lassen ob ein Wurmbefall vorliegt. In unserer Tierarztpraxis kostet der einfache Test rund zwanzig Euro. Diese Handhabung ist natürlich aufwendiger und teurer als einfach alle drei Monate eine Wurmkurtablette zu verabreichen, für uns aber definitiv den Aufwand wert. Bisher waren *toitoitoi* alle Ergebnisse negativ und genau das ist für mich eine Bestätigung für unser Vorgehen. Jede in den letzten drei Jahren regulär verabreichte chemische Entwurmung wäre nämlich überflüssig gewesen. Sollte allerdings tatsächlich mal ein Befall vorliegen, würden wir natürlich eine chemische Wurmkur verabreichen falls nötig – keine Frage.
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Letztlich muss jeder selbst entscheiden, wie er mit dem Thema Wurmkur umgeht. Buddy hat wenig Kontakt mit fremden Hunden oder anderen Tieren, frisst weder Kot, Aas noch Beutetiere in freier Wildbahn und ist weitestgehend körperlich gesund. Er gehört also nicht zu den Risikogruppen für Parasiteninfektionen. Wäre die Ausgangssituation anders, dann würden wir es vielleicht auch anders handhaben. So wie die Lage aktuell ausschaut sind wir aber absolut glücklich eine Alternativmethode zu der regelmäßigen chemischen Wurmkurtablette gefunden zu haben die für uns funktioniert – ob es nun an der Laurinsäure, an öligen Rückständen oder einfach nur am Kokoskarma liegt *zwinker*