Angewandert – Durch die Haard zum Teufelsstein

Das erste richtige Frühlingswochenende stand ins Haus und wir wollten endlich mal wieder auf Entdeckungstour gehen. Zum Einstieg sollte es für uns wintermüde Gemütlichwanderer eine angenehm kurze, aber sehenswerte Runde werden. Fündig wurden wir diesmal in der Haard.

Ganze 16 Grad sollten es an diesem Samstag werden und so schmissen wir uns zum ersten mal in diesem Jahr in leichtere Garderobe, packten Bütterchen und Schleppleine in den Rucksack und machten uns im Pinschermobil auf den Weg Richtung Münsterland. Mittlerweile doch so langsam mit der neuen Wanderapp auf Du, hatte ich uns dort eine schöne kleine Runde zusammengestellt, die uns über den Stimberg, mit gut 150m die höchste Erhebung der Haard, hin zu den sogenannten Teufelssteinen führen sollte.
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Der Parkplatz Stimbergpark war schnell gefunden und nach einem kurzen Blick auf die Karte auch der richtige Weg. Es stellte sich heraus, dass meine selbstgebastelte Route zu einem großen Teil mit dem dort verlaufenden A7 übereinstimmte und so fiel die Orientierung noch leichter als gedacht. Schon die ersten Meter über einen schmalen Trampelpfad stetig bergan machte richtig gute Laune. Die Sonnenstrahlen und die Wärme taten ihr übrigens *strahl*
Bald erreichten wir die erste Ebene und stellten fest, dass auch hier der letzte Sturm ordentlich gewütet hatte und zahlreiche Bäume auf den Weg gekippt hatte. Fleißige Füße hatten allerdings in den letzten Wochen bereits Umgehungspfade eingetrampelt und so machten uns die Hindernisse nicht zu schaffen.
Während bald unser A7 eine Kurve nahm und eben weiterlief, folgten wir dem ansteigenden Weg geradeheraus auf den Sendeturm zu, denn wir wollten unsere Frühstückspause gerne oben auf dem Plateau des Stimbergs einlegen. Eine wirklich gute Entscheidung, denn die offenen sandigen Grasflächen waren eine willkommene Abwechslung zum dichten Wald. Ein schönes Rastplätzchen war schnell gefunden und das erste Leberwurstbütterchen des Jahres im Freien schmeckte gleich doppelt und dreifach gut *yum*
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Nach der kleinen Stärkung machten wir uns zügig weiter, denn das Highlight unserer kleinen Wanderung wartete ja noch auf uns: Der Teufelsstein. Dank meiner Wanderapp hatte ich den auch schnell ganz in der Nähe lokalisiert und so stiegen wir über einen recht steilen Pfad wieder eine Ebene hinab wo wir zu unserer Überraschung auch gleich wieder auf den A7 stießen. Es ging nun einige Meter um den höchsten Punkt herum und *tatatada* nach einer scharfen Biegung standen wir unmittelbar vor dem Teufelsstein. Warum wir den so viel interessanter fanden als die vorbeiführende Fährte, das konnte der Zwerg nicht ganz nachvollziehen. Zu einem obligatorischen Erinnerungsfoto ließ er sich aber trotzdem überreden – Keks inklusive versteht sich *schmunzel*
Allen Wissbegierigen sei noch gesagt, dass es sich bei dem Teufelsstein um nicht viel mehr als einen, zugegebenermaßen beeindruckenden, Quarzitblock handelt, der aus dem selben verkieselten Sandstein besteht wie der gesamte Stimberg. Seine exponierte Lage macht ihn aber natürlich zu einem viel mystischeren Hingucker als die kleinen schwarzen knubbeligen Strukturen, die hier und da am Wegesrand hervorlugen *zwinker*
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Bevor sich nun die nächsten schaulustigen Wanderer heranpirschten machten wir uns wieder auf den Weg. Für die restliche Runde zurück zum Pinschermobil entschieden wir uns kurzerhand einfach weiter dem A7 zu folgen, wenn er uns denn schon wieder begegnet war. So umrundeten wir auf relativ breitem Waldweg weiter den Stimberggipfel um uns dann endlich wieder auf stetig bergablaufende kleinen Pfade zu begeben. Hier waren es dann weniger die Spuren von Wild als die Reifenabdrücke der Mountainbiker die mich die Entscheidung zur Schleppleine begrüßen ließen. Glücklicherweise begegneten wir an diesem Samstagvormittag aber weder Wild noch Wilden *hehe* und so konnten wir Zweibeiner uns ganz darauf konzentrieren zwischen urigem Wurzelweg und Steinen nicht ins Stolpern zu geraten. Von Buddy erntet man übrigens für solche Tempoveringerungen immer nur verständnislose Blicke *lach* – der hat ja schließlich auch leicht Reden mit seinem geländesicheren Vierbeinantrieb *hüstel*
Bald schon kam dann am Ende des Abstiegs der asphaltierte Haardgrenzweg in Sicht und von dort aus trennten uns nur noch wenige Meter vom Parkplatz. Eine rundum schöne kleine Wandertour die ihren Zweck als Einstiegsrunde perfekt erfüllt hat… jetzt haben wir nämlich wieder richtig Lust auf mehr *zwinker*
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Ein Kommentar bei „Angewandert – Durch die Haard zum Teufelsstein“

  1. Ich glaub der "Teufl" hat ganz viele Steine irgendow verlohren, immer wieder spannend solche aufzusuchen.
    Wandergrüsse von Ayka

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