Buddy’s herbstliche Lieblingskekse

Nachdem Buddy’s geliebte Fertigkekse seit einigen Monaten nicht mehr hergestellt werden, musste eine Alternative her. So wirklich fündig wurde ich da im Kaufsortiment auf Anhieb nicht. Also blieb nur eigentlich nur eine Wahl: ab in die Küche und selbst ist das Frauchen *zwinker*

Passend zum Herbst haben wir heute drei Hundekeks-Rezepte für euch, die wir in den letzten Wochen ausprobiert haben und die vom Zwerg für absolut lecker befunden wurden *nomnomnom* Dabei haben wir unser Grundrezept wie immer zur Hand genommen: 200g Mehl [ggf. gemischt mit anderem Getreide], 1-2 Eigelb, 1 EL Öl, 50-100g Gemüse- oder Obstbrei, ggf. etwas Wasser.
Besonders praktisch an unseren Keksvarianten ist, dass wir die frischen Zutaten meistens einfach von unseren Zweibeinergerichten abzwacken können. So bereite ich eigentlich immer, wenn es bei uns Kürbis gibt, eine extra Portion für den Zwerg als Püree zu – so wird der ganze Hokkaido verbraucht und man hat zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. In letzter Zeit mögen wir besonders gern Kürbissuppe mit Karotten… also ist ja klar, was in unsere Kekse hineinwandert *zwinker*

Karotten-Haferflocken-Kekse

  • 100g Vollkornhafermehl
  • 100g Haferflocken
  • 80g geriebene Karotten
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Kokosöl

Alle Zutaten in einer Rührschüssel mit einem Knethaken einige Minuten lang zu einer homogenen Masse vermischen. Den Ofen auf etwa 180 Grad (bei Umluft sicher etwas weniger) vorheizen. Mit einem Esslöffel einzelne Häufchen vom Teig auf ein Backblech mit Backpapier aufreihen und ein bisschen platt drücken. Anschließend etwa 20-30 Minuten backen, danach die Temperatur auf etwa 120 Grad runterdrehen und bei leicht geöffneter Ofentür noch eine Weile trocknen lassen. Die Kekse danach auf ein Kuchenrost o.ä. zum Auskühlen legen und nochmal wenigstens einige Stunden durchtrocknen lassen. Ich lasse sie meistens über Nacht offen liegen.

Kürbis-Kokos-Kekse

  • 150g Hafervollkornmehl
  • 50g Kokosraspeln
  • 80g Kürbispüree (Hokkaido waschen, kleinschneiden, gar kochen und pürieren)
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Kokosöl

Alle Zutaten in einer Rührschüssel mit einem Knethaken einige Minuten lang zu einer homogenen Masse vermischen. Den Ofen auf etwa 180 Grad (bei Umluft sicher etwas weniger) vorheizen. Den Teig ausrollen und entweder mit Förmchen ausstechen oder aber einfach mit einem Messer im Schachbrettmuster leicht einschneiden – so kann man später ganz easy die Fläche zu quadratischen Keksen auseinanderbrechen. Anschließend wie gehabt etwa 20-30 Minuten backen, danach die Temperatur runterdrehen und bei leicht geöffneter Ofentür noch eine Weile trocknen lassen. Die Kekse danach auf ein Kuchenrost o.ä. zum Auskühlen legen und nochmal wenigstens einige Stunden durchtrocknen lassen.

Kürbis-Karotten-Kekse mit Haferflocken

  • 200g Vollkorndinkelmehl
  • 50g Haferflocken
  • 100g Karotten-Kürbispüree (Karotten schälen, Hokkaido waschen, beides kleinschneiden, gar kochen und pürieren)
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Kokosöl

Die Zubereitung ist die gleiche wie bei den Kürbis-Kokos-Keksen. Auch hier habe ich die einfache Methode mit dem Schachbrettmuster statt Ausstechformen benutzt, denn das finde ich einfach unglaublich praktisch und zeitsparend. Außerdem kann man so, je nach Abstand der Einschnitte, ganz flexibel die Größe der Kekse variieren.

Ein paar Kekstipps zum Schluss

Natürlich könnt ihr bei den Mehlsorten ganz nach Geschmack und Verträglichkeit variieren. Wir benutzen aktuell am liebsten Hafer- oder Dinkelmehl, haben aber auch schon Kartoffel- und Maismehl in Hundekeksen ausprobiert. Buddy findet alle Varianten lecker *yum* Wer gerade keine Lust auf Kürbisgerichte hat und trotzdem gleich losbacken will, kann hier theoretisch auch auf Babygläschen zurückgreifen, die gibt’s nämlich oft auch in den Varianten Kürbis pur oder Karotte pur. Weitere Keksrezepte findet ihr übrigens auch in einem unserer älteren Beiträge.

Und ein kleiner Tipp zum Schluss: achtet wirklich gut darauf, dass die Kekse voll durchgebacken bzw. getrocknet sind, bevor ihr sie in eine Keksdose füllt. Sonst kann es nämlich schnell zu Schimmelbildung kommen und dafür sind die selbstgemachten Leckereien ja wirklich zu schade *räusper* Nach einer derartigen unschönen Erfahrung mache ich mit frischen, feuchten Zutaten lieber öfter eine kleine Menge Kekse statt große Vorräte anzulegen – das hat nebenbei natürlich auch den Vorteil, dass man mehr verschiedene Varianten ausprobieren kann *zwinker*

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2 Antworten auf „Buddy’s herbstliche Lieblingskekse“

  1. Das hört sich sehr lecker an – nicht nur für den Vierbeiner. 🙂
    Ich denke das werde ich auch mal für meine beiden Lieblinge ausprobieren – denn auch sie stehen total auf selbstgemachte Kekse und ich bin wirklich immer auf der Suche nach neuen und einfachen Rezepten.

    Danke für Deine Mühe und ich werde berichten, sobald ich die Kekse mal ausprobiert habe.

    Liebe Grüße
    Regina

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