Mit Hund fit durch den Winter

Werbung*| Auch wenn es manch einer von euch vielleicht immer noch nicht hören mag, der Winter klopft bereits an unsere Türen und hält allmählich Einzug in der Heimat. Nicht nur von uns Zweibeinern verlangen kühle Temperaturen, Frost und Schnee die ein oder andere Anpassung an die kalte Jahreszeit. Auch unsere Fellnasen benötigen nun hier und da ein bisschen Unterstützung, um fit und gesund die schönen Seiten des Winters genießen zu können.

Was genau euer Hund im Winter braucht und was nicht ist natürlich eine sehr individuelle Frage. Daher möchten wir euch heute in Zusammenarbeit mit AGILA einfach ein wenig von unseren Erfahrungen berichten und euch verraten, was wir machen, um den Zwerg im Winter zu unterstützen.

Hundekleidung

Die offensichtlichste Veränderung in der kalten Jahreszeit ist gewiss die Hundekleidung. Ich erinnere mich noch ganz genau an unseren allerersten Besuch beim Tierarzt, als Buddy noch ein süßer, kleiner Welpe war. Es war Januar und die Tierärztin sagte zu uns, dass Buddy’s Zweibeineromas ja nun jede Menge Pullis zu stricken hätten, so schnell wie er wächst. Als ich daraufhin belustigt reagierte, schaute sie mich ernst an und sagte ganz nüchtern, dass dies kein Spaß gewesen sei. Nun war der erste Winter, in dem Buddy bei uns einzog, zu unserem Glück sehr lau gewesen, aber ab dem nächsten wuchs unser Sortiment an Hundeklamotten mit steigender Erfahrung von Jahr zu Jahr stetig an.

Wer braucht sie und wer nicht?

Nun, aber wer braucht denn nun Hundekleidung und wer nicht? Diese Frage lässt sich, glaube ich, gar nicht so einfach in einem Satz beantworten. Grundsätzlich kann man natürlich grob sagen, dass vor allem größere Hunde mit längerem Fell und Unterwolle eher seltener einen Mantel im Winter brauchen als kleine Hunde ohne Unterwolle. Hier spielen vor allem Faktoren wie Wärmeisolierung durch Fell, warmhaltende Körpermasse und Muskulatur sowie die Beinlänge (was die Bodenkälte betrifft) eine Rolle. Trotzdem kann es manchmal notwendig sein, dass auch ein Hund der normalerweise gut gegen die Kälte gewappnet ist, ein wenig Extrawärme braucht, zum Beispiel dann, wenn er krank ist oder Probleme mit dem Bewegungsapparat hat. Ebenso kann es vorkommen, dass manche Zwerge nicht so schnell frieren wie andere. Natürlich finden sich im Netz jede Menge Grafiken zu dem Thema, in denen genau aufgezeigt wird welche Gewichtsklasse bei welchen Temperaturen friert. Ich persönlich bin von solchen Tabellen kein allzu großer Fan, da doch viele Menschen dazu neigen sich auf solche Richtwerte zu versteifen, statt lieber individuell auf die Bedürfnisse des eigenen Hundes zu achten.

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Mehr beobachten, weniger nachschlagen

Ich habe es stets so gemacht, dass ich Buddy sehr genau beobachte, wenn die Temperaturen fallen. Wenn ein Hund friert, dann sieht man ihm das meistens auch an. Wie bei uns Zweibeinern auch fängt die Muskulatur dann an zu zittern, um zusätzliche Wärme zu erzeugen. Auch ein Befühlen des Hundekörpers kann einem bei der Orientierung helfen, indem man einfach die flache Hand an verschiedenen Stellen auf die Haut legt und kurz ruhen lässt. Gibt der Körper hierbei Wärme ab oder ist er ausgekühlt? Und auf genau die gleiche Weise lässt sich auch beim angezogenen Hund feststellen, ob ihm zu warm ist. Buddy macht dann meistens einen Buckel und streift an Sträuchern und Hecken entlang um den Mantel los zu werden. Auch hier kann es helfen die Hand zwischen Kleidung und Hundekörper zu schieben, um festzustellen ob sich darunter die Hitze staut oder ob die Temperatur etwa der normalen Körpertemperatur gleicht.

Pfotenpflege

Nun ist der Hundekörper also dank Kleidung oder Kuschelfell warm und geschützt. Doch ausgerechnet der Körperteil, der im Winter besonders viele Herausforderungen meistern muss, bleibt ungeschützt: die Pfote. Das ganze Jahr über müssen Hundepfoten eine Menge leisten, mit den verschiedensten Untergründen zurecht kommen, durch Wasser und Pfützen tragen und im Sommer vor zu heißem Asphalt bewahrt werden. Im Winter kommen als Belastung nun Kälte, Eis und Schnee sowie Streumittel hinzu.

Kurzhaarfrisur für die Winterpfoten

Während Buddy’s Pfoten wie auch das Fell das Jahr über eigentlich keine besondere Pflege brauchen, schenken wir ihnen in der kalten Jahreszeit deutlich mehr Aufmerksamkeit. Als erstes sorgen wir dafür, dass das Fell zwischen den Zehen nicht zu lang wird und kürzen es regelmäßig mit einer Fellschere. Zum einen hat die Hundepfote so auch auf glatten und rutschigen Untergründen besseren Halt, außerdem kann man so das Risiko mindern, dass Schnee oder Fremdkörper wie Streusplitt sich festsetzen.

Pfotenpflege zum Reparieren und Vorbeugen

Um die Ballen zu pflegen und schützen, benutzen wir außerdem im Winter eine Pfotenpflege. Diese massieren wir regelmäßig in die Haut ein, um Risse durch Trockenheit und Beanspruchung zu vermeiden. Außerdem tragen wir dieselbe Pflege schön dick auf, bevor es auf Schneespaziergänge geht, denn so werden die Pfoten vor der zusätzlichen Belastung durch Eis, Kälte und Streumittel geschützt. Ob ihr nun eine solche Pfotenpflege auftragt oder nicht, nach dem Spaziergang bei Frostwetter sollte man in jedem Fall daheim die Pfoten einmal mit lauwarmem Wasser abspülen. So können Streusalze und Splitt entfernt werden. Schlecken die Hunde nämlich an den Pfoten herum, die mit Streusalz in Kontakt gekommen sind, nehmen sie schnell gefährlich hohe Mengen Salz zu sich. Grundsätzlich sollte man natürlich soweit es geht alle offensichtlich gestreuten Flächen mit der Fellnase meiden.

Energiebedarf und Futterplan

Nach diesen äußeren Hilfestellungen im Winter wollen wir uns nun einmal anschauen, was man machen kann, um seine Fellnase von Innen heraus zu unterstützen. Der erste Punkt ist hier bei uns die Anpassung des Futterplans. Sobald der Herbst sich nämlich dem Ende zuneigt und die Temperaturen fallen, hat Buddy einen deutlich größeren Appetit. Das hat weniger mit dem stereotypen Bild vom Winterspeck zu tun, denn gehen wir nicht darauf ein, dann beginnt er auch relativ schnell Gewicht zu verlieren. Tatsächlich benötigt er nun zur Regulierung der Körpertemperatur mehr Energie. Ich habe mich dazu mal unter verschiedensten Hundemenschen umgehört und ich konnte feststellen, dass von diesem Effekt vor allem Hunde mit kurzem Fell ohne Unterwolle betroffen sind, was ja logisch betrachtet auch Sinn ergibt.

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Im Winter darf’s ein bisschen mehr sein

Und wie löst man dieses Problem? Ganz einfach durch die Anpassung des Futterplans. Wir setzen dazu den Barfplan einfach von 3.5 Prozent auf 4 Prozent vom Körpergewicht hoch. In der Regel reicht das beim Zwerg schon aus, trotzdem beobachten wir natürlich sein Gewicht ein wenig genauer. Von anderen habe ich gehört, dass sie zum Beispiel nur den Muskelfleischanteil erhöhen oder fettreicher füttern. Und wer Fertigfutter nutzt, gibt davon einfach etwas mehr oder erhöht die Menge an Extras über den Tag verteilt. Wer also auch bei seinem Hund plötzlich einen erhöhten Appetit oder Gewichtsverlust bemerkt, sollte diese Idee im Hinterkopf behalten.

Zusätze für Immunssystem, Haut und Haar

Neben der Erhöhung der Energiezufuhr kann man auch noch auf bestimmte Helferlein zur Stärkung des Immunsystems und der Haut zurückgreifen, um seinen Hund von innen heraus zu unterstützen. Hier gibt es im Handel eine Menge fertiger Produkte, wenn man nicht selbst Mischungen herstellen möchte. Wir haben letztes Jahr zum Beispiel den Napf mit einer Mischung aus  Bierhefe, Gerstengras, Hagebuttenfrüchte, Sonnenhutwurzel, Spirulina, Mariendistel und Propolis in Pulverform ergänzt, die das Immunsystem stärken soll.

Außerdem haben wir auf eine sehr reichhaltige Ölmischung zurückgegriffen die ein schönes Verhältnis an Vitamin E sowie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren enthält. Die Vitamine und Fettsäuren kommen gerade im Herbst und Winter der Haut und somit auch dem Fell zugute. Buddy hatte im Vergleich zu den Vorjahren damit deutlich weniger Probleme mit trockener und schuppiger Haut durch Heizungsluft &Co. Außerdem hat sein Fell so wunderschön gesund ausgeschaut.

Unterwegs in Kälte und Schnee

So, nun haben wir unsere Fellnase von außen und von innen fit für den Winter gemacht – dann kann es ja sorgenfrei raus in die verschneiten Landschaften gehen. Stimmt. Fast. Auf ein paar Dinge sollte man aber vielleicht doch noch achten, damit die Winterspaziergänge auch zu wunderbaren Erlebnisse werden.

Lieber sprinten statt schleichen

Eine Sache, die man immer bedenken sollte ist: Action hält warm. Lieber für ein halbes Stündchen raus auf’s Feld fahren oder ab in den Wald um die Fellnase flitzen und apportieren zu lassen, als eine Stunde lang an der Leine um den Block zu schleichen. Auch das Beschäftigungsprogramm kann man vielleicht ein wenig anpassen und weniger lange Ruhe- und Konzentrationseinheiten in die Spaziergänge einbauen, dafür mehr Übungen die Bewegung fordern. Natürlich hängt das alles wieder sehr individuell vom Hund ab. Während manche gerne stundenlang durch den Schnee wandern, möchten andere nach 15 Minuten auspowern lieber wieder Heim ins Warme. Buddy hat da solche und solche Tage. Gerade im Winter versuchen wir da umso mehr auf seine Bedürfnisse zu achten, damit alle ihren Spaß in der Natur haben.

Schnee gehört nicht auf den Speiseplan

Und zu guter Letzt noch ein wichtiger Rat: lasst eure Hunde bitte keinen Schnee fressen. Abgesehen davon, dass viele Hundemägen die eisige Kälte, vor allem in größeren Mengen, nicht gut vertragen, enthält Schnee häufig eine Vielzahl von Verunreinigungen und Bakterien, die zu Magenschleimhautentzündungen oder Durchfallerkrankungen führen. Buddy frisst zwar nicht absichtlich Schnee, aber ich achte beispielsweise darauf, sein Spielzeug bei jedem Wurf ein wenig vom Schnee zu befreien, damit er nicht mit jedem Apport größere Mengen davon aufnimmt.

Fazit

Im Winter gibt es einiges was wir Zweibeiner für unsere Hunde tun können, um das Risiko für Krankheiten und Verletzungen zumindest ein Stück weit zu minimieren und dafür zu sorgen, dass man auch diese Jahreszeit gemeinsam mit Freude genießen kann. Gerade hier driften aber auch die individuellen Ansprüche und Bedürfnisse je nach Alter, Rasse und Charakter besonders weit auseinander. Es führt also kein Weg daran vorbei auf seinen Hund im Einzelnen zu achten, herauszufinden was er braucht und wie man die kalte Jahreszeit für sich persönlich so gestalten kann, dass alle fit und gesund durch den Winter kommen.

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*KOOPERATION | BEZAHLTE WERBUNG Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit und mit finanzieller Unterstützung von AGILA. Meine Meinung bleibt meine eigene. 

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