Was macht der Zwerg?

Das ist sicherlich die erste Frage, die ihr euch stellen mögt… oder zumindest eine der ersten. Bei mir selbst sorgt so eine plötzliche Funkstille in unserer Bloggergemeinschaft ja immer für ein etwas mulmiges Gefühl und besorgte Gedanken. Falls es euch da ähnlich geht (und das weiß ich sogar von der ein oder anderen Nachricht, die uns erreicht hat) kann ich euch direkt vorweg beruhigen. Buddy geht es gut. Um nicht zu sagen sogar richtig gut.

Natürlich wäre es gelogen, wenn ich behaupten würde, dass das gesamte letzte Jahr rosa rot und heiter Sonnenschein auf Zwergenseite gewesen wäre. Denn wie heißt es so schön? Irgendwas ist ja immer *hüstel* Aber abgesehen von einigen kleineren und größeren Blessuren und Verletzungen – auf die ich definitiv ein andermal noch zu sprechen komme – hat der Zwerg sich gesundheitlich wirklich toll entwickelt. Keine einzige Magen-Darm-Infektion, ausschließlich negative Wurmtests, keine Bauch- oder Rückenschmerzen und keine wesentlichen Verschlechterungen was den Bewegungsapparat betrifft *klopf auf Holz*
Während es auf der physischen Seite also insgesamt recht gut ausschaut, hat Buddy kopfmäßig sicherlich einiges zu wuppen gehabt. Da wäre auf der einen Seite ein weiterer schlimmer Vorfall mit einem anderen Hund, der Buddy nicht nur körperlich sondern auch seelisch Schaden zugefügt hat. Auf der anderen Seite hatte er es als mein vertrauter Begleiter in diesem schwierigen vergangenen Jahr bestimmt auch nicht immer leicht. Vieles war anders als gewohnt, ich konnte nicht so oft den Fokus auf ihn setzten und er musste an manchen Punkten plötzlich zurückstecken… von einigem Stress, Belastungen und Emotionen mal ganz abgesehen.

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Umso beeindruckter bin ich, dass der Zwerg nach wie vor einfach er selbst ist und keinen Knacks weg bekommen hat, wie man so schön sagt. Ja, letztendlich sind wir sogar als Team noch ein Stück weit enger zusammengerückt und haben uns noch mehr aufeinander eingespielt, obwohl wir öfter als gewohnt auch mal aufeinander verzichten mussten – buchstäblich und metaphorisch. Vielleicht haben aber all die ungewohnten Herausforderungen im letzten Jahr sogar etwas Gutes hinterlassen, denn wir haben es irgendwie geschafft auch abseits von geliebten Routinen und alltäglicher Vorausschaubarkeit zusammenzuarbeiten, miteinander zu kommunizieren und uns aufeinander zu verlassen.

Und jetzt? Jetzt versuchen wir mit all dem auf dem Buckel wieder mehr Ruhe zu finden, neue und alte Routinen in Einklang zu bringen und endlich wieder ein Gefühl von einfachem Alltagsleben zu erreichen. Denn das haben wir Zwei- und Vierbeiner nach dem letzten Jahr bitter nötig. Und so fügt es sich wunderbar, dass ich euch nach und nach mehr Buddystories aus den letzten Monaten verrate, während der Zwerg selig und bisweilen lautstark auf der Couch herumschnarcht *grins*

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