Wiedersehen mit dem Lieblingsplätzchen

Werbung | Nun ist liegt er schon mehr als einen Monat zurück, unser Urlaub am Lieblingsplätzchen an der Ostsee. Nachdem wir letztes Jahr eine Runde aussetzen mussten, war die Vorfreude natürlich umso größer, auch wenn ganz leise die ein oder andere Ungewissheit mitschwang. Würde alles so sein, wie wir es zuletzt verlassen hatten, würde sich unser erster Urlaub unter Pandemiebedingungen anders anfühlen oder würden wir selbst vielleicht Veränderungen mitbringen? Na, schauen wir mal *zwinker*

Am zweiten Septemberwochenende machte sich in aller Frühe, noch vor Sonnenaufgang, unser pickepacke vollgepacktes Pinschermobil auf die Reise gen Norden. Die Kilometer flogen nur so dahin und wir kamen so flüssig voran wie selten in all den Jahren. Ein gutes Zeichen, fand einer der Zweibeiner, während der andere standardmäßig nur die Nase über solche Omen rümpft *schmunzel* Gut 600 Kilometer, eine Pause und rund sieben Stunden später passierten wir dann endlich das Ortsschild von Zingst, natürlich nicht ohne zuvor traditionell gemächlich die gesamte Halbinsel überquert zu haben. Und ja, es fühlte sich ein wenig wie nach Hause kommen an. Genau wie jedes Mal.

Hallo Zingst

Die einzig offensichtliche Veränderung, die uns gleich ins Auge sprang, war sicherlich die Zahl der Touristen, die die sonst zu dieser Jahreszeit übliche bei weitem überstieg. Es fühlte sich nicht wirklich nach Nebensaison an. Aber damit hatten wir schon gerechnet.

Nach einer Stunde Wartezeit, denn wir waren so gut durchgekommen, dass wir für unseren Schlüssel zur Ferienwohnung noch etwas Geduld aufbringen mussten, bezogen wir neugierig unser Domizil auf Zeit. Wieder ging es für uns in den Achtern Diek, diesmal sollte es allerdings ein anderes Reetdachhaus sein – die Buchungslage in diesem Jahr war doch deutlich schwieriger als gewohnt gewesen und so hatten wir nicht unsere vertraute Lieblingswohnung ergattert. Die diesjährige war allerdings nicht weniger hübsch, im Gegenteil. Einzig die ruhige Ecklage und die angenehm treppenfreie Wohnebene fehlten uns doch ein wenig.

Zingst 2021 - Ferienanlage Achtern Diek, ein Reetdachhaus samt Darßer Tür, Pinscher Buddy hält ein Nickerchen in der Fierenwohnung, ein Schwarm Vögel am grauen Himmel über den Dünen

Nachdem alles eingerichtet und die ersten Einkäufe erledigt waren, statteten wir endlich – na klar – dem Strand, pünktlich zum Sonnenuntergang, einen Besuch ab und ließen danach den Abend gemütlich ausklingen.

Urlaubsmodus an

Ab dem nächsten Morgen hatte uns unser gewohnter Uraubsmodus wieder. Den Zwerg und mich zog es bei Sonnenaufgang zum Strand, die Kamera stets im Gepäck und manches Mal auch in der Hand *zwinker* Schnell stellte sich meine Sorge, was meine körperliche Konstitution und die Strandspaziergänge anging, als völlig unbegründet heraus. Ich hatte eine richtig gute Phase, war sogar fitter als daheim, und schon nach wenigen Tagen liefen der Zwerg und ich jeden Morgen bis zur Sperrzone des Nationalparks und wieder zurück. Ein wunderbares Gefühl und eine ganz besondere Zeit für Buddy und mich als Team. Zu unseren Strandtouren aber beim nächsten Mal mehr *zwinker*

Zingst 2021 - Pinscher Buddy und Zweibein Melody am Strand von Zingst, die rauen Ostseewellen fluten die Buhnen, Pinscher Buddy sitzt am Strand, düsterer Himmel und raues Meer

Neben der wunderbaren Strandzeit haben wir natürlich auch die anderen Seiten Zingsts genossen, waren täglich im Städtchen unterwegs, sind gebummelt und flaniert, haben an der Seebrücke gesessen und den herrlichen Blick auf die Ostsee förmlich in uns aufgesogen, haben die maritimen Leckereien und das wundervolle Flair der Halbinsel Tag für Tag genossen. Buddy war bei allen Aktivitäten wieder einmal der beste Begleiter, ob am Strand flitzend oder entspannt an meiner Seite durch das doch gut besuchte Städtchen spazierend. Ja, selbst wenn ich mal wieder länger durch die kunterbunten Warenauslagen stöberte war er absolut geduldig *zwinker*

Anders und doch vertraut

Natürlich machte sich auch in Zingst die Coronazeit bemerkbar, aber man fühlte sich selten unwohl oder eingeschränkt. Die Menschen hielten so selbstverständlich Abstände und Maskenpflichten ein, wenn nötig und angebracht, dass sich alles ganz entspannt und sogar ziemlich normal anfühlte. Genau das, was man im Urlaub gerade wirklich gut gebrauchen kann.
Das Wetter war ein wenig rauer als in anderen Jahren, wir hatten einige wellenreiche Tage und wenige mit bunten Sonnenaufgängen. Die Wolkendecke hielt sich oftmals ziemlich eisern. Die Sonnenaufgänge, die uns vergönnt waren, waren dafür umso spektakulärer und haben jeden wolkenverhangenen Morgen wett gemacht *strahl*

Zingst 2021 - Sonnenaufgang am Strand, ein Regenbogen über der Ostsee, Pinscher Buddy sitzt in seinem orangenen Hundepulli am Strand

Unterm Strich waren wir aber, genau wie den gesamten Sommer in der Heimat, nicht unzufrieden mit Wind und Wetter, im Gegenteil.

Nomen est Omen – Müggenburg in Höchstform

Das einzige, was uns wirklich so einige Male zu schaffen machte, waren die Mücken. Wer uns schon länger folgt, der weiß, dass wir durch all unsere Zingsturlaube schon ziemlich mückenerprobt sind – nicht ohne Grund heißt der Stadtteil Müggenburg *räusper* – doch dieses Jahr war es wirklich nochmal eine völlig neue Erfahrung. Schon bei unserer Ankunft erlebten wir den Schrecken in Form von summenden Blutsaugerschwärmen, als wir die Autotüren öffneten und ein Schwall Mücken hereinströmte. Keine Übertreibung.

Bei unserem Strandspaziergang am ersten Abend hatte ich nur Buddy mit dem altbewährten Anti-Tique Spray* eingesprüht, denn ich dachte mir, wir Zweibeiner seien mit unserer langen Kleidung ausreichend geschützt. Zumal es am Strand ja kaum Mücken gibt. Mhm. Das Ende des Lieds sah eher so aus, dass wir fluchtartig den Heimweg antreten mussten, ich allein an jedem Bein 10-15 Stiche zählte und wir ab diesem Tag nicht mehr ohne von Kopf bis Fuß frisch aufgetragene Schicht Mückenschutz das Haus verließen. Nicht mal um den Müll rauszubringen. Solche Zustände haben wir in den sechs Jahren Zingst tatsächlich noch nicht erlebt und ich hoffe doch sehr, dass das eine Ausnahme und keine Trendentwicklung ist.

Einmal Lieblingsplätzchen, immer Lieblingsplätzchen

Die zehn Tage an unserem Lieblingsplätzchen vergingen mal wieder wie im Fluge und ehe wir uns versahen, war es schon an der Zeit die Koffer zu packen und uns auf den Heimweg zu machen.

Auch wenn die Mücken eine wahre Herausforderung waren und wir uns über mehr Bilderbuchsonnenaufgänge gefreut hätten, war unsere Auszeit am Lieblingsplätzchen genau das, was wir so dringend herbeigesehnt hatten, so dringend brauchten und in vollen Zügen genossen haben. Wir haben so viele kleine, feine wundervolle Momente erlebt, haben den Alltag für eine Weile vollkommen hinter uns gelassen und sind endlich mal wieder so richtig zur Ruhe gekommen. Jeder für sich und auch gemeinsam als Mensch-Hund-Team. Endlich hatte ich mal wieder richtig Zeit für Buddy und mich selbst, war nicht andauernd abgelenkt und mit meinen Gedanken fern unserer gemeinsamen Aktivitäten. Mehr hier und jetzt, statt Zukunftsgrübeleien.
Das tat uns beiden und mir selbst unglaublich gut. Und ich versuche so viel wie möglich davon zu bewahren und mit etwas Glück, zumindest ein wenig, in den Alltag zu integrieren.

Zingst 2021 - Ostseebrandung, Pinscher Buddy zwischen Dünengras vor der Ostsee, Pfotenabdrücke im Sand, Buddy und Zweibeiner Melody stehen gemeinsam am Strand

Gut einen Monat liegt unsere Zeit auf dem Darß nun schon zurück. Und ich freue mich schon jetzt unglaublich auf das nächste Wiedersehen mit unserem Lieblingsplätzchen an der Ostsee. Im nächsten Jahr.

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