Wir gehen Campen und nehmen mit…

Werbung* | Da uns doch immer mal wieder die  ein oder andere Frage zu unserer Campingausstattung erreicht, wollen wir euch heute ein paar mehr Details verraten, was uns denn genau bei unseren bisherigen Camingabenteuern begleitet hat. Außerdem erzählen wir euch, worauf wir nicht verzichten wollen, was vielleicht noch ergänzt werden könnte und ob wir irgendetwas gar nicht benötigt hätten.

Grundsätzlich haben wir festgestellt, dass sich das Campen mit Hund, was die Ausrüstung betrifft, eigentlich kaum von dem ohne unterscheidet. Nur sehr wenige Dinge haben wir extra für Buddy angeschafft, denn das meiste was er beim Urlaub im Zelt benötigt haben wir ohnehin schon daheim.

Wohnen und Schlafen

Bei der Wahl seiner Grundausstattung kommt es sicherlich darauf an, auf welchen individuellen Komfort man nicht verzichten möchte – und natürlich auf die Größe des Kofferraums. Ich denke, wir bewegen uns da im guten Mittelfeld, wenn ich unsere Ausstattung mit der der anderen Camper vergleiche.

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Zelt

Beginnen wir mit dem offensichtlichsten und wohl kostspieligsten Ausrüstungsgegenstand: dem Zelt. Früher haben der Herzmann und ich immer nur ein ganz einfaches, selbststehendes Schlafzelt genutzt und das war völlig okay für uns. Da wir aber unabhängiger vom Wetter sein wollten und uns auch einen trockenen, windgeschützten Aufenthaltsbereich wünschten, musste ein neues Zelt her. Fündig wurden wir hier, wie bei den meisten Dingen die wir angeschafft haben, bei Decathlon. Recht schnell hatten wir uns für das Familienzelt Arpenaz 4.1 entschieden und diese Wahl bisher nicht einmal bereut. Es hat einen fünf Quadratmeter großen Vorraum, der hoch genug ist, dass ein durchschnittlicher Erwachsener gemütlich drin stehen kann, plus eine extra Schlafkammer. Diese wird in einem Stück in das Zelt eingehängt und ist so rundherum geschlossen, was sehr angenehm mit Hund ist, da man sich keine Sorge machen muss, dass er nachts ausbüxen könnte. Der Aufbau ist auch für ungeübte nicht sonderlich kompliziert und spätestens beim zweiten Mal geht es schon richtig zügig. Ich habe dafür allein vielleicht 15-20 Minuten gebraucht bis alles, inklusive Bodenplane einhaken und Abspannseile, fertig war. Sowohl während der Schafskälte samt Regen in Holland als auch bei windigen Böen an der deutschen Küste waren wir absolut zufrieden mit dem Zelt. Das einzige Manko ist vielleicht, dass es keine Verdunklung oder Wärmereduktion bei Sonneneinstrahlung bietet.

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Was wir auf jeden Fall ergänzen müssen ist ein zusätzlicher Sonnenschutz für die Mittagszeit wie ein Sonnensegel oder gar einen simplen Pavillon.

Schlafsäcke und Luftmatratzen

Kommen wir zu der Ausstattung unserer Schlafkammer. Wir haben uns hier für zwei Luftmatratzen des Modells Air Basic entschieden, eine in 140 cm Breite und eine in 70 cm Breite, die bis auf eine kleine Spalte für Wertsachen, Lampe &Co, mehr oder weniger den gesamten Schlafraum ausfüllen. Da Buddy ja auch beim Campen mit im Bett schläft erschien uns das als komfortabelste Lösung. Die Luftmatratzen isolieren wirklich gut gegen Bodenkälte, haben eine angenehme Oberfläche (auch wenn wir zusätzlich noch ein Laken drauf machen) und können recht einfach mit einer passenden Fusspumpe aufgeblasen werden. Sowohl der Zwerg als auch wir Zweibeiner haben alle Nächte gut und gemütlich darauf schlafen können.

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Bei den Schlafsäcken nutzen wir verschiedene Modelle. Bei der Vorbreitung auf unseren ersten Campingtrip haben wir uns zwei Arpenaz 15° Schlafsäcke zugelegt, die für uns Zweibeiner herhalten sollten. Für Buddy hatte ich meinen guten alten High Peak TR 300 Mumienschlafsack vorgesehen, der mit einer angegebenen Komforttemperatur von 5 Grad deutlich wärmer ist. Schnell habe ich allerdings feststellen müssen, dass ich nachts doch sehr frostig bin und bei Außentemperaturen zwischen 10 und 15 Grad doch meinen High Peak brauche. Da Buddy außerdem am liebsten mit in meinen Schlafsack wollte, haben wir uns vor dem zweiten Trip entschieden, einen zweiten High Peak TR300 zu kaufen, der sich mit dem vorhandenen koppeln lässt. Eine richtig gute Entscheidung, denn so konnten Buddy und ich super gut, warm und erholsam schlafen. Der Herzmann hingegen ist mit seinem Arpenaz 15° absolut zufrieden. Als Kopfkissen habe ich übrigens mein ganz normales von daheim mitgenommen, was bezogen auf Feuchtigkeit überhaupt kein Problem war – selbst im kühlen, verregneten Holland.

Tisch, Stuhl, Lampe & Co

Da wir in unserem Wohnbereich im Zelt ausreichend Platz zum Sitzen und Stauraum für unseren Kram haben, mussten wir nicht so minimalistisch bei der Auswahl unserer Sitzgelegenheiten denken. Wir entschieden uns für den Vier-Personen-Campingtisch Quechua, der für zwei Personen gut bemessen ist und sich platzsparend flach zusammenklappen lässt. Dazu kauften wir noch zwei einfache, faltbare Quechua Campingstühle. Der Tisch ist super, die Stühle ganz okay, könnten aber deutlich bequemer sein. An dieser Stelle werden wir mit der Zeit wohl noch aufrüsten.

Zur Aufbewahrung unserer unverderblichen Lebensmittel und des Kleinkrams wie Geschirr und Kochutensilien haben wir uns einfach zwei 45 Liter Aufbewahrungsboxen beim Möbelschweden besorgt. Darin bewahren wir dann in der Heimat ganz praktisch die Luftmatratzen und sonstige Ausstattung auf.

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Ansonsten haben wir noch eine einfache Kühlbox dabei, in die wir bei unserer Abreise mit Wasser gefüllte, gefrorene Zipbeutel und Kühlakkus packen. Damit kommt man je nach Wetter auf jeden Fall über’s Wochenende um beispielsweise Getränke oder ein bisschen Aufschnitt kühl zu halten. Auf dem letzten Campingplatz hätten wir auch die Möglickeit gehabt, unsere Akkus zwischendurch neu einzufrieren, wenn wir länger geblieben wären.

Zur Beleuchtung haben wir eine batteriebetriebene Lichterkette aus der Weihnachtszeit dabei, eine Quechua Campinglampe BL100, die man auch an verschiedenen Stellen im Zelt einhängen kann, und eine Taschenlampe. Letztere haben wir aber bisher gar nicht benötigt, da selbst nachts auf den Campingplätzen eine leichte Beleuchtung an war.

Für Buddy hatten wir seine Reisebox dabei, die wir sowieso  immer mit in jeden Urlaub nehmen, seine Kuscheldecke und eine extra Isomatte gegen die Bodenkälte wenn er denn draußen liegen mag. Für nachts hatte ich außerdem zwei seiner Fleecepullis dabei, damit er nicht gleich auskühlt, wenn er mal aus dem Schlafsack herauskrabbelt und vielleicht nicht wieder gleich hineinfindet. Außerdem – wichtig, nicht zu vergessen – haben wir einen Erdanker für Buddy gekauft, denn auf den Campingplätzen herrscht Leinenpflicht. Nun gehört der Zwerg zu den Hunden, die eigentlich immer entspannt am Zelt bleiben. Aber gerade wenn man mal irgendwas aufbauen oder kochen möchte und ihn eben nicht immer im Auge hat ist das die sicherere Variante um mit den Nachbarn keinen Ärger zu bekommen. Ansonsten habe ich den Zwerg auch schonmal in seine Box geschickt (und zu gemacht) wenn ich z. B. zu den Sanitäranlagen musste und der Herzmann ein Nickerchen machte.

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Kochen und Futtern

Das leibliche Wohl – ein nicht außer Acht zu lassendes Thema. Vorab sei gesagt, dass wir auf beiden Campingplätzen die Möglichkeit gehabt hätten, vor Ort im Lokal warm zu essen, außerdem konnte man zum Frühstück frische Backwaren im kleinen Laden kaufen. Da wir aber zum einen unabhängig von der Ausstattung des Campingplatzes sein wollten, zum anderen nicht unnötig viel Geld vor Ort ausgeben wollten, haben wir uns entsprechend ausgerüstet.

Kochutensilien

Zum Kochen haben wir uns einen sehr einfachen Gaskocher des Modells Bleuet Kompakt gekauft, eine passende Gaskartusche Campinggaz, ein Aluminium Kochset von Quechua sowie einen Wasserkessel für den Kaffee. Den Kaffee bereiten wir dann in unserem ganz normalen Kaffeezubereiter (ähnlich wie dieser) von daheim zu. Als Geschirr haben wir uns für sehr einfache, bruchsichere Varianten entscheiden und auf das Kindergeschirr vom Möbelschweden zurückgegriffen, sowie die Inox-Edelstahl Campingbecher von Quechua. Letztere haben den super Vorteil, dass sie eine Abmessskala eingeprägt haben, so dass man das Wasser zur Essenszubereitung abmessen kann. Ansonsten sollte man, falls man auf Dosennahrung zurückgreift, auf keinen Fall den Dosenöffner vergessen. Außerdem können wir einen Wasserkanister wärmstens empfehlen, damit man nicht für jede Kanne Kaffee oder neues Wasser im Napf zum Hahn laufen muss.

Lebensmittel

Wir haben sowohl ganz klassisch Ravioli gegessen, als auch Asianudeln mit einer Bio-Fertigsoße und Sojakeimen aus dem Glas oder auch Instantkartoffelpüree mit Röstzwiebeln und Bockwürstchen. Sicherlich nicht das gesündeste Essen, aber haltbar und sehr einfach zuzubereiten. Allerdings kann man natürlich auch Obst und Gemüse frisch einkaufen und nutzen, was wir teilweise ergänzend gemacht haben. All diese Gerichte haben sich super mit unserem Equipment zubereiten lassen. Eine Alternative, die viele Camper gerne nutzen, ist einen eigenen kleinen Grill mitzunehmen und den abends anzuschmeißen. Das war uns aber einfach zu aufwendig, wenn der Magen knurrte und wir einfach nur satt werden wollten. Grundsätzlich aber keine schlechte Sache. Zum Frühstück eignen sich haltbare Produkte wie Marmelade, Nutella und Erdnussbutter und man kann, soweit man eine Kühlmöglichkeit hat, natürlich auch Aufschnitt mitnehmen. Außerdem hatten wir ein Toastbrot dabei und haben uns in dem kleinen Supermarkt schon mal einen Croissaint gegönnt.

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Für Buddy hatten wir übrigens zwei Kunststoffnäpfe dabei, seine H2O Wasserflasche und Nassfutter in 200g Dosen, damit wir nichts Angebrochenes kühlen müssen.  Außerdem hatten wir noch ein paar Kauartikel dabei, zu denen der Zwerg natürlich nicht Nein gesagt hat.

Reinemachen und Hygiene

In dieser Sparte kommt es wieder sehr auf den individuellen Komfort an. Wir haben uns einfach alle möglichen Pflegeprodukte in Reisegröße gekauft, was ausreichend und platzsparend ist. Dann nimmt man natürlich seine Handtücher von daheim mit, Badelatschen für die Duschen, für den Zwerg seinen Hundebademantel und für den Notfall ein Hundeshampoo für eventuelle Wälzmanöver, was wir aber zum Glück nicht gebraucht haben. Am Zelt haben wir dann eine Leine gespannt, um die Handtücher nach dem Duschen zum Trocknen aufzuhängen.

Zum Spülen haben wir ein Geschirrtuch, einen Schwamm, Spüli und eine Spülwanne dabei gehabt. Auf den Campingplätzen gab es immer eine extra Spülküche in der man dann mit heißem Wasser sein Geschirr reinigen konnte.

Was auch ganz nützlich sein kann ist ein Handfeger, zum Ausfegen des Zelts und eine Packung Feuchttücher um sich zwischendurch mal schnell die Hände abzuwischen.

Extras

Auf einige Luxusgüter möchte man auch beim Zelten nicht verzichten. Bei mir ist das ganz klar das Handy und meine Kameraausrüstung. Aber auch ohne eine gewisse Notfallvorsorge für den Zwerg würde ich mich nicht wohl fühlen.

Kamera, Strom und Akkus

Um seine Sachen wieder aufladen zu können hat man zwei Möglichkeiten. Entweder kauft man einen CEE Adapter samt outdoortauglicher Verlängerungsschnur um den meist vorhandenen Strom auf dem Platz zu nutzen. Das Kabel sollte aber, so habe ich gelesen, sicherheitshalber mindestens 25 Meter lang sein, was dann nicht gerade eine günstige Anschaffung wird. Außerdem ist man dann natürlich wirklich darauf angewiesen, dass man auch auf der Zeltwiese Strom bekommt (was auf den beiden letzten Plätzen kein Problem gewesen wäre). Der Vorteil ist natürlich, dass man so auch eine strombetriebene Kühlbox oder einen Wasserkocher mitnehmen kann. Eine Sache mit der wir noch liebäugeln.

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Wir haben uns nun aber erstmal für die Variante ohne Strom entschieden. Um  Handy &Co laden zu können, haben wir uns also Powerbanks mit einer Kapazität von 20000 mAh angeschafft. Das reichte für ein Wochenende dicke. Der Vorteil ist natürlich, dass man so auch unterwegs laden kann und die Powerpank ebenso daheim nutzen kann.

Erste Hilfe & Medikamente

Für den Zwerg hatten wir sein erste Hilfe Set von Alcott Adventures dabei, dass ich mit der Zeit mit individuellen Dingen aufgestockt habe. Außerdem hatte ich für ihn noch Schmerzmittel und eine Suspension gegen Blähungen und Völlegefühl dabei, falls er Probleme mit seiner Bandscheibe oder Magen-Darm-Krämpfe bekommen hätte. Zum Glück haben wir nichts von alledem gebraucht.

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Im Ausland sollte man natürlich auch den Heimtierausweis dabei haben.

Gedanken zum Schluss

Puh, was für eine Liste! Wenn man das alles so aufschreibt kommt es einem doch wahnsinnig viel vor. Letztlich passt aber alles wunderbar in unseren Kombikofferaum inklusive der Reisetasche mit Klamotten. Und wenn man mal ehrlich ist nimmt man ja selbst in eine ausgestattete Ferienwohnung so einiges an Zeug mit. Insgesamt sind wir mit unserer ersten Ausrüstung jedenfalls sehr zufrieden und gut zurecht gekommen. Nur die Sache mit dem Schlafsack mussten wir nach dem ersten Campingabenteuer korrigieren.

Für die Zukunft muss, wie schon erwähnt, auf jeden Fall ein Sonnenschutz her. Ob wir vielleicht doch noch auf Strom statt Powerbanks umsteigen, wird sich zeigen.

 


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