Campingabenteuer Fehmarn – Tag 3

Werbung*| Am Samstagmorgen schliefen der Zwerg und ich mal länger als im Urlaub gewohnt bis nach sechs Uhr. Draußen war es frisch und dicht bewölkt, die Sonne lukte nur selten durch die Wolken. Diesmal wollte ich aber unbedingt die die Kamera auf der Morgenrunde mit an den Strand nehmen. Und das entpuppte sich auch als gar nicht allzu üble Idee, denn den restlichen Tag sollte es überwiegend regnen, regnen und nochmal regnen… ach, und ein bisschen Sturm war natürlich auch dabei *hüstel*

Unsere morgendliche Runde hatte sich schnell etabliert, entweder ging es am Strand oder oberhalb der Steilküste nach Norden an den sandigeren Teil, damit Buddy auch ein wenig flitzen und toben konnte – und auf dem jeweils anderen Weg wieder zurück. Zwischen sechs und sieben in der Frühe traf man auch kaum einen anderen Menschen, allerdings war es hier auch in den Abendstunden relativ leer und entspannt. Eben nicht der typische weiße Badestrand der die Massen anlockt *zwinker*

Wieder zurück am Zelt war der Herzmann auch schon auf den Beinen und bei einem entspannten Frühstück überlegten wir, was man denn mit dem Tag so anstellen könnte. Der Wetterbericht verkündete immer wieder ein bisschen Regen, also würden wir keinen faulen Bade-Beach-Tag vor Ort einlegen können. Nach einigem Abwägen entschieden wir uns die Insel ein wenig zu erkunden. Und wie könnte man das wohl besser machen, als sich die offiziellen Hundestrände mal näher anzuschauen? Eben.

Auf zum Hundestrand Bojendorf im Westen

Der erste der drei Hundestrände, die wir uns ausgeguckt hatten, lag ganz im Westen von Fehmarn, also genau am anderen Ende von unserem Campingplatz betrachtet. Etwa 20 Kilometer Fahrt waren es bis dorthin und schon während der Anfahrt begann es mehr oder minder stark zu schauern. Als wir mit dem Pinschermobil auf den Parkplatz einbogen waren dementsprechend wenig Autos vor Ort. Wir warteten doch die kräftigsten Regenfälle ab um uns dann fast trockenen Hauptes auf den Weg zum Hundestrand zu machen. Ja, aber wo lag der denn nun genau? In der großen Übersichtskarte am Eingang zum Strand war der Hundestrand gleich vor unserem roten Standortpunkt eingezeichnet, doch ein Blick Richtung Strand zeigte des typische Hund-Verboten-Schild. Wir gingen also einige Meter Richtung Norden durch die Dünen, fanden aber auch nichts als Verbotsschilder. Ernüchtert und mit einem großen Fragezeichen im Gesicht machten wir uns also wieder auf zum Ausgangspunkt. Auch ein zweiter Blick auf die Karte machte uns nicht schlauer. Ein paar Meter Richtung Süden an einem Campingplatz vorbei brachte auch nichts anderes als Verbotsschilder über Verbotsschilder. Da der Wind kalt und stetig auf uns einpustete wollten wir uns schon auf den Rückweg zum Auto machen, da entdeckte der Herzmann eine weitere Infotafel, laut der der Hundestrand einige Hundert Meter Richtung Norden liegen sollte.

Wir wagten also noch einen Versuch und tatsächlich stand dort hinter dem Verbotsschild ein weiteres das den Anfang des Hundestrandes markierte. Der war im Übrigen nicht mehr als hundert Meter lang und wesentlich steiniger als der Rest des Weststrandes. Na klar. Aber wo wir nun schon einmal hier waren, durfte Buddy auch eine Runde den Strand erkunden, was ihm sichtlich mehr Freude bereitete als uns Zweibeinern, die sich doch irgendwie etwas mehr erhofft hatten *hust* Höchste Zeit für Hundestrand Nummer zwei.

Kleiner Hundestrand mit Flair in Meeschendorf

Da wir an diesem Vormittag nicht mehr alle drei Hundestrände erkunden können würden, denn zum einen blieb die Schranke am Campingplatz in der Mittagsruhe geschlossen und zum anderen hatten wir noch ein Date mit dem größten Windbeutel der Insel *yum*, entschieden wir uns für den Hundestrand in Meeschendorf, der nur gut zwei Kilometer von unserem Platz entfernt lag. Schnell hatten wir den Parkplatz gefunden, auf dem wir wie auf den meisten Inselparkplätzen eine Gebühr zahlen mussten, und der Regen schien auch gerade wieder nachzulassen. Hier gibt es gleich zwei Hundestrandabschnitte, einen etwas größeren mit *uiuiui* 220 Metern Länge und einen kleineren mit rund 100 Metern. Wir entschieden uns für den kleineren, denn der lag nur wenige hundert Meter vom Parkplatz entfernt und es war ohnehin kein Betrieb am Strand. In Meeschendorf läuft man bis zum Strandabschnitt auf einem asphaltierten Rad- und Fußweg und nimmt dann einen kleinen Pfad durch die mit Felsen gesäumte Minidüne auf den Strand. Und mit Mini meine ich vielleicht maximal zwei Meter Breite *lach*

Dieser Strand samt einigen Strandkörben gefiel uns gar nicht mal schlecht. Der Sand war wie in der Broschüre versprochen fein und nur wenige Steine lagen herum, die den Zugang zum Wasser hätten erschweren können. Buddy durfte also auch hier ein bisschen herumtoben, was er auch nur allzu gerne und übermütig in Anspruch nahm *schmunzel*

Die legendären Windbeutel im Allee Cafe

Nun blieben uns noch etwa eineinhalb Stunden Zeit um wieder auf dem Campingplatz einzutrudeln – perfekt für den sagenumwobenen Riesenwindbeutel im Allee Cafe in Katharinenhof. Schon am Vortag wollten wir eigentlich hier einkehren, doch morgens war es noch geschlossen gewesen und nachmittags zum Bersten voll. Aber jetzt, kurz nach Öffnung war unser Moment gekommen. Draußen sitzen war auch hier leider wegen der Wespen unmöglich, weshalb wir uns in das süße Cafe im ehemaligen Bauernhaus zurückzogen. Und während Buddy entspannt unter dem Tisch relaxte gönnten wir Zweibeiner uns einen fantastischen Kaffee plus jeweils einen der riesigen Windbeutel – Sorte Kirsche. Und ja, die Gerüchte stimmen, diese Windbeutel sind so groß wie ein Essteller! Ich konnte meinen nicht ganz aufessen, beim besten Willen nicht *lach* Also wer von euch mal in der Nähe von Katharinenhof auf Fehmarn ist, der sollte sich dieses leckere Ungetüm auf gar keinen Fall entgehen lassen.

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Fantastische Windbeutel im Allee Cafe

Let it Rain

Wieder zurück am Zelt machten wir es uns gerade zu einem kleinen Mittagsrühchen bequem als auch schon der Regen einsetzte. Und der sollte mehr oder weniger bis in den Abend anhalten. Wir verbrachten unseren Nachmittag also im regengepeitschten Zelt (das übrigens Wind und Wetter super stand hielt) und nutzten die Zwangspause zum entspannten Lesen und Relaxen. Als sich das Wetter beruhigte drehten wir noch eine Abendrunde am Hausstrand bevor wir uns wieder samt Laptop und Serien in unserer gemütlichen Schlafkammer verkrochen.


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2 Antworten auf „Campingabenteuer Fehmarn – Tag 3“

  1. Hey,
    schöner Artikel, der Lust auf eine Reise nach Fehmarn macht!
    Wir waren dieses Jahr auch zum ersten Mal mit unserem jetzigen Hund campen. Ich finde, so ein Campingurlaub ist ein ganz besonderes Erlebnis zwischen Mensch und Hund, einfach anders als ein Urlaub im Hotel.

    Viele Grüße

    Christina

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