Campingabenteuer Fehmarn – Tag 4

Werbung*| Der Sonntag sollte unser letzter richtiger Urlaubstag auf Fehmarn sein, denn Montag ging es für uns zurück in die Heimat. An diesem Tag wollten wir all die Dinge erleben, die noch auf unserer Bucketlist schlummerten: den dritten Hundestrand erkunden, ein Softeis bei Raddens Eis essen und der U-Boot Besuch.

Nach einer – ja wie sollte es anders sein – regnerischen Nacht erwartete uns morgens am Strand ein wahrhaft mystischer Anblick. Das Meer war nahezu glatt und spiegelte metallen den Himmel. Wunderschön. Am Tag zuvor hatten wir auf dem Weg nach Bojendorf noch einmal unsere Vorräte aufgestockt und so konnten wir uns ein verhältnismäßig üppiges Frühstück gönnen, bevor wir uns auf den Weg nach Burgstaaken zum U-Boot Museum machten.

In und um das U-Boot in Burgstaaken

Pünktlich um zehn Uhr zur Öffnung des U-Boot-Museums erreichten wir den Hafen. Nun trennten sich unsere Wege und während der Herzmann das ausrangierte U-Boot unsicher machte drehten der Zwerg und ich eine Runde um den Hafen und durch den nahegelegenen kleinen Grüngürtel.

Viel über das U-Boot Museum kann ich euch natürlich nicht berichten. Ich habe wohl gehört, dass hin und wieder Hunde dort erlaubt werden, wenn man sie denn auf dem Arm tragen kann. Aber ich habe nicht nachgefragt, da ich mit meinen klaustrophobischen Anwandlungen sowieso nicht hinein wollte *zwinker* Der Herzmann war aber auf jeden Fall begeistert, der Innenraum des U-Boots muss sehr original erhalten sein und man kann sich vom Schlafplatz, über den Steuerraum bis hin zur Toilette alles anschauen. Für alle Interessierten also gewiss einen Besuch wert.

Anschließend ging es erst einmal zurück auf den Platz, Mittagessen in der Campingplatzküche kochen und die Platzruhe von 13-15 Uhr entspannt und vollgefuttert am Zelt verbringen.

Hundestrand Grüner Brink

Nachmittags machten wir uns dann auf den Weg an den Nordstrand der Insel. Hier liegt das Naturschutzgebiet Grüner Brink und die gleichnamigen Badestrände. Besonders reizvoll ist hier, dass man nicht weit entfernt vom Fährhafen in Puttgarden ist und am Strand die skandinavischen Fähren beim Ein- und Auslaufen beobachten kann – alles aus angenehmer Entfernung. Der Strand am Grünen Brink liegt am abgelegendsten, weit draußen auf dem Land und entfernt von den nächsten Campingplätzen und Ortschaften. Natürlich war das Wetter auch bei Hundestrandbesuch Nummer drei eher herbstlich als badetauglich *hüstel* Aber wenigstens regnete es gerade nicht, als wir das Pinschermobil auf dem Parkplatz zurück ließen und den Weg die Dünen hoch nahmen. Am Grünen Brink gibt es gleich am Strand einen schmucken Imbiss. Ein paar hundert Meter weiter östlich beginnt dann der Hundestrand. Und der ist wirklich schön! Strandkörbe, weißer Sand und jede Menge Patz zum Flitzen. Eigentlich schade, dass wir den erst am letzten Tag entdeckt haben, sonst wären wir vermutlich nicht nur einmal hin gefahren.

Die Stimmung dort war durch den Wind und den über das Meer aufziehenden Nebel ganz besonders. Ich glaube ich hätte das nicht gegen Sonnenschein und Strandwetter eintauschen möchten, zumal dann vermutlich eine Menge los gewesen wäre. Der Wasserzugang war ungewöhnlich seicht, so dass Buddy auch nach zehn Metern noch stehen konnte. Dementsprechend hoch war der Spaßfaktor beim Planschen. Wir wären wohl noch länger geblieben wenn – na wer ahnt es? – der Regen nicht stetig zugenommen hätte. Und so machten wir uns auf den Weg zum letzten Punkt der Tagesordnung.

Ein Softeis zum Schluss

Bevor es wieder auf den Campingplatz ging machten wir noch einmal Halt in Burg. Dort gibt es nämlich einen Eisladen, der im Netz ganz besonders angepriesen wird: Raddens Eis. Hier gibt es täglich frisch zubereitetet Softeis in viel mehr als nur Vanille, Erdbeer oder Schoko. Außerdem kann man in der Größe von 50 Cent bis sieben Euro wählen und hat zahlreiche Toppings zur Auswahl. Letztlich entschieden wir uns dann doch für die Klassiker Erdbeere und Vanille mit Schokoüberzug. Und ich muss zugeben, wirklich sehr, sehr lecker *yum* Kleiner Tipp: geht abends oder bei Regen hin (oder bei beidem wie wir) dann müsst ihr nämlich nicht die gefürchtete halbe Stunde anstehen. Buddy, der doch eher wenig für Eis übrig hat, schlummerte währenddessen übrigens in seiner Box, während wir im Auto vor Regen geschützt unser Eis genossen.

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Hausgemachtes Softeis von Raddens Eis

Danach hieß es dann kochen, essen und schon mal ein bisschen zusammenräumen, bevor wir es uns gemütlich machten. Auch in der letzten Nacht sollte es unentwegt regnen.

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2 Antworten auf „Campingabenteuer Fehmarn – Tag 4“

  1. Beim Lesen deiner Reiseberichte ist mir aufgefallen, dass ich seit über 10 Jahren nicht mehr auf Fehmarn war, obwohl ich nur 1,5 Stunden entfernt wohne. Vielen Dank, du hast mir richtig Lust gemacht mal wieder hinzufahren.
    Herzliche Grüße
    Stephie

    1. Ach wie schön, das freut mich echt! Ich kann mir immer gar nicht vorstellen wie es sein muss küstennah zu leben und all diese tollen Orte gleich vor der Haustür zu haben ♥

      Lieben Gruß,
      Melody

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