Saal Digital | An die Wand gebannt

[Werbung]   Wer gern und viel fotografiert wünscht sich früher oder später das ein oder andere Lieblingsstück auch abseits von Monitor und Handydisplay betrachten zu können – zum Anfassen sozusagen. Zumindest ging es mir da so. Tatsächlich hatten wir bisher nicht ein einziges Fotobuch gestaltet oder gar unsere Wände mit Momenten geschmückt. Doch damit ist jetzt Schluss *zwinker* Seit kurzem ziert nun nämlich ein Lieblingsbild vom Lieblingszwerg unser Zuhause und wir sind absolut begeistert!

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Im Fokus

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Heute wollen wir mal wieder ein wenig über’s Fotografieren plauschen. Unsere DSLR Kameras bieten uns ja verschiedene Fokusmodi an und viele trauen sich lange Zeit nicht aus dem Autofokus heraus *zwinker* Warum ich persönlich kein Fan von dieser Automatik bin und wie wir stattdessen unsere Momente einfangen, dass wollen wir euch heute verraten.

Wie ihr ja wisst fotografieren wir als Nikonfans nach wie vor glücklich und zufrieden mit unserer D3200, weshalb ich euch auch nur anhand dieses Modells erklären kann, wie wir es machen mit dem Fokussieren. Allerdings denke ich, dass es auf die meisten Nikonmodelle einfach übertragbar sein sollte und wer sich mit seiner Canon ein bisschen vertraut gemacht hat, der findet sich ganz sicher auch in unseren Beschreibungen zurecht.

Nun denn, welche Fokusarten gibt es denn überhaupt zur Auswahl? Wir befinden uns im selbstverständlich im Manuellen Kameramodus *räusper* Wenn nun wir in unsere Aufnahmeeinstellungen hüpfen [bei der D3200 die i-Taste] dann können wir unter Fokusmodus unter vier verschiedenen Modi wählen: MF [Manueller Fokus], AF-S [Einzelautofokus], AF-C [Kontinuierlicher Autofokus] und AF-A [Autofokus Automatik]. Außerdem müssen wir uns noch für eine Messfeldsteuerung entscheiden. Hier stehen die Einzelfeldsteuerung, die Dynamische Messfeldsteuerung, das 3D-Tracking und die Automatische Messfeldsteuerung zur Auswahl *puh* Nicht ohne, oder?
Theoretisch wäre es jetzt natürlich angebracht, dass ich euch erkläre, welche Auswahl nun genau was macht, aber ich finde das würde diesen Beitrag doch ein wenig sprengen. Wer sich dafür interessiert, der findet die Erläuterung aber in seinem Handbuch *zwinker*
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Die typische Voreinstellung ist meist der AF-A und die Automatische Messfeldsteuerung. Bei diesen Einstellungen wird eure Kamera alle Fokusentscheidungen für euch treffen und trotz aller Technik nicht immer das in den Vordergrund stellen, was ihr im Sinn habt – denn Gedankenlesen können unsere Kameras eben doch [noch] nicht *lach* Ich weiß, dass einige mit dieser Variante dennoch zufrieden sind, ich jedoch habe damit keine allzu guten Erfahrungen in der Hundefotografie gemacht. Beim Zwerg beispielsweise wird in neunzig Prozent der Fälle sein Halsband oder die Nase scharf gestellt statt der Augen… Eben die Punkte die die Kamera für besonders markant befindet.
Also bin ich relativ schnell dazu übergegangen fast ausschließlich mit der Einzelfeldsteuerung zu fotografieren. In diesem Modus könnt ihr nämlich über die Pfeiltasten ganz präzise selbst entscheiden, welchen Punkt des Messfeldes ihr scharf haben mögt. In vielen Ratgebern und Handbüchern findet man zwar den Hinweis, dass sich für die Tierfotografie die Dynamische Messfeldsteuerung oder das 3D-Tracking empfiehlt, ich selbst habe dabei aber weder bei bewegten noch bei statischen Motiven eine so hohe Trefferquote wie beim Einzelfeld. Bei den anderen beiden Optionen kommt nämlich wieder die Berechnung der Kamera ins Spiel und die ist nicht immer in meinem Sinne *hust*
Einzelfeldsteuerung – check. Und was machen wir mit dem Fokusmodus? Da gibt es meiner Erfahrung nach zwei Möglichkeiten: der AF-S oder der AF-C. Entscheidet ihr euch für den AF-S, dann stellt die Kamera euer angewähltes Messfeld scharf, sobald ihr die Auslösetaste halb herunter drückt… und das bleibt dann auch so, solange ihr nicht loslasst und neu fokussiert. Beim AF-C hingegen wird die Schärfe ständig nachgeführt, sprich wenn ihr ein wenig mit der Kamera wackelt oder eure Fellnase innerhalb des Messfeldes leicht den Kopf bewegt, dann bleibt euer Fokus trotzdem knackig scharf. Gerade wenn man mit einer offenen Blende arbeitet und der Schärfebereich entsprechend klein ist, finde ich den Kontinuierlichen Autofokus [AF-C] die bessere Wahl, aber das muss man letztlich selbst ausprobieren.
Wir hoffen, dass wir euch unsere Art zu Fotografieren ein bisschen näher bringen konnten und vielleicht war ja für den einen oder anderen ein kleiner Tipp dabei.
Alle unsere Beiträge zum Thema Fotografie findet ihr oben in der Sidebar unter – na klar – Hundefotografie *zwinker*

Snowdog on the Run

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[Beitrag enthält Werbung] Was gibt es schöneres als seine Fellschnute beim Toben und Flitzen in der verschneiten Winterlandschaft abzulichten? Sicherlich nicht viel neben Sonne, Strand und Meer *zwinker* Nun ist es gerade für Anfänger an der Spiegelreflexfront nicht immer gerade einfach, die richtigen Einstellungen zu finden und das Ergebnis zu bekommen, dass man sich wünscht. Gerade der grelle Schnee, die schnellen Bewegungen und die starken Kontraste sind nicht unbedingt einfach. Und auch ich bin gerade noch vor einem Jahr so manches Mal verzweifelt *räusper* Da es mittlerweile aber schon ganz gut klappt mit dem Schnee und dem flitzenden Zwerg, möchte ich euch heute verraten, wie wir unsere Schneemomente einfangen und euch vielleicht den ein oder anderen [Amateur]tipp mit auf den Weg geben.

Fangen wir erst einmal bei Zeit und Ort an, denn die beiden Faktoren spielen meiner Meinung nach immer eine entscheidende Rolle, wenn es um schöne Hundefotos geht. Wie auch bei jedem anderen Foto präferieren wir hier die [Abend-bzw.] Morgenstunden, wenn das Licht nicht allzu grell ist und die Schatten angenehm weich sind. Außerdem suchen wir uns gerne ein stilles Plätzchen mit wenig Ablenkung durch andere Hunde, Menschen, Autos & Co. Nun ist es bei Bewegungsfotos im Gegensatz zu Portraits ja so, dass man sich schlecht eine kleine Szenerie von wenigen Quadratmetern aussuchen kann. Also ist es natürlich eine feine Sache, wenn man viel Platz hat an dem sich der Hund frei bewegen kann. Ein ruhiger Rundumhintergrund macht die Sache natürlich richtig rund *zwinker* Und zu guter Letzt ist es gerade dann, wenn man sich noch sehr auf die Kamera und den rechten Moment konzentrieren muss, hilfreich eine zweite Person dabei zu haben, die z. B. das Spiely schmeißt oder schlicht und einfach den Hund im Blick behält.
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Sonne, Schnee und schnelle Pfötchen – kommen wir zu den Einstellungen. Wie ihr wisst, bin ich auch nur von der Learning-by-Doing-Fraktion und kann euch nur berichten, wie ich es mache. Wenn man, wie in unserem Falle hier, Schnee und Sonnenschein hat, dann heisst meine Devise: ISO runter, Blende auf und Verschlusszeit hoch. Die Fotos, die ihr hier seht sind alle mit meinem 50mm Objektiv* entstanden. Dabei habe ich die Blende ganz standardmäßig auf f/2 gestellt, die ISO auf 100 bis maximal 200 und die Verschlusszeit auf  mindestens 1/1600 Sekunde – In einigen Fällen habe ich sogar die maximal mögliche Verschlusszeit von 1/4000 Sekunde genutzt. Die Blende und Verschlusszeit entspricht dabei weitestgehend dem, was ich immer für Buddy in Motion nutze, denn um die schnellen Bewegungsabläufe scharf einfangen zu können, komme ich nicht unter 1/1250 Sekunde. Das ist aber sicherlich ein wenig vom Hund und dessen Geschwindigkeit abhängig. Außerdem kann ich euch nur raten, Serienfotos zu schießen, denn das erhöht die Trefferwahrscheinlichkeit bei Bewegungsfotos enorm. Als Fokusmodus nutze ich persönlich immer am liebsten den Einzelfeldmodus – aber auch das ist sicherlich Geschmackssache.
Und ansonsten heißt es einfach: Übung macht den Meister *zwinker* Gerade wenn man seine eigene Fellnase fotografiert lernt man schnell, die Bewegungen und Läufe ein wenig vorauszuahnen. Ich selbst fokussiere auch immer gerne zwischendurch einen ungefähren Punkt an, damit die Kamera dann schneller das Zwergengesicht fokussiert, wenn er im gewünschten Abschnitt ist. Gerade mit etwas trägeren Objektiven, wie meinem Tamron*, ist das sehr zu empfehlen *lach*
Ich hoffe, es war vielleicht der ein oder andere Tipp für euch dabei und nun raus in den Schnee und ran ans Momentefangen ❤
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