Ein Novemberwochenende.

Nachdem wir inden letzten Wochen wieder viel über die unschönen Dinge wie Buddys Krankenakte berichtet haben, wird es auch mal wieder höchste Zeit für die wunderbaren Alltagsmomente, die man am liebsten in einem Marmeladenglas verstauen möchte. Das letzte Wochenende hatte davon ganz besonders viele.

Der November hat mittlerweile so richtig Einzug gehalten und uns mit Frost und Sonnenschein wie auch diesigen Tagen samt Nebel verwöhnt. Am letzten Samstag ging es bei zweiterem zu einer späten Morgenrunde in die Wälder Ratingens, die wir in den letzten Monaten wegen Überfüllung ein wenig verschmäht hatten *räusper* Wie erhofft, lockte das feucht-kühle Novemberwetter aber nur wenige raus in die Natur, so dass wir unsere Lieblingswälder mal wieder so richtig genießen konnten.

Schnell landete die Schleppleine am Rucksack, nachdem wir quasi allein unterwegs waren und keine überraschenden Hundebegegnungen zu befürchten hatten. In den früheren Morgenstunden hatte es noch kräftig geregnet, so dass die Luft wie frischgewaschen war. Es war unglaublich still und man konnte die Tropfen von Farn und Bäumen fallen hören *schwärm* Wegen der doch recht frischen Temperaturen hielten wir unsere Runde aber deutlich kürzer als in den Sommermonaten, was angesichts des Nicht-Satt-Sehen-Könnens gar nicht so leicht fiel. Ich liebe dieses Wetter einfach und auch der Zwerg war richtig gut drauf – trotz nasser Pfötchen *zwinker*

Am Sonntagmorgen überraschte uns dann der zweite Frost dieses Herbstes, die Sonne lachte durch eine immer dünner werdende Wolkendecke vom Himmel und wir machten uns nach einem flotten Frühstückskaffee wieder auf in die Wälder. Immerhin mussten wir uns sputen, denn die Sonne lockt ja gern so manchen aus den lauschigen vier Wänden hervor, der bei kleinsten Wölkchen lieber daheim bleibt *hüstel*

Auf den ersten Metern warteten tatsächlich einige Leinen-Hundebegegnungen auf uns, doch schon bald waren wir wieder ganz für uns unterwegs. Der Zwerg durfte also nach Herzenslust das Laub durchpflügen und die Tannenzapfen fangen, während wir Zweibeiner uns an den bunten Farben und tanzenden Sonnenstrahlen erfreuten *strahl* Herrlich.
Gegen Ende der Runde nahmen dann Gebell und Rufe aus der Ferne merklich zu, so dass wir umso froher darüber waren, den frühen Vogel erfolgreich absolviert zu haben und wieder am Auto angekommen zu sein, bevor der Wald wieder zum sonntäglichenTummelplatz mutiert *zwinker*

Nach all den eher durchwachsenen, anstrengenden Wochen, die hinter uns liegen, hat dieses Wochenende einfach unglaublich gut getan und unsere Akkus so richtig aufgefüllt. Einfach nur entspannt gemeinsam durch die Natur zu streifen und die Ruhe genießen zu können ist so viel Wert und hat uns in den Sommermonaten der Überfülltheit, in denen man permanent nur um die nächste Ecke spähte um anderen Hunden, Radfahrern und Joggern auszuweichen, doch sehr gefehlt.

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