Zingst- Lieblingsplätzchen mal anders

[Werbung, unbeauftragt] Wir sind zurück aus unserem alljährlichen Septemberurlaub an der Ostsee. Für uns mittlerweile schon ein bisschen wie nach Hause kommen, so vertraut, wie dieses Plätzchen am Meer mittlerweile für uns ist. Warum diesmal aber doch so einiges ganz anders war und wie wir die knapp zwei Wochen verbracht haben, das verraten wir euch heute.

Insgeheim freuen wir uns das ganze Jahr auf diese Zeit, in der wir jeden Morgen durch die Brandung spazieren können, in der Frühe von den Kranichen geweckt werden und nachts den Rufen des Rotwilds lauschen. Wir lieben es, durch den kleinen Ort zu flanieren, in unseren Lieblingslokalen zu schlemmen, die Seele baumeln zu lassen und die wunderschöne Natur drumherum zu genießen. Der perfekte Abschied vom Sommer…

Diesmal könnte man es allerdings eher als Begrüßung des Herbstes bezeichnen *lach* denn das Wetter hat uns diesmal doch etwas eiskalt erwischt – im wahrsten Sinne des Wortes. Ausgerechnet in unserer Hauptwoche brachen die Temperaturen ungewohnt früh ein, es gab eine Menge Regen und auch einige Tage Sturm. So haben wir das bisher noch nicht erlebt und ich hatte schon ein wenig das Gefühl, dass der Zwerg vom Meer ein bisschen enttäuscht war *hüstel* Nicht nur, dass an den wenigsten Tagen annähernd Badewetter für ihn war, der Strand war an einigen Tagen fast komplett überspült und der Wind sorgte mit dem Sand im Gepäck für ein regelrechtes Sandstrahl-Peeling *räusper* Da mussten wir die ein oder andere Morgenrunde vorzeitig abbrechen.

Auch das sonst so gemütliche Beisammensitzen an der Seebrücke und in anderen Lokalen war oft eher ungemütlich. Der Zwerg mit warmer Decke unterm Poppes und Fleecepulli plus Warmup Cape trotzte dem kalten Wind zwar tapfer, aber wenn ich an das T-Shirt Wetter im vorherigen Jahr zurückdenke, war uns das doch allemal lieber. Und um alles Mimimi in einem Zug abzuarbeiten *zwinker* haben wir gleich in den ersten Tagen unser ältestes Spiely an die Ostsee verloren und nur einen Tag später gab mein Handy den Geist auf, so dass der restliche Urlaub schnappschuss- und videofrei verlaufen musste. Ja, es lief nicht alles rund in diesem Jahr.

Aber – jetzt kommt das große Aber – es war natürlich nicht alles doof. Es gab auch einige richtig schöne Tage, an denen das Herrchen schwimmen gehen konnte und der Zwerg sein Ersatzspiely todesmutig, Kopf voran, aus den Wellen gerettet hat, um es anschließend am Strand in Endlosschleife ein- und auszubuddeln.

Wir haben ein paar schöne Spaziergänge durch den Osterwald in Zingst gemacht und einen Ausflug zum Darßer Urwald mit Besuch am Weststrand – dazu beim nächsten Mal mehr. Wir haben uns auch von Sturm und Regen nicht die leckere Scholle oder den Sonnenuntergang an der Seebrücke gemeinsam mit Familie und Freunden, die gleichzeitig dort weilten, vermiesen lassen. Wozu gibt’s schließlich Decken, Windjacken und Wärmestrahler? *zwinker*

Und dann war da natürlich das Fotografieren, das diesmal ganz anders und doch ganz wunderbar war. Wir haben die obligatorischen, sommerlichen Strand-Flitze-Fotos eingefangen, aber eben auch ganz wunderbare Lichtspiele zwischen Regenwolken und Sonnenaufgang, die, für die Ostsee untypischen, aufgepeitschten Wellen und überspülten Buhnen, knackig frisches Seegras am Strand und wunderschöne Farbspiele und Spieglungen, die auf den gefluteten Flächen entstanden.

An unserem letzten Tag konnten wir kaum glauben, dass der Urlaub schon wieder rum ist für dieses Jahr. Und das ist ganz bestimmt ein gutes Zeichen, denn bekanntlich verfliegt die Zeit bei schönen Dingen umso schneller. Außerdem glaube ich, dass die tägliche Abwechslung und die wettertechnischen Herausforderungen, die uns aus unserer eingespielten Urlaubsroutine herausgezwungen haben, die Tage einfach viel schneller vergehen lassen haben. Gerne hätten wir noch ein paar Tage drangehangen, zumal das Wetter – natürlich – just bei unserer Abreise wieder spätsommerlich mild wurde *hüstel* Aber so läuft der Hase leider nicht. Und so bleibt uns nichts anderes übrig, als uns jetzt schon auf das nächste Jahr zu freuen, wenn es wieder zurück geht an unser Lieblingsplätzchen an der Ostsee.

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