Von Idylle und Kuriositäten im Deilbachtal

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[Werbung, da Orts- und/oder Markennennung] An einem schwülwarmen Sonntagabend machten wir uns auf um neue Wege und Wasserstellen zu erkunden. Weit wollten wir nicht fahren und so landeten wir schließlich im Deilbachtal in Essen-Kupferdreh. Ja ganz recht, hier waren wir schon einmal kurz im vorletzten Winter. Allerdings sollte diesmal einiges ganz anders sein, als wir es in Erinnerung hatten – im Guten wie im, sagen wir mal, Seltsamen *zwinker* „Von Idylle und Kuriositäten im Deilbachtal“ weiterlesen

Kirschblüte

[Werbung, da Orts- und/oder Markennennung] Die Kirschblüte ist jedes Jahr auf’s Neue das Ereignis schlechthin wenn es um die ersten Frühlingsfotos geht. Also haben wir uns auch diesmal auf die Suche gemacht und wurden gleich in unserer Heimat mehr als fündig. Und da dieses Mal so viele schöne Fotos zusammengekommen sind und ich mir sowieso unlängst groß auf’s Memo geschrieben habe wieder mehr Alltagsbloggerei zu betreiben, nehmen wir euch heute hier und jetzt mit in den zuckersüßen rosa Farbrausch *zwinker*

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Angewandert – Durch die Haard zum Teufelsstein

[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Das erste richtige Frühlingswochenende stand ins Haus und wir wollten endlich mal wieder auf Entdeckungstour gehen. Zum Einstieg sollte es für uns wintermüde Gemütlichwanderer eine angenehm kurze, aber sehenswerte Runde werden. Fündig wurden wir diesmal in der Haard.

Ganze 16 Grad sollten es an diesem Samstag werden und so schmissen wir uns zum ersten mal in diesem Jahr in leichtere Garderobe, packten Bütterchen und Schleppleine in den Rucksack und machten uns im Pinschermobil auf den Weg Richtung Münsterland. Mittlerweile doch so langsam mit der neuen Wanderapp auf Du, hatte ich uns dort eine schöne kleine Runde zusammengestellt, die uns über den Stimberg, mit gut 150m die höchste Erhebung der Haard, hin zu den sogenannten Teufelssteinen führen sollte.
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Der Parkplatz Stimbergpark war schnell gefunden und nach einem kurzen Blick auf die Karte auch der richtige Weg. Es stellte sich heraus, dass meine selbstgebastelte Route zu einem großen Teil mit dem dort verlaufenden A7 übereinstimmte und so fiel die Orientierung noch leichter als gedacht. Schon die ersten Meter über einen schmalen Trampelpfad stetig bergan machte richtig gute Laune. Die Sonnenstrahlen und die Wärme taten ihr übrigens *strahl*
Bald erreichten wir die erste Ebene und stellten fest, dass auch hier der letzte Sturm ordentlich gewütet hatte und zahlreiche Bäume auf den Weg gekippt hatte. Fleißige Füße hatten allerdings in den letzten Wochen bereits Umgehungspfade eingetrampelt und so machten uns die Hindernisse nicht zu schaffen.
Während bald unser A7 eine Kurve nahm und eben weiterlief, folgten wir dem ansteigenden Weg geradeheraus auf den Sendeturm zu, denn wir wollten unsere Frühstückspause gerne oben auf dem Plateau des Stimbergs einlegen. Eine wirklich gute Entscheidung, denn die offenen sandigen Grasflächen waren eine willkommene Abwechslung zum dichten Wald. Ein schönes Rastplätzchen war schnell gefunden und das erste Leberwurstbütterchen des Jahres im Freien schmeckte gleich doppelt und dreifach gut *yum*
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Nach der kleinen Stärkung machten wir uns zügig weiter, denn das Highlight unserer kleinen Wanderung wartete ja noch auf uns: Der Teufelsstein. Dank meiner Wanderapp hatte ich den auch schnell ganz in der Nähe lokalisiert und so stiegen wir über einen recht steilen Pfad wieder eine Ebene hinab wo wir zu unserer Überraschung auch gleich wieder auf den A7 stießen. Es ging nun einige Meter um den höchsten Punkt herum und *tatatada* nach einer scharfen Biegung standen wir unmittelbar vor dem Teufelsstein. Warum wir den so viel interessanter fanden als die vorbeiführende Fährte, das konnte der Zwerg nicht ganz nachvollziehen. Zu einem obligatorischen Erinnerungsfoto ließ er sich aber trotzdem überreden – Keks inklusive versteht sich *schmunzel*
Allen Wissbegierigen sei noch gesagt, dass es sich bei dem Teufelsstein um nicht viel mehr als einen, zugegebenermaßen beeindruckenden, Quarzitblock handelt, der aus dem selben verkieselten Sandstein besteht wie der gesamte Stimberg. Seine exponierte Lage macht ihn aber natürlich zu einem viel mystischeren Hingucker als die kleinen schwarzen knubbeligen Strukturen, die hier und da am Wegesrand hervorlugen *zwinker*
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Bevor sich nun die nächsten schaulustigen Wanderer heranpirschten machten wir uns wieder auf den Weg. Für die restliche Runde zurück zum Pinschermobil entschieden wir uns kurzerhand einfach weiter dem A7 zu folgen, wenn er uns denn schon wieder begegnet war. So umrundeten wir auf relativ breitem Waldweg weiter den Stimberggipfel um uns dann endlich wieder auf stetig bergablaufende kleinen Pfade zu begeben. Hier waren es dann weniger die Spuren von Wild als die Reifenabdrücke der Mountainbiker die mich die Entscheidung zur Schleppleine begrüßen ließen. Glücklicherweise begegneten wir an diesem Samstagvormittag aber weder Wild noch Wilden *hehe* und so konnten wir Zweibeiner uns ganz darauf konzentrieren zwischen urigem Wurzelweg und Steinen nicht ins Stolpern zu geraten. Von Buddy erntet man übrigens für solche Tempoveringerungen immer nur verständnislose Blicke *lach* – der hat ja schließlich auch leicht Reden mit seinem geländesicheren Vierbeinantrieb *hüstel*
Bald schon kam dann am Ende des Abstiegs der asphaltierte Haardgrenzweg in Sicht und von dort aus trennten uns nur noch wenige Meter vom Parkplatz. Eine rundum schöne kleine Wandertour die ihren Zweck als Einstiegsrunde perfekt erfüllt hat… jetzt haben wir nämlich wieder richtig Lust auf mehr *zwinker*
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Entlang alter Steine und neuer Natur

[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Das Wochenende vor der Tür und die Sonne am Himmel entschieden wir uns Freitagmittag spontan dazu, einem der in der Wanderapp entdeckten Highlights eine zweite Chance zu geben. Bei unserem ersten Versuch hatte uns nämlich nicht nur das Wetter, sondern auch unser Orientierungssinn einen Strich durch die Rechnung gemacht und uns letztlich bei nasskaltem Schneeregen beinahe mitten in einen aktiven Steinbruch hineingeführt *hüstel* Diesmal sollte aber alles passen und einer schönen kleinen Tour auf dem Eignerbach Rundweg stand nichts mehr im Wege.

Sicherheitshalber hatte ich im Vorfeld noch einmal eine Wanderkarte im guten alten pdf-Format studiert und konnte gar nicht glauben, wie wir die Nummer beim letzten Mal so in den Sand setzten konnten *räusper* denn eine klarere Wegführung konnte es eigentlich kaum geben. Und als wir dann vor Ort das Pinschermobil auf den bereits wohlbekannten Parkplatz lenkten, sprang uns auch gleich das wegweisende Schild ins Auge… ganz klar, beim letzten Mal musste der dichte Schneeregen für Verwirrung gesorgt haben *zwinker*
Guten Mutes machten wir uns also auf den Weg, vorbei am Lokal Kleine Schweiz und dem Ziegengehege [in das Buddy am liebsten der Nase nach einbiegen wollte *grins*] und liefen schnurstracks auf das erste große Highlight des Rundweges zu: eine solide Brücke führt über einen kleinen feinen Bilderbuchwasserfall an dessen unteren Ende der weite Blick auf den dortigen Steinbruch freiliegt. Wir gönnten uns also einen Moment zum Gucken und Staunen, bevor wir die Brücke hinter uns ließen und uns auf die erste lange Gerade begaben. Gesäumt von jungem Baumbestand führte uns der Weg angenehm eben zügig voran und dank der laublosen Winterzeit konnte man auch hier noch viele Blicke auf den tieferliegenden Steinbruch erhaschen. Buddy hopste gut gelaunt am Wegesrand entlang, schnüffelte mal hier, mal dort und freute sich an den Sonnenstrahlen.
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Am Ende des schnurgeraden Weges wartete dann eine Überraschung auf mich Steigungsmuffel – weiter ging es in engen Serpentinen samt zwanzig Prozent Steigung steil bergan. Soviel also zur easy peasy ebenen Strecke also *hust* Dezent aus der Puste kamen wir irgendwann ganz oben an. Vor uns lag nun eine Art Plateau, auf dem der Wanderweg, wie auch schon während des Aufstiegs, feinsäuberlich mit Stacheldraht gesäumt worden war. In meinen Augen ein absolutes Unding auf öffentlich ausgewiesenen Wegen die schließlich auch von eher unvorsichtigen Kindern, Hunden& Co genutzt werden. Schon mal jemanden gesehen der in so einen Zaun hineingestolpert ist? Nicht nur unschön, sondern echt gefährlich kann ich euch sagen.
Nun aber zurück zu unserem Weg, der nämlich endlich wieder eben verläuft *yippie* zumindest für eine Weile. Man merkt beim Umschauen recht schnell, dass es sich hier um eine künstliche Landschaft handelt mit der sehr jungen Natur, den schnurgeraden Wegen und nicht zuletzt mit den noch aktiv genutzten, stets hinter prangernden Verbotsschildern liegenden, Wirtschaftswegen der Wülfrather Kalksteinbrüche. Ein wenig erinnert mich diese Renaturierung an unsere Ruhrpotthalden.
Nachdem es hoch ging, musste es auch irgendwann wieder runter gehen und so führte unser Weg uns bald wieder hinab, diesmal aber wesentlich moderater, und hielt eine weitere, schier endlos wirkende, Gerade für uns bereit. In regelmäßigen Abständen finden sich hier Schutzhütten und Bänke, die uns ein wenig an kleine Bushaltestellen erinnern – auf einen fahrbaren Untersatz wartet man hier aber ganz bestimmt vergeblich also machten wir uns weiter und genossen den gut ausgebauten und nett anzuschauenden ewiggeraden Weg mit der tieferliegenden Rützkausener Straße zu unserer Linken und einem dammartigen, baumbewachsenen Wall zu unserer Rechten. Hin und wieder begegneten wir kleinen Grüppchen Walkern oder einsamen Joggern, ansonsten blieb es an diesem Freitagmittag angenehm verlassen.
Nachdem wir einen weiteren Wirtschaftsweg, sicher abgesperrt und mit Schilderwald versehen natürlich *zwinker*,  gekreuzt hatten, begann der Wanderweg etwas schmaler zu werden und kleine Schlenker zu machen. Bald wurde eine große Wiese mit dahinterliegender Wohnsiedlung sichtbar und die ersten kleinen Wasserflächen erschienen am Wegesrand.
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Kurz darauf nahmen wir Kurs auf die Schlammteiche. Hier wurde eine wirklich schöne Aussichtsplattform samt Sitzgelegenheit angelegt, die es einem ermöglicht einen Blick auf den Kernbereich der Renaturierungszone zu werfen – betreten werden darf die nämlich nicht. Wir legten ein wohlverdientes Päuschen ein, auf halber Strecke sozusagen, genossen die Sonnenstrahlen, den Ausblick und die ein oder andere zwergische Kuscheleinheit.
Schon vorab hatten wir entschieden, nicht den gesamten Rundweg zu gehen, sondern lieber die eine, für uns attraktivere, Hälfte hin und zurück zu wandern. Auf diese Weise blieben wir nämlich angenehm fern der Wohnsiedlung und Asphaltanteile, was sowohl dem Zwerg als auch uns doch wesentlich mehr zusagt *zwinker* Und so machten wir uns nach unserer Pause an den Rückweg, zurück über die langen Geraden, steil herauf und noch steiler herab -hallo Höhenangst *hüstel* – und letztlich wieder Richtung Wasserfall.
Hier hatte sich übrigens mittlerweile ein Gewirr von Kameras und Hunden angesammelt und wir waren froh unser Pinschermobil zu erreichen, bevor die tollen Impressionen durch zu viele Mitentdecker einen faden Beigeschmack bekommen konnten.
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Letztlich hat uns der Eignerbach Rundwanderweg, zumindest auf der Hälfte die wir begangen haben, wirklich gut gefallen. Es gibt an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken und ich finde es immer schön zu sehen, wie die Natur sich ihre Heimat zurückerobern darf. Auch der Zwerg hat die Tour sichtlich genossen und ist an der langen Leine fröhlich von Stein zu Stock gehopst. Bis auf meine Abneigung gegen den massiven Einsatz von Stacheldraht, sind die Wege schön und praktisch gestaltet und es wurden ausreichend Gelegenheiten zum Sitzen und Pausieren eingerichtet.
Dennoch würde ich den Weg mit seinen ausgewiesenen zehn Kilometern Gesamtstrecke aufgrund der Länge und der zu überwindenden, knackigen Steigung nicht als super einfach und absolut geeignet für Ungeübte einstufen, so wie es die ein oder andere Broschüre tut. Ich kenne zumindest den ein oder anderen “Ungeübten” der schon bei der ersten Steigung umgedreht hätte *zwinker*

Vom Finden und Entdecken per App

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Wie ihr wisst lieben wir es neue Ecken zu entdecken, neue Wege auszuprobieren und kleine feine Abenteuer zu erleben. Wenn man das aber erstmal ein paar Jahre macht, dann findet man gar nicht mehr so leicht neue Ziele in der Heimat. Bisher habe ich viele Abende mühseliger Recherche und Stöberns in Karten, Fotos und Blogs verbracht, um neue Ideen für unsere Gassitouren zu finden. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? *hust* Immerhin gibt’s auch dafür heutzutage eine App.Ach was, eine Wanderapp, die brauchen wir doch nicht. Immerhin laufen wir keine riesigen Tagestouren, hätten keine coolen Routen zu teilen und überhaupt sind wir doch eher Spaziergänger als Wanderer… das dachte ich zumindest. Aber dass man solche Apps auch einfach zum Aufstöbern neuer Orte, geheimer Parkmöglichkeiten oder versteckter Wege nutzen könnte, tja, daran hatte ich so gar nicht gedacht. Dabei geht das ganz fantastisch.
Nachdem ich also Komoot auf mein Handy geladen hatte und an nur einem Abend gleich mehr als zwanzig spannende Ziele in der näheren Umgebung entdeckt hatte, mussten wir das natürlich gleich mal ausprobieren. Am besten erstmal in einer Gegend, die uns zumindest nicht ganz unbekannt ist. Sicher ist sicher.

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Unser Weg führte uns an diesem Sonntagvormittag also gen Ratingener Wälder, denn die haben wir ja schon an einigen Stellen erkundet und für uns entdeckt. Nun sollte es aber eine andere Stelle sein, mit einer super Parkmöglichkeit, einsamen Pfaden und einer gemütlichen Runde von knapp fünf Kilometern. Die Stelle, an der der Parkplatz sein sollte, wurde im Navi des Pinschermobils markiert, wir kamen näher und näher… und *schwupp* waren wir dran vorbeigerauscht *hüstel* Gar nicht so einfach einen kleinen Waldweg ohne Hinweisschild auf einer Landstraße ohne Geschwindigkeitslimit anzusteuern, während man von hinten schon geschoben wird. Also an der nächsten Möglichkeit gewendet, mit gedrosselter Geschwindigkeit den ganzen Verkehr ausgebremst und dann per Schleuderwende in den Waldweg rein *puh* geschafft. Der superduper geheime Parkplatz war also wirklich nicht ganz leicht zu finden, tatsächlich war es eigentlich nur eine etwas breitere Stelle des Waldweges, die scheinbar gerne zum Parken genutzt wird. Haben wir dann auch gemacht.
Noch ein kurzer Blick in die App, Aufzeichnungsbutton gedrückt, damit wir uns nicht noch verirrten *räusper* und los ging das Abenteuer. Der erste Eindruck war toll. Ein wirklich schöner Weg führte in den uns unbekannten Teil des Waldes, Buddy flitze los und hatte einiges zu Schnuffeln… aber ganz so einsam und geheim war es hier dann doch nicht.
Schon auf den ersten fünfhundert Metern trafen wir auf zwei Hund-Mensch-Gespanne, allerdings von der netten Sorte, und ein älteres Ehepaar dass sich samt Walkingstöckchen tapfer offroad durch das Unterholz kämpfte. Nichtsdestotrotz fanden wir es immer noch ganz lohnenswert – bis wir um die nächste Biegung bogen. Jogger mit Hund, Jogger ohne Hund, einsame Radfahrer, radelnde Gruppen und jede Menge Gassigänger. Sie kamen uns entgegen, liefen auf Parallelwegen, hinter oder vor uns… Das lässt sich nicht schönreden, hier kam langsam Stadtparkfeeling auf *motz*
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Aber so schnell wollten wir nicht aufgeben und immerhin waren wir ja sowieso schon einmal hier. Also folgten wir weiter dem in der App vorgeschlagenen Weg und tatsächlich wurde es mit der Zeit ein bisschen weniger überlaufen, auch wenn bei weitem nicht einsam *räusper* Um nicht die letzten Kilometer permanent hinter einem anderen semiangeleinten Hund an einer Flexileine herlatschen zu müssen, was nämlich für den neugierigen Zwerg ebenfalls Leinenzwang bedeutet hätte, änderten wir die Runde kurzerhand ab und gingen einen anderen Waldweg zurück zum Knotenpunkt, der nun etwas weniger voll war und traten ein wenig enttäuscht den Rückweg an.
Nun. Wie schaut unser Fazit zu unserem ersten Komoot Geheimtipp aus…? Nein, es war definitiv nicht alles mies und schlecht. Die Gegend war nämlich wirklich schön und abwechslungsreich, von dichtem Nadelwald bis hin zu großen sandigen Freiflächen hat uns diese neue Ecke des bekannten Waldes sehr gut gefallen. Aber geheim war an diesem Tipp nun wirklich nichts. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass es daran liegt, dass nicht nur wir diese App benutzten und auch viele andere dem gleichen Tipp gefolgt sind wie wir. Aber das glaube ich noch nicht mal, viel eher hatte ich den Eindruck, dass hier sehr viele Anwohner des nahegelegenen Stadtkerns unterwegs waren – und das ist eben so gar nicht nach unserem Geschmack.
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Die nächsten zwei Anläufe, an tollen Highlights der App spazieren zu gehen fielen übrigens gleich komplett ins Wasser – bei Geheimtipp Nummero zwei war der Parkplatz schon so überlaufen, dass wir gleich wieder abdrehten und bei Tipp Nummer zwei haben wir uns trotz Karte und GPS schon auf den ersten Metern für den verkehrten Weg entschieden und sind ganz woanders gelandet, als wir eigentlich angepeilt hatten.
Nichtsdestotrotz wollen wir die App nicht gleich vom Handy verbannen und zum Teufel jagen, denn nach diesen Anlaufschwierigkeiten hoch drei kann ja eigentlich nur alles besser werden *zwinker*

Let it Snow

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Der erste Schnee des Winters *yippie* Das ist doch jedes mal etwas ganz besonderes! Vor allem dann, wenn er nicht bis ins neue Jahr auf sich warten lässt und genau genommen sogar noch im Herbst fällt… nunja, zumindest im meteorologischen *zwinker*
Als der Wetterfrosch also alle Zeichen auf Schnee stellte, da waren wir zugegeben erstmal noch ein wenig ungläubig, um nicht zu sagen äußerst kritisch. Schnee? Anfang Dezember? Hier bei uns? Neeee… *hüstel* und doch war dann eines morgens plötzlich da *strahl*


Der Zwerg ahnte an diesem Samstagmorgen erstmal nix. Und umso mehr wunderte er sich, wieso wir das gemütliche Wochenendfrühstück auf eine highspeedmäßig geschlürfte Tasse Kaffee beschränkten und uns so beeilten in die warmen Klamotten zu hüpfen. Und dass ich dann auch noch den dicken Wintermantel für ihn rausholte, das fand er dann so gar nicht witzig *schmunzel* 
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Natürlich wollten wir, wie bei jedem allerersten Schnee des Winters, raus zu unserer Lieblingswiese fahren. Unberührte Weiten, eine fluffig weiße Schneedecke und jede Menge Platz zum Schneeflitzen – so war es zumindest gedacht. Doch dann wurde der Schnee mit jedem Meter Entfernung vom Hause Zwerg weniger und weniger bis dann wirklich nur noch einige Krümmelchen auf den Feldern zu sehen waren *motz* Also in Windeseile das Pinschermobil gewendet und Richtung Lieblingswälder gedüst.
Und da war er noch. Der Schnee.
Schon bei den ersten Hüpfern vom Auto in den Wald hinein war die muffelige Wintermantel-Laune vom Zwerg verflogen und die kleine Nase pflügte durch das kühle Weiß *hehe* Unter den Zweibeinerschuhen knirschte es ganz wunderbar während wir gemütlich den Weg entlang spazierten oder zumindest das, was wir für den Weg hielten.
Jetzt war Buddy derjenige, der es eilig hatte und flitzte so wild und fröhlich durch die gerade mal deckende Schneeschicht, als wären es mindestens zwanzig Zentimeter. Schnee ist eben Schnee – ganz gleich wie wenig *grins*
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Als hätte der Zwerg schon zu recht befürchtet, dass noch am gleichen Abend alles Weiß wieder verschwunden sein würde, wollte er am liebsten auf dem Rückweg einfach am Pinschermobil vorbeistapfen, um Runde Nummer zwei zu drehen. Doch seine roten Eisöhrchen und die halbgefrorene Nasenspitzen bei den Zweibeinern riefen schon lautstark nach dem muckelig warmen Zuhause – wie sagt man noch…? Man soll gehen, wenn es am schönsten ist *zwinker* [totaler Quatsch, sagt der Zwerg *hust*] Und so ging der erste Schneespaziergang des Winters auch schon wieder zuende.
Und jetzt, jetzt hoffen wir auf ganz viele Wiederholungen, noch viel mehr Schnee [bitte an den Wochenenden] und am besten weiße Weihnachten *hüstel* oder zumindest eins davon.
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Ein bisschen Herbst für’s Auge

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[ Werbung, da Orts- und/oder Markennennung ] Wenn es um gelungene Herbstspaziergänge geht, dann darf eines ganz klar auf gar keinen Fall fehlen: Wald. Denn ohne Wald gibt’s keine Unmengen an Raschellaub, Eicheln, Bucheckern und Kastanien, keine Abwechslung bei der Farbenpracht und keinen waldigen Herbstbodenduft *schwärm* Aber ein großes Manko hat es ja dann meist doch, wenn man einfach nur so durch den dichten Wald herumflaniert, es fehlt die Aussicht auf die bunten Hänge. Und während der Zwerg nun sagen würde “Aussicht schmeckt nicht, raschelt nicht und rennen kann man auf ihr auch nicht” *hüstel* finden wir Zweibeiner schon, dass auch die einen Herbstspaziergang so richtig rund macht.

Aber ganz so schwierig ist die Sache dann gar nicht, zumindest wenn man hier in NRW wohnt. Neben Wald braucht es nämlich einfach nur einen schönen, spiegelnden See für die perfekte Herbstaussicht. Also ab an die Talsperre.
Tja. Und wer die Wahl hat, hat die Qual, denn Talsperren und Stauseen haben wir eine ganze Menge. An jenem grauen Herbstmorgen entschieden wir uns für die Variante klein, fein und nicht allzu weit entfernt – und landeten samt Pinschermobil, warm eingemummeltem Zwerg und noch wärmer eingepacktem Herzmann in Wuppertal Ronsdorf.
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Und nein, ich als alter Talsperrenkenner aus Kindertagen, habe nicht untertrieben als ich sagte, dass die Ronsdorfer Talsperre wirklich klein ist. So klein, dass man nicht einmal drei Kilometer unterwegs ist, um sie einmal zu umrunden. Aber gerade wenn das Wetter nicht den stabilsten Eindruck vermittelt ist uns so ein kleiner Ausflug doch der liebere und dass klein tatsächlich ziemlich fein sein kann, dass sollten wir auch bald bestätigt bekommen *zwinker*
Also Zwerg aus dem Pinschermobil befreit, an die lange Leine genommen und losgestiefelt. Der Parkplatz liegt vielleicht einen halben Kilometer von der Staumauer und dem Ausgangspunkt unserer Runde entfernt. Anfangs sieht man also nichts als Wald, während man den Weg stetig hinab marschiert und sarkastischen Gemütern könnte vielleicht der Gedanke durch den Kopf tigern, dass man diesen aussichtslosen Wald doch auch in der Heimat hätte haben können *hust* Aber dann *Fingerhoch* Dann steht man plötzlich und unvermittelt just an einem Ende der Staumauer samt schmuckem Türmchen, viel altem Stein und doch um einiges mehr Aussicht als man es sich bei so einem kleinen See gedacht hatte.
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Also machten wir uns auf den Weg um die kleinste Talsperre, die mir bisher begegnet ist. Leider ist es hier nicht möglich jederzeit ans Ufer zu gelangen, denn der Wanderweg führt einige Meterchen oberhalb der Wasserkante entlang, dafür ist der Weg wunderbar begehbar ohne unschön asphaltiert zu sein und ist obendrein auch noch an jeder Ecke ausgeschildert. Relativ neu scheinen die Lehrtafeln alle paar Meter zu sein, die sicherlich in erster Linie auf ein jüngeres Publikum abzielen, dadurch aber nicht weniger schön ausgedacht sind.
Da der Zwerg seine Infos allerdings auch ganz ohne Lehrtafeln und Leserei bezieht indem er schnurstracks seiner Nase folgt, bin ich an dieser Stelle schon ein wenig froh, den Herren dank des Naturschutzgebiets an der langen Leine zu haben. Spannend scheint das Gebiet allemal zu sein und bei den doch sehr regelmäßigen Hundebegegnungen auf unserer Runde tippe ich auf eine recht stark frequentierte Gassistrecke – bei der Länge, Wegbeschaffenheit und Aussicht auch keine wirkliche Überraschung.
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Wir folgen also brav dem Rundweg, machen trotz vieler einladender Trampelpfade keine Abstecher und gelangen schneller als gedacht zum Scheitelpunkt unserer Strecke. Hier befindet sich als besonderes Schmankerl der Zulauf zum Stausee, aufgestaut in einem kleinen Vorteich, bevor er dann mitten über den Wanderweg in einem Miniwasserfall hinab gen See verschwindet. Eine hübsche Abwechslung finden wir und auch Buddy findet die Überquerung des gefluteten Weges, sagen wir mal, wenigstens ein kleines bisschen aufregend *lach* bevor er sich dann wieder seinen Schnüffelspuren widmet. Kurze Zeit später gibt es dann einen schönen Aussichtsspot samt Schutzhütte, der bei gemütlicheren Temperaturen sicherlich zum Verweilen eingeladen hätte *zwinker*
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Der restliche Weg verfliegt trotz vieler kleiner Fotostopps wie im Fluge und bald schon erkennen wir den Aufgang der uns zurück zum Parkplatz führt. Ganz kurz liebäugle ich mit dem Gedanken noch einmal für ein paar Fotos zur Staumauer zurückzuhuschen, doch Buddy’s Gesichtsausdruck spricht dank des aufkommenden Nieselregens Bände *räusper*
Aber auch ohne diese kleine Ausschweifung war unsere Gassitour wirklich gar nicht schlecht, auch wenn die Strecke natürlich gemessen an der Anfahrt ein bisschen knapp war. Dafür gab es aber eine Menge Raschellaub, noch mehr bunte Farben und einige richtig feine Herbstaussichten – und dafür waren wir ja schließlich hergekommen.