Ist Buddy ein Campinghund?

Pinscher Buddy, Buddy and Me, Urlaub mit Hund, Ostsee, Zingst, Camping, Meer, Dünen

In den letzten Wochen, seit sich die Fotos und Berichte von Urlauben und kleinen Auszeiten im Netz wieder rasant mehren, hat sich bei den Zweibeinern im Hause Zwerg ein kleiner, fieser Floh im Ohr eingenistet. Dieser Floh heißt Camping und hat seine Freunde schöne-Erinnerungen, Freiheiten und unbegrenzte-Möglichkeiten im Schlepptau *zwinker* Tatsächlich haben wir so einige kleine, feine Abenteuer mit Zelt und Schlafsack erlebt, bevor Buddy bei uns einzog. Und genau das ist der springende Punkt. „Ist Buddy ein Campinghund?“ weiterlesen

Wenn zwei sich uneinig sind

…freut sich der Hund? Hm, ich glaube eher nicht. Bestimmt kennen viele von euch die Situation, in der verschiedene Bezugspersonen der Fellnase unterschiedliche Auslegungen von Verhaltensregeln haben. So kann es sein, dass Person A es toleriert, wenn hin und wieder an der Leine gezogen wird, Person B aber findet, die Leine sollte jederzeit locker durchhängen. Und während Person B beim Rückruf darauf besteht, dass es beim ersten Pfiff klappt ist für Person C vielleicht auch beim zweiten oder dritten Rufen akzeptabel – ihr seht sicherlich worauf ich hinaus möchte *zwinker*
Nun könnte man meinen, dass es sich dabei vor allem um die Genauigkeit und Strenge bei Grundsatzfragen handelt, aber ganz so einfach ist es nicht immer. Manchmal geht es nämlich auch um die unterschiedliche Einschätzung von Situationen und teils völlig andere Sichtweisen. Und spätestens wird’s unangenehm *hust*

„Wenn zwei sich uneinig sind“ weiterlesen

Schleppi vs. Flexi

Schleppleine oder doch lieber Flexileine…? Glaubt man der breiten Masse gehört die eine zu den unverzichtbaren Must-Haves der Hundeerziehung, während der anderen zerstörerische Kräfte auf die Leinenführigkeit nachgesagt werden. Nun, wir haben von Anfang an beides benutzt. Wofür, warum und wieso überhaupt das wollen wir euch heute verraten.

Gleich zu Anfang sei gesagt, dass keine der Beiden bei uns jemals als Ersatz für eine normale Leine zum Zuge kam. Vielmehr sehe ich [nicht zu vergessen als Nicht-Profi im Hundetraining] sowohl die Flexileine als auch die Schleppleine als eine Absicherung im Freilauf – ein Freilauf mit Notbremse sozusagen *zwinker* Vor allem während Buddy’s Pubertät war die Schleppleine unser ständiger, absolut notwendiger Begleiter ohne den der Zwerg wohl so einige Male einfach der neugierigen Nase nach stiften gegangen wäre. Ohne diese Form des simulierten Freilaufs hätten wir auch nie einen passablen Rückruf etablieren können, den angemessenen Bewegungsradius oder den regelmäßigen Blickkontakt und und und.

 

Auch wenn heute Schlepp- und Flexileine bei uns ziemlich analog zum Einsatz kommen, wäre damals die Flexi keine Alternative gewesen. Denn im Gegensatz zur Schleppleine, bei der man immer die Wahl zwischen schleifen lassen und in der Hand halten hat, muss die Flexi immer festgehalten werden, was bedeutet, dass Hund am Ende der Schnur immer automatisch und unvermittelt abgebremst wird. Dadurch ist aus meiner Sicht das Gefühl angeleint zu sein viel stärker präsent und das Abstoppen nicht so indirekt durch’s auf-die-Leine-treten lösbar. Wenn es also um Üben und Trainieren geht, dann würde ich immer ganz klar zur Schleppleine greifen.
Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Schleppleine, Flexileine, Leinenarten, Leinentypen, Wandern mit Hund, Naturschutzgebiet, Freilauf, Kontrolle, Absichern, komfortabel, praktisch, Wild, Qual der Wahl
In unserem Alltag nutzen wir heute beide Leinentypen vor allem bei Touren durch neue Gebiete, die ich noch nicht einschätzen kann, sowie in Arealen mit Leinenpflicht oder aber Wäldern, in denen potentiell riskante Situationen durch Begegnungen mit Bahngleisen, Wild oder Mountainbikern lauern. Gerade bei längeren Ausflügen in die Natur finde ich es schöner für Zwei- und Vierbeiner, wenn man nicht nur zur kurzen Leine greift, denn an der soll der Zwerg schließlich im Idealfall artig neben mir her tapsen, sondern etwas mehr Spielraum zum freien Bewegen und Schnüffeln einplant. Ich weiß, das ist Geschmackssache *zwinker* Aber da Buddy und ich doch recht unterschiedliche Tempi als bequem befinden und er meist etwas vor, selten hinterher läuft, länger mal stehen bleibt, während ich nicht aus dem Tritt kommen will und so weiter und so fort, ist es für uns beide gerade bei längeren Touren weit weniger ermüdend ein bisschen mehr Spielraum als eineinhalb Meter zu haben. Punkt.
Bei diesen Gassitouren begleitet uns also entweder die 5 Meter Schleppleine oder eben die Flexi-Variante. Doch wonach entscheide ich nun wer in den Rucksack hüpft?
– Im Großen und Ganzen nach Bauchgefühl. Gehe ich davon aus, dass wir die Absicherung nur selten benötigen werden, dann wird es ganz sicher die Schleppleine sein, die der Zwerg hinter sich auf dem Boden herzieht und wenig Umstände macht. Okay, Buddy würde hier vielleicht widersprechen, denn aus irgendeinem Grund nervt ihn die schleifende Leine beizeiten gewaltig *lach* ihm ist es lieber wenn einer der Zweibeiner sie in der Hand hält. Auch am Strand würde ich immer zur Schleppleine greifen, denn die ist einfach wesentlich widerstandsfähiger und pflegeleichter wenn Sand, Wasser und ein vor Freude platzender Zwerg ins Spiel kommen *schmunzel* Man kann sie auch eben mal loslassen ohne dass sie dem Hund um die Ohren fliegt und auch ein Spielchen mit anderen Fellnasen ist mit schleifender Leine möglich, was ich bei einer Flexileine niemals zulassen würde.
 Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Schleppleine, Flexileine, Leinenarten, Leinentypen, Wandern mit Hund, Naturschutzgebiet, Freilauf, Kontrolle, Absichern, komfortabel, praktisch, Wild, Qual der Wahl
Aber wozu nun überhaupt die Flexileine, wenn mit der Schleppi doch alles in Butter ist? Nun, jeder, der mal eine Schleppleine außerhalb des Hochsommers benutzt hat weiß, dass die eine wirklich schmuddelige Angelegenheit ist. Wer mich kennt der weiß auch, dass ich weit entfernt von pingelig bin, aber eine Schleppleine, die eine Stunde lang durch eiskalten Matsch im besten Fall und im schlechtesten durch die zahlreichen Hinterlassenschaften anderer Hunde *würg* gezogen wurde und dann zwischendurch aufgenommen, verkürzt und aufgewickelt werden muss, ist dann manches Mal selbst für mich ein wenig grenzwertig. Auch der Zwerg möchte dann lieber nicht mit der Dreckschleuder in Berührung kommen. An dieser Stelle sei gesagt, dass Biothane zwar super zu reinigen ist, aber alles aufgenommene auch bei jeder erstbesten Gelegenheit liebend gern an Mensch und Hund weiter gibt *grins*
Die angenehmere Wahl ist hier also die Flexileine, gerade dann, wenn man gleich im Anschluss des Spaziergangs nicht nach Hause fährt, sondern irgendwo zu Besuch ist oder vielleicht sogar in ein Geschäft oder ein Lokal gehen will.

Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Schleppleine, Flexileine, Leinenarten, Leinentypen, Wandern mit Hund, Naturschutzgebiet, Freilauf, Kontrolle, Absichern, komfortabel, praktisch, Wild, Qual der Wahl

Ein weiterer Vorteil der Flexileine ist in meinen Augen, dass man die Leine wesentlich schneller und ohne großes Gewurschtel verkürzen kann, wenn man beispielsweise andere Hunde oder Fahrräder passiert. Daher benutze ich sie z. B. sehr gerne wenn die Route über eine Radtrasse führt und man bei plötzlich heranpreschenden Radlern schnell reagieren muss. Große Nachteile der Flexileine sind für mich allerdings das unbequeme Handteil, dass man die ganze Zeit festhalten muss und die Verletzungsgefahr, wenn man nicht vorausschauend mit ihr umgeht. Gerade Begegnungen mit anderen Hunden können mit einer sich verwickelnden Flexileine schnell gefährlich werden, wenn einer der beiden eingeschnürt wird und entsprechend panisch reagiert. Ich selbst kann aus Erfahrung sagen, dass die Gurtvariante hier ebenso schmerzhaft ist wie die Schnur – einmal ums Bein gewickelt, zu- und angezogen kommt man immer mit einer verbrennungsartigen Schürfwunde davon *autsch* nicht auszudenken, wenn sich so eine Leine um ein dünnes Hundebein oder gar den Hals wickelt. Daher gehört für mich zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Flexileine, dass man die Hunde niemals daran angeleint Spielen lässt. Selbst das Umkreisen beim netten Beschnüffeln kann schnell mal schief gehen. Im Klartext heißt das für uns, dass ich Buddy bei Hundebegegnungen heranrufe und an komplett eingefahrener Flexi dran vorbeigehe oder aber, sollte alles passen, den Zwerg für ein Spielchen ableine.

Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Schleppleine, Flexileine, Leinenarten, Leinentypen, Wandern mit Hund, Naturschutzgebiet, Freilauf, Kontrolle, Absichern, komfortabel, praktisch, Wild, Qual der Wahl
Übrigens habe ich neben Flexi- oder Schleppleine immer noch eine normale Leine dabei, denn in all den Situationen, in denen ich Buddy abgesehen von Naturschutzgebiet, Wild & Co. an der Leine führen würde, kommt auch diese dran. So ist es auch für ihn ein klares Signal, dass der “Freilauf” unterbrochen ist. Außerdem – man sollte es gar nicht sagen müssen – gehören Schlepp- und Flexileine natürlich immer nur ans Geschirr und nicht ans Halsband. Die Halswirbelsäule und Luftröhre eurer Fellnase werden es euch danken.
Letztlich möchte ich keine der beiden Leinen missen, auch wenn ich gerade zu der Flexileine eine gewisse Hassliebe pflege *lach* Gerade bei kleineren Hunden bietet die aber gewisse bequeme Vorteile, weshalb ich eine grundsätzliche Verteufelung für großen Unfug halte. Die Wahl zwischen Schleppleine und Flexileine ist definitiv Geschmackssache und ich glaube, vernünftig eingesetzt, leistet jede für sich gute Dienste wenn es um viel Bewegungsfreiheit mit Absicherung geht.

Hormons, please!

Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Kastration ja oder nein, Rüde, Hormone, Erfahrungen
Nun, es ist mittlerweile ein halbes Jahr ins Land gestrichen seit wir euch das letzte Mal ein zwergisches Hormonupdate gegeben haben. Aber nicht, dass wir hier einfach ein heikles Thema unter den Tisch fallen lassen würden *hust* Nein, das hat einen ganz simplen Grund: Es gibt einfach nicht viel Neues zu berichten. Und da das wiederum eine ziemlich fantastische Sache für uns ist, wollen wir uns dann doch die Zeit nehmen und euch berichten, wie sich der Sack voll Hormone in letzter Zeit so hüten lässt *zwinker*
Im Februar hatten wir uns ja vorläufig gegen den sogenannten Kastrationschip entschieden, da sich die Lage rund um die wildgewordenen Zwergenhormone zunehmend zu entspannen schien. Heute, ein halbes Jahr später, können wir mit Freude sagen, dass wir uns damals absolut richtig entschieden haben. Der Abwärtstrend hielt nämlich weiter an und mittlerweile kommt es nur noch äußerst selten zu Spaziergängen, bei denen Buddy die Mädels auf -oder besser gesagt in- der Nase herumtanzen. Klar, wenn so eine läufige Dame gleich vor Buddy’s Schnute mit dem Hintern wackelt, dann müssen wir schon mal ein zweites oder drittes Mal abrufen, aber tatsächlich geht er selbst an einigen dieser Modelle eigenständig vorbei ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Ebenso ist die Dauerschnüffel- und -leckerei an Markierungen wesentlich handlebarer geworden und nur selten wird es wirklich mal nervig.
Aber auch im Gesamtpaket ist der Zwerg ruhiger und entspannter geworden, was hin und wieder fast unheimlich ist *zwinker* ungewohnt eben. Aber besser eine Schnarchnase daheim, als ein Duracellhäschen unterwegs.
Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Kastration ja oder nein, Rüde, Hormone, Erfahrungen, Sonnenuntergang, Sommer, Anny X Geschirr
Wohin uns diese Reise zukünftig führt, dass weiß natürlich keiner so genau. Aber momentan tut es sehr gut, die für uns richtige Entscheidung getroffen und auf sein Bauchgefühlt gehört zu haben, obwohl viele uns zu dem scheinbar einfacheren Weg geraten haben.

Blogparade | Mein Hund hat ein Superfrauchen, weil…

Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Hund und Frauchen, Gemeinsam, Erziehung, Superfrauchen Blogparade, Team, Freundschaft, Hundeliebe, Hundeerziehung
[ Werbung, da Marken- bzw. Personennennung ] Mara vom Blog Aram und Abra hat uns ihre Superkräfte als Superfrauchen verraten und zur Blogparade aufgerufen. Na klar, das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Denn nicht nur Abra hat ein Superfrauchen erwischt, auch der Zwerg würde ganz bestimmt zustimmen *zwinker*
Vorbildliche Erziehung und klare Linien hin oder her, manchmal darf auch mal ein Auge zugedrückt werden. Finden zumindest wir. Und wer sagt eigentlich, dass man keine diszipliniert klare Struktur verfolgt, wenn Hund immer ein Stückchen Käse von Frauchen oder Herrchen abbekommen? Immerhin erfolgt das ja auch mit strikter Regelmäßigkeit und gemeinsames Essen stärkt doch bekanntlich die Bindung, oder wie war das noch gleich? *zwinker*

Mein Hund hat ein Superfrauchen, weil….

…Käse bei uns immer gemeinsam gegessen wird. Immer.
Ja, das war nicht bloß ein Aufmacherbeispiel, wenn ich Käse esse, sei es auf dem Brot oder am Stück, sei es Bergkäse oder Brie, der Zwerg kann sich auf sein Frauchen verlassen. Ein Stückchen wird immer für ihn reserviert. Und manchmal auch mal zwei.

…er sich bei gruseligen Gefahren auf dem Weg sicher sein kann, dass sein Frauchen diese unschädlich macht.
Ob die Gelbe Tonne plötzlich auf dem Gehweg steht, ein komischer Ast plötzlich mitten auf dem Weg liegt oder eine Plastiktüte im Gebüsch flattert – jede potentielle Gefahr wird ernst genommen. Und damit wir beide unbeschadet an dem unheimlichen Objekt vorbei können, geht das Superfrauchen selbstverständlich mutig vor und sorgt dafür, dass alles sicher ist. Sei es durch leichte, demonstrative Fußtritte, eine gemeinsame Untersuchung des Dings oder Notfalls auch das Beseitigen, der Zwerg kann sich sicher sein, dass er nicht einfach an der Leine daran vorbeigezwungen wird, ohne dass die Luft rein ist.

…er es sich überall gemütlich machen darf, wo auch seine Zweibeiner sind.
Sei es die Couch oder das Bett, dort wo das Rudel ist darf natürlich auch der Zwerg sein. Ist doch logisch.

Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Hund und Frauchen, Gemeinsam, Erziehung, Superfrauchen Blogparade, Team, Freundschaft, Hundeliebe, Hundeerziehung

…sie Verständnis für seinen exquisiten Geschmack hat.
Von wegen mäkelig *tse* wenn in der Obst-Gemüsemischung etwas Unappetitliches wie Erdbeeren drin ist, dann muss das selbstverständlich mit etwas Leckerem wie Mozzarella ausgeglichen werden. Und dass Kaninchenfleisch letzte Woche noch zur Leibspeise zählte, diese Woche aber total out ist, dafür hat das Superfrauchen natürlich vollstes Verständnis. Deshalb wird immer nur für 10 Tage vorportioniert, denn so kann man viel besser auf den wechselnden Geschmack eingehen.

…das Verbellen von Fremden in vielen Fällen absolut Sinn macht.
Mal ehrlich, unsere Fellnasen haben doch oft eine viel bessere Menschenkenntnis als wir. Darum sehe ich als Superfrauchen auch ein, dass Buddy meist zu Recht andere anbellt. Manchmal müssen wir natürlich so tun, als wäre das ein Fehler seinerseits gewesen *zwinker* aber hin und wieder erlauben wir uns auch den Spaß dem Gegenüber den Buhmann zuzuschieben. “oh warum hat er uns denn angebellt? wir tun dir doch gar nichts!” “Ja, aber Ihr flatternder Schirm wirkt schon sehr bedrohlich auf so einen kleinen Hund.” “oh, achso! Ja, da hätten wir vielleicht drauf achten sollen!”. Ja ganz recht *grins*

…es nach jedem aufgegessenen Napf einen Nachtisch gibt.
Es muss doch schließlich einen Anreiz geben, dass auch das Grünzeug mitgefuttert wird *schmunzel*

…sie immer dafür sorgt, dass er es gemütlich hat.
Und sei es das hundertzwölfte Mal, dass das Frauchen an diesem Abend von der Couch aufsteht um dem Zwerg zu helfen unter die Decke im Körbchen zu krabbeln. Ist doch wohl Ehrensache.

…sie alle Wehwehchen unterwegs wegzaubern kann.
Der Zwerg kann plötzlich nur noch auf drei Beinen laufen, weil er auf einen picksenden Stein getreten ist? Ein klarer Fall für das Superfrauchen. Jedes Wehwehchen wird ernst genommen, genaustens untersucht und anschließend für geheilt erklärt. Danach kann Buddy dann wieder fröhlich weiterhüpfen.

 Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Hund und Frauchen, Gemeinsam, Erziehung, Superfrauchen Blogparade, Team, Freundschaft, Hundeliebe, Hundeerziehung

So und nun raus mit der Sprache, was sind eure Superkräfte als Superfrauchen?
Schaut bei Mara und Abra auf dem Blog vorbei und macht mit bei der Blogparade!

Mein Haus. Mein Vorgarten.

 Pinscher Buddy, Buddy and Me, Hundeblog, Dogblog, Zwergpinscher, Leben mit Hund, Hundefotografie, Essen, Ruhrgebiet,Gassi, Outdoor, Erziehung, wachsam, Haus schützen, Schutzinstinkt, Verbellen, Postbote, Passanten, Haus, Garten, Grundstück, Probleme, Schwierigkeiten

Nun, es ist nicht alles eitel Sonnenschein im Hundeleben. Vor allem dann nicht, wenn fremde Eindringlinge versuchen einem das eigene Territorium streitig zu machen. Unerlaubtes Betreten muss da strengstens geahndet werden, aber besser noch man erstickt es schon im Keim, indem man jeden im Umkreis von 10 Metern rund um die Haustür auf Abstand hält und eine Ansage macht. Ist doch selbstverständlich oder etwa nicht? *zwinker*


[Obacht. Es folgen etwas Ironie und eine Prise Sarkasmus.]
Nun muss ich, als Mensch der selbst Ruhe, Privatsphäre und vor allem Sicherheit daheim schätzt, gestehen, dass ich Buddy leider völlig verstehen kann. Fremde haben bei uns nichts zu suchen. Klar, der Postbote auf seinem unheimlich klingenden Elektrofahrrad, der ist ein notwendiges Übel, wenn er einmal am Tag zu unseren Briefkästen schleicht. Aber der ist auch unser geringstes Problem, haben wir ihn doch bereits soweit erzogen, dass er sein E-Bike einige Meter entfernt auf dem Gehweg stehen lässt und bei Begegnungen sowohl auf den Versuch verzichtet, Buddy anzusprechen oder gar anzufassen, als auch einen gewissen Höflichkeitsabstand von ein, zwei Metern zu uns wahrt *zwinker*
Wirklich problematisch sind da eher andere Hunde, die gerne noch von ihren Zweibeinern dazu ermutigt werden, den Zwerg just beim Verlassen seiner Haustür zu begrüßen und so einige Meter durch unseren Vorgarten zu tapsen. Selbst dann, wenn Buddy schon einen Kamm bis zum ersten Stockwerk aufgestellt hat und seine kleinen, süßen Zähnchen zeigt. Der Übergang zu sich-in-der-Leine-überschlagen und sein feinstes Dobermannbellen an den Tag zu legen ist dabei recht spontan und fließend *hust* “Och, der ist aber schräg drauf. Komm schnell wieder her Bello XY” – Klar, ist auch echt überraschend, dass auf A nunmal zwangsläufig B folgt.
Aber nicht nur Hunde und Hundehalter machen uns vor unserer eigenen Haustür das Leben schwer. Auch Passanten, die von Buddy nach einem geheimen Schema in gut und böse eingeteilt werden, können schon mal in die Schuss… *äh* Belllinie geraten. Wenn sie mit Inlinern, Skateboards oder qietschenden Fahrrädern unterwegs sind sowieso. Aber auch dann, wenn sie zu energisch auf uns zukommen, wenn sie zu schnell oder zu langsam gehen, wenn sie joggen oder sich sonst in irgendeiner Weise verdächtig verhalten. Blickkontakt! -Ohoh, ganz böse. Ansprechen und nach dem Weg fragen? – ein ganz klarer Fall von Grenzüberschreitung *räusper* Und dass im Eifer des Gefechts plötzlich die liebe Nachbarin von unten, die für Buddy schon so viele leckere Pakete angenommen hat, für Feindkontakt gehalten wird… das erschließt sich jawohl von selbst. Kollateralschaden.
Nun, wie schon anfangs gesagt bin ich eigentlich ganz Buddys Meinung. Allerdings bedeutet das alles in erster Linie Stress für ihn und nicht für die Eindringlinge, weshalb wir versuchen dieses Problem irgendwie in den Griff zu bekommen. Unsere bisherige Erfolgskurve verläuft dabei, sagen wir mal vorsichtig, eher Richtung Negativbereich *hüstel* Auch wenn ich mir von Anfang an hätte denken können, dass bei Buddy die Masche mit Leckerli und Blickkontakt nicht zieht, da ihm Futter schlicht und einfach schnuppe ist, wenn es gilt das eigene Wohl und das seiner Familie zu schützen  [Überlebenskampf und so] habe ich es trotzdem eine Zeit lang versucht. Sogar mit Leberwurst. Ich will es zwar nicht beschwören, aber ich habe das Gefühl, dass es seitdem sogar schlimmer geworden ist *pfeifundindieLuftguck*
Also probieren wir es momentan mit einem Mittelweg. Ich habe mir einige Zeit lang den Kopf darüber zerbrochen, mir überlegt, wie man dieses Verhalten des Wahnsinns irgendwie unterbrechen kann…. ja und dann fiel es einfach so aus den Wolken. Oder besser gesagt aus meiner Hand. *tatatada* Das Spiely. Das Spiely ist Buddy’s Allerheiligstes. Und wenn er das so ganz zufällig gerade in der Schnute trägt, während er den gefährlichen 10-Meter-Radius ums Haus durchläuft, dann passiert: nichts. Kein Bellen. Kein Randalieren. Er trägt sein Spiely, dackelt neben mir her und gut ist.
Keine Bearbeitung des Problems, klar, aber ein dickes Pflaster das erstmal dafür sorgt, dass sich die Wunde nicht weiter infiziert. Und letztlich bleibt ja doch irgendwie noch die Hoffnung, dass dieses Verhalten wieder genauso schnell verschwindet wie es kam. Oder aber wir in naher Zukunft irgendwo im einsamen Wald leben, wo es weder Passanten noch Nachbarshunde gibt *grins*