Buddy allein Zuhaus

Werbung* | Ja, das Thema ist nicht neu: Buddy kann nicht gut allein bleiben. Dieses Problem zieht sich eigentlich schon durch unsere gesamte gemeinsame Zeit und wir haben im Großen und Ganzen gute Routinen entwickelt, damit er nicht allein daheim bleiben muss. Nun gibt es aber im Alltag viele Gelegenheiten, dass man nur eben mal ein paar Besorgungen machen muss. Und den Zwerg dafür extra zu meinen Eltern zu bringen oder solange damit zu warten bis der Herzmann zuhause ist wäre doch ein wenig zu umständlich tagein, tagaus. Ein etwas schlechtes Gewissen habe ich dennoch jedes Mal, wenn ich mich auf den Weg zum Supermarkt mache. Doch dank unserer Hundekamera habe ich nun eine interessante Beobachtung gemacht. “Buddy allein Zuhaus” weiterlesen

Horrorstory

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Letzten Freitag wurde unsere Morgenrunde von Nu auf Jetzt zum Alptraum. Gerade gingen wir noch fröhlich die Straße entlang auf unser Haus zu, Buddy dackelte fröhlich neben mir an der Leine her und gedanklich war ich schon im sonnigen Wochenende. Dann plötzlich kommt der Nachbarshund die Straße entlang geschossen. Man kennt sich. Mir bleibt die Luft weg. Sowieso schon nicht der Umgänglichste, versteht er gerade vor seiner Haustür keinen Spaß was andere Hunde angeht. Und in im Bruchteil einer Sekunde eskaliert die Situation. “Horrorstory” weiterlesen

Beim zweiten Hund wird alles anders

[Werbung] Na, wer von euch hat bei der Überschrift große Augen bekommen? Nein, bei uns ist definitiv kein zweiter Hund in Planung *zwinker* Was allerdings bei uns einziehen durfte war ein Buch mit eben jenem Titel. Worum es in Meike Dinklages “Beim zweiten Hund wird alles anders” neben dem ganz Offensichtlichen noch alles geht und wie uns das Buch letztlich gefallen hat, davon wollen wir euch heute berichten.

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Von frostigen Zeiten und Extraschichten

Als sich vor einer Woche ankündigte, dass der Frühling wohl noch eine Weile auf sich warten lassen würde und stattdessen eisigste Temperaturen auf uns zukommen hatte ich mich innerlich schon auf kurze Gassirunden und viel Indoorbeschäftigung eingestellt. Nun, Buddy hatte ganz andere Pläne *zwinker*

Spätestens als eine zarte Schneeschicht unsere Wälder eindeckte stand für den Zwerg nämlich ganz außer Frage sich mit einer Minipipirunde zur nächsten Wiese und Couchkartoffeldasein zu begnügen. Da konnte der Wind noch so gruselig ums Haus pfeifen.
Kurzerhand entschied ich mich also den fragenden Knopfaugen nachzugeben und das gute altbewährte Zwiebelsystem a la Lagenlook auch bei Buddy anzuwenden. Denn was bei uns Zweibeinern doch so wunderbar funktionierte war zumindest einen Versuch auf Fellnasenebene wert *zwinker* Spaß hin oder her, eine Blasenentzündung sollte uns nicht noch einmal  in die Tüte kommen.
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Wir stiefelten also los, eingemummelt in Pulli plus Mantel und tatsächlich störte sich der Zwerg an einer Extraschicht Fleece nicht die Bohne. Es wurde geschnüffelt und geflitzt wie bei allerfeinstem Frühlingswetter – nur eben ein bisschen dicker eingepackt *schmunzel*
Und das allerschönste an dem eisig kalten Wetter war, dass kaum jemand anders in unseren Lieblingswäldern unterwegs war. Selbst die sonst arg überrannte Burgruine lag einsam und verlassen unter Puderzucker. Herrlich. Doch Frühling bleibt Frühling und Winter bleibt Winter und nach einer ausgiebigen Runde wurde es dann aber doch höchste Zeit die Tiefkühlpfötchen zurück ins Warme zu schaffen und damit war dann auch Herr Zwerg absolut einverstanden.
Letztlich zeigt sich doch einmal wieder: es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Oder so ähnlich. Und manchmal muss man einfach akzeptieren, dass die eigene Fellnase aller Stereotype zum Trotz immer wieder für eine Überraschung gut ist. Auch bei gefühlten Minus Zehn Grad.
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Die Sache mit den Playdates

[ Werbung, da Marken- bzw. Personennennung ] Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir uns mal wieder mit den Mädels vom Aussieblog getroffen. Genaugenommen sogar gleich zwei mal. Warum Playdates mit dem Zwerg heute gar nicht mehr so einfach sind, wie noch vor zwei, drei Jahren und warum das Indianermädchen wohl eine große Ausnahme ist, darüber wollen wir heute ein wenig plaudern.
Gar nicht allzu selten werden wir vor allem von anderen Instagrammern gefragt, ob wir nicht mal Lust hätten uns mit ihnen zu einer gemeinsamen Gassirunde zu verabreden. Eine Frage bei der ich vor drei Jahren noch ziemlich entspannt zugesagt hätte. Aber Buddy ist eben wie er ist und während er als Jungspund noch sehr offen und fröhlich mit neuen Hundebekanntschaften umgegangen ist, wird er von Jahr zu Jahr vorsichtiger und wählerischer.
Wenn wir alleine unterwegs sind sucht er nur noch äußerst selten Kontakt zu anderen Hunden, auf Spiele lässt er sich noch viel seltener ein. Ganz bestimmt hat das mit den gesammelten Erfahrungen zu tun, auf die er mittlerweile doch reichlich zurückgreifen kann und die eben nicht immer positiv waren. Gerade um größere Junghunde, zu wilde Genossen  und Gruppen von Hunden macht er lieber einen Bogen – er hat schlichtweg und einfach gesagt keine Lust mehr über den Haufen gerannt zu werden, was bei seiner Größe nun mal ganz ohne böse Absicht schnell passiert ist. Und wer kann ihm das verübeln? Ich ganz gewiss nicht.
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Aber ich glaube, dass mehr dahinter steckt als negative Erfahrungen. Mittlerweile habe ich einfach den Eindruck, dass Buddy mit dem Erwachsenenalter einfach weniger Interesse an der Interaktion mit Artgenossen hat. Viel wichtiger ist ihm der Kontakt zu seinen Menschen. Begrüßen okay, kurz beschnüffeln auch mal gern, aber dann möchte er weiter seiner Wege gehen ohne die neue Bekanntschaft weiter zu vertiefen. Der eine so und der andere eben so.
Und aus diesem Grund vertage ich eine Antwort auf die Nachfrage eines Playdates gerne mal eine Weile *hüstel* Ich weiß, dass viele andere Hunde gerne mit Artgenossen unterwegs sind, es spannend finden neue Bekanntschaften zu machen und sich immer über ein kleines Fangenspiel freuen. Deshalb mag es nicht für jeden nachvollziehbar sein, weshalb ich auf derartige Anfragen so verhalten reagiere. Aber für mich stehen Buddy’s Interessen da einfach an erster Stelle und ich muss gut abwägen, ob so ein Playdate für ihn nicht mehr Stress als Spaß bringt.
Viele seiner Hundefreundschaften hat der Zwerg in den letzten Jahren auf Eis gelegt und marschiert in den heimischen Wäldern nun an anderen Hunden vorbei, mit denen er früher stundenlang getobt hat, als würde er sie nicht kennen. Es gibt aber einige, die er früh ins Herz geschlossen hat und mit denen genießt er auch heute jede Begegnung sichtlich. Dazu gehört ganz vorne weg natürlich die Labbibande. Ebenso Nachbarsdackel Alfred, der nur wenige Wochen älter ist als Buddy und den er schon von Welpe an kennt. Und dann, dann ist da sicherlich noch das Indianermädchen, das eine Sonderrolle einnimmt.
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Auch wenn er Emmely erst im Alter von eineinhalb Jahren kennen gelernt hat und nur unregelmäßig getroffen hat, scheint sie in seinen Augen schwer in Ordnung zu sein *zwinker* Vielleicht weil die beiden früher wie heute auf annähernd einer Wellenlänge sind. Während damals wild getobt, gespielt und gerannt wurde ist es heute für sie genauso okay wie für ihn einfach nur eine Stunde entspannt nebeneinander herzulaufen und herumzuschnüffeln. Ich glaube zwar, dass dem Indianermädchen das ein oder andere Spielchen mit Buddy sehr recht wäre *schmunzel* aber es scheint auch akzeptabel zu sein, wenn er ihre Aufforderungen ignoriert. Hazel hingegen ist und bleibt dem Zwerg einfach eine Nummer zu wild *lach* Das ist schade, aber wohl nicht zu ändern.
Letztlich fängt Buddy keinen Streit mit anderen an, ist umgänglich und geht selbst mit Konfrontationen bewunderswert gut um. Aber er möchte einfach sein Ding machen und lieber mit seinen Zweibeinern die Welt erkunden als mit anderen Fellnasen auf Tuchfühlung zu gehen. Und das respektiere ich.