Von Idylle und Kuriositäten im Deilbachtal

[Werbung, da Orts- und/oder Markennennung] An einem schwülwarmen Sonntagabend machten wir uns auf um neue Wege und Wasserstellen zu erkunden. Weit wollten wir nicht fahren und so landeten wir schließlich im Deilbachtal in Essen-Kupferdreh. Ja ganz recht, hier waren wir schon einmal kurz im vorletzten Winter. Allerdings sollte diesmal einiges ganz anders sein, als wir es in Erinnerung hatten – im Guten wie im, sagen wir mal, Seltsamen *zwinker*

Ganz viel Wasser ohne Planschen

Nun denn, wie wir wage im Gedächnis hatten handelt es sich beim Deilbach um einen schönen, breiten und wasserreichen Bach, der in einem netten Tal zwischen Pferdeweiden und früher Industriekulisse daherplätschert. Nicht falsch gemerkt und doch stellten wir rasch nach unserer Ankunft fest, dass es dort zwar wunderbar sattgrün und ruhig war, es aber wohl keine Abkühlung für den Zwerg geben würde. Denn eines hatten wir wohl ein wenig verdrängt: Der Bach fließt recht tief in einer sehr steil abfallenden Senke, die zumindest an diesem Punkt keinen Zugang möglich macht. Nicht ohne Kopf und Kragen zu riskieren. Ein wenig entmutigt aber auch zu unmotiviert woanders hinzufahren folgten wir also der uns bereits bekannten Straße bis zur Hundebrücke und entschlossen uns weiter dem ausgewiesenen Wanderweg die Straße hinauf zu folgen. Vorbei an ein, zwei Wohngrundstücken ging es bald durch ein kleines Wäldchen, was zwar leider nicht die erhoffte Kühle mit sich brachte, dafür aber nach einiger Zeit wenigstens eine Stelle, an der man der Fellnase Zugang zu einem kleinen Bächlein verschaffen konnte. Und wo wir schon einmal da waren konnten wir uns wenigstens noch ein wenig weiter umschauen.

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Idyllische Landschaften und Gruselwald

Neugierig aber geschlaucht vom Wetter stapften wir weiter bergan bis sich nach und nach der Wald lichtete und ein paar feine Ausblicke auf die Landschaft freigab. Ein paar Pferdchen auf der Weide gab es nebenbei auch zu gucken *zwinker* Weitergehen oder umdrehen – bei der Wärme und der Tatsache dass meine Kartenapp keinen Internetempfang bekam entschieden wir uns für letzteres, was im Nachhinein nicht die bessere Entscheidung war (da der Weg als Runde beendet hätte werden können) aber eben auch nicht die schlechteste. Und wie das so ist, bergab ist das Leben doch irgendwie schöner, die Luft frischer und die Füße leichter *schmunzel* schauten wir nun auch mehr rechts und links des Weges… und entdeckten gar Seltsames *hust* Erst war es ein wie von Kinderhand bemaltes Holzschild, dass an einem der Geländer angebracht war, dann hing ein paar Meter weiter eine Art zusammengezimmertes Flugobjekt im Baum. Eine Kuriosität nach der anderen tauchte an Seilzügen rechts des Weges auf, gekrönt von einem schaurigen Hangman am Strick.

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Da schien einer der Anwohner der versteckt gelegenen Grundstücke eindeutig einen etwas seltsamen Sinn für Deko und Humor zu haben. Wer genau der Schöpfer dieser Meisterwerke war wollten wir dann aber doch lieber nicht herausfinden. Und wieso war eigentlich außer uns kein Mensch mehr unterwegs? War da nicht gerade noch ein Paar mit zwei Pudeln gewesen…? *hüstel* Kurzum, wir machten uns recht zügig auf den Rückweg zum Auto, nicht ohne uns hin und wieder umzuschauen oder den unheimlich freundlichen entgegenkommenden Jogger argwöhnisch zu beäugen *lach* Letztlich glaube ich nicht, dass diese Ecke zu einer unserer neuen Gassistrecken werden wird. Natürlich vorwiegend wegen der asphaltierten Wege und dem fehlenden Wasserspaßangebot *zwinker*

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