Kopf vs. Bauch oder die Geschichte vom Knübbelchen

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Etwa Anfang Dezember ertastete ich beim Zwerg während des abendlichen Kuschelns ein Knübbelchen an seinem Ohr. Nachdem ich einen kurzen Blick drauf geworfen hatte war mir klar, das musste ein Insektenstich sein. Immerhin hatte ich zeitgleich auch einige winzige Mückenstiche von einem dieser blutsaugenden Überlebenskünstler kassiert. Dass Buddy hin und wieder am Ohr kratzte bestätigte meine Idee.

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Wenn die Tierarztkasse kingelt

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Werbung*| Gerade erst hat der Zwerg seinen fünften Geburtstag gefeiert und ist soweit nach wie vor ein fröhlicher, fitter und recht gesunder Hund. Aber auch wie bei uns Zweibeinern ist gesund und fit nicht immer gleichbedeutend mit niemals krank oder verletzt.
Heute wollen wir uns in Zusammenarbeit mit AGILA nach langer Zeit mal wieder dem Thema Tierarztkosten widmen. Wie unsere Tierarzt-Bilanz für dieses Jahr bisher ausschaut und was man in der Hinsicht bedenken sollte, wenn man einen Hund in der Familie willkommen heißt, darüber wollen wir euch ein bisschen mehr berichten.

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Horrorstory

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Letzten Freitag wurde unsere Morgenrunde von Nu auf Jetzt zum Alptraum. Gerade gingen wir noch fröhlich die Straße entlang auf unser Haus zu, Buddy dackelte fröhlich neben mir an der Leine her und gedanklich war ich schon im sonnigen Wochenende. Dann plötzlich kommt der Nachbarshund die Straße entlang geschossen. Man kennt sich. Mir bleibt die Luft weg. Sowieso schon nicht der Umgänglichste, versteht er gerade vor seiner Haustür keinen Spaß was andere Hunde angeht. Und in im Bruchteil einer Sekunde eskaliert die Situation. „Horrorstory“ weiterlesen

Buddy’s Krankenakte | Neue Diagnosen und andere Monster TEIL 2

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Wie ihr in unserem
letzten Beitrag erfahren habt war es nun also amtlich, schwarz auf
weiß und in Bild gebannt: Buddy hatte ein Bandscheibenproblem. Aber
was bedeutete das nun für ihn und für unseren Alltag und für
unsere Zukunft?

Exakte Prognosen sind
quasi unmöglich. Fakt ist, dass Buddy an dieser Bandscheibe eine
Schwachstelle hat, die es zu entlasten gilt, damit die Wirbel sich
nicht zu nahe kommen und früher oder später zum Selbstschutz
Spondylophyten ausbilden. Denn diese Knochenauswüchse bringen
ihrerseits wieder Schmerzen und Reizungen mit sich.
Bisher hat Buddy
jedenfalls keine Ansätze von Spondylophyten gebildet, was ein gutes
Zeichen ist. Außerdem ist seine Rückenmuskulatur sehr gut
ausgeprägt, was die Bandscheibe zusätzlich entlastet. Nun gilt es
bestimmte Bewegungen und Belastungen im Alltag zu eliminieren, damit
die Bandscheibe zukünftig so wenig Last wie möglich ausgesetzt wird
und Schmerzen sowie Folgeschäden verhindert werden.
Puh. So eine Nachricht
ist ein böser, böser Schock, wenn man bisher dachte einen
kerngesunden, fitten Hund an seiner Seite zu haben. Plötzlich
scheint alles anders, nichts mehr wie vorher und die Gedanken und
Gefühle überschlagen sich – ihr könnt es euch sicherlich
vorstellen. Allzu viel Zeit um gepflegt durchzudrehen hatte ich allerdings nicht, denn nun mussten wir nicht nur
besprechen, wie wir Buddy akut bei seinen Schmerzen helfen können – nö, die Tierärztin hatte gleich noch ein paar andere Ablenkungen
für mich parat.
Während des Röntgens
hatte der Zwerg nämlich aus Stress ein bisschen unter sich gelassen und dieser Output wiederum hatte die Aufmerksamkeit der Ärztin erregt. Also wollte
sie auch noch einen Urinschnelltest machen und, wie sollte es an
diesem Tag auch anders sein, die Urinwerte waren nicht okay und
wiesen auf eine Blasenentzündung hin. Buddy sollte also Antibiotika
bekommen und dann in einer Woche zum erneuten Test kommen.
Soweit so schlecht. Bevor Buddy nun seine Behandlung gegen die Rückenschmerzen
bekam, eine sogenannte Quaddelung, bei der ein Lokalanästhetikum
gemischt mit Kochsalzlösung jeweils in mehreren Punkten links und
rechts der Bandscheibe in den Muskel gespritzt wird, wurde mir dann
noch erklärt, dass der Zwerg eine leicht bewegliche Kniescheibe und dass er außerdem an den
Hinterläufen eine Fehlstellung habe. Beides sei aber weder schlimm noch akut.
So langsam stellte sich in meinem Kopf ein Rauschen ein….

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Eineinhalb Jahre lang
sind wir teils mehrmals monatlich zu unserem Tierarzt gegangen und
waren desöfteren in der Tierklinik. Da denkt man doch, dass man
über den Gesundheitszustand seiner Fellnase einigermaßen Bescheid
weiß. Und dann… ja, dann kommt man zu einer neuen Ärztin die
innerhalb einer halben Stunde gleich vier verschiedene Probleme
feststellt, eines davon nicht gerade ohne. Ich kann euch sagen, man
fühlt sich, als wäre man im falschen Film. Klar, vieles ergab nun einen Sinn. Buddy’s, eine zeitlang immer wiederkehrende, “Bauchschmerzen” ohne Durchfall oder Erbrechen, das typische Rückendurchstrecken zur Schmerzentlastung, die kleinen Tippelschritte mit den Hinterläufen, das Knabbern am Knie… Und wenn wir mal ganz genau zurückdenken, habe ich auch damals schon bei unserer früheren Ärztin den Verdacht geäußert, dass Buddy Rückenschmerzen haben könne. Aber zum Röntgen kam es dann doch nie. Gedanken, Grübeln, Kopfzerbrechen.
Aber nun erst mal wieder zurück in die Arztpraxis. Wir ließen die
Quaddelung also machen, die dafür sorgen sollte, dass sich die
Muskulatur rund um die entsprechende Bandscheibe und die Wirbel
entspannen kann und so letztlich wieder Schmerzfreiheit erreicht
wird. Schon die erste Anwendung war ein voller Erfolg, eine zweite
gab es am übernächsten Tag, und wir mussten Buddy daheim ganz schön
zügeln, damit er den verordneten Schongang einhielt.
Nach einer Woche
Antibiotika gingen wir dann erneut zum Urintest und zu meiner
gigantischen Erleichterung war diesmal alles wieder in der Norm.
Tatsächlich nur eine stinknormale Blasenentzündung.
Das war also unsere
Vorweihnachtszeit. Vielleicht könnt ihr nun ein wenig verstehen,
weshalb mir nicht gerade nach dem üblichen Jahresrückblick und
Weihnachtshundekekse Tamtam war und wir uns so ein wenig früher in
die Ferien verabschiedet haben. Immerhin hatten wir nicht
nur einiges zu verdauen, wir mussten auch für die Zukunft einiges im
Zwergenalltag ändern und umstellen. Und was das bedeutet, das
verraten wir euch dann beim nächsten Mal.

Buddy’s Krankenakte | Neue Diagnosen und andere Monster TEIL 1

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Es begann am Wochenende
nach Nikolaus und was anfangs für uns wie eine der typischen
Magen-Darm-Infekte bei Buddy ausschaute, entwickelte sich in den
folgenden Tagen in eine völlig andere Richtung – und zu einem
kleinen Albtraum für uns.

Aber beginnen wir ganz
vorne am Anfang der Geschichte.
Ein gemütlicher
Samstagabend und ein fabelhafter Schneetag neigte sich dem Ende zu
und kurz bevor wir uns ins Bett begegeben wollten wurde Buddy
unruhig. Er tigerte auf und ab, suchte Schutz beim Herzmann und
streckte immer wieder den Rücken durch. Schon wieder ein
Magen-Darm-Infekt – das war natürlich unser erster Gedanke,
immerhin hatten wir diese Situation schon so viele Male erlebt.
Ausgerechnet heute, wo der Tag doch so perfekt war.
Ich ging also nochmal mit
dem Zwerg nach draußen, aber ihm stand nicht der Sinn nach
Geschäftlichkeiten. Wieder drinnen schienen die Schmerzen stetig
zuzunehmen und ich gab ihm die übliche Dosis Schmerzmittel, in der
Hoffnung, dass er so die Nacht schlafen konnte. Fehlanzeige. Diesmal
schienen die Medikamente überhaupt nicht anzuschlagen und Buddy saß
aufrecht im Bett, statt zu schlafen, immer wieder verkrampfend und
hechelnd. Doch war es wirklich ein Magen-Darm-Infekt? Immerhin kamen
weder Durchfall noch Erbrechen ins Spiel und der Zwerg hatte am Abend
ganz normal gefuttert….
Eineinhalb Stunden später
war der Entschluss gefasst in die Klinik zu fahren. Dort hatten wir
einige unruhige Wartezeit bis wir endlich an der Reihe waren. Nach
ein paar Routinefragen und einem Blick in Buddys Akte kam die
Tierärztin schnell auf den Verdacht der Schneegastritis, also einer
Magenschleimhautentzündung aufgrund von aufgenommenem Schnee. Zwei
dicke Spritzen mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmern später
ging es für uns wieder heimwärts und endlich ab ins Bett. Im Laufe
des Sonntags war Buddy dann zwar etwas groggy, schien aber keine
Schmerzen mehr zu haben. Wir dachten, wir hätten das gröbste
überstanden.
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Montagmorgen kam der
Zwerg dann wesentlich später als seine Zweibeiner aus dem Bett
geschlichen und machte gar keinen guten Eindruck. Die Schmerzen waren
zurück.
Da unsere Haustierärztin
ihre Praxis letztes Jahr aufgegeben hatte, entschieden wir uns eine
andere Praxis gleich in der Nähe aufzusuchen, die mir schon vielmals
empfohlen wurde. Die Wartezeit schien nicht enden zu wollen, während
Buddy sich zunehmend vor Schmerzen unter meinem Stuhl herumwand und
hechelte was das Zeug hielt. Ich musste mich wirklich zusammennehmen.
Endlich waren wir dran,
ein paar kurze erläuternde Worte mit der Ärztin wurden gewechselt
und schon stand der Zwerg auf dem Untersuchungstisch. Nach einer
kurzen Inspektion sollte er dann ein wenig im Raum herumlaufen. Die
Tierärztin beobachtete Buddy ganz genau und sagte dann zu uns, dass
sie nicht glaube, dass seine Schmerzen vom Bauch her kämen und dass
sie gerne ein Röntgenbild von seiner Wirbelsäule machen wolle.
Sofort. Ich war geschockt, jede Menge Gedankensalat schoss mir durch
den Kopf. Hatte Buddy sich irgendwo verletzt? Hatte ich was
übersehen? Was ist mit all den vielen Malen bei denen er mit
Verdacht auf Bauchschmerzen behandelt wurde? Hatte er da auch
vielleicht gar keine Bauch- sondern Rückenschmerzen gehabt? Was
haben wir in den letzten zwei Jahren alles übersehen…?
Buddy’s ängstlicher
Blick, als die Ärztin mit ihm auf dem Arm den Raum verließ, ohne
mich – das kannte er noch gar nicht. Jetzt musste ich wirklich ganz
tief durchatmen um Ruhe zu bewahren.
Zum Glück ging das
Röntgen schnell und der Zwerg hatte diesen Schritt alles in allem
super gemeistert. Dann wurde es ernst. Der Verdacht der Ärztin
bestätigte sich: Buddy hatte ein Bandscheibenproblem. Ich versuchte
all die wilden Gedanken bei diesem Wort wieder zurückzudrängen und
stattdessen sinnvolle Fragen zu stellen, während die Ärztin mir das
Röntgenbild erklärte. Alle Organe sahen gut aus, was natürlich
super war. Eine von Buddy’s Bandscheiben war allerdings, selbst für
mich Laien deutlich erkennbar, wesentlich schmaler als alle anderen.
Vermutlich hatte Buddy dieses Problem schon immer oder zumindest
schon seit dem Wachstum. Aber was bedeutete das nun für ihn und für
unseren Alltag und für unsere Zukunft?