Alle Jahre wieder – Zeckenzeit

Ich selbst mag es kaum glauben, dass ich diesen Post diesmal bereits im April schreibe, statt im Juni oder Juli, aber es lässt sich nicht schönreden: Die Zecken sind schon unterwegs.
Wie sich vielleicht der ein oder andere fleißige Leser von euch noch erinnert, haben wir letztes Jahr im Frühsommer unser Leid geklagt, dass die fiesen Blutsauger in ungeahnt großer Zahl unterwegs waren und uns bisweilen ratlos machten. Nun, dieses Jahr scheint es noch schlimmer zu werden.

Während wir die ersten Jahre relativ sorglos mit natürlichen Helfern durch die Sommer gekommen sind, spitzte sich im letzten die Situation von Nu auf Jetzt so zu, dass wir schon verzweifelt waren. Kein Spaziergang ohne Zeckensichtungen und hin und wieder entdeckte ich die Biester erst, wenn sie schon festgebissen waren. Dennoch entschied ich mich gegen chemische Mittel und verstärkte die Kontrolle nach den Spaziergängen mit Flohkamm und Fusselrolle. Meine Befürchtung, dass unsere pflanzlichen Helfer wirkungslos seien bestätigten sich meines Erachtens aber nicht, denn vergaß ich mal einen entsprechenden Schutz aufzutragen, hatten wir gleich doppelt und dreifach so viele Krabbelviecher abzupflücken. Irgendwie schafften wir es also mit altbewährten Mitteln einigermaßen erfolgreich durch die Zeckensaison zu kämpfen *highfive*
Nach diesem langen Winter nun war ich der naiven Hoffnung *hüstel* dass die Zecken dieses Jahr vielleicht einen kleinen Dämpfer bekommen hätten… Pustekuchen. Bereits jetzt, mitten im April, nachdem die erste Schönwetterepisode ihren Auftritt hatte musste ich bereits drei mal krabbelnde Zecken vom Zwerg abpflücken *motz* Und die Viecher sind schneller und agiler als ich es bisher je erlebt habe.
Irgendwo im Hinterstübchen formte sich also wieder die Frage, ob wir es dieses Jahr ohne chemische Mittel schaffen können *räusper* Letztlich steht hier für uns immer im Vordergrund die Risiken von vermehrten Zeckenstichen und chemischen Abwehrpräperaten, also Giftstoffen, gegeneinander abzuwiegen. Wie wir ja bereits desöfteren erwähnt haben, sind unsere Erfahrungen mit chemischen Spot Ons eher mau, entweder was die Wirksamkeit oder aber die Verträglichkeit betrifft. Diese Mittel kämen also ohnehin nicht mehr in Frage für uns. Blieben noch chemische Halsbänder, bei denen angeblich alle giftigen, zeckenabwehrenden Substanzen ausschließlich auf die Haut des Hundes und nicht in den Körper gelangen. Angeblich. Ganz zu schweigen von eventuellen Hautreaktionen von denen man hier und dort immer wieder hört und liest. Weit entfernt von einer perfekten Lösung bereitet mir jede Recherche zu diesem Thema immer wieder Bauchschmerzen.
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Zum Glück sehen wir uns momentan noch in der Position abwarten und diese Entscheidung vertagen zu können. Immerhin laufen die Zecken zwar schon auf Hochtouren, angedockt hat bisher aber keine. Also bleiben wir bei Natur und – meiner Meinung nach unverzichtbar – dem routinierten und gründlichen Absuchen nach jedem Spaziergang. Das einzige was dieses, zugegeben, oft nervige Prozedere ein wenig versüßt ist Buddy, der das Kämmen und Absuchen sichtlich genießt und nach jedem Spaziergang schon freudig darauf wartet *schmunzel*
Ob wir auf die gute alte Weise auch diesen Sommer überstehen können oder aber doch die unwohle Entscheidung Richtung chemische Mittel treffen müssen wird sich zeigen. Wir werden es euch berichten.

 

Ein Kommentar bei „Alle Jahre wieder – Zeckenzeit“

  1. Hallo, auch wir hatten schon die ersten Zecken im April, aber bei uns war es auch so, dass wir dank der natürlichen Zeckenmittelchen weitaus weniger hatten, als wenn wir ohne Schutz in den Wald gegangen sind. Auf Chemiekeulen möchte ich auch weiterhin verzichten, das muss ich meinem Carlos nicht antun. Ich hoffe für euch, dass es weiterhin mit den natürlichen Mitteln klappt und ihr nicht zwingend auf chemische umsteigen müsst!
    Liebe Grüße
    Lisa mit Calli

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