Entlang des Wambachs durch Wald und Wiesen

[Werbung*] Es war mal wieder Wochenende und an der Zeit neue Wege zu erkunden. Am frühen Sonntagabend machten wir uns also auf um einen weiteren weißen Fleck auf der Landkarte der Mülheimer Wälder auszukundschaften.

Das Wetter war herrlich an diesem Nachmittag, der Regen hatte sich verzogen und die Sonne lachte immer öfter vom Himmel. Mit dem Pinschermobil ging es in die Nachbarstadt Mülheim an der Ruhr. Dieses Mal war unser Ziel aber nicht der Broich-Speldorfer Wald, sondern das Wambachtal nicht weit von dort. Hier hatte ich im Netz einen netten kleinen Rundweg gefunden, der eine gute Grundlage zur Erkundung der unbekannten Wege bilden sollte – wir wollen uns ja nicht in städtischen Wäldern verlaufen 😉

Ein Hauch Oembergmoor und viel Wambachtal

Die erste Ernüchterung stellte sich schon beim Ansteuern des ausgewiesenen Wanderparkplatzes ein. Der war nämlich rundherum mit Baumstämmen blockiert worden, so dass das Befahren unmöglich wurde. Wir erinnerten uns aber, schon mal in der Nähe unterwegs gewesen zu sein, an einem anderen Wanderparkplatz. Also fuhren wir ein Stück weiter die Straße entlang und fanden dort ein adäquates Plätzchen für unseren fahrbaren Untersatz. Ein kurzer Blick auf die vorsorglich importierte Karte in Komoot zeigte allerdings, dass wir nun, um zum A6 zu gelangen, das gesamte Stück an der Straße zurücklaufen müssten. Das fand ich irgendwie blöde. Der Zwerg trappelte schon ungeduldig mit den Pfoten und ich wollte auch gleich hinein in die Natur. Kurzerhand entschieden wir uns also an einem anderen Weg gleich Richtung Wald zu starten und so eben nur einen Teil des A6 am Ende mitzunehmen. War ja auch eigentlich wurscht, immerhin war es weder ein Lehrpfad noch sonst irgendein Themenweg.

Es ging also nur ein paar Meter rechts herum an der Straße entlang, dann einmal rüber und hinein in den Nachbarsweg. Dieser verläuft entlang des Wambachs auf der linken Seite und wird rechterhand von einer weitläufigen wilden Wiese gesäumt. Kein unhübscher Start für eine Runde. Schon auf diesen ersten Metern begegneten wir gleich mehreren Hundemenschen und ihren Vierbeinern und es sollten noch weitere Begegnungen folgen. Allerdings lief hier alles wie von Zauberhand super freundlich und rücksichtsvoll ab, es wurde ganz ohne strafende Blicke angeleint und sogar nett gegrüßt. Herrlich. Warum kann es so nicht immer laufen…?

Wir folgten also dem Nachbarsweg eine Weile, es wurde etwas waldiger auf beiden Seiten, bevor sich dann die Bäume an einer Kreuzung wieder lichteten. Hier bogen wir rechts an einer Weide mit pittoreskem Zaun ab und folgten der asphaltierten schmalen Straße. Bald kamen wir an einem kleinen Bachlauf vorbei, der sich links von uns nahe der Straße schlängelte – da mussten wir natürlich einen kleinen Abstecher machen um einen näheren Blick zu riskieren und dem Zwerg ein Pfötchenbad anzubieten 😉 Wieder auf der Straße ging es vorbei an einem netten Haus samt Grundstück bis wir nach weiteren Weiden und Wiesen auf eine T-Kreuzung stießen. Hier ging es wieder rechts in den Mispelkamp und somit den Teil, den unsere Route mit dem A6 gemein haben sollte. Der Asphalt wich einem geschotterten Waldweg und der Wald um uns herum wurde zunehmend dichter. Kleine, sympathische Trampelpfade links und rechts des Weges ließen wir außer Acht, so verlockend sie auch erschienen, und hielten uns weiter geradeaus. Ein, zwei mal kreuzten wir noch Ausläufer des Wambachs, der tatsächlich das gesamte Waldstück durchzog und neben dem Rauschen der Baumkronen ein angenehmes Plätschern zu unserem Gassisoundtrack ergänzte.

Am Ende des Mispelkamps trafen wir dann wieder auf die befahrene Straße, an der auch das Pinschermobil auf uns wartete. Wir wechselten die Straßenseite und folgten einem kleinen Pfad parallel der mit A7 ausgeschildert war bis kurz vor unseren Parkplatz. Hier mussten wir dann noch zweimal über die Straße, da der Fußweg einfach endete – ein bisschen doof gelöst – und kamen dann nach einer dreiviertel Stunde wieder am Ausgangspunkt an.

Fazit

Eine eher kleine Runde und doch absolut empfehlenswert, da sie sehr abwechslungsreich war, durch Wald und Wiesen führte und trotz des hohen Asphaltanteils im Großen und Ganzen sehr beschaulich ist. Zumindest bei schönem Wetter ist man hier nicht allein unterwegs, aber alle Begegnungen waren nett und rücksichtsvoll. Wenn man also mal nicht ganz so viel Zeit für eine große Runde hat und trotzdem eine vielseitige Strecke laufen möchte, ist man hier sicher gut aufgehoben. Durch die festen Wege ist die Runde auch nach Regentagen mit leichtem Schuhwerk zu meistern – die einzige Moraststelle fand sich lustigerweise direkt an der Straße kurz vor dem Parkplatz. Alle Komootnutzer finden unsere Runde wieder in unserem Profil.

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